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IoT Sustainability Lab

Project Description

Das IoT Sustainability Lab erforscht, wie das Internet of Things (IoT) zur nachhaltigen Entwicklung der Bodenseeregion beitragen kann. Digitale Technologien können einerseits zusätzlichen Ressourcenbedarf erzeugen, andererseits aber grosse Potenziale für Energieeinsparungen und effizientere Gebäude bieten. Deshalb untersucht das Lab am Beispiel des Gebäudesektors, wie vernetzte Systeme – etwa für Heizung, Strom oder Abfall – umweltfreundlicher, kostengünstiger und nutzerorientierter gestaltet werden können. Dabei werden reale Beispiele aus Wohnen, Arbeiten und Bauen betrachtet und technische Lösungen, Geschäftsmodelle sowie Handlungsempfehlungen entwickelt.

In dieser grenzübergreifenden Zusammenarbeit arbeiten Hochschulen und Unternehmen aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz gemeinsam an neuen technischen Ansätzen, ökologischen Bewertungswerkzeugen, nachhaltigen Geschäftsmodellen und Empfehlungen für Politik und Wirtschaft. Fallstudien und digitale Simulationen, etwa über Gebäudemodelle wie das Ecolar Haus, machen die Wirkung von IoT-Systemen sichtbar und überprüfbar. Dazu gehören unter anderem Tools zur Bewertung des ökologischen Fussabdrucks von IoT-Geräten, Konzepte für wiederverwendbare und interoperable Technologien sowie neue Geschäftsprozesse für Unternehmen. Gleichzeitig baut das Lab ein regionales Netzwerk auf, das Wissen zwischen Forschung, Wirtschaft und Behörden über vier Länder hinweg teilt.

Das Lab verfolgt das Ziel, ein gemeinsames Verständnis von nachhaltigem IoT aufzubauen, neue Lösungen in Unternehmen zu verankern und die regionale Digitalisierung verantwortungsvoll voranzubringen. Dabei sollen sowohl IoT-Systeme selbst nachhaltiger gestaltet als auch die Bodenseeregion durch ihren Einsatz insgesamt nachhaltiger werden.

Als Teil eines vernetzten Innovationsverbunds trägt das IoT Sustainability Lab dazu bei, die Bodenseeregion als Modell für nachhaltige digitale Transformation zu etablieren. Es unterstützt damit eine zukunftsfähige Digitalisierung der Region und liefert konkrete Lösungen, die direkt in Unternehmen und öffentliche Institutionen übertragen werden können.

Im IoT Sustainability Lab untersucht das Team der Universität Liechtenstein die Energieeffizienz von durch grosse Sprachmodelle (LLMs) generiertem Code. Mit dem jüngsten Aufkommen des sogenannten «Vibe Coding», also dem Einsatz von KI zur Codegenerierung, wird die Energieeffizienz solcher Codes zunehmend zentral. Die experimentelle Bewertung verschiedener LLMs anhand von Benchmark-Problemen zur Energieeffizienz hat gezeigt, dass LLM-generierter Code überraschend effizient ist – teilweise effizienter als die besten von Menschen geschriebenen Implementationen. Diese Ergebnisse sind besonders vielversprechend im Kontext des IoT, in dem der Energieverbrauch der jeweiligen Geräte einen wesentlichen Bestandteil ihres gesamten ökologischen Fussabdrucks darstellt.