Symposium: Freiheit oder Zwang? Mobilität und Alltag jenseits der Stadt
Symposium: Freiheit oder Zwang? Mobilität und Alltag jenseits der Stadt
School or Professorship:
Ist das Auto ein Ausdruck von Freiheit - oder nur eine Notlösung mangels Alternativen? Wie viel Zwang steckt in unserer täglichen Fortbewegung, besonders ausserhalb der Städte?
Wer in weniger dicht besiedelten Regionen lebt, kennt das Problem: lange Wege, kaum Wahl. Der nächste Supermarkt ist fünf Kilometer entfernt, die Schule nicht sicher mit dem Velo erreichbar, der Bus fährt nur ein paar Mal am Tag. Was wie eine persönliche Entscheidung erscheint, ist oft das Ergebnis struktureller Zwänge. Doch muss Mobilität jenseits der Stadtgrenzen wirklich autoabhängig sein?
Das Symposium fragt, wie sich die Prinzipien der Stadt der kurzen Wege auf Regionen mit geringer bis mittlerer Siedlungsdichte übertragen lassen - und wie solche Räume gerechter, nachhaltiger und vielfältiger gestaltet werden können. Im Zentrum steht das Konzept der X-Minuten-Stadt, das für urbane Räume entwickelt wurde: kurze Wege zu Arbeit, Bildung, Versorgung und Freizeit. Doch wie lässt sich dieses Modell auf weniger dicht besiedelte Räume anwenden? Welche planerischen Massnahmen braucht es, um echte Wahlfreiheit zu ermöglichen - statt die Abhängigkeit vom Auto zu verfestigen?
Das Symposium fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis - und will neue, evidenzbasierte Impulse für eine gerechtere Mobilität in Zeiten sozialer, ökologischer und räumlicher Ungleichheit setzen. Beiträge aus Forschung, Planung und Lehre geben Einblicke in aktuelle Studien zur Nutzungsmischung, diskutieren neue Modelle vernetzter Siedlungsstrukturen und beleuchten kritisch die bestehende Raum- und Verkehrspolitik. Die Veranstaltung findet im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Vitalität von Siedlungen im Agglomerationsraum-Werdenberg-Liechtenstein statt und richtet sich an alle, die sich für eine zukunftsfähige Gestaltung urbaner Landschaften interessieren.
Die Teilnahme ist kostenlos - wir freuen uns über Ihre Anmeldung, damit wir besser planen können.
Programm
09:00 Eintreffen und Kaffee
09:30 Begrüssung und Einführung
Michael Wagner, Universität Liechtenstein
10:00 Keynote
Stadtentwicklung und Mobilität
Kees Christiaanse, ETH Zürich
10:45 Kaffeepause
11:15 Vortrag
Die aktuelle Diskurslandschaft rund um die X-Minuten-Stadt
Benjamin Büttner, TU München
12:00 Mittagspause
13:30 Vortrag
Quartiere der kurzen Wege
Giovanni Di Carlo, Metron Raumentwicklung AG
14:15 Vortrag EMC2 – The Evolutive Meshed Compact City – Ideen zur Reorganisation von Stadtrandlagen
Angelika Psenner, Prof. für Stadtstrukturforschung, TU Wien
15:00 Kaffeepause
15:30 Vortrag
Vitalitätsanalyse im Rheintal – Die X-Minuten Stadt im Kontext geringer bis mittlerer Siedlungsdichte
Luis Hilti, Universität Liechtenstein
16:15 Podiumsgespräch mit Benjamin Büttner, Giovanni Di Carlo, Angelika Psenner, Luis Hilti
Moderation: Michael Wagner
17:15 Schlussworte und Apéro
Wer in weniger dicht besiedelten Regionen lebt, kennt das Problem: lange Wege, kaum Wahl. Der nächste Supermarkt ist fünf Kilometer entfernt, die Schule nicht sicher mit dem Velo erreichbar, der Bus fährt nur ein paar Mal am Tag. Was wie eine persönliche Entscheidung erscheint, ist oft das Ergebnis struktureller Zwänge. Doch muss Mobilität jenseits der Stadtgrenzen wirklich autoabhängig sein?
Das Symposium fragt, wie sich die Prinzipien der Stadt der kurzen Wege auf Regionen mit geringer bis mittlerer Siedlungsdichte übertragen lassen - und wie solche Räume gerechter, nachhaltiger und vielfältiger gestaltet werden können. Im Zentrum steht das Konzept der X-Minuten-Stadt, das für urbane Räume entwickelt wurde: kurze Wege zu Arbeit, Bildung, Versorgung und Freizeit. Doch wie lässt sich dieses Modell auf weniger dicht besiedelte Räume anwenden? Welche planerischen Massnahmen braucht es, um echte Wahlfreiheit zu ermöglichen - statt die Abhängigkeit vom Auto zu verfestigen?
Das Symposium fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis - und will neue, evidenzbasierte Impulse für eine gerechtere Mobilität in Zeiten sozialer, ökologischer und räumlicher Ungleichheit setzen. Beiträge aus Forschung, Planung und Lehre geben Einblicke in aktuelle Studien zur Nutzungsmischung, diskutieren neue Modelle vernetzter Siedlungsstrukturen und beleuchten kritisch die bestehende Raum- und Verkehrspolitik. Die Veranstaltung findet im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Vitalität von Siedlungen im Agglomerationsraum-Werdenberg-Liechtenstein statt und richtet sich an alle, die sich für eine zukunftsfähige Gestaltung urbaner Landschaften interessieren.
Die Teilnahme ist kostenlos - wir freuen uns über Ihre Anmeldung, damit wir besser planen können.
Programm
09:00 Eintreffen und Kaffee
09:30 Begrüssung und Einführung
Michael Wagner, Universität Liechtenstein
10:00 Keynote
Stadtentwicklung und Mobilität
Kees Christiaanse, ETH Zürich
10:45 Kaffeepause
11:15 Vortrag
Die aktuelle Diskurslandschaft rund um die X-Minuten-Stadt
Benjamin Büttner, TU München
12:00 Mittagspause
13:30 Vortrag
Quartiere der kurzen Wege
Giovanni Di Carlo, Metron Raumentwicklung AG
14:15 Vortrag EMC2 – The Evolutive Meshed Compact City – Ideen zur Reorganisation von Stadtrandlagen
Angelika Psenner, Prof. für Stadtstrukturforschung, TU Wien
15:00 Kaffeepause
15:30 Vortrag
Vitalitätsanalyse im Rheintal – Die X-Minuten Stadt im Kontext geringer bis mittlerer Siedlungsdichte
Luis Hilti, Universität Liechtenstein
16:15 Podiumsgespräch mit Benjamin Büttner, Giovanni Di Carlo, Angelika Psenner, Luis Hilti
Moderation: Michael Wagner
17:15 Schlussworte und Apéro