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Themenbereich

Compliance

Der Finanzplatz und Wirtschaftsstandort Liechtenstein zeichnet sich durch ein hohes Mass an gelebter Compliance als zentrale Grundlage für verantwortungsvolles und nachhaltiges unternehmerisches Handeln aus. Die wachsende Komplexität regulatorischer Anforderungen verstärkt den Bedarf an qualifizierten Fachpersonen, die regulatorische Anforderungen verstehen, rechtssicher umsetzen und ethische Standards im Berufsalltag verankern können.

 

Die Universität Liechtenstein bietet praxisorientierte Weiterbildungsangebote im Bereich Compliance, die gezielt auf die Herausforderungen in einer zunehmend regulierten und komplexen Geschäftswelt vorbereiten.

Studiengänge

Zertifikatsstudiengang Compliance-Officer

Zwei Männer in einem modernen Büro unterhalten sich an einem Tisch. Der Mann im Vordergrund schreibt in ein Notizbuch, während der andere Mann, der zurückgelehnt und lächelnd ist, zuhört. Auf dem Tisch stehen ein Laptop, ein Glas Wasser und eine Tasse. Im Hintergrund sind Glaswände und Ziegelwände zu sehen, die dem Raum eine offene und zeitgemäße Atmosphäre verleihen.

Der Zertifikatsstudiengang Compliance-Officer der Universität Liechtenstein bereitet praxisnah auf anspruchsvolle Aufgaben im Bereich Compliance vor. Vermittelt werden Fachkompetenzen zu Corporate Compliance, Geldwäschereibekämpfung, IT-Compliance und mehr. Das berufsbegleitende Programm richtet sich an Fachkräfte in Banken, Unternehmen, Versicherungen, Fonds sowie der öffentlichen Verwaltung. Internationale Regelwerke werden umfassend berücksichtigt.

Weitere Informationen
Zwei Männer in einem modernen Büro unterhalten sich an einem Tisch. Der Mann im Vordergrund schreibt in ein Notizbuch, während der andere Mann, der zurückgelehnt und lächelnd ist, zuhört. Auf dem Tisch stehen ein Laptop, ein Glas Wasser und eine Tasse. Im Hintergrund sind Glaswände und Ziegelwände zu sehen, die dem Raum eine offene und zeitgemäße Atmosphäre verleihen.

Compliance als fester Bestandteil aller Studiengänge des Fachgebiets Wirtschaftsrecht und Steuern

Gebäudereihe der Universität Liechtenstein im Grünen mit auffälligen roten Fensterrahmen und Blumenwiese.

Compliance ist in allen Studiengängen im Bereich Wirtschaftsrecht und Steuern an der Universität Liechtenstein fester Bestandteil des Curriculums. Die Programme vermitteln fundierte Kenntnisse zu rechtlichen Grundlagen, Verantwortlichkeiten und praxisrelevanten Fragestellungen. Unabhängig vom gewählten Studienformat wird das Thema systematisch und anwendungsbezogen behandelt. Für Fragen zur inhaltlichen Ausgestaltung oder zur Auswahl eines passenden Programms stehen die Studiengangsmanagerinnen und -manager gerne zur Verfügung.

Zur Programmübersicht
Gebäudereihe der Universität Liechtenstein im Grünen mit auffälligen roten Fensterrahmen und Blumenwiese.
Compliance

Intensivkurse

Der Intensivkurs Anti-Money Laundering (AML) vermittelt fundiertes Wissen zu den gesetzlichen Anforderungen und typischen Risikofaktoren im weit gefassten Kontext der Geldwäscherei inkl. Terrorismusfinanzierung (CFT). Dabei werden relevante Inhalte aus dem Wirtschaftsstrafrecht, aktuelle Entwicklungen sowie praktische Massnahmen zur Geldwäschebekämpfung vermittelt. Der Fokus liegt auf der Darstellung strafrechtlicher Risiken im beruflichen Alltag, mit dem Ziel, die Teilnehmenden für die Einhaltung geldwäscherechtlicher und sonstiger einschlägiger Compliance-Vorgaben zu sensibilisieren und zu befähigen. 

 

Kursdauer: 4 Tage

Kursgebühr: CHF 1.800,–

Teilnehmendenzahl: maximal 35 Teilnehmende

Programmsprache: Deutsch

Kurstyp: berufsbegleitend

Unterrichtszeiten: halbtags, abends, Wochenendkurs

 

Die Inhalte im Überblick:

  • Kenntnisse über Geldwäschereitechniken, Methoden der Terrorismusfinanzierung, aktuelle Phänomene und regulatorische Entwicklungen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene
  • Kenntnisse für die Ausübung der Berufstätigkeit als Sorgfaltspflichtbeauftragter (Anti-Money Laundering Officer)
  • Kenntnisse über Risikoanalyse und -bewertung sowie Verdachtsmeldung bei FIU
  • Kenntnisse über die strafrechtlichen Risiken im Zusammenhang mit Geldwäscherei, Terrorismusfinanzierung, organisierter Kriminalität und Verbandsverantwortlichkeit
  • Kenntnisse über die Herausforderungen von Kryptowährungen sowie den Einsatz von KI-Tools zur Erkennung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung

 

Besonderheiten:

  • 1x jährliche Durchführung
  • SAQ-Rezertifizierung «Kundenberater Bank»
  • Der Intensivkurs gilt als anerkannte berufliche Schulung und Weiterbildung nach Art 21 SPG in Verbindung mit Art 32 SPV sowie als Nachweis im Sinne des Art 36 SPV im Ausmass von 2,5 Tagen.

 

Der Intensivkurs findet in Kooperation mit dem Liechtensteinischen Bankenverband, der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) und der Liechtensteinischen Treuhandkammer statt.

Dieses Weiterbildungsangebot wird in regelmässigen Abständen durchgeführt. Die nächste Durchführung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier — sofern aktuell buchbar.

Möchten Sie benachrichtigt werden, sobald eine Anmeldung möglich ist? Lassen Sie sich unverbindlich informieren.

Das internationale Sanktionenrecht zählt zu den komplexesten Bereichen des Wirtschaftsrechts. Seit Beginn der militärischen Aggression gegen die Ukraine haben sich die regulatorischen Vorgaben und EU-Sanktionsmassnahmen rasant weiterentwickelt, während OFAC seine Durchsetzungspraktiken verschärft und die  extraterritoriale Anwendung US-amerikanischen Sanktionenrechts ausgeweitet hat.

Der Kurs vermittelt eine fundierte Einführung in das liechtensteinische ISG sowie in die neuen EU-Strafbestimmungen bei Verstössen gegen restriktive Massnahmen. Rechtsvergleichende Einblicke in die Schweiz und Informationen zu OFAC ergänzen die praxisorientierte, sektorübergreifende Vertiefung der geltenden Sanktionsregeln. Ziel ist die Entwicklung rechtssicherer Handlungskompetenz im Umgang mit internationalen Sanktionen sowie die nachhaltige Stärkung der Compliance.


Kursdauer: 2 Tage
Kursgebühr: CHF 750,– 
Teilnehmendenzahl: maximal 35 Teilnehmende
Programmsprache: Deutsch, Englisch
Kurstyp: berufsbegleitend
Unterrichtszeiten: halbtags, abends


Inhalte:

  • Strafbestimmungen des ISG im Allgemeinen und der Ukraine-VO im Besonderen sowie die neuen EU-Straftatbestände
  • Praxisfragen im Sanktionenrecht in Liechtenstein und der Schweiz
  • Bedeutung und Geltungsbereich internationaler Sanktionen (insbesondere OFAC)
  • Auswirkungen auf den Finanzplatz Liechtenstein und insbesondere den Treuhand- und Bankensektor


Besonderheiten

  • 2x jährliche Durchführung
  • Der Intensivkurs gilt als anerkannte berufliche Schulung und Weiterbildung nach Art 21 SPG in Verbindung mit Art 32 SPV sowie als Nachweis im Sinne des Art 36 SPV im Ausmass von 1,5 Tagen.


Dieses Weiterbildungsangebot wird in regelmässigen Abständen durchgeführt. Die nächste Durchführung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier — sofern aktuell buchbar.

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Die Einhaltung sämtlicher Vorschriften und Regularien im Bereich der Geldwäscheprävention stellt viele Sorgfaltspflichtbeauftragte vor grosse Herausforderungen. Schliesslich muss nicht nur ein Überblick über sämtliche Regelungen gewahrt, sondern auch ein Missbrauch zu Zwecken von Geldwäscherei oder Terrorismusfinanzierung frühzeitig erkannt und verhindert werden.

Auch die Erfordernisse an die Person des Sorgfaltspflichtbeauftragten sind in den letzten Jahren rasant gestiegen und werden dies auch in Zukunft tun. Um damit Schritt halten zu können, ist es unumgänglich, übergreifende und vernetzte Kenntnisse zu sammeln.
 
Die Kursteilnahme verschafft Ihnen über blosse Grundlagenkenntnisse hinaus einen vertieften Einblick in die Grundsätze der Erkennung und Überwachung von Geldwäschereirisken und Terrorismusfinanzierung.

Der Intensivkurs Sorgfaltspflichten wird in Kooperation mit der FMA Finanzmarktaufsicht Liechtenstein sowie CLL Compliance Labs Liechtenstein durchgeführt. Diese Veranstaltung gilt als anerkannte berufliche Schulung und Weiterbildung nach Art 21 SPG iVm Art 32 SPV sowie als Nachweis im Sinne des Art 36 SPV im Ausmass von 3 Tagen.

Dieses Weiterbildungsangebot wird in regelmässigen Abständen durchgeführt. Die nächste Durchführung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier – sofern aktuell buchbar.

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Der Intensivkurs «Strafrecht und Unternehmen» ist das fünfte Modul des Executive Master of Laws (LL.M.) im Wirtschaftsstrafrecht. Im Zentrum steht das Unternehmen als potenziell strafrechtlich verantwortliche Einheit und der präventive Umgang mit rechtlichen Risiken im wirtschaftlichen Umfeld.

Zunächst wird die im liechtensteinischen Strafgesetzbuch (StGB) verankerte Unternehmensstrafbarkeit analysiert. Dabei stehen insbesondere das Fehlverhalten von Leitungspersonen sowie das sogenannte Organisationsverschulden im Fokus, das auf unzureichende interne Strukturen oder Aufsichtsmassnahmen zurückzuführen ist.

Ein wesentlicher Teil des Kurses widmet sich dem Themenkomplex Criminal Compliance. Vermittelt werden:

  • Grundlagen und Aufbau einer wirksamen Compliance-Architektur
  • Strategien der präventiven Rechtsberatung für Unternehmen
  • Planung und Durchführung interner Untersuchungen (Internal Investigations)

 

Dabei wird praxisnah aufgezeigt, wie Compliance-Verstösse identifiziert, analysiert und behoben werden können — einschliesslich der Zusammenarbeit mit Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden, falls erforderlich.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Whistleblowing: Die Teilnehmenden lernen, wie Hinweisgebersysteme rechtskonform implementiert und Missstände intern oder extern gemeldet und behandelt werden können.

Zum Abschluss werden vertiefte Kenntnisse in spezifischen unternehmensrelevanten Rechtsgebieten vermittelt, darunter:

  • Urheberstrafrecht
  • Lauterkeitsstrafrecht (unlauterer Wettbewerb)
  • Strafbestimmungen im Bereich gewerblicher Schutzrechte

 

Anhand praxisorientierter Fallbeispiele wird der Stoff anschaulich und handlungsorientiert vermittelt.
 

Kursinhalte im Überblick:

  • Unternehmensstrafbarkeit und Organisationsverschulden
  • Entwicklung und Implementierung von Compliance-Systemen
  • Interne Untersuchungen und risikoorientierte Massnahmen
  • Whistleblowing und Hinweisgeberschutz
  • Wirtschaftsstrafrecht in Bezug auf geistiges Eigentum und Wettbewerb

 

Nach Abschluss des Kurses verfügen die Teilnehmenden über spezialisiertes Wissen im Unternehmensstrafrecht und in der Criminal Compliance. Sie sind in der Lage, strafrechtliche Risiken frühzeitig zu erkennen, präventive Compliance-Strategien zu entwickeln und umzusetzen sowie aktiv an internen Untersuchungen zur Aufklärung unternehmensinterner Rechtsverstösse mitzuwirken.

Dieses Weiterbildungsangebot wird in regelmässigen Abständen durchgeführt. Die nächste Durchführung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier — sofern aktuell buchbar.

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Den Teilnehmenden werden spezielle Themenstellung des Bankrechts abseits des BankG, etwa im Bereich der Zahlungsinstitute, der Zahlungssysteme und des E-Geld-Regimes, vorgestellt. Zudem werden sie für den Bereich der Geldwäschereiprävention sensibilisiert. In diesem Modul erarbeiten sich die Teilnehmenden ausserdem umfassende Kenntnisse im Bereich des privaten Bankvertragsrechts und der gängigen Rahmenverträge, die für den täglichen Einsatz in der Bankenpraxis unabdingbar sind.

Dieses Weiterbildungsangebot wird in regelmässigen Abständen durchgeführt. Die nächste Durchführung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier – sofern aktuell buchbar.

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Compliance

Tagungen und Reihen

«Compliance» als Sammelbegriff für Strategien und Systeme zur Verhinderung von Normverstössen ist längst zu einem gängigen Terminus im deutschsprachigen Wirtschaftsraum geworden. Der ursprünglich aus der angloamerikanischen Bankenwelt stammende Begriff tangiert eine Vielzahl heterogener Rechtsgebiete, wie etwa Bankenrecht, Unternehmensrecht, Steuerrecht, Datenschutzrecht, IT-Recht, Strafrecht, Europa- und EWR-Recht. Neben Banken sind insbesondere Unternehmen, Versicherungs- und Fondsgesellschaften sowie die öffentliche Verwaltung mit der Thematik Compliance konfrontiert. Compliance als Querschnittsmaterie geht allerdings weit über die blosse Einhaltung von Gesetzen hinaus. Der Compliance-Day bietet eine Plattform zum Austausch über aktuelle Herausforderungen und Trends im Bereich Compliance. Fachleute aus Finanzdienstleistung, Recht, Industrie und Verwaltung diskutieren praxisnahe Lösungsansätze – kompakt, fundiert und zukunftsorientiert.

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lic. iur. Frédérique Lambrecht LL.M.
Studiengangsmanager - Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht
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Mag. phil. Christoph Osztovics
Studiengangsmanager - Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Digitalisierung
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Dipl. Kff. Nadja Dobler
Studiengangsmanagerin - Bank- und Finanzmarktrecht
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