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Kinder-Uni: Entdeckungsreise ins Reich der Regeln

Kinder-Uni: Entdeckungsreise ins Reich der Regeln

35 Kinder entdeckten an der Kinder-Uni vergangenen Mittwoch das Reich der Regeln. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Professur für Bank- und Finanzmarktrecht gaben den 8- bis 12-Jährigen Antworten auf Fragen wie, warum es Regeln braucht, und was geschieht, wenn man sich nicht an sie hält.

 

In interaktiven Workshops gingen sie der Frage nach, wie Gesetze entstehen und welche Rechte und Pflichten Kinder haben. Gemeinsam erkundeten sie, warum Regeln und Gesetze für ein harmonisches Zusammenleben unerlässlich sind. Dabei durften sich die Kinder selbst darin versuchen, ein Gesetz zu verabschieden und sich als Fürst und Regierungschef verkleiden.

 

Das Erwachsenenprogramm behandelte das Thema Rechte, Pflichten und Realitäten im modernen Elternalltag. Die erwachsenen Begleitpersonen wurden dazu eingeladen, ihr Wissen hinsichtlich der rechtlichen Aspekte der Elternschaft zu vertiefen, was rege in Anspruch genommen wurde.

 

Neben der Kinderbetreuung für 4- bis 7-Jährige sowie einem Zvieri mit Getränken und frischem Obst war dieser Nachmittag informativ und spannend für die ganze Familie.

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Universität Liechtenstein setzt positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 fort

Universität Liechtenstein setzt positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 fort

Außenansicht der Universität Liechtenstein mit modernem Glasgebäude vor malerischer Bergkulisse, umgeben von grüner Wiese.

Die Universität Liechtenstein blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Ein besonderes Highlight war die erfolgreiche Akkreditierung der Liechtenstein Business School und der Liechtenstein Business Law School nach AACSB-Standards. Auch in anderen Bereichen wie z. B. den Studierendenzahlen und Forschungsleistungen zeigten sich positive Entwicklungen.

 

 

Organisatorische Entwicklungen

 

Die Universität gliedert sich seit 1. Januar 2023 in drei fach- und zwei lehrbezogene Schools. Damit konnte ein langer Transformationsprozess abgeschlossen werden. Die neue Organisationsstruktur konnte im Berichtsjahr weiter gefestigt werden. Das Jahr 2023 war aber auch geprägt von zwei Personalwechseln an der Spitze der Universität. Im April folgte Lothar Ritter auf Klaus Tschütscher als Präsident des Universitätsrates und im August 2023 übernahm Christian Frommelt von Markus Jäger das Amt des Rektors der Universität Liechtenstein.
Nach Abschluss des Transformationsprozesses und unter der neuen Führung soll der Fokus der Universität wieder verstärkt auf die konkreten Leistungen und Wirkungen der Universität gelegt werden. Im Vordergrund stehen dabei konsekutive Lehre, Weiterbildung und Forschung. Aber auch der Wissens- und Technologietransfer sowie die Wissensvermittlung und damit der Dialog mit der Öffentlichkeit sind wichtige Tätigkeitsfelder der Universität Liechtenstein.

 

 

International anerkannte Qualitätsstrategie

 

Die Universität Liechtenstein legt grossen Wert auf eine hohe Qualität von Lehre und Forschung. Alle sechs Jahre wird die Qualität der gesamten Universität Liechtenstein durch den Schweizerischen Akkreditierungsrat überprüft. Darüber hinaus unterziehen sich die fachbezogenen Schools jeweils einer international anerkannten Akkreditierung, die auf den jeweiligen Fachbereich zugeschnitten ist.
Ein besonderer Erfolg im Jahr 2023 war die Verleihung der international hochangesehenen AACSB-Akkreditierung an die Liechtenstein Business School und die Liechtenstein Business Law School. Nachdem die Liechtenstein School of Architecture bereits vor mehreren Jahren für alle Programmstufen (BSc, MSc und PhD) die Akkreditierung des renommierten Royal Institute of British Architects (RIBA) erhalten hatte, verfügen nun alle drei Fachschools über einen international hochanerkannten Qualitätsnachweis.
Im Jahr 2023 erfolgten durch die Forschenden der Universität Liechtenstein über 170 Publikationen und wissenschaftliche Vorträge. Darunter waren zahlreiche Publikation in international top gerankten Zeitschriften. Von besonderer Bedeutung sind ferner Drittmittelprojekte. Neben zahlreichen Förderzusagen für neue Erasmus+-Projekte erhielt die Universität Liechtenstein 2023 eine positive Förderzusage für ein Innosuisse-Projekt. Im Sinne der neuen Leistungsorientierung wurden zudem die Arbeiten an diversen Anträgen gestartet, welche 2024 bei den diversen Förderinstrumenten eingereicht werden.

 

 

Attraktives Umfeld für Studierende und Mitarbeitende

 

Im vergangenen Jahr konnte die Universität zahlreiche weitere Erfolge feiern. In der konsekutiven Lehre haben im Jahr 2023 214 Personen ihr Studium an der Universität Liechtenstein begonnen. Dies bedeutet einen Anstieg um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 175 Studierende haben ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Die Absolventinnen und Absolventen verbleiben dabei erfreulicherweise zu einem Grossteil als gefragte Arbeitskräfte in Liechtenstein oder der Region.
In der Weiterbildung verzeichnete die Universität 196 Studierende in vier Masterstudiengängen, einem Diplomstudiengang und sieben Zertifikatsstudiengängen sowie über 2'700 Teilnehmende an Veranstaltungen. Nach den letzten von der Corona-Pandemie geprägten Jahren konnte die Universität Liechtenstein im Jahr 2023 das Angebot an Veranstaltungen wieder steigern.
Der Zuwachs an neuen Studierenden in den konsekutiven Bereichen sowie die relativ stabilen Studierendenzahlen im Bereich der Weiterbildung bestätigen die Attraktivität der Universität Liechtenstein als Bildungsstätte. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den regionalen Bildungsinstitutionen ist die Universität Liechtenstein aber auch künftig gefordert, ihre Stärken aktiv zu kommunizieren. Neben der durch die internationale Akkreditierung bestätigte Qualität von Lehre und Forschung überzeugt die Universität insbesondere mit einer guten Betreuung der Studierenden. Um die Lehrinhalte noch stärker an aktuelle Herausforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft anzupassen und somit die praktische Relevanz der Lehre weiter zu erhöhen, wurden für das Jahr 2024 diverse Curricula überarbeitet.

 

 

Ergebnis der ordentlichen Geschäftstätigkeit

 

Im Rahmen ihrer ordentlichen Tätigkeit erwirtschaftete die Universität Liechtenstein im Kalenderjahr 2023 einen Gewinn von CHF 230'212 inkl. des strategischen Projekts Liechtenstein Executive School und liegt damit CHF 210'812 über dem veranschlagten Gewinn von CHF 19'400 bzw. CHF 404'812 über dem veranschlagten Verlust von CHF 174'600 inkl. der geplanten Anschubfinanzierung der Executive School.
Das positive Geschäftsergebnis ist auf mehrere einmalige Sondereffekte zurückzuführen. Zudem waren zum Jahresende drei Professuren nicht besetzt, wodurch sich die Personalkosten reduzierten. Die Personalkosten stellen den wichtigsten Bereich bzw. den grössten Kostenfaktor der Universität dar. Per 31. Dezember 2023 waren an der Universität 135 Mitarbeitende in Vollzeitäquivalenten beschäftigt. Daneben waren 328 externe Dozierende für die Universität tätig.

 

Der Jahresbericht steht auf der Website uni.li zum Download bereit: https://www.uni.li/de/universitaet/medienportal/publikationen/jahresberichte 

Außenansicht der Universität Liechtenstein mit modernem Glasgebäude vor malerischer Bergkulisse, umgeben von grüner Wiese.

Token Summit Liechtenstein – MiCar-Expertenrunde

Token Summit Liechtenstein – MiCar-Expertenrunde

Gruppenfoto von Teilnehmenden der MiCAR Expert Roundtable Series an der Universität Liechtenstein. Die Personen stehen und sitzen in zwei Reihen vor einer großen Fensterfront mit Blick auf eine bergige Landschaft.

Im Rahmen des Token Summit Liechtenstein fand Anfang Oktober die 7. Sitzung der «MiCAR Expert Roundtable Series» an der Universität Liechtenstein statt.

 

Der Round Table wurde in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, der Stabsstelle Finanzplatzinnovation & Digitalisierung, NÄGELE Rechtsanwälte GmbH, CCA-Token Summit Liechtenstein, der Universität Liechtenstein und Bitpanda durch CCA Trustless Technologies Association e.V. organisiert. 
Professor Konstantina Papathanasiou sprach zur Begrüssung, gefolgt von einer Keynote von Dr. Clara Guerra mit Präsentationen über Eigenmittelanforderungen von Dr. Christian Steiner, Gas Fee Stations von Nina Gartmann und Outsourcing von Dr. Thomas Nägele.

 

Aufschlussreiche Diskussionen mit einer vielfältigen Gruppe von Teilnehmenden, darunter Branchenexperten, Regulierungsbehörden und Praktikerinnen und Praktikern rundeten den Roundtable ab.

Gruppenfoto von Teilnehmenden der MiCAR Expert Roundtable Series an der Universität Liechtenstein. Die Personen stehen und sitzen in zwei Reihen vor einer großen Fensterfront mit Blick auf eine bergige Landschaft.

Ein Festtag im Zeichen von Innovation und Nachhaltigkeit

Ein Festtag im Zeichen von Innovation und Nachhaltigkeit

Eine Gruppe von sechs Personen steht nebeneinander auf einer Bühne. Drei Personen in der Mitte halten Auszeichnungen und Urkunden. Alle sind formell gekleidet und lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind weiße Tischdecken sichtbar.

Der Dies Academicus ist der akademische Feier- und Festtag der Universität und bietet Gelegenheit, um innezuhalten und in die Zukunft zu blicken.

 

«Es ist mir eine Freude, Sie heute hier zu unserem Dies Academicus willkommen zu heissen – einem besonderen Tag, an dem wir innehalten, um unsere akademische Gemeinschaft, unsere Errungenschaften und unsere gemeinsamen Ziele zu feiern. Der Dies Academicus ist nicht nur eine Gelegenheit, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken, sondern auch ein Moment des Zusammenkommens, des Austauschs und der Inspiration. Heute stehen nicht nur die Leistungen unserer Forschenden und Studierenden im Fokus, sondern auch die Werte, die unsere Universität prägen», erklärte Carmen Dahl, Leiterin Kommunikation und Marketing der Universität Liechtenstein, zu Beginn ihrer Moderation.

 

 

Eröffnungsrede

 

In seiner Eröffnungsrede betonte der Rektor der Universität, Christian Frommelt: «Das Jahr 2024 war geprägt von grossen Erfolgen, wie der RIBA-Reakkreditierung unserer School of Architecture, der Berufung von Benjamin van Giffen und Sebastian Stöckl als neue Professoren und Preisen, die Angehörige der Universität erhielten – beispielhaft sei hier der  «Outstanding Artist Award 2024» der Republik Österreich für Martin Mackowitz genannt, den er für seinen wesentlichen Beitrag zur erforderlichen gesellschaftlichen Transformation und Unterstützung der Bauwende erhielt.
Mit der im Herbst erfolgten Gründung des Earth Hubs, dem neuen Kompetenzzentrum für Lehmbau an der Universität Liechtenstein, geht die Universität einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeitsuniversität, die wir durch eine strategische Ausrichtung unserer fünf Tätigkeitsfelder Forschung, Lehre, Weiterbildung, Wissenstransfer und Wissensdialog werden wollen.»

 

 

Grussworte der Regierung

 

Im Anschluss überbrachte Rachel Guerra, Amtsleiterin des Schulamts, die Grussworte der Regierung und führte aus: «Auch die Universität Liechtenstein arbeitet kontinuierlich daran, Zugänge zu erleichtern und damit Barrieren abzubauen. Nur deshalb hat sich die Universität Liechtenstein zu einem modernen Bildungsstandort entwickeln können. Die Uni belegt zudem erneut eine Spitzenposition als unternehmerische Universität. Im veröffentlichten GUESSS-Report 2023 (Global University Entrepreneurial Spirit Student’s Survey) war sie in der DACHL-Region ganz vorne dabei und erzielte beachtliche Ergebnisse im internationalen Vergleich. Auch mit einer internationalen Akkreditierung wurde sie im vergangenen Jahr ausgezeichnet. Die Universität Liechtenstein legt grossen Wert auf eine hohe Qualität von Lehre und Forschung. So war sicher ein besonderes Highlight die erfolgreiche Akkreditierung der Liechtenstein Business School und der Liechtenstein Business Law School nach AACSB-Standards. Auch in anderen Bereichen wie z. B.  den Studierendenzahlen und Forschungsleistungen zeigten sich positive Entwicklungen. Des Weiteren wurde auch die «Weiterbildung an der Universität Liechtenstein» gestärkt: Das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot der Universität Liechtenstein eröffnet neue Möglichkeiten für den beruflichen Aufstieg und den Ausbau des Netzwerks in Liechtenstein, der Ostschweiz und im Rheintal sowie in der DACH-Region insgesamt. Damit wurde ein weiterer Meilenstein erreicht und insgesamt eine zeitgemässe Lernumgebung geschaffen.
Alle diese Entwicklungen zeigen ganz klar, dass für die Uni Liechtenstein nun nach einer turbulenten Phase eine Zeit der Konsolidierung beginnt. Ich gratuliere der Universität zu dieser erfolgreichen Entwicklung und ihrer wertvollen Arbeit.»

 

 

Festrede

 

In ihrer Festrede sprach Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou über die Zusammenhänge von Nachhaltigkeit, Ethik und Wirtschaftsstrafrecht: «Im Zentrum der Wirtschaftsethik steht die Herausforderung, wie Unternehmen ihre wirtschaftlichen Ziele mit sozialer Verantwortung und moralischen Prinzipien in Einklang bringen können. Ziel ist es, eine Balance zwischen ökonomischem Erfolg und ethisch verantwortungsvollem Handeln zu finden – eine Balance, die nicht nur den Gewinn maximiert, sondern auch den langfristigen Nutzen für Gesellschaft und Umwelt sicherstellt. Die Relevanz von Wirtschaftsethik zeigt sich besonders im Bereich der Digitalisierung. Diese verändert die Verantwortungsmuster der Unternehmen hinsichtlich ihrer ethischen Verantwortung. Oftmals liegt der Fokus auf den positiven ökonomischen Effekten digitaler Geschäftsmodelle, während die ethischen Folgen für verschiedene Stakeholder zu wenig berücksichtigt werden. Ein tiefgehendes Verständnis von Corporate Digital Responsibility wird daher immer wichtiger – es geht darum, gesetzliche Standards zu erfüllen (z.B. Datenschutz) und digitale Geschäftsmodelle einer ethischen Reflexion zu unterziehen.»

 

In Fortsetzung der bisherigen Tradition wurden am – vom Ensemble Infinitus Brass mit Lukas Hirzberger und Simon Ölz, Trompeten, sowie Jonas Kraft und Robert Jöchel, Posaunen –  musikalisch umrahmten Festakt Preise verliehen.

 

 

Pro Bono Award 2024

 

Am diesjährigen Dies Academicus wurde erstmalig der Pro Bono Award der Universität Liechtenstein und der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein verliehen.

 

Cornelia Faisst, Mentorin Pro Bono Architektur und Projektkoordinatorin Pro Bono, stellte das Pro-Bono-Programm vor: «Dieser Preis soll den Einsatz und das Herzblut honorieren, das die Studierenden in Projekte investieren, die der Gesellschaft zugutekommen – ganz im Sinne von «pro bono publico», also zum Wohle der Allgemeinheit.
Im Lehrformat «Pro Bono» bündelt die Universität ihre Aktivitäten, um einen Beitrag zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO-Agenda 2030 zu leisten. Die Studierenden werden dabei ermutigt, ihr Wissen über Nachhaltigkeit in nachhaltige Handlungen zu übersetzen, die einen Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt schaffen.
In der Architektur gab es acht nominierte Projekte, in der Betriebswirtschaftslehre sieben. Aus diesen insgesamt 15 nominierten Projekten wählte die Jury vor etwa drei Wochen die beiden Gewinnerprojekte aus.»

 

Daniel Haselsberger, Mentor Pro Bono Architektur, erklärte: «Der Pro Bono Award ist jedoch nicht nur eine Auszeichnung – er ist auch ein Aufruf an uns alle, sich aktiv für die Gemeinschaft einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und zu einem positiven Wandel beizutragen. Jeder von uns hat das Potenzial, einen Unterschied zu machen und die Welt ein Stück lebenswerter für uns alle zu gestalten. Da wir im Bereich Architektur bereits seit 2020 die ersten umgesetzten Pro-Bono-Projekte haben, werden beim Pro Bono Award der Architektur immer zwei Jahre zusammen betrachtet – in diesem Jahr sind es die Jahre 2020 und 2024.»

 

Ausgezeichnet im Bereich Architektur wurden die Studierenden Sophie Breitruck, Michelle Bösch und Ramon Kobras für ihr Projekt Kaplan Bonneti Connect, mit dem sie Massstäbe für soziale Verantwortung in der Architektur setzten.

 

Bernd Schenk, Studiengangsleiter Bachelor Betriebswirtschaftslehre, stellte in Vertretung von Florian Rieder, Mentor Pro Bono Betriebswirtschaftslehre – der leider auf Grund einer Lehrverpflichtung nicht dabei sein konnte – das erste Gewinnerprojekt vor:

 

«Im Bereich Betriebswirtschaftslehre werden im Unterschied zur Architektur stets nur Projekte aus dem jeweiligen Jahr ausgezeichnet. In diesem Jahr ging der Pro Bono Award an Luca Banzer, Laurin Diem und Timo Volenter. Ihr Projekt «Digital Fit 50+» zeichnet sich durch seinen hohen inklusiven Ansatz aus. Ziel des Projekts ist es, Menschen über 50 den sicheren und selbstständigen Umgang mit digitalen Medien zu erleichtern und ihre digitale Teilhabe zu fördern. Für das kommende Jahr sind bereits Folgeveranstaltungen geplant.»

 

 

Liechtenstein-Preis für Nachwuchsforschende 2024

 

Am Tag der Universität wurden auch die Forschungspreise für Nachwuchsforschende an der Universität Liechtenstein verliehen. Der mit 10'000 Franken dotierte Preis wird jährlich vergeben und soll vielversprechende Jungforscherinnen und -forscher zu einer wissenschaftlichen Karriere motivieren, die Forschung in für Liechtenstein relevanten Bereichen fördern und den Forschungsplatz Liechtenstein stärken.

 

Stephan Jäger, Generalsekretär des Ministeriums, und Prof. Dr. Konstantina Papthanasiou übergaben die Diplome als Auszeichnung für herausragenden Leistungen der Nachwuchsforschenden an Dr. Djordje Zivkovic für seine Dissertation «Top Management Team Incentives and Paradox», Assoz. Prof. Dr. Johannes Schneider wurde für seine Publikation «Understanding and Leveraging the Learning Phases of Neural Networks» ausgezeichnet und Dr. Simon Liegl erhielt den Preis für sein Projekt «Affective Signalling in the Digital Workplace».

 

 

Ansprache ULSV und Verleihung Best Teaching Awards

 

Sophie Breitruck, Studierendenvertretung der Universität Liechtenstein ULSV, liess in ihrer Ansprache das sich dem Ende zuneigende Jahr 2024 Revue passieren: «Was also nehmen wir aus 2024 mit? Ich denke, es ist die Erkenntnis, dass die Welt uns sowohl vor grosse Herausforderungen als auch vor neue Möglichkeiten stellt. Wir haben gesehen, wie Menschen weltweit zusammenkommen, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen – und wir haben erlebt, wie kleine, herzerwärmende Momente Hoffnung schenken können. Es liegt an uns, diese Erkenntnisse in unser Studium und unser Leben zu tragen und aktiv zu gestalten, was vor uns liegt.»

 

Im Anschluss verlieh Maximilian Haage im Namen der USLV den Best Junior Teaching Award sowie den Best Teaching Award: «Wir haben Wolfgang Schadner mit dem Best Teaching Award und Jeffrey Lee Brüstle mit dem Best Junior Teaching Award ausgezeichnet. Beide Preise, die von den Studierenden vergeben werden, würdigen herausragendes Engagement, innovative Lehrmethoden und die Fähigkeit, Studierende nachhaltig zu motivieren. Schadner und Brüstle setzen neue Massstäbe in der akademischen Lehre und sind Vorbilder für die Verbindung von Fachwissen und persönlicher Unterstützung.»

 

 

Schlussworte

 

Die Schlussworte des Dies Academicus sprach Lothar Ritter, Universitätsratspräsident: «Als ich im April 2023 mein Amt als Universitätsratspräsident antrat, hat mich das, was ich an der Universität antraf teilweise überrascht, vor allem aber beeindruckt. Die überschaubare Grösse, der sehr persönliche Umgang unter den Universitätsangehörigen, die sehr spezifisch auf die Bedürfnisse Liechtensteins ausgerichteten Fachbereiche und die trotzdem sehr international ausgerichteten Lehr- und Forschungsprogramme mit Studierenden aus aller Welt haben mich sehr positiv berührt.
Auf Grund ihrer Akkreditierung als wohl einzige ausländische Hochschule in der Interkantonalen Universitätsvereinbarung der Schweiz ist es für den Universitätsrat naheliegend, dass wir uns künftig näher mit dem Schweizer Hochschulsystem auseinandersetzen und gewisse Anleihen im Sinne von <good practice> prüfen, ohne die Besonderheiten, Vorteile und Chancen der staatlichen Universität Liechtenstein preiszugeben. Wir werden damit auch die Kultur an der Universität Liechtenstein gemeinsam mit allen Universitätsangehörigen in eine motivierende und erfolgreiche Zukunft entwickeln können.»

Eine Gruppe von sechs Personen steht nebeneinander auf einer Bühne. Drei Personen in der Mitte halten Auszeichnungen und Urkunden. Alle sind formell gekleidet und lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind weiße Tischdecken sichtbar.

Universitäre Berufsbilder kennenlernen

Universitäre Berufsbilder kennenlernen

Eine Gruppe von Kindern sitzt an einem Tisch in einem modernen Raum mit großen Fenstern. Zwei Erwachsene stehen lächelnd daneben. Im Hintergrund ist ein Bildschirm zu sehen. Die Szene wirkt freundlich und einladend.

Was bedeutet eigentlich Arbeiten an einer Uni und was genau macht eine Professorin? Das morgendliche Programm drehte sich darum, universitäre Berufsbilder kennenzulernen.

 

Sechs Kinder von Mitarbeitenden der Universität Liechtenstein durften am Nationalen Zukunftstag einen Blick in den Hochschulbetrieb werfen. Nach der Begrüssung durch Rektor Christian Frommelt erläuterte die Professorin und Dekanin der Business Law School, Alexandra Butterstein, den Kindern, wie man eine akademische Laufbahn einschlägt und was es bedeutet, an einer Universität zu forschen und zu unterrichten. Dabei gab sie den interessierten Kindern auch einen Einblick in ihren Berufsalltag und beantwortete ihre Fragen.

 

Danach durften die Kinder Bibliotheksluft schnuppern: Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen Einblick in die Universitätsbibliothek und erfuhren von der Leiterin der Bibliothek, Ekaterina Vardanyan, welche Aufgaben sie als Bibliothekarin hat.

 

Nach einem stärkenden Mittagessen in der Cafeteria der Universität führte Professor Urs Meister, Leiter der Fachgruppe «Handwerk & Struktur» der School of Architecture, die jungen Besucherinnen und Besucher über den Campus und den neuen Standort Ebaholz. Dabei nahm er sie auf eine spannende Reise in die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in der Architektur und dem Innenausbau mit.

 

Durch den Tag begleitet wurden die Kinder von der stellvertretenden Personalleiterin, Martina Haas. Ob einige der Teilnehmenden zukünftig einmal an einer Hochschule studieren werden, bleibt abzuwarten; in jedem Fall erhielten die Kinder einen Einblick in die Welt der Universität, um sich für ihren künftigen Werdegang inspirieren zu lassen.

Eine Gruppe von Kindern sitzt an einem Tisch in einem modernen Raum mit großen Fenstern. Zwei Erwachsene stehen lächelnd daneben. Im Hintergrund ist ein Bildschirm zu sehen. Die Szene wirkt freundlich und einladend.

Kinder-Uni: Wie Engagement die Zukunft verändern kann

Kinder-Uni: Wie Engagement die Zukunft verändern kann

Die Universität Liechtenstein lud am Mittwoch, 4. Juni 2025, Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren zu einem besonderen Workshop ins Auditorium ein. Unter dem Motto «Gemeinsam die Welt besser machen!» entdeckten die Kinder spielerisch, warum es wichtig – und auch spannend – ist, sich für andere, die Umwelt und die eigene Zukunft einzusetzen.

 

Mit Neugier und Kreativität tauchten die Kinder in eine Welt voller Ideen und Herausforderungen ein. Dabei standen Mitmachen, Mitgestalten und das gemeinsame Entwickeln von Lösungen im Mittelpunkt. Sie erfuhren, dass schon kleine Beiträge Grosses bewirken können – und dass es gemeinsam noch mehr Spass macht!

 

Begleitprogramm für Erwachsene: Die Verantwortung von Bildungseinrichtungen


Während die Kinder ihren Entdeckergeist entfalteten, erhielten die Erwachsenen spannende Impulse zu aktuellen Fragen rund um Bildung, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. In einem Vortrag mit anschliessender Diskussionsrunde zeigte das Pro-Bono-Team der Universität Liechtenstein auf, wie Hochschulen zukünftige Generationen dazu befähigen können, wirtschaftliche und ökologische Ziele miteinander zu verbinden – und warum es gerade jetzt entscheidend ist, Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert zu fördern.

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Wiederwahl des Vizepräsidenten Markus Kaiser

Wiederwahl des Vizepräsidenten Markus Kaiser

Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom Dienstag, 24. Mai 2022, den bisherigen Vizepräsidenten des Universitätsrats der Universität Liechtenstein, Markus Kaiser, für eine zweite Amtszeit bestätigt.

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