Vier Nachwuchstalente der Universität Liechtenstein erhalten Forschungsförderung 2026
Vier Nachwuchstalente der Universität Liechtenstein erhalten Forschungsförderung 2026
Die Universität Liechtenstein unterstützt vier herausragende Nachwuchsforschende im Rahmen des Young Talent Programms 2026.
Die Förderung ermöglicht es den Doktoranden, eigene Forschungsprojekte umzusetzen und neue Impulse in ihren Fachgebieten zu setzen. Ziel des Programms ist es, exzellente Talente beim Aufbau eines eigenständigen Forschungsprofils zu fördern.
Die geförderten Projekte 2026 im Überblick:
Marie Scheuffele: Datengetriebene Technologie-Früherkennung
Scheuffele untersucht, wie Unternehmen unkonventionelle Datenquellen wie Stellenausschreibungen optimal nutzen können. Ihr Ziel: Technologische Trends schneller erkennen und Unternehmen datenbasiert bei strategischen Entscheidungen unterstützen.
Mirjam Langenbacher: Konstruktiver Umgang mit Paradoxien
Langenbacher erforscht, wie Organisationen widersprüchliche Anforderungen – etwa zwischen Stabilität und Wandel – bewältigen können. Sie zeigt, wie Führungskräfte und Mitarbeitende paradoxes Denken und „Sowohl-als-auch“-Strategien nutzen, um strategische Flexibilität und Innovationskraft zu steigern.
Sabrina Urban: Informelle Standards in der Umweltberichterstattung
Urban analysiert freiwillige Umweltberichte von Unternehmen, auch ohne offizielle Standards. Sie identifiziert branchenübergreifend relevante Kennzahlen, die Investoren besonders interessieren. Das daraus entwickelte „Minimum Disclosure Set“ soll die ESG-Berichterstattung effizienter und transparenter machen.
Alexander Walch – Finanzkompetenz in Ostafrika messen
Walch entwickelt ein Messinstrument, um die Wirkung von Finanzbildungsprogrammen in Tansania zu bewerten. Basierend auf einem US-Test passt er das Instrument an lokale Gegebenheiten wie Bildungsniveau, Kultur und regionale Besonderheiten an.
Das Young Talent Programm richtet sich an Doktorierende der Universität Liechtenstein, die nach erfolgreicher Annahme ihrer Vorstudie angestellt sind. Die nächste Förderrunde ist für 2027 geplant.