Die Verbesserung von content-intensiven Geschäftsprozessen
Project Description
Organisationen sind zunehmend gefordert, die stetig ansteigende Menge an unstrukturierten Informationen effektiv zu verwalten. Probleme, die sich für das Informationsmanagement ergeben, sind beispielsweise Schwierigkeiten mit der Suche, dem Abrufen und der effektiven Wiederverwendung von Content im gesamten Unternehmen. Eine Ursache für derartige Probleme sind Prozesse, die nicht ausreichend auf das Management von Content in Organisationen ausgerichtet sind.
Eine Domäne, die sich mit der Verwaltung von Informationen in Organisationen beschäftigt, ist Enterprise Content Management (ECM). ECM "is the strategies, tools, processes, and skills an organization needs to manage its information assets over their lifecycle" (Smith & McKeen, 2003). Unter ECM ist ein sowohl organisatorischer als auch technischer Ansatz zu verstehen. Dennoch hat sich die ECM-Forschung in der Vergangenheit hauptsächlich mit den technologischen Aspekten von ECM beschäftigt und dabei organisatorische ECM-Aspekte, wie beispielsweise die Verbesserung von Prozessen durch ECM, vernachlässigt.
Ziel der Dissertation ist es daher, Potentiale von organisatorischen ECM-Initiativen zur Verbesserung sog. content-intensiver Prozesse zu untersuchen. Ein Prozessverbesserungsrahmen mit den drei Phasen "Analyse", "Anpassung" und "Überwachung" dient der Strukturierung der Arbeit. Das Forschungsvorhaben entwickelt gezielt Werkzeuge und Instrumente, die Organisationen bei der Verbesserung ihrer content-intensiven Prozesse anleiten und unterstützen können.
Eine Domäne, die sich mit der Verwaltung von Informationen in Organisationen beschäftigt, ist Enterprise Content Management (ECM). ECM "is the strategies, tools, processes, and skills an organization needs to manage its information assets over their lifecycle" (Smith & McKeen, 2003). Unter ECM ist ein sowohl organisatorischer als auch technischer Ansatz zu verstehen. Dennoch hat sich die ECM-Forschung in der Vergangenheit hauptsächlich mit den technologischen Aspekten von ECM beschäftigt und dabei organisatorische ECM-Aspekte, wie beispielsweise die Verbesserung von Prozessen durch ECM, vernachlässigt.
Ziel der Dissertation ist es daher, Potentiale von organisatorischen ECM-Initiativen zur Verbesserung sog. content-intensiver Prozesse zu untersuchen. Ein Prozessverbesserungsrahmen mit den drei Phasen "Analyse", "Anpassung" und "Überwachung" dient der Strukturierung der Arbeit. Das Forschungsvorhaben entwickelt gezielt Werkzeuge und Instrumente, die Organisationen bei der Verbesserung ihrer content-intensiven Prozesse anleiten und unterstützen können.
Relevance to Liechtenstein
Enterprise Content Management (ECM) ist ein Thema von hoher regionaler Relevanz. Im Rahmen der Dissertation wird entsprechend mit verschiedenen Liechtensteinischen Unternehmen zusammengearbeitet, unter anderem Hoval und Ivoclar Vivadent.