Campus Gespräch: Neue Weltsteuerordnung - Konzeption und Auswirkungen auf Liechtenstein
Campus Gespräch: Neue Weltsteuerordnung - Konzeption und Auswirkungen auf Liechtenstein
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Vortragender: Prof. Dr. Martin Wenz
Die Internationale Steuerpolitik ist durch die Entwicklung internationaler Steuerstandards unter Führung der G20 und der OECD geprägt. Ihr Ziel ist es, ein global einheitliches Level-Playing-Field on Taxation zu schaffen auf dem sich die verschiedenen Staaten kooperativ und kompetitiv auf Augenhöhe begegnen. So halten die meisten Staaten verschiedene Standards zur Steuertransparenz ein, verhindern schädliche Steuerpraktiken sowie Gewinnverkürzungen und -verlagerungen und begrenzen den internationalen Steuerwettbewerb durch die globale Mindestbesteuerung für multinationale Konzerne.
Das vermeintlich einheitliche Level-Playing-Field stellt sich zunehmend dynamisch und fragmentiert dar und ist durch ein steuerregulatorisches Powerplay gekennzeichnet, bei dem steuerliche Konflikte und Doppelbesteuerungen bewusst in Kauf genommen werden. Zahlreiche Staaten versuchen ihre steuerliche Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, bisherige Besteuerungsrechte zu sichern und neue sowie höhere Steuereinnahmen zu Lasten anderer Staaten zu generieren. Zudem treten einige Player entsprechend ihrer politischen Stärke noch dominanter auf als bislang.
Eine verlässliche internationale Steuerpolitik mit einheitlichen internationalen Steuerstandards ist insbesondere auch für Liechtenstein als kleiner, hochentwickelter und innovativer sowie wirtschaftlich international ausgerichteter Wirtschaftsstandort und Finanzplatz von zentraler Bedeutung. Prof. Dr. Martin Wenz ordnet die zentralen Inhalte der neuen Weltsteuerrechtsordnung ein und geht auf die grundlegenden Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort und Finanzplatz Liechtenstein ein.
Das Campusgespräch bietet damit einen Einblick in die aktuellen Veränderungen der internationalen Steuerpolitik und diskutiert darüber, welche strategischen Anpassungen für kleine, offene und wettbewerbsfähige Volkswirtschaften entscheidend sein können.
Die Internationale Steuerpolitik ist durch die Entwicklung internationaler Steuerstandards unter Führung der G20 und der OECD geprägt. Ihr Ziel ist es, ein global einheitliches Level-Playing-Field on Taxation zu schaffen auf dem sich die verschiedenen Staaten kooperativ und kompetitiv auf Augenhöhe begegnen. So halten die meisten Staaten verschiedene Standards zur Steuertransparenz ein, verhindern schädliche Steuerpraktiken sowie Gewinnverkürzungen und -verlagerungen und begrenzen den internationalen Steuerwettbewerb durch die globale Mindestbesteuerung für multinationale Konzerne.
Das vermeintlich einheitliche Level-Playing-Field stellt sich zunehmend dynamisch und fragmentiert dar und ist durch ein steuerregulatorisches Powerplay gekennzeichnet, bei dem steuerliche Konflikte und Doppelbesteuerungen bewusst in Kauf genommen werden. Zahlreiche Staaten versuchen ihre steuerliche Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, bisherige Besteuerungsrechte zu sichern und neue sowie höhere Steuereinnahmen zu Lasten anderer Staaten zu generieren. Zudem treten einige Player entsprechend ihrer politischen Stärke noch dominanter auf als bislang.
Eine verlässliche internationale Steuerpolitik mit einheitlichen internationalen Steuerstandards ist insbesondere auch für Liechtenstein als kleiner, hochentwickelter und innovativer sowie wirtschaftlich international ausgerichteter Wirtschaftsstandort und Finanzplatz von zentraler Bedeutung. Prof. Dr. Martin Wenz ordnet die zentralen Inhalte der neuen Weltsteuerrechtsordnung ein und geht auf die grundlegenden Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort und Finanzplatz Liechtenstein ein.
Das Campusgespräch bietet damit einen Einblick in die aktuellen Veränderungen der internationalen Steuerpolitik und diskutiert darüber, welche strategischen Anpassungen für kleine, offene und wettbewerbsfähige Volkswirtschaften entscheidend sein können.