Organisatorische Gestaltung der Wissensarbeit
Project Description
Mit dieser konzeptionellen Forschung im Bereich der Motivation von Wissensarbeitern möchten wir einen Beitrag zu Beantwortung der zentralen Managementherausforderung des 21. Jahrhunderts leisten, nämlich wie man Wissensarbeiter in verschiedenen organisatorischen Settings am besten zu Höchstleistungen bewegen kann. Wir entwickeln dabei einen Kontingenzansatz und unterscheiden dabei zwischen der Art der Wissensproduktion (im Team oder durch einen einzelnen Experten) und der Speicherung des so erzeugten Wissens (in einer kodifizierten versus einer personalisierten Form). Hieraus resultiert ein Vierfelderschema, in dessen Zellen wir dann genauer die hier jeweils erforderlichen Motivationsinstrumente betrachten: Mal kann dort das klassische Zuckerbrot erfolgversprechend sein, ein anderes Setting verlangt hingegen mitunter auch einmal das Androhen der berühmt-berüchtigten Peitsche - und in einem wieder anderen Konstellation benötigt man etwas ganz anderes. Daher weicht unser Ansatz vom alten Einheitsmodell der Mitarbeitermotivation deutlich ab. Die hohe Praxisrelevanz für eine erfolgreiche Unternehmensführung wird anhand von vier Praxisbeispielen (z.B. die Unternehmen Google und Red Bull betrachtet).