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ARCHITECTURE FOR INCLUSION - ADAPTIVE REUSE

Project Description

Das Lukashaus in Grabs, Schweiz wird 1846 als Institution für verwahrloste Kinder ins Leben gerufen. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich der Ort durch Brände und Wiederaufbau zu einem exklusiven Weiler für Wohn-, Arbeits-, Freizeit- und Bildungsangebote für Menschen mit Behinderung oder Unterstützungsbedarf. Die UNO hat eine Resolution verabschiedet, dass jeder Mensch, auch Behinderte, das Recht auf selbständiges Wohnen haben. Selbständige Bewohner werden seit 2006 bereits in der Gemeinde in Wohnungen integriert und arbeiten tagsüber im Lukashaus und in sogenannten nicht geschützten Betrieben. Es geht darum die Behinderten nicht mehr zu separieren, sondern sie im alltäglichen Leben zu integrieren.
Wir gehen einen Schritt weiter und "Inklusieren" die Bewohner.
Das Lukashaus braucht eine Umwandlung es soll nicht mehr nur als Behinderten Heim genutzt werden sondern es sollen zusätzliche Nutzungen gefunden werden, die eine Durchmischung erlauben von unterstützungsbedürftigen und nicht unterstützungsbedürftigen Personen.
Es gilt Strategien zu finden, das Areal des Lukashauses von Innen zu entwickeln, intern zu verknüpfen und mit dem Ort Grabs besser zu verbinden. Dieses Thema wird uns Architekten in naher Zukunft viel beschäftigen, ebenso die Umnutzungen für bestehende Wohnstrukturen im Alter und für Sonderschulen.

Schlüsselwörter

Architektur Stadt-, Dorferneuerung Gesellschaft gesellschaftliche Entwicklungsprozesse Zukunft Zukunftsstudie

Participating Institutions

Project Participants

Employee
Dipl.-Arch. FH SIA Nicole Hatz Volpato
- Projektleiterin
Projektleiterin
Employee
Dipl.-Ing. Arch. Hugo Dworzak MArch
- Projektkoordinator
Projektkoordinator