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Organizing for value creation in blockchain information systems

Unfolding the contextual nature of enterprise social media use - a morphogenetic approach

Dissertation von Sophie Hartl liefert neue Einblicke in organisationale Veränderungsprozesse

Dissertation von Sophie Hartl liefert neue Einblicke in organisationale Veränderungsprozesse

Drei Personen stehen vor einem Bildschirm, der zwei weitere Personen in einem virtuellen Meeting zeigt. Die Szene befindet sich in einem modernen Raum mit Betonwänden.

Die Universität Liechtenstein gratuliert Sophie Hartl zur erfolgreich verteidigten Dissertation mit dem Titel «Explaining and Understanding Organizational Dynamics Using Digital Trace Data».

 

Wie verändern sich Organisationen im digitalen Zeitalter und wie lassen sich diese Prozesse sichtbar machen? Mit dieser Frage beschäftigte sich Sophie Hartl in ihrer Dissertation bei Prof. Dr. Jan vom Brocke am Department für Wirtschaftsinformatik der Universität Liechtenstein. Im Zentrum der Arbeit steht das Potenzial digitaler Spurendaten, also Prozessdaten aus IT-Systemen, zur Analyse organisationaler Dynamiken.

 

Anhand von fünf wissenschaftlichen Studien entwickelte Hartl strukturierte methodische Ansätze, um Veränderungen in Prozessen zu erkennen, zu interpretieren und besser zu verstehen. Die Forschungsarbeit verbindet computergestützte Analysen mit kontextbezogenem, theoriebasiertem Erkenntnisgewinn.

 

Die Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse darüber, wie IT-gestützte Veränderungen Prozessabläufe beeinflussen, welche Kontextfaktoren bei der Prozessanalyse zu berücksichtigen sind und wie datenbasierte Entscheidungsgrundlagen geschaffen werden können. Die Arbeit leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Forschung im Bereich Process Science und unterstützt Organisationen im Umgang mit digitalem Wandel.

 

Die Universität gratuliert Sophie Hartl herzlich zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation und dankt ihrem Betreuer Prof. Dr. Jan vom Brocke, dem Co-Betreuer Prof. Dr. Martin Matzner von der Universität Erlangen-Nürnberg sowie dem Disputationsvorsitzenden Prof. Dr. Leo Brecht für ihre wertvolle Unterstützung.

Drei Personen stehen vor einem Bildschirm, der zwei weitere Personen in einem virtuellen Meeting zeigt. Die Szene befindet sich in einem modernen Raum mit Betonwänden.

ISACA/IIA Switzerland Tagung 2024

ISACA/IIA Switzerland Tagung 2024

Gruppe von fünf Personen steht auf einer Bühne vor einer Leinwand mit dem Titel der ISACA-IIAS-Tagung 2024 in Zürich. Im Hintergrund sind Stühle und ein Tisch mit Wasserflaschen zu sehen.

Am 29. Jänner 2024 nahm Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou, LL.M., als Keynote-Speaker an der ISACA/IIA Switzerland Fachtagung 2024 in Zürich mit dem Titel «Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und ihre Auswirkungen auf die Interne (IT-) Revision» teil. Sie hielt dort einen Vortrag zum «Aspekt von Strafrecht, Compliance und Ethik».

 

Prof. Papathanasiou brachte dabei die vielfältige und wichtige Rolle der Ethik in Bezug auf KI ein. Ethische Fragen stellen sich in diesem Zusammenhang vor allem in Bezug auf Transparenz der Entscheidungsfindung von KI sowie der Rolle von Bias und Fairness dieser Entscheidungen. Der Schutz der Privatsphäre bei der Datenverarbeitung durch KI muss ebenso berücksichtig werden, wie auch langfristige gesellschaftlichen Auswirkungen von KI-Technologien. Gerade in der Zeit der KI ist es sehr wichtig, kritisches Denken und Hinterfragen zu fördern.

 

Weiters präsentierte Prof. Papathanasiou die Perspektive des (Cyber-)Strafrechts und stellte dar, wie die digitale Transformation die Compliance-Anforderungen in Unternehmen beeinflusse️n und welche strafrechtlichen Risiken durch die Digitalisierung in der Geschäftswelt entstehen können. Dabei wurde auch die Wichtigkeit der Cyber-Resilienz betont, die heutzutage einen wesentlichen Teil der präventiven Compliance darstellt. Zum Abschluss machte Prof. Papathanasiou auf die DORA (Digital Operational Resilience Act; EU-VO 2022/2554) und ihre Bedeutung für schweizerische Unternehmen aufmerksam.

Gruppe von fünf Personen steht auf einer Bühne vor einer Leinwand mit dem Titel der ISACA-IIAS-Tagung 2024 in Zürich. Im Hintergrund sind Stühle und ein Tisch mit Wasserflaschen zu sehen.

Innosuisse-Projektfinanzierung mit der Universität Liechtenstein unterzeichnet

Innosuisse-Projektfinanzierung mit der Universität Liechtenstein unterzeichnet

Sechs Personen bei der Unterzeichnung einer Vereinbarung an einem Tisch. Drei Personen sitzen vorne mit Dokumenten, während drei weitere im Hintergrund stehen. Die Szene findet in einem Büro mit Bildern an der Wand statt.

Auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen der Regierung und dem Schweizerischen Bundesrat über die Förderung wissenschaftsbasierter Innovation vom 26. Januar 2021 und des dazu vom Landtag bewilligten Verpflichtungskredits steht das schweizerische Innosuisse-Innovations-Förderprogramm auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Liechtenstein zur Verfügung.

 

In diesem Rahmen hat die Universität Liechtenstein zusammen mit der Firma HELGA.works in St. Gallen bei der Innosuisse erfolgreich einen Förderantrag gestellt. Nach Genehmigung der Projektfinanzierung durch die Regierung konnte die Unterstützungsvereinbarung am 12. März 2024 von der Leiterin des Amtes für Volkswirtschaft, Katja Gey, dem Rektor der Universität Liechtenstein, Christian Frommelt, und dem Umsetzungspartner Vincenzo Neidhardt, CEO der Helga AG, unterzeichnet werden.

 

 

Mit Methoden der Künstlichen Intelligenz Einkünfte für Künstlerinnen und Künstler sichern

 

Die Musikindustrie steht vor einer wachsenden Herausforderung: Nicht ausbezahlte Tantiemen für Urheberrechte erreichen voraussichtlich bald fast 8 Milliarden Dollar jährlich, gegenüber derzeit 2,5 Milliarden Dollar. Mit einer bahnbrechenden Initiative zur Bekämpfung dieser ungerechten Verteilung startet das Ostschweizer Start-up HELGA.works ein Innosuisse-Projekt zusammen mit dem Department Information Systems & Computer Science der Universität Liechtenstein.

 

Ziel des Projektes ist es, Künstlerinnen und Künstlern zu den ihnen zustehenden Tantiemen zu verhelfen. Die zentrale Herausforderung besteht darin, die rechtmässigen Empfänger trotz unzureichender Datenqualität zu identifizieren. Durch den Einsatz modernster maschineller Lernmodelle, wie Graph-Neuronale Netzwerke, die mit unvollständigen und ungenauen Daten umgehen können, soll eine Lösung geschaffen werden, die nicht nur innovativ ist, sondern auch einfach und interpretierbar bleibt. Angestrebt wird die Entwicklung eines Vorhersagedienstes, der das Risiko und die Höhe der unbezahlten Tantiemen abschätzt. Die potenzielle Produktlösung hat bereits bedeutendes Interesse bei Investoren wie auch in der Industrie, unter anderem bei renommierten Musikverlagen sowie Künstlerinnen und Künstlern, geweckt. Neben der Schaffung wirtschaftlicher Werte unterstützt die vorgeschlagene innovative Lösung Künstlerinnen und Künstler, und zwar insbesondere Nischenkünstler, ihre rechtmässige Vergütung zu erhalten. Das Projekt trägt somit auch zur kulturellen und musikalischen Vielfalt bei.

 

Das Amt für Volkswirtschaft bzw. die Nationale Kontaktstelle für Forschung und Innovation in der Abteilung Wirtschaft steht als zuständige Stelle für weitere Auskünfte zur Verfügung (www.avw.llv.li; Ansprechperson: Frank Heeb, T +423 236 67 45; Frank.Heeb@llv.li).

Sechs Personen bei der Unterzeichnung einer Vereinbarung an einem Tisch. Drei Personen sitzen vorne mit Dokumenten, während drei weitere im Hintergrund stehen. Die Szene findet in einem Büro mit Bildern an der Wand statt.

Paper zu Master-Thesis findet grosse Beachtung

Paper zu Master-Thesis findet grosse Beachtung

Drei Porträts von Personen vor einem modernen Universitätsgebäude. Darunter der Titel des Konferenzbeitrags: "Voices from the Frontline: Revealing the AI Practitioners' viewpoint on the European AI Act". Logos der Universität Liechtenstein und EPFL sind sichtbar.

Anfang 2024 fand die «57. Hawaii International Conference on System Sciences» statt. Über 1300 Teilnehmer aus 45 Ländern nahmen an dieser Veranstaltung teil.

 

HICSS – The Hawaii International Conference on System Sciences – ist weltweit als eine der am längsten bestehenden wissenschaftlichen Gemeinschaften in den Bereichen Informationssysteme und Technologie bekannt. Seit 1968 hat sie sich zu einem angesehenen Treffpunkt entwickelt, der hochkarätige Wissenschaftler und Fachleute aus Hochschulen, Industrie und Regierungsbehörden aus aller Welt anzieht, um ihre Spitzenforschung zu diskutieren.

 

Unter den 764 Beiträgen, die für die 57. Konferenz angenommen wurden, war auch der Beitrag einer inzwischen diplomierten Studentin des Master in Information Systems an der Universität Liechtenstein: Fiona Koh (ehemals Fiona Rüttimann).
Das Papier mit dem Titel «Voices from the Frontline: Revealing the AI Practitioners' Viewpoint on the European AI Act» (Stimmen von der Frontlinie: Die Sicht der KI-Praktiker auf den europäischen KI-Gesetzesentwurf) enthielt die von Fiona Koh im Rahmen ihrer Masterarbeit durchgeführten Untersuchungen – eine Arbeit, die unter der Leitung von Ass.-Prof. Giovanni Apruzzese entstand. Das Papier förderte auch den Beitrag einer bekannten Forscherin der EPFL, Dr. Kathrin Grosse.

 

Das Papier wurde auf der Konferenz am 5. Januar von Ass.-Prof. Giovanni Apruzzese vorgestellt. Die Präsentation wurde von den Teilnehmenden äusserst positiv aufgenommen: Die Fragerunde dauerte viel länger als üblich, was die Bedeutung der in der Arbeit behandelten Themen unterstreicht. Das ungebrochene Interesse an der KI hat die staatlichen Stellen dazu veranlasst, die Regulierung voranzutreiben, die die künftige Entwicklung der KI bestimmen wird. Das Papier beleuchtet, was KI-Praktiker über das von der EU vorgeschlagene KI-Gesetz denken.

 

Informationen zur Konferenz: https://hicss.hawaii.edu/program-hicss57/

 

Der Artikel findet sich hier: https://scholarspace.manoa.hawaii.edu/items/cd1c5a61-87c6-4827-a200-745d450e25c2

 

Informationen zum Studiengang: https://www.uni.li/de/studium/studienprogramme/master-wirtschaftsinform…

Drei Porträts von Personen vor einem modernen Universitätsgebäude. Darunter der Titel des Konferenzbeitrags: "Voices from the Frontline: Revealing the AI Practitioners' viewpoint on the European AI Act". Logos der Universität Liechtenstein und EPFL sind sichtbar.

Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou als "Top Performer in Cybersecurity" ausgezeichnet

Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou als "Top Performer in Cybersecurity" ausgezeichnet

Titelbild des "Top Cyber News Magazine" 2024 Special Edition mit Porträts von 40 jungen Talenten aus der Cybersicherheitsbranche. Text "40 Under 40" in der Mitte, umgeben von den Porträts der ausgezeichneten Fachleute.

Das Top Cyber News Magazine vermittelt Informationen und Wissen zu Technologie, Innovation und Cybersicherheit direkt von den Experten. In seiner Special-Ausgabe 2024 hat es 40 herausragende Talente unter 40 Jahren aus 21 Ländern und 5 Kontinenten gewürdigt, darunter Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou.

 

Inmitten des weltweiten Mangels an Cyber-Fachkräften im Bereich der Cybersicherheit sei es unerlässlich, Talente zu würdigen, die ihre Energie und Karriere in diesen Bereich investieren. Die Sonderausgabe wirft ein Schlaglicht auf bemerkenswerte Fachleute aus der Cybersicherheit und der digitalen Industrie, die alle zur inspirierenden Kraft hinter der globalen Cybersecurity-Awareness-Bewegung zählen.  

Titelbild des "Top Cyber News Magazine" 2024 Special Edition mit Porträts von 40 jungen Talenten aus der Cybersicherheitsbranche. Text "40 Under 40" in der Mitte, umgeben von den Porträts der ausgezeichneten Fachleute.
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