Archaeology of Digital Artifacts in Practice
Project Description
Die weitverbreitete Digitalisierung der Daten und der Infrastruktur hat zur Entstehung der digitalen Archäologie geführt. Provokativ können wir sogar behaupten, dass jeder, der Internetzugang hat, ein digitaler Archäologe werden kann, ohne dies bewusst zu tun. Man partizipiert in Online-Foren, twittert alltägliche Dinge, und postet Fotos, die das neueste Arrangement seines Wohnzimmers zeigen. Dabei schaffen wir gemeinsam die sogenannten digitalen Artefakte unserer vergangenen und gegenwärtigen Lebensweisen und kommunizieren diese mit den Beobachtern aus der Zukunft. Andererseits können wir die Vergangenheit rekonstruieren – und zwar aus den digitalen Spuren unserer Vorgänger. Eine solche Rekonstruktion betrifft nicht nur die digitalen Inhalte, sondern auch die digitalen Infrastrukturen.
Die Bedeutung dieser digitalen Artefakte zu interpretieren bringt einige Vorteile für Organisationen und deren Führungskräfte. Die Literatur zeigt uns, wie viel Artefakte über eine Organisation aussagen - über Identität, Struktur und Kultur einer Organisation sowie Arbeitsprozesse und zwischenmenschliche Beziehungen, Teamdynamiken und Führungsansätze. Ähnlich geht es den Design Science Research (DSR)-Wissenschaftlern und IT-Projektbeteiligten in der Praxis. Dabei helfen
die archäologischen Ansätze wissenschaftlichen und organisationalen Akteuren wichtige DesignEntscheidungen zu verstehen und aus deren Erfolge und Misserfolge zu lernen.
Nun legt die Praxis der Artefaktanalyse sehr viel Wert auf das Testen, das Evaluieren und das Messen der Benutzerakzeptanz. Um von den vielen Vorteilen zu profitieren, braucht man einen massgeschneiderten Ansatz der Analyse digitaler Artefakte. Das Forschungsprojekt geht genau auf diese Idee ein. Unser Hauptziel ist es, eine Strategie zu entwickeln, um die Analyse digitaler Artifakte im Rahmen von wissenschaftlichen und praxisorientierten IT-Projekten und Organisationsentwicklung zu unterstützen. Wir lassen uns sowohl von archäologischen Ansätzen inspirieren, als auch vom zeitgenössischen Diskurs über digitale Geisteswissenschaften und bestehenden psychologischen Ansätzen der Artefaktanalyse.
Die Bedeutung dieser digitalen Artefakte zu interpretieren bringt einige Vorteile für Organisationen und deren Führungskräfte. Die Literatur zeigt uns, wie viel Artefakte über eine Organisation aussagen - über Identität, Struktur und Kultur einer Organisation sowie Arbeitsprozesse und zwischenmenschliche Beziehungen, Teamdynamiken und Führungsansätze. Ähnlich geht es den Design Science Research (DSR)-Wissenschaftlern und IT-Projektbeteiligten in der Praxis. Dabei helfen
die archäologischen Ansätze wissenschaftlichen und organisationalen Akteuren wichtige DesignEntscheidungen zu verstehen und aus deren Erfolge und Misserfolge zu lernen.
Nun legt die Praxis der Artefaktanalyse sehr viel Wert auf das Testen, das Evaluieren und das Messen der Benutzerakzeptanz. Um von den vielen Vorteilen zu profitieren, braucht man einen massgeschneiderten Ansatz der Analyse digitaler Artefakte. Das Forschungsprojekt geht genau auf diese Idee ein. Unser Hauptziel ist es, eine Strategie zu entwickeln, um die Analyse digitaler Artifakte im Rahmen von wissenschaftlichen und praxisorientierten IT-Projekten und Organisationsentwicklung zu unterstützen. Wir lassen uns sowohl von archäologischen Ansätzen inspirieren, als auch vom zeitgenössischen Diskurs über digitale Geisteswissenschaften und bestehenden psychologischen Ansätzen der Artefaktanalyse.