Empirische Evidenz zur steuerlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung
Project Description
Die Steuerzahlungen multinationaler Unternehmen werden zunehmend im Zusammenhang mit ihrer Corporate Social Responsibility (CSR) diskutiert. Dies betrifft die Medien, die Politik und seit kurzem auch die Wissenschaft. Auslöser hierfür sind zum einen öffentliche Fälle von aggressiver Steuerplanung durch grosse global tätige Unternehmen und zum anderen die wachsende Verschuldung der öffentlichen Haushalte in den OECD-Staaten, wodurch den Staaten Mittel insbesondere zur Finanzierung von Sozial- und Bildungsaufgaben sowie Infrastrukturmassnahmen fehlen. Unternehmen werden daher mit der Forderung nach einem fairen Beitrag zur Finanzierung der staatlichen Aufgaben konfrontiert. Um Unternehmen hierzu zu bewegen, agieren Medien, Nichtregierungsorganisationen und die Politik nach dem Prinzip des naming and shaming, d. h. Unternehmen werden aufgrund eines tatsächlichen oder unterstellten steuerlichen Fehlverhaltens öffentlich angeprangert. Angesichts dieser Entwicklungen ist zu vermuten, dass sich die steigende Relevanz von Steuerzahlungen innerhalb des Nachhaltigkeitsdiskurses verbunden mit wachsenden Reputationsrisiken für Unternehmen auch in ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung widerspiegelt.
Im Rahmen des Projekts soll daher der Entwicklung der steuerlichen
Nachhaltigkeitsberichterstattung nachgegangen werden.
Im Rahmen des Projekts soll daher der Entwicklung der steuerlichen
Nachhaltigkeitsberichterstattung nachgegangen werden.
Relevance to Liechtenstein
Das Fürstentum Liechtenstein hat sich zu internationalen Standards im Hinblick auf steuerliche Transparenz bekannt. Analyse der Leitsätze der Global Reporting Initiative, der OECD?Leitsätze für multinationale Unternehmen und des Total Tax Contribution Framework, um die konkret massgeblichen Strategien und Rahmenbedingungen aus liechtensteinischer Sicht zu ermitteln.