Selbstführungsentwicklung für angehende Unternehmer
Project Description
Angehende Entrepreneure agieren in einem Umfeld, das von Unsicherheit, hohem Zeitdruck, Ressourcenknappheit und kontinuierlichen Umbrüchen geprägt ist (McMullen & Shepherd, 2006). In solchen Kontexten entscheidet die Qualität der Selbststeuerung darüber, ob Ziele präzise gesetzt, Prioritäten konsequent verfolgt, Rückschläge adaptiv verarbeitet und daraus wirksame Führungsfähigkeit entwickelt werden kann (D'Intino et al., 2007; Neck & Houghton, 2006).
Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt die Wirksamkeit eines sechswöchigen Online-Trainings zur Förderung von Self-Leadership bei Entrepreneurship Masterstudierenden. Self-Leadership bezeichnet den Prozess der bewussten Selbstbeeinflussung, in dem Individuen kognitive und behaviorale Strategien einsetzen, um ihre persönliche Effektivität und Leistung zu steigern (Neck & Houghton, 2006). Das Training kombiniert verhaltensorientierte Strategien (Selbstbeobachtung, Selbstzielsetzung, Selbsterinnerung), natürliche Belohnungsstrategien (Stärkung der intrinsischen Motivation) und konstruktive Gedankenmuster (positives Selbstgespräch, Visualisierung erfolgreicher Leistungen). Ergänzend wird Achtsamkeit über die Komponente der Selbstbeobachtung integriert, um die Aufmerksamkeit zu schärfen und selbstregulative Lernprozesse zu vertiefen (Bishop et al., 2004; Furtner et al., 2018).
Aktuelle Forschung verdeutlicht, dass Self-Leadership für angehende Entrepreneure nicht nur eine unterstützende Fähigkeit darstellt, sondern den zentralen Antrieb für unternehmerischen Erfolg bildet: Entrepreneure mit ausgeprägten Selbstführungsfähigkeiten reagieren resilienter auf Herausforderungen, nutzen Chancen proaktiver und steigern ihre unternehmerische Selbstwirksamkeit signifikant (Furtner et al., 2024).
Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt die Wirksamkeit eines sechswöchigen Online-Trainings zur Förderung von Self-Leadership bei Entrepreneurship Masterstudierenden. Self-Leadership bezeichnet den Prozess der bewussten Selbstbeeinflussung, in dem Individuen kognitive und behaviorale Strategien einsetzen, um ihre persönliche Effektivität und Leistung zu steigern (Neck & Houghton, 2006). Das Training kombiniert verhaltensorientierte Strategien (Selbstbeobachtung, Selbstzielsetzung, Selbsterinnerung), natürliche Belohnungsstrategien (Stärkung der intrinsischen Motivation) und konstruktive Gedankenmuster (positives Selbstgespräch, Visualisierung erfolgreicher Leistungen). Ergänzend wird Achtsamkeit über die Komponente der Selbstbeobachtung integriert, um die Aufmerksamkeit zu schärfen und selbstregulative Lernprozesse zu vertiefen (Bishop et al., 2004; Furtner et al., 2018).
Aktuelle Forschung verdeutlicht, dass Self-Leadership für angehende Entrepreneure nicht nur eine unterstützende Fähigkeit darstellt, sondern den zentralen Antrieb für unternehmerischen Erfolg bildet: Entrepreneure mit ausgeprägten Selbstführungsfähigkeiten reagieren resilienter auf Herausforderungen, nutzen Chancen proaktiver und steigern ihre unternehmerische Selbstwirksamkeit signifikant (Furtner et al., 2024).
Relevance to Liechtenstein
Das Vorhaben stärkt die Entrepreneurship-Ausbildung an der Universität Liechtenstein und fördert gezielt Kompetenzen, die für die Gründungs- und Innovationskraft der Region von hoher strategischer Bedeutung sind. Durch das wissenschaftlich fundierte Self-Leadership-Training werden Studierende befähigt, mit Unsicherheit, Zeitdruck und komplexen Entscheidungsprozessen souverän umzugehen. Sie erlernen Strategien wie klare Zielsetzung, konstruktive Selbstgespräche und die gedankliche Visualisierung von Erfolgsszenarien, welche ihre Resilienz erhöhen und die unternehmerische Selbstwirksamkeit steigern. Damit trägt das Projekt dazu bei, ein robustes Fundament für zukünftiges Unternehmertum in Liechtenstein zu legen und die Innovationsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.
Scientific, Economic and Societal Impact
Das Projekt entwickelt ein evidenzbasiertes, skalierbares Online-Trainingskonzept, das sich nahtlos in die Entrepreneurship-Lehre und Gründungsförderprogramme integrieren lässt. Im Zentrum steht die gezielte Förderung zentraler Self-Leadership-Fähigkeiten - etwa Selbstbeobachtung, Selbstzielsetzung, positives Selbstgespräch und die Stärkung intrinsischer Motivation. Diese mentalen und verhaltensorientierten Strategien stärken die Fähigkeit zur bewussten Selbststeuerung in komplexen Handlungssituationen. Die Anwendung dieser Strategien zeigt nachweislich positive Effekte auf zentrale psychologische Ressourcen: Teilnehmende profitieren von einer verbesserten Stressbewältigung, höherer Resilienz, gesteigerter Selbstregulation, intrinsischer Motivation und unternehmerischer Selbstwirksamkeit. Das Training befähigt Studierende und angehende GründerInnen, Herausforderungen im Gründungskontext reflektiert, selbstreguliert und proaktiv zu bewältigen. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse fliessen in konkrete Handlungsempfehlungen für die Entrepreneurship Education ein und leisten einen praxisorientierten Beitrag zur kompetenzbasierten Entwicklung zukünftiger Gründungspersönlichkeiten.