Für die Universität Liechtenstein stellt das ERASMUS+ Programm strategisch die wichtigste Plattform dar, um die Internationalisierung an der Universität zu gewährleisten. Ein hoher Internationalisierungsgrad ist für die Universität Liechtenstein als kleinere Universität von grosser Bedeutung, um einen qualitativ hochwertigen Universitätsbetrieb aufrechtzuerhalten und die Attraktivität als Ausbildungseinrichtung sicherzustellen. Das von den verschiedenen Akteuren der Universität in Projektaktivitäten erworbene Know-how, das weite Netz von Kontakten und Kooperationen, die wertvollen finanziellen Ressourcen sowie die Ausstrahlung der eingeführten "Marke ERASMUS+" tragen wesentlich dazu bei, strukturbildende Massnahmen zur Förderung der Internationalisierung voranzutreiben.
Mit der aktiven Mitwirkung an ERASMUS+ werden die Ziele verfolgt, die Mobilität der Studierenden durch die verschiedenen Mobilitätsformate zu erhöhen, festangestellte Dozierende zu einer Teilnahme an einer ERASMUS-Dozentenmobilität zu motivieren, einzelne Schlüsselkräfte aus der Verwaltung durch Auslandsaufenthalte in ihrer Entwicklung zu fördern, durch Mitwirkung an thematischen Netzwerken den Erfahrungsaustausch zu fördern und die Qualität zu verbessern, durch transnationale Curriculums-Projekte neue Entwicklungen einzuleiten sowie die Systeme ECTS/DS zu pflegen und deren richtige Anwendung sicherzustellen.
Um diese Ziele zu erreichen, wird die Universität Liechtenstein in verschiedenen Bereichen aktiv: Dazu gehört der Ausbau sämtlicher Mobilitätsmassnahmen, die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Studierende und Dozierende, die Planung und Mitwirkung an Netzwerkprojekten sowie die Entwicklung innovativer Curricula im Rahmen von KA2-Projekten
Die von der Universität im Rahmen von ERASMUS+ durchgeführten Aktivitäten werden über die Webseite sowie über Publikationen der Universität präsentiert, im Rahmen von Informationsveranstaltungen oder sozialen Medien für Studierende und Mitarbeitende hochschulintern verbreitet und über gemeinsame Presseaktivitäten in Zusammenarbeit mit der Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten (AIBA) einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Kommission für Gender und Diversity entwickelt gemeinsam mit dem Rektorat und anderen Schlüsselstellen der Universität Konzepte und Massnahmen zur Sicherstellung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Studienbetrieb bzw. im Rahmen der Beschäftigungsverhältnisse. Der Studienservice, die Studierendenvertretung und das International Office fördern den sozialen Zusammenhalt durch gemeinsame Aktivitäten wie International Lunches und Cultural Rotation Events.