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Crafting Circularity - Rethinking Sustainable Design and Construction in Architecture Education

Project Description

Forschungskooperation zum zirkulären Bauen und Entwerfen mit Holz. Projektkoordination: (U Antwerpen); Projektpartner mit der Norwegian Education University of Science and Technology, Trondheim NO und der Academie van Bouwkunst, Amsterdam NL und der University of Thessaly.

Corporate Social Responsibility and Risk: Perspectives on Materiality, Trust and Investor Preferences

Project Description

Diese Studie leistet einen Beitrag zur akademischen Literatur im Bereich der unternehmerischen Sozialverantwortung und der systematischen Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG) in der Vermögensverwaltung. Hierbei wird explizit der Standpunkt der Risikorelevanz für die Anlageentscheidung beleuchtet, unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Anlegerpräferenzen, Regionalen und Sektor Unterschieden, sowie der Signalwirkung von unternehmerischen Sozialverantwortung auf Finanzmärkten.

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Professor
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Professor
Employee
Dr. Lars Kaiser
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Dr. Hendrik Peer Kimmerle
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Corporate Governance in modernen Organisationsformen

Project Description

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Corporate Governance in modernen Organisationsformen" wurde untersucht, inwieweit sich bestehende gesellschaftsrechtliche Normen mit einer modernen Organisationsform, wie z.B. der Holokratie, vereinbaren lassen. Die jüngsten Entwicklungen zeigen in Unternehmen eine verstärk-te Innovationskraft und ebenso den Drang nach einer horizontalen Machtverteilung. Gerade im Bereich der Start-up-Szene werden vermehrt neue moderne Organisationsmodelle geschaffen und eingesetzt. Eine besonders fortschrittliche und moderne Organisationsform ist die sog. Holokratie (holocracy). Sie durchbricht klassische hierarchische Strukturen und Funktionen, um dadurch eine fortlaufende Weiterentwicklung der Unternehmung sicherzustellen. Wesensmerkmal einer holokratisch geführten Organisation ist, dass jedem Mitarbeiter in seinem Aufgabenbereich völlige Weisungsungebundenheit zukommt, sodass diese Organisati-onsform entgegen einer streng hierarchisch organisierten Unternehmensführung entgegensteht. Hierbei wird die Macht im Unternehmen auf sog. Rollen und Kreise, welche ihre Aufgabe weisungsungebunden und fernab jeglicher Kontrolle durchführen verteilt. Die Organisation entwickelt sich in Governance Meetings wie ein frei agierender Organismus weiter. Das Spannungsverhältnis zwischen völliger Weisungsungebundenheit und die für die Führung und Haftung der Gesellschaft erforderlichen Kompetenzen und Verantwortlichkeiten ist evi-dent. Vor diesem Hintergrund wurde die Vereinbarkeit der Holokratie sowohl mit der liechtensteinischen Aktiengesellschaft als auch der LVC untersucht. Im Zuge der Forschungsarbeiten wurde die Erkenntnis gewon-nen, dass dem Verwaltungsrat der monistisch geprägten liechtensteinischen Aktiengesellschaft - selbst wenn dies nicht ausdrücklich im Gesetz vorgesehen ist - ein sog. undelegierbarer und unübertragbarer Aufgaben-bereich zukommt. Dies steht einer gänzlichen Umsetzung der Holokratie entgegen. Demgegenüber hat die Untersuchung ebenso gezeigt, dass eine Annäherung in Liechtenstein durchaus möglich ist.
Darüber hinaus wurde im Rahmen des Forschungsprojekts die im Jahre 2017 vom liechtensteinischen Gesetzgeber eingeführte LVC und deren Vereinbarkeit mit der Holokratie untersucht. Die LVC stellt eine kleine Genossenschaft dar und wurde vom Gesetzgeber mit der Intention geschaffen, Gründern eine neue, kostengüns-tige Gesellschaftsform zur Verfügung zu stellen, damit Innovation und Gründergeist im Land gefördert werden.
Die LVC zeichnet sich durch ihre liberale Ausgestaltungsmöglichkeit aus, sodass sie sich zur Umsetzung der Holokratie besonders anbietet. Zusammenfassend wurde durch die Forschungsarbeit die Erkenntnis gewon-nen, dass der Gesetzgeber ein Mindestmass an Kompetenzen und Aufgaben bei den einzelnen Organen belässt. Dem Vorstand und der Genossenschaftsversammlung kommen unübertragbare und unentziehbare Kernaufgaben zu.

Projektergebnisse:

Relevance to Liechtenstein

Corporate Governance in modernen Organisationsformen Moderne Organisationsformen für Start-Ups erfreuen sich in Liechtenstein mittlerweile grösster Beliebtheit. Dies zeigt auch eine neue Rechtsform, die im Jahre 2017 vom liechtensteinischen Gesetzgeber eingeführte wurde. Die Liechtenstein Venture Cooperative wird auf ihre Vereinbarkeit mit der Holokratie untersucht. Die LVC stellt eine kleine Genossenschaft dar und wurde vom Gesetzgeber mit der Intention geschaffen, Gründern eine neue, kostengünstige Gesellschaftsform zur Verfügung zu stellen, damit Innovation und Gründergeist im Land gefördert werden. Ebenso wird die Einführung der Holokratie für die liechtensteinische Aktiengesellschaft untersucht. Das Forschungsprojekt liefert insofern wichtige Erkenntnisse für den Gründerstandort Liechtenstein.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das vorliegende Forschungsprojekt hat sich erstmalig mit der LVC wissenschaftlich auseinandergesetzt und leistet insbesondere für Rechtsanwender und Gründer somit einen wesentlichen Beitrag.
Ein weiterer Schwerpunkt des Forschungsprojektes lag im Bereich der Foundation Governance anlässlich der zehnjährigen Stiftungsrechtsreform. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass insbesondere im Bereich der Willensbildung von Stiftungsorganen weiterhin Forschungspotenzial vorhanden ist. Die gewonnenen Erkennt-nisse zeigen, dass die allgemeinen Vorschriften des Personen- und Gesellschaftsrechts, welche die liechtensteinische Aktiengesellschaft als Vorbild hatten, sich nicht in allen Detailfragen auf liechtensteinische Stiftun-gen übertragen lassen.
Durch die vielen dispositiven Normen im Personen- und Gesellschaftsrecht kann eine starke Annäherung an die betriebswirtschaftlichen Organisationsm

Schlüsselwörter

Gesellschaftsrecht Stiftungsrecht Corporate Governance

Content-aware Business Process Management (CA-BPM)

Project Description

Ziel des Forschungsvorhabens „Content-aware Business Process Management“ (CA-BPM) ist die Entwicklung einer Konzeption zum Geschäftsprozessmanagement, welche die neuartigen Herausforderungen berücksichtigt, die mit der fortschreitenden Digitalisierung betrieblicher Inhalte und Dokumente einhergehen. Bearbeitet werden Fragestellungen zur Gestaltung von Geschäftsprozessen, die in einem hohen Maße von Content abhängig sind (hier: „contentintensive Geschäftsprozesse“). Das Projekt setzt damit an der Schnittstelle zwischen BPM (Business Process Management) und ECM (Enterprise Content Management) an und führt die bisherigen Arbeiten am Institut für Wirtschaftsinformatik im Forschungsschwerpunkt BPM fort. In diesem primär bedarfsdeckenden Forschungsprojekt steht ein grundlegender Erkenntnisgewinn zum Management content-intensiver Geschäftsprozesse im Vordergrund. Inhalt ist die Erarbeitung einer theoretisch fundierten Grundlage zur praktischen Ausgestaltung eines Geschäftsprozessmanagements, das die spezifischen Anforderungen des betrieblichen Content Managements berücksichtigt. Konkret wird untersucht: (1) welche Anforderungen für das Geschäftsprozessmanagement aus der zunehmenden Digitalisierung betrieblicher Dokumente und Inhalte resultieren; (2) inwiefern diese Anforderungen in existierenden Ansätzen zum Geschäftsprozessmanagement berücksichtigt werden; (3) wie content-intensive Geschäftsprozesse charakterisiert und gestaltet werden können; (4) welche Faktoren in ihrem Management zu berücksichtigen sind; (5) welche Strategien sich zum Management content-intensiver Geschäftsprozesse eignen; und (6) wie moderne ECM-Systeme zu ihrer Unterstützung eingesetzt werden können. Zur Sicherstellung der Generalisierbarkeit und der Praxisrelevanz der Ergebnisse werden mehrere Fallstudien mit prozessorientiert arbeitenden Unternehmen unterschiedlicher Branchenzugehörigkeit durchgeführt (Hilti, Hoval, Ivoclar Vivadent, OMICRON electronics und ThyssenKrupp).

Relevance to Liechtenstein

Das Projekt thematisiert mit ECM eine sehr neuartige Technologieklasse. Damit wird eine höchst aktuelle Problemstellung der (Informations-)Gesellschaft adressiert, die schon heute in vielen Lebensbereichen relevant ist und in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird (z.B. die Suche nach Dokumenten oder die kollaborative Bearbeitung von Inhalten). Auch für die Region hat dieses Thema eine hohe Bedeutung; entsprechend zählen die Unternehmen Hilti, Hoval, Ivoclar Vivadent, OMICRON electronics und ThyssenKrupp Presta zum Projektkonsortium.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Projekt kann eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Liechtenstein bewirken. Der Großteil der Unternehmen ist aufgrund der regionalen Besonderheiten international (bis global) ausgerichtet
und sieht sich erheblichen Problemen in der Bewältigung des täglich anfallenden Contents gegenüber. Dabei geht es nicht nur um Möglichkeiten der Effizienzsteigerung. Auch die Gefahr rechtlicher Konsequenzen spielt eine große Rolle. Das Projekt kann hier grundlegende Erkenntnisse schaffen, die von vielen Unternehmen – nicht nur in der Region – dringend benötigt werden. Durch die regionale Kommunikation der Ergebnisse können Entscheidungsträger auch für dringende Fragestellungen der Bewirtschaftung von Content sensibilisiert werden. Das Projekt thematisiert mit ECM zudem eine sehr neuartige Technologieklasse. Damit wird eine höchst aktuelle Problemstellung der (Informations-)Gesellschaft adressiert, die schon heute in vielen Lebensbereichen relevant ist und in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird (z.B. die Suche nach Dokumenten oder die kollaborative Bearbeitung von Inhalten).

Schlüsselwörter

Geschäftsprozessmanagement

Project Participants

Employee
Dr. Alexander Simons
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Projektleiter
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Projektleiter
icon
Employee
Dr. Andrea Harr
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Publications

Computergestützte Freiformen in der Architektur

Project Description

Die Anzahl der Entwürfe von Freiformarchitektur nimmt in den letzten Jahren massiv zu. Deren seltenen Realisierungen zeigen jedoch massive bautechnologische Mängel auf - häufig fehlen ihnen ein stimmiges Gesamtkonzept aus Entwurf und Fertigungsmethode. Das Forschungsvorhaben "Computergestützte Freiformen in der Architektur" bietet einen Weg an, dieses Ungleichgewicht technologisch zu lösen: Vom digitalen Entwurf des Architekten bis hin zur computergesteuerten Formenherstellung soll eine lückenlose, digitale Produktionskette erarbeitet werden. Der inhaltliche Schwerpunkt ist hierbei ein auffaltbares Schalungssystem aus Wellpappe für Beton-Freiformflächen.
Eine wabenförmige Geometrie, eine einfache Herstellungstechnologie und die überraschende Materialwahl Wellpappe zeigten bereits in einer Vorstudie viel versprechende Ergebnisse und Vorteile. Ein zu entwickelndes Computerprogramm übersetzt hierbei die Geometrie der Freiform in die Steuerungsdaten der CAM Produktion (Computer aided manufacturing).

Von diesem Projekt, der beispielhaften, vollständigen digitalen Produktionskette und der Entwicklung von Anwendungsszenarios sollen neue Impulse für das Bauen von Freiformen erwartet erzeugt werden.

Scientific, Economic and Societal Impact

- Erweiterung des Formenvokabulars in der Architektur
- Umsetzung der Idee File to Production für den Baustoff Beton
- PIanungssicherheit und Kostenersparnis bei individuellen Formen

Schlüsselwörter

Bauforschung Architektonische Gestaltung Architektur Leichtbau Computerunterstütztes Entwerfen - Produzieren (CAD/CAM)

Project Participants

Employee
Prof. Oliver Fritz
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Tom Pawlofsky
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Capacity building in environmental and economic policy modelling and data analysis

Project Description

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes verbessern wir bestehende Modelle, um aktuelle Herausforderungen wie den Klimawandel, regionale Ungleichheiten und den demografischen Wandel zu analysieren. Hierbei werden folgende Fragestellungen beleuchtet:
  • Wie gross ist die steuerliche Belastung durch die CO2 Besteuerung? Durch welche Politikansätze könnte die regressive Umverteilungswirkung abgemildert werden?
  • Wie kann das Pensionssystem ausgestaltet werden um einerseits dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen, andererseits aber einer zunehmend ungleichen Lebenserwartung zu entsprechen?
  • Wie können hierzu KI-basierte now-casting Mikrosimulationsodelle um regionale Komponenten erweitertet werden?

Relevance to Liechtenstein

Die Entwicklung von Strategien gegen den Klimawandel sind für Liechtenstein hoch relevant. Ein zentraler Punkt hierbei ist die Anreize für Unternehmen und Verbraucher zu schaffen, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Dies kann mit Hilfe einer CO2 Steuer umgesetzt werden. Allerdings stellt sich hierbei die Frage, wie stark welche Haushaltstypen belastet werden.
Ein weiteres für Liechtenstein relevantes Thema ist, wie Pensionssystem ausgestaltet werden können um einerseits dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen, andererseits aber einer zunehmend ungleichen Lebenserwartung zu entsprechen.

Scientific, Economic and Societal Impact

Dieses Projekt zielt darauf ab, die digitalen Fähigkeiten - sowohl analytische als auch programmiertechnische - von Forschern und Studenten zu verbessern. Es konzentriert sich auf die Entwicklung und Nutzung von Big-Data-Anwendungen, die Programmierung von Mikrosimulationsmodellen und die Analyse komplexer Datensätze. Durch die Übernahme dieser Innovationen in das Curriculum wollen wir die Lehrfähigkeiten und das Lehrmaterial verbessern. Indem wir den Klimawandel und die Gleichstellung der Geschlechter in unserer Forschung, Lehre und unseren offenen Formaten thematisieren, wollen wir das Bewusstsein für diese europapolitischen Themen innerhalb und außerhalb der akademischen Welt schärfen.

Can Formal Rules Promote Happiness in the Workplace? The Influence of Formalization, Types of Rules and Organizational Identity on an Employee’s Happiness

Project Description

Philosophy has explored what the term happiness describes and how
it can be achieved in great depth. A common distinction of happiness
in the literature is made between the direct experience of enjoyment
(hedonism) and the experience of living in accordance with one's true
self (eudaimonia).
Through my research I will analyze how these two forms of happiness
influence employee behaviour, how they are influenced by different
facets of work and how a company can support its employees in
becoming happy. This will mainly be achieved through empirical
research (qualitative and quantitative).
Investigating the sources of happiness is not only beneficial for
workplace improvements, but also for general improvement of
physical, psychological and social health of a society.

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Harmonie Sauer
- Doktorandin
Doktorandin
Employee
Prof. Dr. oec. publ. Antoinette Weibel
- Betreuerin
Betreuerin
Prof. Dr. Heike Bruch
- Kobetreuerin
Kobetreuerin

Buyouts aus Familienunternehmen: Corporate Governance, strategischer Wandel und Wachstum

Project Description

Ziel vieler Unternehmerfamilien ist es, ihr Unternehmen über Generationen zu erhalten. Die Übertragung von Eigentum und Führung von einer Generation zur nächsten bedeutet Kontinuität und soll die Zukunft sicher. Doch hierin besteht ein Paradox. Das Ziel der Langlebigkeit ist genau durch den Prozess gefährdet, der für die Langlebigkeit unausweichlich ist: die Nachfolge. Auf der einen Seite erfahren Unternehmen Stabilität durch die Nachfolge. Auf der anderen Seite kann die Extrapolation der bisherigen Strategie das Bestehen von Familienunternehmen bedrohen. Es ist dieses Phänomen des Weges in die Zukunft von Familienunternehmen, das die vorliegende Dissertation untersucht. Dabei konzentriert sie sich auf die zunehmend beliebte Form der Nachfolge im Rahmen von Buyouts, das heisst, die Übernahme durch Angestellte oder externe Manager. Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Führungs- und Eigentumswechsels auf strategischen Wandel und Wachstum. 118 Buyout-Unternehmer beurteilen retrospektiv Veränderungen in diesen Variablen. Die Daten werden mittels der Methode der Strukturgleichungsmodellierung ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, wie sich die Zusammensetzung des Unternehmerteams, die Machtverteilung sowie die Veränderungen im Familieneinfluss auf strategischen Wandel auswirken. Weiter zeigen die Resultate, dass strategischer Wandel zu Wachstum führt. Diese Ergebnisse sind bedeutende Erkenntnisse für die Nachfolgeforschung sowie die unternehmerische Praxis.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship Unternehmensnachfolge Unternehmenswachstum

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Urs Baldegger
- Betreuer
Betreuer
Employee
Dr. Thomas Götzen
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. Dr. Arist von Schlippe
- Kobetreuer
Kobetreuer

Business Value of Real-Time and High-Performance Computing

Project Description

Computergestützte Hilfsmittel zum Geschäftsprozessmanagement sind aufgrund von Innovationen im ständigen Wandel. Beispielsweise wird beim Ubiquitous Computing mit Hilfe von modernen vernetzen Sensoren der Status eines Prozesses und seiner Umgebung permanent in Echtzeit erfasst und weiterverarbeitet. Jedoch enthalten nicht nur solche strukturierten Daten wertvolle Informationen, sondern auch andere Formate wie Texte, Bilder, Audio- und Videodaten können ihren Beitrag zur verbesserten Entscheidungsfindung beitragen. Die kontinuierliche Sammlung von großen Mengen an strukturierten und unstrukturierten Daten wird in Fachkreisen als Big Data bezeichnet. Zusätzlich ermöglicht eine weitere Innovation, die In-Memory Technologie, eine dramatische Leistungssteigerung der Informationsverarbeitungskapazität, die bis zu einer 100.000 mal höheren Leistungssteigerung im Vergleich zu traditionellen relationalen Datenbanken führen kann. In Kombination mit dem Ansatz von Big Data könnte das zu nie dagewesenen Anwendungen und Prozessen führen. Wissenschaftler und Praktiker sind sich einig, dass diese Innovation ein Meilenstein im Bereich von Unternehmensanwendungen darstellt und grundlegend verbesserte Geschäftsprozesse, bessere Entscheidungsfindung, und einen neuen Leistungsstandard von Anwendungsprogrammen mit sich bringt.

Wie jedoch solche neuen Geschäftsprozesse aussehen können und welchen Wert schlussendlich aus der Echtzeiterfassung und enorm gesteigerten Verarbeitungskapazität gewonnen werden kann, ist das Thema dieses Dissertationsvorhabens.

Relevance to Liechtenstein

Im Rahmen der Dissertation wird ein Thema behandelt, das aktuell eine hohe Relevanz für die regionale Wirtschaft besitzt. Entsprechend wird die Problemstellung gemeinsam mit verschiedenen Unternehmen aus Liechtenstein bearbeitet. Die Ergebnisse der Dissertation werden in Form von Workshops und Round Table Meetings regelmässig der regionalen Wirtschaft zugänglich gemacht.

Schlüsselwörter

Business Value Big Data In-Memory Real-Time Innovation

Project Participants

Employee
Dr. Stefan Debortoli
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Betreuer
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Betreuer
icon
Employee
Prof. Dr. Jan Mendling
- Kobetreuer
Kobetreuer
Employee
Prof. Dr. Iris Junglas
- Kobetreuerin
Kobetreuerin

Business Model Innovation

Project Description

In the rapidly changing economic environment, even the best capabilities in R&D or new product development are no longer sufficient to ensure profitability or competitiveness. Hence, the key factor in this regard is not product or process innovation, but the fundamental redesign of the entire businessmodel. Every firm has a business model, which is divided into the three core components valueproposition, value creation and delivery, and value capture, and further sub-areas. The objective ofbusiness model innovation is now to redesign the respective areas in a way that enables companies tomaintain their value in the long run.
Therefore, this project addresses the question of the necessary steps to successfully redesign a currentbusiness model (= business model innovation) and how to implement it in the company (= businessmodel transformation). To this end, we have conducted two scientific studies as well as three practice -oriented publications to support managers in the process of business model innovat ion.
Since each of these five publications follows different targets and therefore provides different findings, a short outline of the individual subprojects is given.
In the first subproject, "Business Model Innovation in Family Firms: Untangling the Imp act of Socioemotional Wealth", we tackled the question of how the specific characteristics of family firms (e.g., control of the company by the family, social ties between the family and the firm, or succession planning) affect the process of business model innovation. By analyzing primary data from 414 family businesses, we were able to determine that the specific characteristics of family businesses have both positive and negative effects on business model innovation. Our findings contribute to the current research field "Innovation in Family Firms" on the one hand but also support managers in the process of business model innovation on the other hand.
The second subproject "Rise and Fall: The Evolvement and Transformation of Business Models" analyzes the question of when it seems to be the best time to innovate the business model and how this process should be achieved then. To this end, we have analyzed primary data of 1,600 companies and, based on the life cycle of the firm, we have determined at which stages it appears more appropriate to make either incremental or radical changes to the existing business model. This study has provided empirical evidence that firms make radical changes to their business models particularly in the growth and revival phase, and that there is hardly any adaptation in the maturity phase - these findings are argued by the fact that companies strive more for exploitation and focus less on exploration at the latter stage.
Subprojects 3-5 each focused on practice-oriented publications. For example, the book "Radical Business Model Transformation: How Leading Organizations Have Successfully Adapted to Disruption" provides a useful guide for managers in large firms. To this end, numerous case studies of wel l-known companies such as SAP, Netflix, or Daimler have been compiled to demonstrate how these companies have solved the challenge of business model innovation. The other two subprojects "Der KMU-Innovator: So Machen Sie Ihr Geschäftsmodell fit für das digitale Zeitalter" and "Die Rolle des Controllers im Prozess der Geschäftsmodell-innovation" each address the issue of business model innovation in SMEs. To this end, the authors discussed specific strategies for a successful business model innovation by concentrating on the specific needs of SMEs.

Projektergebnisse:

Schlüsselwörter

Geschäftsmodellinnovation Digitalisierung

Project Participants

Employee
Mag. Dr. Wolfgang Hora
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Prof. Dr. Alexander Zimmermann
- Professor
Professor
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