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Dissertation untersucht die ökonomischen Folgen von Parameterunsicherheit im Portfoliomanagement

Dissertation untersucht die ökonomischen Folgen von Parameterunsicherheit im Portfoliomanagement

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Die Universität Liechtenstein gratuliert Lukas Salcher herzlich zur erfolgreichen Verteidigung seiner Dissertation «Parameter Uncertainty and Portfolio Management», die mit der höchsten Auszeichnung bewertet wurde. 

Lukas Salchers Dissertation entstand unter der Betreuung von Assoz. Prof. Dr. Sebastian Stöckl (Professur für Finanzökonomie) und Assoz. Prof. DDr. Thomas Dangl (Technische Universität Wien). In seiner Arbeit zeigt Salcher, wie Parameterunsicherheit – verursacht durch schwankende Marktstrukturen und unvermeidbare Schätzfehler – Anlageentscheidungen beeinflusst. Er erklärt, warum klassische Optimierungsansätze unter solchen Bedingungen oft instabile oder wirtschaftlich enttäuschende Ergebnisse liefern.

Die Dissertation entwickelt einen klaren Rahmen, um Parameterunsicherheit zu erfassen, und berechnet deren ökonomische Kosten auf risikoadjustierter Basis. Salcher schlägt konkrete Massnahmen vor, um Portfolios widerstandsfähiger zu machen. Ein zentraler Ansatz ist, Prognosen und Modelle stärker an ihrem praktischen Nutzen für das Portfoliomanagement zu messen. Durch gezielte Informationsverdichtung und eine bewusste Vereinfachung der Modelle lässt sich die Anfälligkeit für Schätzfehler deutlich reduzieren – getreu dem Motto: lieber ungefähr richtig als präzise falsch. 

Salchers Forschungsergebnisse fanden bereits auf mehreren internationalen Fachkonferenzen Beachtung. Anfang des Jahres nahm das Journal of Forecasting seinen Beitrag «Lost in Translation? Risk-adjusting RMSE for Economic Forecast Performance» zur Veröffentlichung an. 

Die Universität Liechtenstein gratuliert Lukas Salcher zu dieser herausragenden Leistung. Er bleibt der Universität verbunden und forscht als Postdoktorand an der Professur für Finanzökonomie im Innosuisse-Projekt «Timing Factor Risk and Factor Returns with AI». Für seinen weiteren wissenschaftlichen und persönlichen Weg wünschen wir ihm viel Erfolg und alles Gute.

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