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Forschungs- und Transferprojekte

Die Universität Liechtenstein engagiert sich in nationalen und internationalen Forschungs- und Transferprojekten, die praxisnahe und grundlagenorientierte Themen adressieren. Neben Projekten aus internationalen Programmen zur Förderung von Forschung und Lehre wie beispielsweise Erasmus + oder Innosuisse werden diverse Projekte auch durch den universitätsinternen Forschungsförderungsfonds (FFF) gefördert. 

Forschungs- und Transferprojekte

Internationale Steuerarchitektur für Investment-, Vermögens- und Philanthropie-Zentren (Hubs)

Project Description

Das Forschungsprojekt untersucht die internationale Steuerarchitektur für Investment-, Vermögens- und Philanthropie-Zentren (Hubs), insbesondere in kleinen, hochentwickelten Staaten mit hohen Einkommen. Ziel ist es, Erfolgsfaktoren für steuerliche Wettbewerbsfähigkeit zu identifizieren, die gleichzeitig mit internationalen Standards wie OECD-BEPS, EU-Code-of-Conduct oder GloBE vereinbar sind. Im Mittelpunkt stehen rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen für wirtschaftlich tätige Unternehmen, Stiftungen, Trusts, Family Offices und philanthropische Aktivitäten.
Die Untersuchung fokussiert auf den Standort Liechtenstein im internationalen Vergleich und bietet fundierte Handlungsempfehlungen für dessen weitere Positionierung als wettbewerbsfähiger Hub.

Relevance to Liechtenstein

Liechtenstein spielt im Projekt eine zentrale Rolle, da es viele Merkmale jener Investment-, Wealth- und Philanthropie-Hubs aufweist, die international untersucht werden. Als kleines, hochentwickeltes Land mit starkem Finanzsektor sowie einem hochentwickelten Stiftungs- und Trustrecht steht Liechtenstein im Spannungsfeld zwischen Standortattraktivität und globalen steuerlichen Entwicklungen. Die zunehmende internationale Mobilität von Vermögen und erweiterte Transparenzpflichten wirken sich direkt auf Liechtenstein aus und erfordern eine fortlaufende Weiterentwicklung des geltenden gesetzlichen und steuerlichen Rahmens.
Die Analyse anderer vergleichbarer Jurisdiktionen zeigt, wie Staaten ähnlicher Grösse und wirtschaftlicher Struktur ihre steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen anpassen, um sowohl international kompatibel als auch wettbewerbsfähig zu bleiben. Für Liechtenstein ergeben sich daraus wesentliche Erkenntnisse darüber, welche Ansätze langfristig erfolgreich sind und wie bestehende Strukturen zukunftsfähig gestaltet werden können. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur strategischen Positionierung des Standorts, indem es fundierte Handlungsmöglichkeiten für eine moderne, international anschlussfähige und zugleich attraktive Ausgestaltung von Investment-, Wealth- und Philanthropieaktivitäten aufzeigt.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Projekt entfaltet hohen praktischen Nutzen für Politik, Verwaltung, Beratungspraxis, Finanzintermediäre, Family Offices sowie gemeinnützige Organisationen. Insbesondere untersucht das Projekt verschiedene Rechtsformen sowie die steuerliche Behandlung von Investment- und Vermögensstrukturen wie Stiftungen, Trusts und philanthropischen Institutionen in ausgewählten Jurisdiktionen. Besonders relevant sind dabei Themen wie die neu geschaffene globale Mindeststeuer, Substanzanforderungen, Transparenzpflichten, steuerliche Qualifikation und Zurechnung von Einkommen und Vermögen sowie die Gestaltung von Anreizen für Vermögens- und Philanthropieaktivitäten.
Für die öffentliche Hand dienen die Ergebnisse als Grundlage für evidenzbasierte Weiterentwicklungen in der Gesetzgebung und der Aufsichtspraxis. Für Praktiker liefern sie klare Leitlinien zur Strukturierung von Vermögens- und Philanthropielösungen, die sowohl den steigenden internationalen Anforderungen entsprechen als auch effiziente, flexible und langfristig tragfähige Konzepte ermöglichen. Gemeinnützige Organisationen profitieren von den Erkenntnissen zu den steuerlichen Rahmenbedingungen grenzüberschreitender Spendentätigkeit sowie zu den Möglichkeiten zur Beseitigung bestehender Hürden. Insgesamt trägt das Projekt dazu bei, praxisnahe Lösungen für ein zunehmend komplexes steuerliches und regulatorisches Umfeld im internationalen Kontext zu entwickeln.

Dissertationsvorhaben

Internationale Steuerarchitektur für Investment-, Vermögens- und Philanthropie-Zentren (Hubs)

Project Description

Das Forschungsprojekt untersucht die internationale Steuerarchitektur für Investment-, Vermögens- und Philanthropie-Zentren (Hubs), insbesondere in kleinen, hochentwickelten Staaten mit hohen Einkommen. Ziel ist es, Erfolgsfaktoren für steuerliche Wettbewerbsfähigkeit zu identifizieren, die gleichzeitig mit internationalen Standards wie OECD-BEPS, EU-Code-of-Conduct oder GloBE vereinbar sind. Im Mittelpunkt stehen rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen für wirtschaftlich tätige Unternehmen, Stiftungen, Trusts, Family Offices und philanthropische Aktivitäten.
Die Untersuchung fokussiert auf den Standort Liechtenstein im internationalen Vergleich und bietet fundierte Handlungsempfehlungen für dessen weitere Positionierung als wettbewerbsfähiger Hub.

Relevance to Liechtenstein

Liechtenstein spielt im Projekt eine zentrale Rolle, da es viele Merkmale jener Investment-, Wealth- und Philanthropie-Hubs aufweist, die international untersucht werden. Als kleines, hochentwickeltes Land mit starkem Finanzsektor sowie einem hochentwickelten Stiftungs- und Trustrecht steht Liechtenstein im Spannungsfeld zwischen Standortattraktivität und globalen steuerlichen Entwicklungen. Die zunehmende internationale Mobilität von Vermögen und erweiterte Transparenzpflichten wirken sich direkt auf Liechtenstein aus und erfordern eine fortlaufende Weiterentwicklung des geltenden gesetzlichen und steuerlichen Rahmens.
Die Analyse anderer vergleichbarer Jurisdiktionen zeigt, wie Staaten ähnlicher Grösse und wirtschaftlicher Struktur ihre steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen anpassen, um sowohl international kompatibel als auch wettbewerbsfähig zu bleiben. Für Liechtenstein ergeben sich daraus wesentliche Erkenntnisse darüber, welche Ansätze langfristig erfolgreich sind und wie bestehende Strukturen zukunftsfähig gestaltet werden können. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur strategischen Positionierung des Standorts, indem es fundierte Handlungsmöglichkeiten für eine moderne, international anschlussfähige und zugleich attraktive Ausgestaltung von Investment-, Wealth- und Philanthropieaktivitäten aufzeigt.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Projekt entfaltet hohen praktischen Nutzen für Politik, Verwaltung, Beratungspraxis, Finanzintermediäre, Family Offices sowie gemeinnützige Organisationen. Insbesondere untersucht das Projekt verschiedene Rechtsformen sowie die steuerliche Behandlung von Investment- und Vermögensstrukturen wie Stiftungen, Trusts und philanthropischen Institutionen in ausgewählten Jurisdiktionen. Besonders relevant sind dabei Themen wie die neu geschaffene globale Mindeststeuer, Substanzanforderungen, Transparenzpflichten, steuerliche Qualifikation und Zurechnung von Einkommen und Vermögen sowie die Gestaltung von Anreizen für Vermögens- und Philanthropieaktivitäten.
Für die öffentliche Hand dienen die Ergebnisse als Grundlage für evidenzbasierte Weiterentwicklungen in der Gesetzgebung und der Aufsichtspraxis. Für Praktiker liefern sie klare Leitlinien zur Strukturierung von Vermögens- und Philanthropielösungen, die sowohl den steigenden internationalen Anforderungen entsprechen als auch effiziente, flexible und langfristig tragfähige Konzepte ermöglichen. Gemeinnützige Organisationen profitieren von den Erkenntnissen zu den steuerlichen Rahmenbedingungen grenzüberschreitender Spendentätigkeit sowie zu den Möglichkeiten zur Beseitigung bestehender Hürden. Insgesamt trägt das Projekt dazu bei, praxisnahe Lösungen für ein zunehmend komplexes steuerliches und regulatorisches Umfeld im internationalen Kontext zu entwickeln.