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Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften

Team

Les réformes de l'Etat-providence et leurs conséquences ambivalentes

Referenz

Schultheis, F., Bütler, M., & Mazzurana, T. (2014). Les réformes de l'Etat-providence et leurs conséquences ambivalentes. Sécurité sociale (CHSS)(4), 212-214.

Publication Type

Beitrag in wissenschaftlicher Fachzeitschrift

Ambivalente Massnahmen: Wohlfahrtsstaatliche Reformen und ihre Auswirkungen

Referenz

Schultheis, F., Bütler, M., & Mazzurana, T. (2014). Ambivalente Massnahmen: Wohlfahrtsstaatliche Reformen und ihre Auswirkungen. Soziale Sicherheit (CHSS)(4), 212-214.

Publication Type

Beitrag in wissenschaftlicher Fachzeitschrift

Art Unlimited? Dynamics and Paradoxes of a Globalizing Art World

When Art meets Money. Encounters at the Art Basel

Regards sur la mondialisation. Le champ artistique en Chine et à Hong Kong sous l'égide du marché mondial de l'art

Jenseits von Korrelationen: Nutzung von generativer KI für kausales maschinelles Lernen

Project Description

Dieses Projekt zielt darauf ab, die erheblichen Einschränkungen von Deep-Learning-Modellen (DL) in Bezug auf die kausale Erklärbarkeit und Robustheit in Kontexten außerhalb der Verteilung zu beheben, indem die Integration von generativer KI (GenAI) in kausales maschinelles Lernen (CML) untersucht wird. Das Projekt konzentriert sich auf die Nutzung von GenAI, um kausal relevante Variablen auf hoher Ebene zu identifizieren und Kausalhypothesen zu formulieren, um Herausforderungen zu bewältigen, die derzeit Expertenintervention oder kostspielige experimentelle Verfahren erfordern. Durch eine Reihe von gezielten Arbeitspaketen wird das Projekt eine skalierbare CML-Pipeline unter Einbeziehung von GenAI entwickeln und evaluieren, mit Anwendungen in verschiedenen Bereichen wie Gesundheitswesen, Politik und Finanzen. Zu den erwarteten Ergebnissen gehören Fortschritte in der Methodik der kausalen Inferenz und Beiträge sowohl zur wissenschaftlichen Literatur als auch zu praktischen Anwendungen.

Relevance to Liechtenstein

Dieses Projekt steht im Einklang mit der Forschungsstrategie der Universität Liechtenstein, indem es sich mit kritischen und zunehmend relevanten Herausforderungen in den Bereichen Datenwissenschaft und künstliche Intelligenz befasst, insbesondere mit der kausalen Erklärbarkeit und der Robustheit von Modellen. Durch die Nutzung der aufkommenden Möglichkeiten der generativen KI will das Projekt einen Beitrag zu diesen Bereichen leisten und gleichzeitig reale Probleme in wichtigen Bereichen wie dem Gesundheitswesen, der Politik und dem Finanzwesen angehen. Insbesondere für Liechtenstein ist diese Forschung von grosser Bedeutung, da sie das Land bei der Förderung von Innovationen in KI-getriebenen Branchen unterstützt. Darüber hinaus wird das Projekt durch Workshops, die Förderung des akademischen Austauschs und die Stärkung regionaler Industriekooperationen aktiv mit der lokalen Gemeinschaft zusammenarbeiten. Dieser Ansatz treibt nicht nur die Spitzenforschung voran, sondern stellt auch sicher, dass die Ergebnisse sowohl der akademischen Gemeinschaft als auch der lokalen Wirtschaft greifbare Vorteile bringen, was dem Auftrag der Universität entspricht, Forschung voranzutreiben, die praktische, lokale Auswirkungen hat.

Scientific, Economic and Societal Impact

Dieses Projekt befasst sich mit den wichtigsten Einschränkungen aktueller Deep-Learning-Architekturen, insbesondere mit dem Erreichen kausaler Erklärbarkeit und der Aufrechterhaltung der Robustheit in Szenarien außerhalb der Verteilung, d. h. in Kontexten, in denen die Datenverteilung von derjenigen abweicht, für die ein Modell ursprünglich trainiert wurde. Durch die Integration von generativer KI (GenAI) in eine skalierbare Pipeline für kausales maschinelles Lernen (CML) zielt diese Forschung darauf ab, die Identifizierung kausal relevanter Variablen und die Formulierung kausaler Hypothesen zu automatisieren, die derzeit auf kostspieligen Experimenten oder dem Eingreifen von Experten beruhen, während die Vorhersagegenauigkeit der aktuellen Deep-Learning-Architekturen erhalten bleibt.
Dieser Ansatz hat das Potenzial, nicht nur die Interpretierbarkeit von KI-Modellen zu verbessern, sondern auch ihre Anpassungsfähigkeit in verschiedenen Anwendungsbereichen. Das Projekt ist vor allem in wichtigen Bereichen wie dem Gesundheitswesen, der Politik und dem Finanzwesen von Bedeutung, wo zuverlässige, kausal informierte KI eine fundierte Entscheidungsfindung unterstützen, Interventionen optimieren und das Vertrauen in KI-gesteuerte Ergebnisse stärken kann. Im Gesundheitswesen beispielsweise könnte dieser Ansatz Ärzten helfen, besser zu verstehen, warum bestimmte Behandlungen für bestimmte Patientengruppen effektiver sind, und so eine individuellere und effektivere medizinische Versorgung unterstützen. Im Finanzwesen könnte dieser Ansatz Risikobewertungsprozesse verfeinern, indem er kausale Faktoren identifiziert, die das Marktverhalten steuern, und so zu einer verbesserten finanziellen Stabilität beitragen. In der öffentlichen Politik könnte ein solcher Rahmen die kausalen Auswirkungen von Maßnahmen, wie z. B. die Auswirkungen neuer bildungspolitischer Maßnahmen, aufklären und die politischen Entscheidungsträger in die Lage versetzen, evidenzbasierte Entscheidungen zum Nutzen

Schlüsselwörter

Generative KI KI-Transparenz

Demokratie in der akademischen Lehre

Project Description

Der Entwurf akademischer Curricula wird unter den Rahmenbedingungen von Bologna durch unterschiedliche Kriterien (learning outcomes, Modularisierung, europäische Richtlinien u.a.m.) bestimmt. Die Teilhabe von Studierenden an Entscheidungsprozessen der Curriculumgestaltung ist oft auf eine beratende Stimme im Proporz der Gremien reduziert. Die Möglichkeit der selbstverantwortlichen Gestaltung des Studiums ist besonders dann gering, wenn sich die zu erwerbenden Kompetenzen von einem idealiserten Berufsbild ableiten. Konsekutives Lernen und entwicklungspsychologische Ansätze treiben dabei das Design des Studiums, mit den learning outcomes von Anfang an vorgegeben wird, wie gebildet Studierende zum Schluss ihres Studiums zu sein haben. Dies reduziert auch das Potential der Teilhabe der Lehre an einer freien Forschung, deren Vorgaben und Ergebnisse mit denjenigen der Lehre oft schwer zu vermitteln sind. Vielmehr ergeben sich an Universitäten Stundenpläne analog zur Primär- und Sekundarstufe mit reduzierten Wahlmöglichkeiten. Das insofern nicht einmal im engeren Sinne wissenschaftliches Fachwissen dominiert, Handlungsorientierung, Problemlösungsfähigkeiten, die Entwicklung sozialer Kompetenzen, die Fähigkeit sich in neue Themenfelder einarbeiten zu können, neues Wissen selbst zu organisieren aber sind basale Voraussetzung in der Entwicklung von Selbstorganisation und Selbstverantwortung im Sinne einer demokratischen Grundhaftung.

Mittels einer Erzähl- und Schreibwerkstatt wird mit Studierenden die Frage "Wie demokratisch ist mein Studium?" erörtert.
Anschliessen könnte die Frage "Was würde mein Studium demokratischer machen?".

SWETLANA - Seamless writing expanding technologies to support thesis writing

Project Description

Thesis Writer - Get your thesis done!

Wissenschaftliche Abschlussarbeiten sind eine grosse Herausforderung für Hochschulen. Entsprechend ihrer Studierendenzahlen müssen sie jährlich hunderte, wenn nicht tausende von Arbeiten betreuen. Dabei bringen die Studierenden in den kurzen Bachelor-Studiengängen oft nur ungenügende Voraussetzungen für das selbständige Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten mit. Viele lernen erst beim Schreiben ihrer Abschlussarbeiten, was wissenschaftliches Schreiben ist. Seamless Learning bietet dank kontextübergreifenden, skalierbaren und flexiblen Lernformen Lösungen dafür. Das Forschungsprojekt entwickelt die Online-Plattform «Thesis Writer» weiter – mit Bezug auf die Seamless-Learning-Perspektive. Sie transformiert die traditionelle personalintensive Anleitung von Abschlussarbeiten ins Digitale und kann mit einer integrierten, webbasierten Plattform eine grosse Zahl von Studierenden erreichen. Die Anleitenden werden dabei von Routine-Instruktionen entlastet und können so intensiver auf die inhaltlichen, methodischen und fachlichen Fragen der Studierenden eingehen. Der Einsatz des Thesis Writer an verschiedenen Hochschulen soll Aufschluss über Akzeptanz, Verwendbarkeit, Integrierbarkeit in Studienabläufe und allfällige Unzulänglichkeiten geben. Aufgrund der aufgezeichneten Interaktionen des Thesis Writer hofft das Projektteam zudem, neue Erkenntnisse für die wissenschaftliche Schreibforschung zu gewinnen und Forschungslücken bei interaktiven Instruktionssystemen zu schliessen. Ein vergleichbares Tool im deutschsprachigen Raum ist bisher nicht bekannt.

Jedes Jahr müssen Tausende von Studierenden wieder aufs Neue den Sprung ins kalte Wasser wagen und eine längere wissenschaftliche Abschlussarbeit schreiben, die Teil ihrer Abschlussprüfung ist. Jedes Mal entsteht wieder die gleiche Ratlosigkeit, Unsicherheit und Suche nach Orientierung. Die Vorbereitung dafür ist in den knappen Bologna-Studiengängen zu kurz und für viele ist es überhaupt das erste Mal, dass sie eine längere wissenschaftliche Arbeit schreiben müssen. TW bietet Hilfe an, die auf diese Situation zugeschnitten ist. TW stimmt auf die Arbeit ein und begleitet die Schreibenden über den ganzen Herstellungsprozess hinweg.

www.thesiswriter.zhaw.ch

Project Participants

Employee
Dr. Roman Banzer
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Kirsten Steinhofer
- Administration
Studiengangsbetreuerin - Studienservice Assistentin - Liechtenstein Undergraduate and Graduate School Assistentin - Senat
Administration
icon
Employee
Mag. Gabriele Hojas
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Jugend in Liechtenstein 2017

Project Description

Das Ziel der Studie (www.jugendstudie.li) ist es Wissen zu den Erwartungen, Einstellungen, Erfahrungen von 16 bis 25-Jährigen in Liechtenstein zu erlangen. Dabei kommen im Sinne einer Sozialberichterstattung junge Menschen zu Wort, sie geben Einblick in ihre vielfältigen Lebenswelten, Ansichten und sprechen über ihre Zukunftsvorstellungen. Bislang fehlt solches Wissen in Liechtenstein. Die Ergebnisse der Studie sollen in der Öffentlichkeit diskutiert werden und gesellschaftspolitische Weichenstellungen ermöglichen.
Die Anlage ist zweiteilig: Anhand einer Online-Befragung wird ein thematisch breiter Einblick in die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten der jungen Menschen in Liechtenstein möglich, ehe im zweiten qualitativen Forschungsteil, abhängig von der Auswertung der standardisierten Fragebögen, spezifische Themen der lokalen Jungen vertieft analysiert werden. Das erlangte Wissen ermöglicht es, jugend- und lokalspezifische Lebenswelten zu deuten, zu verstehen und in einen breiteren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen.

Relevance to Liechtenstein

Die Studie (www.jugendstudie.li) fokussiert auf 16-bis 25-Jährige in Liechtenstein: Ihre Erwartungen, Erfahrungen und Sorgen stehen im Zentrum des Interesses und führen zu Wissen einer lokalspezifischen Logik.

Schlüsselwörter

Liechtenstein Jugend junge Erwachsene Lebenswelten gesellschaftliche Entwicklungsprozesse Zukunft empirische Sozialforschung

Project Participants

Employee
Dr. Thomas Mazzurana
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dr. Monika Litscher
- Projektleiterin
Projektleiterin
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