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Alumni im Portrait

Dr. Angelika Layr, LL.M.

Alumna Bachelor BWL 2014 & Executive Master in Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht 2016

 

Stellvertretende Leiterin | Stabsstelle für digitale Innovation (SDI) – Liechtensteinische Landesverwaltung

 

 

Wie hat Ihr Studium Ihre Art zu denken, Probleme anzugehen oder neue Lösungen zu entwickeln, beeinflusst?

Das Studium an der Universität Liechtenstein hat mein Denken nachhaltig geprägt. Ich habe gelernt, komplexe Fragestellungen strukturiert zu analysieren, Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und interdisziplinär zu denken. Das ist die Grundlage dafür, dass ich mich rasch in neue Themenfelder einarbeiten und kreative Lösungen für reale Herausforderungen entwickeln kann.

 

Welche Fähigkeiten oder Perspektiven, die Sie an der Universität Liechtenstein erworben haben, helfen Ihnen heute am meisten in Ihrem Berufs- oder Privatleben?

Das Studium hat es mir ermöglicht, meine berufliche Erfahrung mit einem fundierten theoretischen Unterbau zu verbinden. Besonders prägend war meine langjährige Tätigkeit am Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht. Dort durfte ich in einem tollen Team arbeiten und Mentor:innen begegnen, die meinen weiteren Weg massgeblich beeinflusst haben.
Gerade diese Verbindung aus fachlicher Tiefe und gelebtem Miteinander zählt zu den zentralen Stärken, auf die ich in meiner Arbeit täglich zurückgreife.

 

Haben Sie durch Ihr Studium Netzwerke oder Kontakte geknüpft, die Sie auf Ihrem Weg begleitet haben?

Das BWL-Studium und auch der LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht an der Universität Liechtenstein haben mir neben fachlicher Qualifikation auch ermöglicht, ein beachtliches Netzwerk in Liechtenstein und darüber hinaus aufzubauen. Dieses Netzwerk gibt mir bis heute wertvolle Impulse. Besonders dankbar bin ich für die Freundschaften, die aus diesen Kontakten entstanden sind.

Gesprächsszene mit einer Expertin im Businessoutfit im lichtdurchfluteten Besprechungsraum der Universität Liechtenstein
Gerade in einer Zeit des ständigen Wandels sind es weniger starre Karrierepläne als vielmehr Haltung, Lernbereitschaft und Mut, die den Unterschied machen.

Welche konkreten Beiträge leisten Sie heute in Ihrem Beruf oder Ihrer Branche, die auch das Land positiv beeinflussen?

Als Mitarbeiterin der liechtensteinischen Landesverwaltung fühle ich mich dem Land, seinen Einwohner:innen und Unternehmen naturgemäss verpflichtet. Bei der Stabsstelle für digitale Innovation (SDI) entwickeln wir rechtliche Rahmenbedingungen weiter, treiben die Umsetzung europäischer Digitalisierungsrechtsakte voran und fungieren als Ansprechpartnerin im Bereich der digitalen Innovation.

Mein persönlicher Beitrag liegt dabei vor allem in der rechtlichen Begleitung und in der strategischen Gestaltung von Zukunftsthemen. Im Team arbeiten wir gemeinsam daran, die Chancen der Digitalisierung im Sinne von Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung nutzbar zu machen.

 

Inwiefern sehen Sie die Universität als Motor für Innovation, Forschung oder gesellschaftlichen Fortschritt im Land?

Die Universität Liechtenstein ist ein wichtiger Impulsgeber in diesen Bereichen. In meinem Arbeitsumfeld ist die Digitalisierungsumfrage der Universität ein gelungenes Beispiel: Die wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung und die Möglichkeit, gemeinsam konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten, bieten für das Land erhebliches Potenzial.

 

Welche Karrieretipps würden Sie unseren heutigen Studierenden mit auf den Weg geben?

Bleibt offen und neugierig und schreckt nicht davor zurück, Verantwortung zu übernehmen. Diese Eigenschaften haben mich auf einen – nicht ganz linearen, aber dafür umso spannenderen – Lebens- und Karriereweg geführt. Gerade in einer Zeit des ständigen Wandels sind es weniger starre Karrierepläne als vielmehr Haltung, Lernbereitschaft und Mut, die den Unterschied machen.