Die anreizeffiziente Gestaltung von Executive Stock Options
Project Description
In den 1990er Jahren begann in Europa der verstärkte Einsatz von Aktienoptionsprogrammen als Teil der Vergütung für das Top-Management. Mit dem Einsatz einer solchen variablen Vergütungskomponente sollen dem Top-Management Anreize geboten werden, im Rahmen der Unternehmensführung stärker die Interessen der Aktionäre zu berücksichtigen. Da jedoch andererseits das Top-Management als risikoavers einzustufen ist, wird mit jeder zusätzlich auf die Manager übertragenen variablen Vergütungseinheit die durch das Top-Management im Ausgleich geforderte Risikoprämie zunehmen. Im Rahmen einer anreizeffizienten Struktur der Vergütung des Top-Managements muss deshalb sehr genau untersucht werden, welche Art von Risiken und welche Risikohöhe auf das Top-Management übertragen werden sollte.
Im Rahmen des Projektes wurde der Frage nachgegangen, wie eine anreizeffiziente Struktur solcher Optionsprogramme auszugestalten wäre. Es zeigte sich, dass nur solche Optionsprogramme als anreizeffizient bezeichnet werden können, bei denen der Basispreis der Option bei Begebung der Option nicht fix ist, sondern sich variabel orientiert an der relativen Leistung des Unternehmens im Vergleich zu einer Referenzgruppe.
Im Rahmen des Projektes wurde der Frage nachgegangen, wie eine anreizeffiziente Struktur solcher Optionsprogramme auszugestalten wäre. Es zeigte sich, dass nur solche Optionsprogramme als anreizeffizient bezeichnet werden können, bei denen der Basispreis der Option bei Begebung der Option nicht fix ist, sondern sich variabel orientiert an der relativen Leistung des Unternehmens im Vergleich zu einer Referenzgruppe.