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Fachgruppe

Städtebau und Raumentwicklung

Fahhrad im Städtle von Vaduz

Die Fachgruppe Städtebau und Raumentwicklung erforscht und lehrt nachhaltige Strategien für die Entwicklung von Quartieren, öffentlichen Räumen, Siedlungen und Landschaften. Im Zentrum stehen klimapositives Entwerfen, Klimaanpassung, Biodiversität sowie eine inklusive und gerechte Raumverteilung. Gemeinsam mit Landschaftsarchitektur, Verkehrs- und Sozialraumplanung entstehen transdisziplinär ganzheitliche Konzepte für zukunftsfähige urbane und ländliche Strukturen. Das Entwerfen verstehen wir dabei als Schlüssel im räumlichen Diskurs.

Fahhrad im Städtle von Vaduz

Aktuelles

Plakat des Symposiums Freiheit oder Zwang in roter Schrift auf grün/weissem Hintergrund
Rückblick Fachsymposium

Freiheit oder Zwang? Mobilität und Alltag jenseits der Stadt, Symposium, 24. Oktober 2025, mit Gästen der TU Wien, TU München und der ETH Zürich. Organisation: Michael Wagner und Luis Hilti

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Mehrere Menschen laufen neben einem alten Fabriksgebäude
Exkursion nach Zürich im Rahmen der Wahlpflichtfächer Built Heritage und Urban Design

Am 14. November 2025 unternahmen die Studierenden des Masterstudiengangs Architektur eine Fachexkursion nach Zürich. Begleitet wurden sie von den Dozentinnen Dr. Britta Hentschel und Dr. Gyler Mydyti. Die Exkursion fand im Rahmen der beiden Wahlpflichtfächer Built Heritage und Urban Design statt.

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Architekturplan auf Staffelei mit schwarzem Hintergrund
Auszeichnung für Studierende

Die georgischen Austauschstudierenden Vakhtang Shaishmelashvili und Mariami Mikeltadze haben im Entwurfsstudio «‹Darf› Ruggell» an der Universität Liechtenstein ein zukunftsorientiertes Konzept für die Ruggeller Dorfstrasse entwickelt, das in Georgien im Rahmen der International Architectural Awards 2025 ausgezeichnet wurde.

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Frontaufnahme eines Mannes mit blauer Kleidung und blauer Mütze
Wie können Städte der Hitze entgegenwirken?

Am 12. August 2025 sprach Michael Wagner, Professor für Architektur und Städtebau an der Universität Liechtenstein, im Experteninterview bei Tele Z aktuell über die Frage, wie Städte besser mit sommerlicher Hitze umgehen können, damit urbane Räume auch in Zukunft lebenswert bleiben.

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Gruppenfoto von Projektbeteiligten des Wettbewerbs "Quartiers de demain"
Praxisdozent Oscar Buson für internationales Stadtentwicklungsprojekt ausgewählt

Architekt und Dozent der Universität Liechtenstein ist Teil des internationalen Zukunftsprojekts „Quartiers de demain“ der französischen Regierung.

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Modellfoto mit weissen Häusern
Projektpräsentation

Präsentation und Ausstellung WTT-Projekt ‹Darf› Ruggell, Advanced Studio Urban Design & Spatial Development, 03. Juli 2025, Gemeindesaal Ruggell, Dozierende: Michael Wagner, Oscar Buson

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Screenshot eines Fernsehinterviews mit Michael Wagner
Interview zur Hitzeminderung in Städten

Prof. Michael Wagner war am 24. Juni 2025 in der SRF-Sendung 10vor10 zu sehen. Im Beitrag über Hitzeminderung in Städten sprach er über die Relevanz klimaresilienter Stadtentwicklung.

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Text "Was macht ein Stadtplaner im Dorf"
Artikel im Baumeister Magazin 07/24

In der Juli-Ausgabe des BAUMEISTER (07/24) erschien ein ausführliches Interview mit Michael Wagner über unsere Arbeit als Städtebauer und Akademiker.

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Transferprojekte

Modellfoto mit weissen Häusern

Wir verstehen uns als regionale Plattform für den Austausch von Forschung und Praxis in Bezug auf Themenstellungen im Bereich Städtebau und Raumentwicklung.

Mit dem Transfer unserer akademischen Forschung in die Praxis möchten wir einen Beitrag zur gesellschaftlichen, ökologischen, wirtschaftlichen und räumlichen Innovation in Liechtenstein und seiner Umgebung leisten.

Durch persönliche Kontakte in Wissenschaft und Forschung verfügen wir zeitnah und effizient über ein Beziehungsnetzwerk, das wir auch für Projekte mit Partnern aus Praxis, Politik und Gesellschaft teilen.

Modellfoto mit weissen Häusern

Synergie von Forschung und Lehre

Luftaufnahme von Vaduz in Liechtenstein

Wir vermitteln den Studierenden raumbezogenes Wissen und gestalterische Fähigkeiten, die über den Massstab einzelner Gebäude hinausgehen. Neben der Vermittlung fundierter Grundlagen ist es uns ein Anliegen, im Entwurf einsetzbare zeitgenössische Methoden und Werkzeuge zu entwickeln. 

Die Inhalte unserer Forschungsprojekte sowie Erfahrungen aus der Planungspraxis bringen wir aktiv in die Lehre ein. Wo möglich, können auch Arbeiten der Studierenden in unsere Forschung einfliessen. Aus der Synergie von Forschung und Lehre gewonnene Erkenntnisse sollen helfen, in der Praxis komplexe Entwicklungen im urbanen Raum zukunftsweisend zu initiieren und zu steuern.

Luftaufnahme von Vaduz in Liechtenstein

Klimapositives Entwerfen

Buntes Städtebauliches Modell

Wir entwickeln im ortsbaulichen und regionalen Maßstab Planungs- und Gestaltungsansätze, die über Klimaneutralität hinausgehen. Ziel ist es, über den gesamten Lebenszyklus mehr Treibhausgase zu binden oder zu vermeiden, als verursacht werden. Dazu setzen wir auf regenerative, CO₂-bindende Materialien und Vegetation, energieeffiziente Strukturen sowie Maßnahmen zur Förderung von Biodiversität und Klimaanpassung. So entstehen gebaute und gestaltete Räume, die aktiv zu einer über Klimaneutralität hinausgehenden positiven Klimabilanz beitragen.

Buntes Städtebauliches Modell

Postfossile Nachbarschaften

Städtebauliches Modell in Weiss, Grün und Rot

Ausgehend von bestehenden Quartieren entwickeln wir in dieser Entwurfsstudio-Reihe mit den Studierenden Ideen für eine klimafreundliche und lebenswerte Zukunft. Wir setzen auf eine Verdichtung nach innen, mehr umweltfreundliche Mobilität, behutsames Weiterbauen und den Erhalt bestehender Gebäude. So entstehen Entwicklungsstrategien, die Wohnraum bezahlbar halten, die Lebensqualität verbessern und zeigen, wie Nachbarschaften den Wandel zu einer postfossilen Gesellschaft meistern können.

Städtebauliches Modell in Weiss, Grün und Rot

Visions of Deep Local Change

Blick auf Feldis (C) Viamala Tourismus

In dieser Entwurfsstudio-Reihe entwerfen wir gemeinsam mit Studierenden Zukunftsbilder für Dörfer, Städte und Regionen, die aus den ortsspezifischen Potenzialen heraus gestaltet werden. Wir untersuchen die sozialen, kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten vor Ort und entwickeln daraus Ideen, wie sich diese Räume nachhaltig und widerstandsfähig weiterentwickeln können. So entstehen Konzepte, die die Stärken eines Ortes fördern, Veränderungen anstossen und langfristig zu lebenswerten Lebensräumen beitragen.

Blick auf Feldis (C) Viamala Tourismus

Forschungsprojekte

Unsere Forschung konzentriert sich auf verschiedene thematische Schwerpunkte: Siedlungsentwicklung nach Innen mit hoher Baukultur, Stadt und Mobilität, Anpassung von Siedlungsstrukturen an den Klimawandel, Auswirkungen der Planungs- und Bautätigkeit auf den Energieverbrauch und die Biodiversität, die räumlichen Dimensionen sozialer Gerechtigkeit, die kontinuierliche Weiterentwicklung der Instrumente und Methoden in Städtebau und Raumentwicklung.