Department Finance und Economics
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Self-Leadership und Führung - Theorien, Modelle und praktische Umsetzung (3. vollständig überarbeitete und erweiterte Neuauflage)
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Webinar ESG Kompakt: Aktueller Stand und praktische Fragen zur Umsetzung von Regulierungsthemen der EU Sustainable Finance Initiative
Webinar ESG Kompakt: Aktueller Stand und praktische Fragen zur Umsetzung von Regulierungsthemen der EU Sustainable Finance Initiative
Dr. Reto Degen ist Leiter des Bereichs Asset Management und Märkte sowie Mitglied der Geschäftsführung der Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein.
Dr. Christian Waigel ist Rechtsanwalt bei Waigel Rechtsanwälte und spezialisiert auf Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Vertriebsrecht, Gesellschaftsrecht, Sustainable Finance und Wertpapierrecht. Zudem ist er Honorarkonsul des Fürstentums Liechtenstein.
Was ist ESG Kompakt?
"ESG Kompakt" dient als Plattform, um den Austausch zwischen diversen Akteuren der Finanz- und Realwirtschaft zu stärken und das Thema Nachhaltigkeit von diversen Blickpunkten zu beleuchten und zur Diskussion zu stellen.
Hierzu wird in jedem Seminar ein spezifischer Aspekt in den Mittelpunkt gestellt und sowohl aus theoretischer als auch praktischer Sicht betrachtet. Diese Themenschwerpunkte können von gesamtwirtschaftlicher und politischer Relevanz sein, regulatorische Aspekte beinhalten, die Integrierbarkeit von ESG-Kriterien in bestehende Investitionsansätze beleuchten, die Datengrundlage vorhandener ESG-Ratings diskutieren oder auch im weiteren Umfeld die Schnittstellen von ESG und Impact Investing, Philanthropie sowie den UN Sustainable Development Goals (SDGs) untersuchen.
Das übergeordnete Ziel ist, die Interessen, Erwartungen und Herausforderungen von Investoren, des privaten Sektors und von politischen Entscheidungsträgern in einem Forum zu bündeln und eine gesamtheitliche Diskussion bezüglich einer nachhaltigen Entwicklung anzuregen.
Schirmherrschaft dieses Events
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www.uni.li/esgcompact
Partners
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Pionierarbeit in nachhaltiger Entwicklung: Die transformative Reise der Universität Liechtenstein nach Südafrika
Pionierarbeit in nachhaltiger Entwicklung: Die transformative Reise der Universität Liechtenstein nach Südafrika
Letzte Woche schloss sich ein Team der Youth Green Finance Initiative, gemeinsam mit Assoz. Prof. Martin Angerer und Jennifer Schein von der Universität Liechtenstein, Mitgliedern des Bankenverbands Liechtenstein und von UNICEF Schweiz und Liechtenstein, zu einer wegweisende Expedition nach Südafrika zusammen.
Dieser Besuch ist Teil der gemeinsamen Anstrengung, soziale und ökologische Herausforderungen durch innovative gemischte Finanzlösungen, sogenannte Blended-Finance-Solutions,, anzugehen. Ziel der Reise, die Städte wie Johannesburg, Pretoria, Pietermaritzburg und Kapstadt umfasste, war es, das Verständnis für lokale Gegebenheiten zu vertiefen und ein Netzwerk zu entwickeln, das wirkungsvolle Nachhaltigkeitsprojekte unterstützt.
Die Mission der Delegation war klar: Erfahrungen aus erster Hand über die realen Gegebenheiten vor Ort zu sammeln und dieses Wissen in die Entwicklung eines wegweisenden Blended-Finance-Modells einzubringen, das auf ökologische und soziale Wirkung zugeschnitten ist. Die Woche war gefüllt mit aufschlussreichen Begegnungen, darunter Treffen mit wichtigen Partnern wie UNICEF Südafrika und Interaktionen mit einflussreichen, auf der Gemeinschaft basierenden Organisationen wie R-labs.
Wichtige Höhepunkte und Einsichten
Die Reise begann in Pretoria mit einer Einführung durch UNICEF, die die vielfältigen sozialen und ökologischen Herausforderungen Südafrikas skizzierte. In Johannesburg drehten sich die Diskussionen um die Notwendigkeit innovativer Lösungen, die die einzigartigen politischen und sozialen Kontexte der besuchten Regionen berücksichtigen.
Pietermaritzburg bot einen näheren Blick auf wasserbezogene Initiativen mit Besuchen bei DUCT und GroundTruth, Organisationen die eine Vorreiterolle bei der Bewältigung lokaler ökologischer Probleme spielen. Das Engagement in Kapstadt mit R-labs stach besonders hervor und zeigte den lebendigen Geist der Gemeinschaftsunterstützung und Innovation.
Während der gesamten Reise waren die Vertreter der Universität Liechtenstein massgeblich daran beteiligt, Dialoge zu fördern und Brücken zwischen europäischen Finanzmodellen und afrikanischen ökologischen Initiativen zu schlagen. Ihre Bemühungen waren entscheidend für die Gestaltung des Projektansatzes zur Entwicklung skalierbarer und nachhaltiger Finanzlösungen.
Ausblick
Aufbauend auf den reichhaltigen Einsichten und Partnerschaften, die während dieser Reise geschmiedet wurden, umfassen die nächsten Schritte die Verfeinerung der Blended-Finance-Modelle und eine weitere Einbindung der lokalen Gemeinschaften und Jugend. Die Universität Liechtenstein bleibt ihrem Engagement für nachhaltige Entwicklung durch Bildung, Innovation und internationale Zusammenarbeit treu.
Danksagung
Wir danken UNICEF Schweiz und Liechtenstein für die Organisation dieser eindrucksvollen Reise und unseren Gastgebern bei UNICEF Südafrika, die unschätzbare Einblicke und Gastfreundschaft boten. Unser besonderer Dank gilt den lokalen Organisationen und Leitern der Gemeinden, die ihre Zeit und Expertise teilten und diese Reise zu einer tiefgreifenden Lernerfahrung für alle Beteiligten machten.
Pionierarbeit in nachhaltiger Entwicklung: Die transformative Reise der Universität Liechtenstein nach Südafrika
Pionierarbeit in nachhaltiger Entwicklung: Die transformative Reise der Universität Liechtenstein nach Südafrika
Letzte Woche schloss sich ein Team der Youth Green Finance Initiative, gemeinsam mit Assoz. Prof. Martin Angerer und Jennifer Schein von der Universität Liechtenstein, Mitgliedern des Bankenverbands Liechtenstein und von UNICEF Schweiz und Liechtenstein, zu einer wegweisende Expedition nach Südafrika zusammen.
Dieser Besuch ist Teil der gemeinsamen Anstrengung, soziale und ökologische Herausforderungen durch innovative gemischte Finanzlösungen, sogenannte Blended-Finance-Solutions,, anzugehen. Ziel der Reise, die Städte wie Johannesburg, Pretoria, Pietermaritzburg und Kapstadt umfasste, war es, das Verständnis für lokale Gegebenheiten zu vertiefen und ein Netzwerk zu entwickeln, das wirkungsvolle Nachhaltigkeitsprojekte unterstützt.
Die Mission der Delegation war klar: Erfahrungen aus erster Hand über die realen Gegebenheiten vor Ort zu sammeln und dieses Wissen in die Entwicklung eines wegweisenden Blended-Finance-Modells einzubringen, das auf ökologische und soziale Wirkung zugeschnitten ist. Die Woche war gefüllt mit aufschlussreichen Begegnungen, darunter Treffen mit wichtigen Partnern wie UNICEF Südafrika und Interaktionen mit einflussreichen, auf der Gemeinschaft basierenden Organisationen wie R-labs.
Wichtige Höhepunkte und Einsichten
Die Reise begann in Pretoria mit einer Einführung durch UNICEF, die die vielfältigen sozialen und ökologischen Herausforderungen Südafrikas skizzierte. In Johannesburg drehten sich die Diskussionen um die Notwendigkeit innovativer Lösungen, die die einzigartigen politischen und sozialen Kontexte der besuchten Regionen berücksichtigen.
Pietermaritzburg bot einen näheren Blick auf wasserbezogene Initiativen mit Besuchen bei DUCT und GroundTruth, Organisationen die eine Vorreiterolle bei der Bewältigung lokaler ökologischer Probleme spielen. Das Engagement in Kapstadt mit R-labs stach besonders hervor und zeigte den lebendigen Geist der Gemeinschaftsunterstützung und Innovation.
Während der gesamten Reise waren die Vertreter der Universität Liechtenstein massgeblich daran beteiligt, Dialoge zu fördern und Brücken zwischen europäischen Finanzmodellen und afrikanischen ökologischen Initiativen zu schlagen. Ihre Bemühungen waren entscheidend für die Gestaltung des Projektansatzes zur Entwicklung skalierbarer und nachhaltiger Finanzlösungen.
Ausblick
Aufbauend auf den reichhaltigen Einsichten und Partnerschaften, die während dieser Reise geschmiedet wurden, umfassen die nächsten Schritte die Verfeinerung der Blended-Finance-Modelle und eine weitere Einbindung der lokalen Gemeinschaften und Jugend. Die Universität Liechtenstein bleibt ihrem Engagement für nachhaltige Entwicklung durch Bildung, Innovation und internationale Zusammenarbeit treu.
Danksagung
Wir danken UNICEF Schweiz und Liechtenstein für die Organisation dieser eindrucksvollen Reise und unseren Gastgebern bei UNICEF Südafrika, die unschätzbare Einblicke und Gastfreundschaft boten. Unser besonderer Dank gilt den lokalen Organisationen und Leitern der Gemeinden, die ihre Zeit und Expertise teilten und diese Reise zu einer tiefgreifenden Lernerfahrung für alle Beteiligten machten.
Retirement Ceremony of Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
Retirement Ceremony of Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
On Friday, 15 November 2024, the retirement ceremony of Prof. emeritus Dr. Marco J. Menichetti took place at the University of Liechtenstein.
During a festive ceremony with various lectures, he was awarded the title “Professor emeritus”, bringing an outstanding academic career to a worthy close after 23 years at the university.
23 years at the university – a milestone in his academic career
The honoree can look back on an impressive career that began in 2001 with his appointment at the former Liechtenstein University of Applied Sciences. Over the following two decades, Marco J. Menichetti made a significant contribution to the development of the University of Applied Sciences into a university. With his great commitment and expertise, he had a significant impact on academic life at the University of Liechtenstein. His work in the field of finance and sustainable finance, his innovative research approaches and his tireless commitment to teaching were particularly well received by both colleagues and students.
Appreciation from Rector Christian Frommelt
In his speech, Rector Christian Frommelt emphasized the merits of Marco J. Menichetti. He paid tribute with great appreciation to his contribution to the academic development of the university and his commitment to scientific exchange. “Professor Menichetti has not only set standards as a lecturer and researcher, but also as a pioneer for a successful academic future for the university,” said Frommelt. Over the past year and a half, a friendship has developed from the close collaboration in the Rectorate and the joint commitment to the university. Marco J. Menichetti is therefore an extremely worthy holder of the title “Professor emeritus”.
Musical accompaniment and exciting lectures by companions
The festive ceremony was accompanied by music from Janina Nicole Rischka, violin, and Franz Ortner, piano. Particularly impressive were the contributions from various companions of Marco J. Menichetti, who gave fascinating speeches on both his professional expertise and his human side. In their speeches, they recalled joint projects, scientific breakthroughs and the close collaboration they enjoyed with him over the years. These personal insights made the ceremony an unforgettable experience for all those present.
Farewell and outlook
After the ceremony, Marco J. Menichetti was bid a warm farewell by many colleagues, students and former companions. The evening offered not only a look back at 23 years of successful work, but also a look ahead to the new phase in his life as professor emeritus, in which he will continue to act as a mentor and advisor.
Künstliche Intelligenz zur Früherkennung von Bankenkrisen: Forschungsteam der Universität Liechtenstein präsentiert interessante Ergebnisse
Künstliche Intelligenz zur Früherkennung von Bankenkrisen: Forschungsteam der Universität Liechtenstein präsentiert interessante Ergebnisse
Im Rahmen des renommierten Finance Forum Liechtenstein präsentierte Prof. Dr. Michael Hanke gemeinsam mit den Doktoranden der Universität Liechtenstein Merlin Bartel und Sebastian Petric aktuelle Forschungsergebnisse zu einem hochaktuellen Thema: dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) zur Vorhersage von Bankenkrisen. Der Workshop stiess auf grosses Interesse bei Fachpublikum und Investoren gleichermassen.
Das Forscherteam der Universität Liechtenstein nutzte als Fallstudie die US-Regionalbankenkrise des Jahres 2023. Diese diente als Beispiel dafür, wie maschinelles Lernen effektiv eingesetzt werden kann, um potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren. Mithilfe moderner KI-Modelle analysierten die Wissenschaftler eine Vielzahl makroökonomischer und bankenspezifischer Daten, um Warnsignale zu erkennen, die auf bevorstehende Marktverwerfungen hindeuten.
Besonders eindrucksvoll war die praktische Relevanz der Ergebnisse: Das Modell ist nicht nur in der Lage, Krisenpotenzial zu erkennen, sondern kann auch konkrete Handlungsempfehlungen für Investoren ableiten. So zeigte sich, dass ein Investor, der den Signalen des Modells folgt, bei drohenden negativen Marktentwicklungen frühzeitig aus dem Markt aussteigen kann. Dies führt nicht nur zu einer Reduktion des Verlustrisikos, sondern verbessert auch massgeblich die Kennzahlen des Portfolios – insbesondere das Endvermögen und die Sharpe Ratio.
Die vorgestellten Ergebnisse unterstreichen die wachsende Bedeutung datengetriebener Methoden im Finanzwesen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Forschung dazu beitragen kann, den Finanzmarkt robuster und krisenresistenter zu gestalten. Das Projekt ist ein Beispiel für die erfolgreiche Verbindung von Theorie und Praxis und ein weiteres Indiz für die innovative Forschung an der Universität Liechtenstein im Bereich Finanzökonomie und KI.
Merlin Bartel besteht Dissertationsverteidigung mit Auszeichnung
Merlin Bartel besteht Dissertationsverteidigung mit Auszeichnung
Die Universität Liechtenstein gratuliert Merlin Bartel herzlich zur erfolgreichen Verteidigung seiner Dissertation mit der höchsten Auszeichnung. Die Arbeit mit dem Titel «Machine Learning in Financial Economics: An Investment Perspective» wurde betreut von Assoz. Prof. Dr. Sebastian Stöckl und Dr. Pedro Barroso von der Católica Lisbon School of Business and Economics – ein gelungenes Beispiel für die internationale Forschungskooperation der Universität Liechtenstein mit führenden Partnerinstitutionen.
In seiner Arbeit untersucht Merlin Bartel, wie Methoden des maschinellen Lernens dazu beitragen können, die Prognosekraft in der Finanzökonomie zu verbessern, insbesondere im Bereich der Faktorprämien und Kapitalmarktanomalien. Der Fokus liegt auf der Entwicklung robuster, ökonomisch interpretierbarer Modelle, die sich auch unter realistischen Investitionsbedingungen bewähren.
Die Dissertation umfasst mehrere innovative Beiträge, darunter drei neue Vorhersagesignale, ein integriertes ML-basiertes Ein-Faktor-Modell und die Anwendung von Autoencodern zur Verdichtung komplexer Finanzsignale.
Die Forschung wurde bereits im Rahmen zahlreicher internationaler Fachkonferenzen präsentiert und stiess dabei auf grosse Resonanz in der wissenschaftlichen Community.
Wir gratulieren Merlin Bartel zu dieser herausragenden Leistung und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg auf seinem beruflichen und akademischen Weg!







