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BAER - Bodensee-Alpenrhein Energieregion

Project Description

BAER ist ein multi-unversitäres Forschungsprojekt in den Bereichen autonomer Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien, nachhaltiger Raumentwicklung und der Minderung regionaler Klima- und Energierisiken, finanziert duch das Interreg - Programm - Internationale Bodenseehochschule - sowie durch liechtensteinische Stiftungen und Betriebe in den Partnerländern. Initiiert und geleitet von der Universität Liechtenstein, umfasst es ein Team der Universität St. Gallen, der Hochschule Konstanz, der Hochschule für Technik Rapperswil sowie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaten Winterthur. Das Projekt ist fokussiert auf resiliente Raumentwicklung und Mobilität, Integration erneuerbarer Energien in Siedlungen und Gebäuden, Energieeffizienz im Gebäudebestand, Solarmobilität und die Einstellung der Bevölkerung zu erneuerbaren Energien. Es wird in 2013 abgeschlossen sein, und hat bereits wichtige Resultate für Lehre und andere Forschungsunterfangen geliefert.

Relevance to Liechtenstein

Das Projekt ist fokussiert auf resiliente Raumentwicklung und Mobilität, Integration erneuerbarer Energien in Siedlungen und Gebäuden, Energieeffizienz im Gebäudebestand, Solarmobilität und die Einstellung der Bevölkerung zu erneuerbaren Energien im Fürstentum Liechtenstein und der gesamten Energieregion Bodensee-Alpenrhein.

Scientific, Economic and Societal Impact

Entwicklungsorientierte Ziele
1. Ziel des Projekts ist es, Forschungs- und Lehrkapazitäten innerhalb der Bodenseehochschule aufzubauen, und zwar in jenen Wissensgebieten, die sich mit Energieversorgungsrisiken und dem Klimawandel beschäftigen. Hierbei werden die Entwicklung und der Ausbau eines Forschungs- und Kommunikationsnetzwerks angestrebt.
2. Die Öffentlichkeit soll durch gezielte Kommunikationsprogramme und offene Arbeitsweise über den Verlauf und die Ergebnisse des Projekts umfassend informiert werden.
3. Es sollen Daten und Informationen gesammelt und generiert werden, die zur Bereicherung des allgemeinen und des spezifischen Wissens und zur Handlungsfähigkeit beitragen.

Inhaltliche Ziele
1. Im Rahmen des Projekts sollen die technologischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten der Bodenseeregion untersucht werden, sich selbst mit erneuerbaren Energien (EE) zu versorgen. Dies beinhaltet die Ermittlung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Potenziale, der Nutzen und Kosten sowie die Darstellung von neuen wirtschaftlichen, technologischen und institutionellen Entwicklungsmöglichkeiten. Besondere Aufmerksamkeit wird den Chancen für Raumentwicklung, Städtebau und Architektur geschenkt.
2. Ferner sollen regionale und lokale Auswirkungen des Klimawandels in der Bodenseeregion nach den besten wissenschaftlichen Erkenntnissen beschrieben und die Folgen für die Regionalentwicklung ermittelt werden. Vertieft untersucht werden die Auswirkungen auf das Potenzial für die Erzeugung erneuerbarer Energien.
3. Zudem werden Risiken und mögliche Auswirkungen der globalen Erdölverknappung, von Erdgasversorgungsrisiken und des aus Klimaschutzgründen gebotenen Herunterfahrens der kohlenstoffbasierten Elektrizitätsherstellung für die Bodenseeregion dargestellt.

Weitere Information unter www.baernet.org

Schlüsselwörter

Solararchitektur Erneuerbare Energie Marktforschung Regionalentwicklung, -splanung Nachhaltiges Bauen

Project Participants

Employee
Prof. em. DI MAAS Peter Droege
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Dipl. Ing. Hans-Martin Neumann
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Prof. Dr.-Ing. Dieter D. Genske
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dr.-Ing. Anis Radzi BArch MUrbDes
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Publications

Auswirkungen von Outputschocks auf die Salden der Ertragsbilanz - Eine empirische Analyse für die Schweiz

Project Description

Die Begriffe Arbeitslosigkeit und Erwerbslosigkeit werden im deutschen Sprachraum nicht synonym verwendet. Die Arbeitslosenquote errechnet sich anhand der registrierten Arbeitslosen, die international teilweise erheblich unterschiedlich abgegrenzt sind. International vergleichbar sind nur die Erwerbslosenquoten auf der Basis der Richtlinien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und des Labour-Force-Konzepts (LFK). Eurostat wendet das LFK an und publiziert für alle Mitgliedsländer der Europäischen Union harmonisierte Erwerbslosenquoten. Auch die OECD benutzt dieses Konzept. Soweit vorhanden, übernimmt sie die Zahlen von Eurostat. Die vom Amt für Volkswirtschaft publizierte Arbeitslosenquote für Liechtenstein ist international weder mit den Erwerbslosen- noch mit den nationalen Arbeitslosenquoten vergleichbar. Dies liegt vor allem daran, dass in Liechtenstein die nationale Arbeitslosenquote nach dem Inlandsprinzip ermittelt wird. Sowohl im Rahmen des LFK als auch bei der Berechnung der nationalen Arbeitslosenquoten findet international jedoch das Inländerprinzip Anwendung. Der Beitrag enthält mehrere Vorschläge zur Modifikation der Berichterstattung zum Arbeitsmarkt in Liechtenstein.

Schlüsselwörter

Konjunkturforschung

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Carsten-Henning Schlag
- Projektleiter
Projektleiter

Auswirkungen globaler Steuerstandards auf die internationale Besteuerung liechtensteinischer Trusts

Project Description

Die nationale und internationale Besteuerung von natürlichen und juristischen Personen, Unternehmen und Vermögensstrukturen unterlag in den vergangenen Jahren zahlreichen substanziellen Änderungen. Einerseits haben sich verschiedene Staaten und Jurisdiktionen innerhalb und ausserhalb Europas sowie auch global steuerlich teilweise vollkommen neu aufgestellt und ausgerichtet sowie entsprechende Steuerreformen durchgeführt. Andererseits hat die globale (internationale und europäische) Steuerpolitik unter Führung verschiedener Zusammenschlüsse von Staaten, insbesondere der G7, G20, OECD und EU, in den letzten Jahren zahlreiche globale (internationale und europäische) Steuerstandards in der Form von weitgehend verbindlichen Anforderungen an das nationale und internationale Steuerrecht der am internationalen Wirtschaftsverkehr beteiligten Staaten und Jurisdiktionen entwickelt. Bislang betrafen diese globalen Anforderungen insbesondere die Steuertransparenz in der Form des für die Besteuerung massgeblichen Informationsaustauschs bestimmter Daten und Informationen auf Anfrage einschliesslich Gruppenanfragen sowie den spontanen und automatischen Informationsaustausch. Neuerdings und in zunehmenden Masse beinhalten die unlängst entwickelten globalen internationalen und europäischen Anforderungen an das nationale und internationale Steuerrecht zudem umfassende materiell-steuerrechtliche Vorgaben.
Die bisherige steuerwissenschaftliche Literatur hat sich überwiegend mit den Auswirkungen dieser Internationalen und Europäischen Steuerstandards auf die nationale und internationale Besteuerung von Unternehmen und Vermögensstrukturen in der Rechtsform von Verbandspersonen einschliesslich Körperschaften mit einer eigenständigen Rechtsperson befasst. Der Fokus liegt jedoch in zunehmendem Masse auf der nationalen und internationalen Besteuerung von Vermögensstrukturen ohne eigenständige Rechtspersönlichkeit, welche dessen ungeachtet in Bezug auf die dahinter stehenden Personen (Errichter, Begünstigte) eine abschirmende Wirkung entfalten können. Hierzu gehören insbesondere die nach liechtensteinischem Recht errichteten Vermögensstrukturen in der Rechtsform des (discretionary) Trusts.
Das Forschungsprojekt schliesst diese Forschungslücke, indem zunächst die einschlägigen Internationalen und Europäischen Steuerstandards abgeleitet und analysiert werden. Anhand der rechtsvergleichenden Analyse der Umsetzung dieser Internationalen und Europäischen Steuerstandards in den etablierten Steuerjurisdiktionen Irland, Kanada, Neuseeland und UK werden darauf aufbauend Best Practices betreffend die nationale und internationale Besteuerung von (discretionary) Trusts sowie der dahinter stehenden Personen (Errichter, Begünstigte) für die Implementierung der entsprechenden Standards in nationales Recht abgeleitet. Aufbauend hierauf erfolgte eine steuerrechtliche Analyse des liechtensteinischen Steuergesetzes im Hinblick auf bereits bestehende Übereinstimmungen betreffend die zuvor identifizierten globalen (Internationalen und Europäischen) Steuerstandards in Bezug auf die nationale und internationale Besteuerung liechtensteinischer (discretionary) Trusts in Liechtenstein.

Projektergebnisse:

Auslegung und Anwendung des EWR-Beihilfenrechts in Liechtenstein

Project Description

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts bieten einen umfassender Überblick über den rechtlichen Rahmen der Beihilfegewährung in der EU und erstmals in vertiefter Weise auch für den EWR. Die geltende europäi-sche Rechtslage und deren Auslegungspraxis wurden zudem in einen internationalen Kontext gesetzt und facherübergreifend analysiert.

Projektergebnisse:

Relevance to Liechtenstein

Auch das Fürstentum Liechtenstein fördert durch die Gewährung von Beihilfen spezielle Zielsetzungen. Insbesondere der Erhalt einer pluralistischen Medienlandschaft galt lange Zeit als massgeblicher Grund zur Gewährung von Beihilfen. Letztlich verzeichneten die liechtensteinischen Beihilfeausgaben jedoch im Jahre 2017 eine Verdreifachung gegenüber den Vorjahren. Das auf 5.22 Millionen Euro angestiegene Beihilfebudget erklärt sich durch die erstmalige Einführung von Regelungen zur Förderung von umweltpolitischen Zielsetzungen.
Durch das Forschungsprojekt wird ein Überblick über die Beihilfepraxis in Liechtenstein gegeben. Das vorliegende Forschungsvorhaben soll somit eine systematische Darstellung der wichtigsten beihilferechtsrelevanten Aspekte bieten. Zudem werden die wichtigsten Rechtsprobleme im Bereich des EWR-Beihilferechts analysiert und somit zur Rechtssicherheit im EWR beigetragen. Des Weiteren sollen aus der angestrebten Grundlagenforschung Handlungsmöglichkeiten, Verbesserungsvorschläge und Empfehlungen für die (Vollzugs-)Praxis in Liechtenstein gewonnen werden.

Project Participants

Employee
Mag. iur. Magdalena Friedrich BA
- Projektleiterin
Projektleiterin

Aufbau eines Modells zur Erstellung der Prognose für die konjunkturelle Entwicklung in Liechtenstein

Project Description

Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der KOFL liegt auf der Konjunkturprognose, d.h. der Prognose kurzfristiger Wachstums- und Beschäftigungsentwicklungen der liechtensteinischen Wirtschaft. Die KOFL hat in diesem Rahmen mit der Entwicklung eines für Liechtenstein geeigneten Analyseinstrumentariums begonnen.

In der Konjunkturforschung wird die �Region� im Sinne subnationaler bzw. kleinräumiger Wirtschaftseinheiten zunehmend Forschungsgegenstand. Für die Konjunkturforschung in Liechtenstein sind diese neueren Entwicklungen von Interesse. Die theoretischen Ergebnisse der neuen regionalen Konjunkturanalyse (Berücksichtigung von räumlichen Spillover) sollen in das Prognosemodell für die liechtensteinische Volkswirtschaft einfliessen und langfristig dessen Prognosegüte sichern. Insbesondere die regionalspezifische Situation Liechtensteins wird in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen sein

Schlüsselwörter

Konjunkturforschung

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Carsten-Henning Schlag
- Projektleiter
Projektleiter

Attraktivitätswirkungen zinsbereinigter Steuersysteme

Project Description

Der Diskurs um ein fortschrittliches und modernes Steuersystem geht mit einer Vielzahl an Forderungen einher, welche sich neben der Beachtung von traditionellen steuerrechtswissenschaftlichen Grundsätzen auf ökonomisch ausgerichtete Ideale und Zielsetzungen stützen. Hierbei ist insbesondere das Postulat der Entscheidungsneutralität zu nennen, welches auf Basis eines langjährigen Forschungsengagements effizienzsteigernde Ansätze wie die zinsbereinigte Gewinnbesteuerung ("Allowance for Coroprate Equity, ACE") hervorbringt. Die hiermit intendierte Gewährleistung von Entscheidungsneutralität der Besteuerung geht mit der Vermeidung von allokationsverzerrenden Eigenschaften der Besteuerung und demzufolge mit entscheidungstheoretischen Vorteilen einher. Welche Auswirkungen jedoch ein derartiger Ansatz im internationalen Steuerstandortwettbewerb hervorruft, ist noch weitgehend unerforscht und daher Gegenstand der Dissertation von Herrn Busch. Ziel ist es, die Wirkung einer zinsbereinigten Gewinnsteuer auf die Standortattraktivität eines Staates zu analysieren, was im Zusammenhang mit dem stetig zunehmenden multinationalen Wettbewerb unabdingbar ist. Konkret wurde das ACE-Konzept in Form eines Eigenkapital-Zinsabzugs in das Steuersystem des Fürstentums Liechtenstein implementiert, sodass dieses die Forschungsgrundlage für die angestrebte wissenschaftliche Analyse bildet.

Relevance to Liechtenstein

Durch die wissenschaftliche Analyse des in Liechtenstein in Form des Eigenkapital-Zinsabzugs implementierten zinsbereinigten Steuersystems können die hiermit einhergehenden Attraktivitätswirkungen sowie die Folgen auf das Steueraufkommen erforscht und dargestellt werden. Das Schliessen der Forschungslücken soll Aufschluss darüber geben, ob Liechtenstein mit dem Eigenkapital-Zinsabzug über einen fortschrittlichen und attraktivitätsfördernden Steuersystemansatz verfügt, mit welchem sich Liechtenstein innerhalb des internationalen Steuerstandortwettbewerbs in einer steuersystematisch stringenten Art und Weise positionieren kann, ohne dabei die Steueraufkommenswirkungen missachten zu müssen.

Schlüsselwörter

Steuerwettbewerb Zinsbereinigte Gewinnsteuer

Project Participants

Asset Protection - Recht und Wirtschaft im nationalen und internationalen Umfeld

Project Description

Das Forschungsprojekt hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, inwieweit das liechtensteinische Privatrecht und alle angrenzenden Rechtsgebiete noch den Anforderungen der heutigen Zeit an das Private Wealth Management genügen bzw. ob im Bereich des PGR Anpassungsbedarf im Hinblick auf Asset Protection besteht. Dabei hat die Forschung rechtswissenschaftlichen Charakter eingenommen, aber auch eine stark ökonomische Komponente aufgewiesen. Ziel des Projekts ist es gewesen, Asset Protection für Liechtenstein zu definieren, unter Beibehaltung der für Liechtenstein typischen Liberalität zu verbessern und dadurch die Akzeptanz im Ausland zu steigern, was die nachhaltige Stärkung des Finanzplatzes gefördert hat. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die wirtschaftlichen Auswirkungen gelegt, damit eine effiziente Weiterentwicklung des Finanzplatzes sichergestellt werden konnte. Auf Grundlage von Recherchen zur in- und ausländischen Literatur und Rechtsprechung wurde in der Startphase des Projektes ein Fragebogen erstellt, der an Experten aus der Praxis verschickt wurde. Auf diesem Weg wurden die Bedürfnisse der Praxis ermittelt und in die weiteren Forschungsarbeiten miteinbezogen. Aufgrund der int. Bedeutung der Asset Protection erfolgte verstärkt ein Austausch mit anglo-amerikanischen Institutionen, wodurch Anreize für Lösungsansätze gewonnen werden konnten, die in die nationale Rechtsordnung transferiert werden können. Aus aktuellem Anlass wurde während der Projektlaufzeit auch noch die geplante European Foundation einer Untersuchung aus dem Blickwinkel der Asset Protection unterzogen und damit Möglichkeiten des Vermögensschutzes durch philanthropische Vorhaben in das Projekt miteinbezogen. Die gewonnenen Forschungsergebnisse wurden während der Projektdauer bereits sukzessive in Einzelveröffentlichungen publiziert. Zum Projektabschluss wurde beim MANZ Verlag ein Handbuch zum Vermögensschutz herausgegeben, in dem die Ergebnisse der Forschungsarbeiten aufgearbeitet wurden.

Relevance to Liechtenstein

Ziel des Projekts war es, die Asset Protection für Liechtenstein zu definieren, unter Beibehaltung der für Liechtenstein typischen Liberalität zu verbessern und dadurch die Attraktivität und Akzeptanz im Ausland zu steigern, was die nachhaltigen Stärkung des Finanzplatzes gefördert hat. Handbuch des Vermögensschutzes (MANZ Verlag 2015).

Scientific, Economic and Societal Impact

Da das Projekt vorrangig für die Praxis im Bereich des Private Wealth Managements am Finanzplatz Liechtenstein ausgerichtet ist, besteht hier naturgemäss ein über den rein wissenschaftlichen Bereich hinausgehender Bezug. ZB. sollen in Einzelveröffentlichungen konkrete Anhaltspunkte für die Anwendungspraxis - insbesondere für Treuhänder, Rechtsanwälte, Banken, Versicherungen - geschaffen werden.

Schlüsselwörter

Gesellschaftsrecht Trustrecht Stiftungsrecht

Project Participants

Employee
Univ.-Prof. Dr. Francesco A. Schurr
- Projektleiter
Gastprofessor - Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht
Projektleiter
icon
Employee
Dr. iur. Ines Fässler LL.M.
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Dr. Johannes von Schönfeld LL.M.
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Mandeep Lakhan LL.B. (Hons), M.A., LL.M.
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Mag. iur. Simone Büchel LL.M.
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Publications

Architektur verankern: Zur Aktualisierung lokaler und natürlicher Baumaterialien in Bihar, Indien

Project Description

Diese Arbeit dient der Untersuchung von Möglichkeiten zur Förderung des Gebrauchs lokaler und natürlicher Baumaterialien im indischen Bundesstaat Bihar. Dazu werden die vernakulären Bautraditionen des ländlichen Ortes Manigachi auf ihr Nachhaltigkeitspotential aus ökologischer, sozialer und ökonomischer Sicht analysiert. Im Austausch mit den BewohnerInnen und HandwerkerInnen wird nach Möglichkeiten gesucht, die eine Weiterentwicklung traditioneller Baumethoden erlauben. Das soll eine nachhaltige Bauweise ermöglichen, die ein angenehmeres Innenraumklima schafft, die regionale Wertschöpfung fördert und schliesslich zu einer verbesserten Lebensgrundlage der BewohnerInnen führt. Sofern es die finanziellen Ressourcen erlauben, soll die Arbeit als projektbasierte Forschung durchgeführt werden. Zusammen mit den BewohnerInnen des Ortes soll eine Schule für die Kinder und Jugendlichen der untersten Kaste geplant und gebaut werden. In angeleiteten Workshops erhalten die BewohnerInnen Wissen und Fähigkeiten, die sie nach dem Bau der Schule zur Erneuerung ihrer eigenen Häuser nutzen können.

Project Participants

Employee
Dr. sc. Daniel Haselsberger
- Doktorand
Postdoktorand - Urbanismus, Architektur und Gesellschaft
Doktorand
icon
Employee
Prof. Dr. Lindsay Blair Howe
- Betreuerin
Betreuerin
Prof. Dr. Sascha Roesler
- Kobetreuer
Kobetreuer

ARCHITECTURE FOR INCLUSION - ADAPTIVE REUSE

Project Description

Das Lukashaus in Grabs, Schweiz wird 1846 als Institution für verwahrloste Kinder ins Leben gerufen. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich der Ort durch Brände und Wiederaufbau zu einem exklusiven Weiler für Wohn-, Arbeits-, Freizeit- und Bildungsangebote für Menschen mit Behinderung oder Unterstützungsbedarf. Die UNO hat eine Resolution verabschiedet, dass jeder Mensch, auch Behinderte, das Recht auf selbständiges Wohnen haben. Selbständige Bewohner werden seit 2006 bereits in der Gemeinde in Wohnungen integriert und arbeiten tagsüber im Lukashaus und in sogenannten nicht geschützten Betrieben. Es geht darum die Behinderten nicht mehr zu separieren, sondern sie im alltäglichen Leben zu integrieren.
Wir gehen einen Schritt weiter und "Inklusieren" die Bewohner.
Das Lukashaus braucht eine Umwandlung es soll nicht mehr nur als Behinderten Heim genutzt werden sondern es sollen zusätzliche Nutzungen gefunden werden, die eine Durchmischung erlauben von unterstützungsbedürftigen und nicht unterstützungsbedürftigen Personen.
Es gilt Strategien zu finden, das Areal des Lukashauses von Innen zu entwickeln, intern zu verknüpfen und mit dem Ort Grabs besser zu verbinden. Dieses Thema wird uns Architekten in naher Zukunft viel beschäftigen, ebenso die Umnutzungen für bestehende Wohnstrukturen im Alter und für Sonderschulen.

Schlüsselwörter

Architektur Stadt-, Dorferneuerung Gesellschaft gesellschaftliche Entwicklungsprozesse Zukunft Zukunftsstudie

Participating Institutions

Project Participants

Employee
Dipl.-Arch. FH SIA Nicole Hatz Volpato
- Projektleiterin
Projektleiterin
Employee
Dipl.-Ing. Arch. Hugo Dworzak MArch
- Projektkoordinator
Projektkoordinator
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