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Hoffnung und Unternehmergeist: Pilotworkshop in Liechtenstein stärkt ukrainische Frauen

Hoffnung und Unternehmergeist: Pilotworkshop in Liechtenstein stärkt ukrainische Frauen

Hoffnung und Unternehmergeist: Pilotworkshop in Liechtenstein stärkt ukrainische Frauen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pilotworkshops des Ersamus+-Projekts "EntreCivil" an der Universität Liechtenstein.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pilotworkshops des Ersamus+-Projekts "EntreCivil" an der Universität Liechtenstein.

Der Krieg in der Ukraine hat Millionen Familien zur Flucht gezwungen. Besonders Frauen stehen vor grossen Herausforderungen, doch viele schöpfen neuen Mut und engagieren sich unermüdlich für andere.

Dieses Engagement zeigt Hoffnung und Solidarität. Hier setzt das Erasmus+-Projekt «EntreCivil» an, das ukrainische Frauen in ihrem Einsatz für die Gemeinschaft stärkt und ihnen unternehmerische Fähigkeiten für eine nachhaltige Zukunft vermittelt. 

Das Projekt richtet sich an Frauen in Österreich, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz, die ehrenamtlich tätig sind oder eigene Initiativen starten möchten. Ziel ist es, ihr Engagement zu professionalisieren und langfristig tragfähig zu machen. Im Fokus stehen Fähigkeiten wie Selbstorganisation, systematische Projektplanung, Finanzierungs- und Ressourcenwissen sowie der Aufbau stabiler Netzwerke – Elemente, die Eigeninitiative fördern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Getragen wird das Vorhaben von der ÖSB Social Innovation gemeinnützige GmbH (Österreich), der Universität Liechtenstein, der Neumann und Ritter GbR (Deutschland) sowie Schüßler-Consulting (Liechtenstein). Assoziierte Partner sind die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Schweiz) sowie verschiedene Flüchtlings- und Integrationsinitiativen in allen vier Ländern. 

Am 29. September 2025 fand an der Universität Liechtenstein der erste Pilotworkshop statt, geleitet von Julia Tenschert, Professur für Entrepreneurship und Leadership. Ukrainische Frauen aus Liechtenstein, Deutschland und der Schweiz arbeiteten mit den Projektpartnern als Coaches an ihren Projektideen. Schritt für Schritt analysierten sie gesellschaftliche Probleme und ihre Ursachen und definierten Zielgruppen. Anschliessend bewerteten die Teilnehmerinnen die Ideen nach Wirkung und Umsetzbarkeit, identifizierten zentrale Partner und erarbeiteten Finanzierungsmöglichkeiten. Den Abschluss bildete ein Elevator Pitch, in dem die Teilnehmerinnen ihre Projektidee, den adressierten Bedarf und die beabsichtigte Wirkung in einer Minute präsentierten. 

Die Resonanz war durchweg positiv: «Es war unglaublich inspirierend», sagte eine Teilnehmerin. Eine andere betonte: «Ich habe so viele neue Ideen mitgenommen.» Alle waren sich einig: «Es hat richtig Spass gemacht!» 

Zum Ausklang des Tages kamen die Teilnehmerinnen beim gemeinsamen Grillen ins Gespräch – eine Gelegenheit, die Eindrücke in entspannter Atmosphäre nachklingen zu lassen. Ein besonderer Dank galt dem Organisationsteam um Julia Tenschert, Felix Schüßler und Inna Senti vom Verein SKS Integrationshilfe Liechtenstein, die den Workshop ermöglicht hatten. 

In den kommenden Wochen folgen weitere Workshops in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Den Abschluss bildet ein MultiplikatorInnen-Event in Wien, bei dem die Ergebnisse gebündelt und einer breiten Fachöffentlichkeit vorgestellt werden. Damit sendet das Projekt ein starkes Signal für Eigeninitiative, Empowerment und eine solidarische Zukunft.

Mehr zum Projekt

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pilotworkshops des Ersamus+-Projekts "EntreCivil" an der Universität Liechtenstein.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pilotworkshops des Ersamus+-Projekts "EntreCivil" an der Universität Liechtenstein.