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Pop-Up-Ausstellung: Maasai Baumeisterinnen aus Ololosokwan

Pop-Up-Ausstellung: Maasai Baumeisterinnen aus Ololosokwan

Am letzten Juni-Wochenende wurde der «Tag der Architektur» und das «Women in Architecture»-Festival, das erstmals Deutschland weit organisiert wurde, gefeiert. Das WIA-Festival will mit 265 Veranstaltungen die Debatte um Gleichstellung und Diversität in der Baukultur voranbringen. Cornelia Faisst, Hochschuldozentin der Liechtenstein School of Architecture, nahm mit der Pop-Up-Ausstellung «Female African Architects» am WIA-Festival in Potsdam teil.

 

Das Projekt von Bauhaus Erde in Kooperation mit dem Deutschen Farbenzentrum und der Universität Liechtenstein zeigte in einer Pop-Up-Ausstellung die Architektur der Maasai-Baumeisterinnen aus Ololosokwan (Tansania) und weibliche Perspektiven auf eine regenerative, kulturell verwurzelte Baupraxis. Die Ausstellung bot einen Ausschnitt der mehrfach ausgezeichneten Ausstellung des Frauenmuseums Hittisau /Vorarlberg), kuratiert von Cornelia Faisst im Rahmen des earth HUB der Universität Liechtenstein. Im Zentrum stand die Verbindung von Architektur, Kultur und weiblicher Gestaltungskraft.

 

Vor der eindrucksvollen Kulisse der Hochplateaus der Serengeti beleuchtete die Ausstellung die zentrale Rolle der Maasai-Frauen beim Bau und Erhalt ihrer traditionellen Behausungen. Im Fokus standen Baumeisterinnen aus Ololosokwan in Tansania und die von ihnen errichteten Hütten (Enkaji), die seltene Einblicke in ihr handwerklichen Wissen und ihren Alltag ermöglichten.

 

Die Ausstellung verstand sich als baukulturelle Annäherung an eine weitgehend unbekannte, von Frauen getragene Architekturtradition.