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Netzwerktreffen der Universitäts-Rektoren kleiner Staaten und Territorien

Netzwerktreffen der Universitäts-Rektoren kleiner Staaten und Territorien

Eine Gruppe von Personen steht vor einem Gebäude mit der Aufschrift "University of Gibraltar". Sie posieren für ein Gruppenfoto bei sonnigem Wetter.

Die Rektoren des «Networks of Universities of Small Countries and Territories» (NUSCT) tagten zum sechsten Mal seit der Gründung des Netzwerks.

 

Das Netzwerk zählt insgesamt bereits 12 Mitglieder, neu ist auch die Åland University dabei. An der von der University of Gibraltar organisierten Konferenz waren Rektoren und Mitarbeitende aus Andorra, Gibraltar, San Marino, Island, Liechtenstein, Färöer-Inseln sowie Malta vertreten. Ziel des Netzwerks ist unter anderem, durch den Austausch Synergien zu schaffen und gemeinsame Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen zu bilden.

 

Nach der Begrüssung und Vorstellung durch Vize-Rektorin Catherine Bachleda wurde intensiv über gemeinsame Richtlinien für den Gebrauch von K.I. in der Lehre diskutiert, des Weiteren ist ein internationales Seminar auf den Färöer-Inseln in Planung zum Thema «Making History in Small Countries and Territories: Universities, Historians and Societies». Ausserdem wurde der Nutzen von Europäischen Allianzen für NUCST-Mitglieder erörtert sowie über Joint und Double Degrees diskutiert.

 

Nicht alle Mitgliedsländer sind Teil der EU, daher profitieren nicht alle vom Erasmus+ Programm und dessen Möglichkeiten. Umso mehr Gewicht gewinnt dadurch das Netzwerk, da die meisten Universitäten der Kleinstaaten und kleinen Territorien mit ähnlichen Themen konfrontiert sind.

 

Es war ein hervorragend organisierter Besuch, bei dem trotz seiner Kürze genügend Zeit für den Austausch der Netzwerkmitglieder, aber auch für ein Kennenlernen von «The Rock» blieb.

 

Im Netzwerk NUSCT sind folgende Universitäten zusammengeschlossen:


• Háskólinn á Akureyri (University of Akureyri/Island)
• Högskolan på Åland (Åland University of Applied Sciences)
• Universitat d’Andorra (University of Andorra)
• Fróðskaparsetur Føroya (University of the Faroe Islands)
• University of Gibraltar
• Ilisimatusarfik (University of Greenland)
• Universität Liechtenstein (University of Liechtenstein)
• L-Università ta’ Malta (University of Malta)
• Univerzitet Mediteran (Mediterranean University)
• Univerzitet Crne Gore (University of Montenegro)
• Πανεπιστήμιο Λευκωσίασ (University of Nicosia)
• Università degli Studi della Repubblica di San Marino (University of the Republic of San Marino)

Eine Gruppe von Personen steht vor einem Gebäude mit der Aufschrift "University of Gibraltar". Sie posieren für ein Gruppenfoto bei sonnigem Wetter.

Besuch einer Delegation aus Estland

Besuch einer Delegation aus Estland

Eine Gruppe von neun Personen steht in einer modernen Halle mit Holzdach und einem Kronleuchter. Sie lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind hohe Fenster und eine Steinwand zu sehen.

In der vergangenen Woche besuchten Mitarbeitende des estnischen Aussenministeriums, des estnischen Konsulats für die Schweiz sowie der estnischen Handelskammer in der Schweiz die Universität Liechtenstein.

 

Im Anschluss an einen Besuch bei der Hilti AG trafen sich die Teilnehmenden der estnischen Delegation zu einem Gespräch mit dem Rektor Dr. Christian Frommelt an der Universität Liechtenstein.

 

Themen waren unter anderem die Parallelen zwischen den Kleinstaaten Liechtenstein und Estland sowie der Austausch über Digitalisierung und Cyber-Sicherheit. Begleitet wurden die Gäste von Hans Märtson, Head of CX Impact & Business Process Excellence at Hilti Group.

Eine Gruppe von neun Personen steht in einer modernen Halle mit Holzdach und einem Kronleuchter. Sie lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind hohe Fenster und eine Steinwand zu sehen.

Krieg ist eine Sackgasse - Ein «Verkehrsschild der Gerechtigkeit» an der Universität Liechtenstein

Krieg ist eine Sackgasse - Ein «Verkehrsschild der Gerechtigkeit» an der Universität Liechtenstein

Im Rahmen der Aktion «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit» lud die Universität Liechtenstein am Mittwoch, 16. Oktober 2024, zu Vorträgen und einem Stehlunch ein.

 

In Zusammenarbeit mit Benjamin Kuchelmair, einem Alumnus der Universität Liechtenstein, wurde das Schild «Krieg ist eine Sackgasse» erworben, feierlich vorgestellt und eingeweiht. Kuchelmair erklärte: «Wie im Strassenverkehr führen manche Wege unweigerlich in eine Sackgasse, aus der es kein Vorankommen gibt. Ergreifen wir gemeinsam die Chance zur Kehrtwende, um entschlossen den Weg des Friedens durch Zusammenarbeit zu finden, statt allein in der Sackgasse zu verharren.»

 

Dr. Christian Frommelt, Rektor, beleuchtete das Thema Krieg aus politikwissenschaftlicher Sicht: «Der ‹Demokratische Frieden›, also die Erkenntnis, dass Demokratien untereinander keine Kriege führen, gilt als einziges empirisches Gesetz in den ansonsten unvorhersehbaren internationalen Beziehungen. Daher ist es entscheidend, Demokratien zu schützen und demokratiefördernde Institutionen zu unterstützen.»

 

Die Motive der «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit» wurden von dem Künstler Johannes Volkmann sowie von Kindern und Jugendlichen aus neun verschiedenen Ländern entwickelt. Die Schilder wurden in grosser Stückzahl produziert, um in künstlerischen Projekten in ganz Europa ihre Wirkung zu entfalten. Sie sollen auf die Werte unserer offenen und freien Gesellschaft hinweisen.

 

Auf Initiative von Gaudenz Ambühl entstand das «Konzept Liechtenstein», das eine breite Einbindung aller interessierten Initiativen und Institutionen des Landes ermöglicht. Ziel ist es, die «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit» dauerhaft an öffentlichen Orten wie Rathäusern, Schulen, Firmen oder Kirchen in Liechtenstein aufzustellen, um sie nachhaltig im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern. Das Schild «Krieg ist eine Sackgasse» erhält auf dem Campus der Universität Liechtenstein einen dauerhaften Standort.

Bereits 5. Ausgabe des Forschungsmagazins 160 hoch 2

Bereits 5. Ausgabe des Forschungsmagazins 160 hoch 2

Drei Personen stehen in einem Flur und halten das Forschungsmagazin "160²" in den Händen. Das Magazin behandelt das Thema Künstliche Intelligenz.

Die drei Institutionen des Hochschulstandorts Liechtenstein – das Liechtenstein-Institut, die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) und die Universität Liechtenstein – stellen in ihrem gemeinsamen Magazin bereits zum 5. Mal ihre vielfältigen Tätigkeiten und Forschungsgebiete vor.

 

Die aktuelle Ausgabe des Forschungsmagazins 1602  widmet sich der Künstlichen Intelligenz. KI prägt immer mehr Bereiche unseres Lebens, sie ist eines der spannendsten und gleichzeitig kontroversesten Themen der Gegenwart. Dies wird auch in der diesjährigen Ausgabe des Magazins deutlich mit Beiträgen über die Anwendung von KI in den Bereichen Medizin, Recht, Wirtschaft und Architektur. Dabei geht es nicht nur um die Chancen von KI, sondern auch um die Herausforderungen, wie sie sich beispielsweise im Zusammenhang mit deren Regulierung  stellen.

 

Das Gros der Artikel knüpft direkt an die Forschungstätigkeit an den drei Institutionen an. Die Beiträge unterstreichen die hohe Relevanz der Forschung für Liechtensteins Wirtschaft und Gesellschaft. Sie zeigen aber auch den Innovationsgeist sowie die internationale Vernetzung und Strahlkraft des Wissenschaftsstandortes Liechtenstein. So reicht die Bandbreite von medizinwissenschaftlichen Forschungsprojekten über Wirtschaftswissenschaft und Architektur hin zu Politik-, Geschichts- und Rechtswissenschaft. Wie erstaunlich breit diese Themenvielfalt ist, lässt sich im Forschungsmagazin nachlesen, das an alle Haushalte in Liechtenstein geht.

 

«Das Magazin bietet einen gut verständlichen Überblick über wichtige wissenschaftliche Tätigkeiten, welche wir täglich und mit grosser Begeisterung durchführen. Liechtenstein darf stolz auf seine Forscherinnen und Forscher sein: Die Qualität unserer Arbeiten lässt sich mit internationalen Standards messen», führt Prof. Dr. Thomas Meier, Direktor des Liechtenstein-Instituts, aus.
Auch Dr. Barbara Gant, Rektorin der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein, betont: «Das diesjährige Forschungsmagazin zeigt den Brückenschlag zwischen globaler Forschung und lokalen Bedürfnissen. Es ist ein lebendiges Zeugnis dafür, wie Wissenschaft in Liechtenstein nicht nur Antworten auf drängende Fragen der Zeit sucht, sondern auch konkrete Impulse für das Land und die Gesellschaft gibt.»
Dr. Christian Frommelt, Rektor der Universität Liechtenstein, zeigt sich überzeugt: «Das Magazin stärkt die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen und ihren Mitarbeitenden und erhöht die Bekanntheit des Wissenschaftsstandorts im In- und Ausland. Das Wichtigste für mich ist jedoch, dass auch die fünfte Ausgabe des Magazins viele spannende und informative Texte enthält und so eine interessante und unterhaltsame Lektüre für eine breite Leserschaft bietet.»

Drei Personen stehen in einem Flur und halten das Forschungsmagazin "160²" in den Händen. Das Magazin behandelt das Thema Künstliche Intelligenz.

Auftakt Workshopreihe «Self-Leadership» in Zusammenarbeit mit SWISS Operations

Auftakt Workshopreihe «Self-Leadership» in Zusammenarbeit mit SWISS Operations

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Auftakt Workshopreihe «Self-Leadership» in Zusammenarbeit mit SWISS Operations

Am Donnerstag, 26. September 2024, fand an der Universität Liechtenstein unter der Leitung von Julia Tenschert (Professur für Entrepreneurship und Leadership) ein intensiver Train-the-Trainer Workshop mit dem Schwerpunkt Self-Leadership statt.

Selbstführung spielt in der Luftfahrt eine entscheidende Rolle – besonders in Situationen, in denen präzise Entscheidungen unter hohem Zeitdruck und in komplexen Umgebungen gefordert sind. Denn erfolgreiche Führung beginnt bei der Führungskraft selbst.

Das Coreteam des SWISS Operations Leadership Curriculum sowie acht weitere Leadership-Moderatoren und Piloten wurden in diesem Workshop nicht nur in ihrem eigenen Selbstführungspotenzial gestärkt, sondern erhielten auch praxisnahe Methoden, die sie in zukünftigen Leadership-Trainings und innerhalb der SWISS Operations anwenden und weitergeben können.

Dieser Workshop markiert den erfolgreichen Auftakt in der Kooperation von SWISS Operations und der Universität.

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