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Archaeology of Digital Artifacts in Practice

Project Description

Die weitverbreitete Digitalisierung der Daten und der Infrastruktur hat zur Entstehung der digitalen Archäologie geführt. Provokativ können wir sogar behaupten, dass jeder, der Internetzugang hat, ein digitaler Archäologe werden kann, ohne dies bewusst zu tun. Man partizipiert in Online-Foren, twittert alltägliche Dinge, und postet Fotos, die das neueste Arrangement seines Wohnzimmers zeigen. Dabei schaffen wir gemeinsam die sogenannten digitalen Artefakte unserer vergangenen und gegenwärtigen Lebensweisen und kommunizieren diese mit den Beobachtern aus der Zukunft. Andererseits können wir die Vergangenheit rekonstruieren – und zwar aus den digitalen Spuren unserer Vorgänger. Eine solche Rekonstruktion betrifft nicht nur die digitalen Inhalte, sondern auch die digitalen Infrastrukturen.
Die Bedeutung dieser digitalen Artefakte zu interpretieren bringt einige Vorteile für Organisationen und deren Führungskräfte. Die Literatur zeigt uns, wie viel Artefakte über eine Organisation aussagen - über Identität, Struktur und Kultur einer Organisation sowie Arbeitsprozesse und zwischenmenschliche Beziehungen, Teamdynamiken und Führungsansätze. Ähnlich geht es den Design Science Research (DSR)-Wissenschaftlern und IT-Projektbeteiligten in der Praxis. Dabei helfen
die archäologischen Ansätze wissenschaftlichen und organisationalen Akteuren wichtige DesignEntscheidungen zu verstehen und aus deren Erfolge und Misserfolge zu lernen.

Nun legt die Praxis der Artefaktanalyse sehr viel Wert auf das Testen, das Evaluieren und das Messen der Benutzerakzeptanz. Um von den vielen Vorteilen zu profitieren, braucht man einen massgeschneiderten Ansatz der Analyse digitaler Artefakte. Das Forschungsprojekt geht genau auf diese Idee ein. Unser Hauptziel ist es, eine Strategie zu entwickeln, um die Analyse digitaler Artifakte im Rahmen von wissenschaftlichen und praxisorientierten IT-Projekten und Organisationsentwicklung zu unterstützen. Wir lassen uns sowohl von archäologischen Ansätzen inspirieren, als auch vom zeitgenössischen Diskurs über digitale Geisteswissenschaften und bestehenden psychologischen Ansätzen der Artefaktanalyse.

Project Participants

Employee
Dr. Leona Chandra Kruse
- Projektleiterin
Projektleiterin
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Professor
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Professor
icon
Prof. Dr. Stefan Seidel
- Professor
Professor

Arbeitskulturen in und um Liechtenstein: Junge Menschen und Unternehmen

Project Description

Die Transformationen der gegenwärtigen Arbeitskulturen sind geprägt durch Flexibilisierung, Automatisierung, Veränderungen der Arbeitsprozesse und -modelle. Diese durchdringenden Prozesse lassen je nach Lesart eine optimistische oder pessimistische Prognose für die Zukunft zu. Deutlich in den gegenwärtigen gesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Verhandlungen scheint lediglich, dass mit dem steten Wandel, der bisweilen als rasend schnell erfahren wird, Veränderungen und Verteilungen von Wohlstand einhergehen werden. Dieser Kontext bildet den übergeordneten Forschungsrahmen.
Dabei werden in der geplanten Studie besonders junge Erwachsene und Unternehmen in und um Liechtenstein in den Blick gerückt. Diese thematische Fokussierung und das konkrete räumliche Setting bringen jeweils spezifische Logiken mit sich, ihre Wahl schliesst an Vorarbeiten des Centers für Geistes- und Kulturwissenschaften (GKW) u.a. zur Thematik Jugend an.

Vor diesem Hintergrund wird eine kleine Studie zu Arbeitskulturen in und um Liechtenstein durchgeführt werden. Dabei gilt es zum einen eine Auslegeordnung bestehender, relevanter Forschungsarbeiten zu schaffen und daraufhin möglichen Forschungsbedarf zu formulieren, zu reflektieren und zu diskutieren. Diesem skizzierten Forschungsbedarf folgend werden zum anderen potentielle theoretisch-methodische Herangehensweisen, die explizit dem Ethnografie-orientierten wissenschaftlichen und unternehmerischen Profil des Centers GKW entsprechen für ihre Nutzbarmachung im Forschungsgebiets und der spezifischen, gewählten Thematik ausgelotet.
Diese Studienergebnisse werden als Artikel und Tagungsbeitrag aufbereitet. Zugleich münden die Erkenntnisse in ein Grundlagenpapier, das es ermöglicht eine massgeschneiderte Projektskizze zu erstellen und potentielle Praxispartnerinnen und Praxispartner für ein anschliessendes, angewandtes Forschungsvorhaben zu gewinnen.

Relevance to Liechtenstein

Fokus Studie Liechtenstein (siehe Beschreibung)

Schlüsselwörter

Kultur Unternehmen Liechtenstein junge Erwachsene

Project Participants

Employee
Dr. Monika Litscher
- Projektleiterin
Projektleiterin

Antecedents of Innovation and Firm Performance in Family Businesses

Project Description

Innovation gilt als ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg sowie das Fortbestehen von Familienunternehmen (Leenen, 2005). Dank der hohen theoretischen als auch praktischen Relevanz erfreut sich dieses Thema steigender Popularität in Wissenschaft und Praxis (z.B. Altindag et al, 2011a; Craig und Moores, 2006; Spriggs et al., 2013). Dennoch existiert vor dem Hintergrund der engen Verbindung zwischen Familie und Unternehmen, als Spezifikum von Familienunternehmen (Gersick et al., 1997), überraschend wenig Erkenntnis hinsichtlich der Wirkung von Faktoren wie Familienfunktionalität und sozio-emotionalem Vermögen auf die Innovationskraft sowie den wirtschaftlichen Erfolg von Familienunternehmen. In der Tat spielen die erwähnten Aspekte eine entscheidende Rolle, denn im Vergleich zu familienfremden Mitarbeitern wird durch Familienmitglieder oftmals weitaus höherer Einsatz ins Unternehmen eingebracht. Ebenso kann sich negative Familienfunktionalität und/oder gering ausgeprägtes sozio-emotionales Vermögen auf die Innovationskraft und den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens auswirken.
Deshalb soll im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojekts der Effekt von Faktoren wie Familienfunktionalität und sozio-emotionalem Vermögen auf die Innovationskraft und den wirtschaftlichen Erfolg von Familienunternehmen untersucht werden. Hierfür wird eine großflächig angelegte quantitative Untersuchung, basierend auf etablierten Skalen, durchgeführt. Ausgehend von den Erkenntnissen, in welcher Form familienspezifische Faktoren auf die Innovationskraft sowie den wirtschaftlichen Unternehmenserfolgs wirken, sollen Handlungsempfehlungen für Wissenschaftler als auch Akteure aus der Praxis entwickelt werden.

Relevance to Liechtenstein

Liechtenstein verfügt, wie auch die wichtigsten Wirtschaftssysteme weltweit, über einen signifikanten Anteil an Familienunternehmen. Um in Anbetracht dessen die Wettbewerbsfähigkeit von Familienunternehmen, welche neben ökonomischen im selben Masse nicht-ökonomische Ziele verfolgen, zu erhalten respektive auszubauen, versucht das Forschungsprojekt zu eruieren, ob und inwieweit intrafamiliäre Faktoren die Innovationsbereitschaft/Innovationsfähigkeit beeinflussen.

Schlüsselwörter

Familienunternehmen Innovation familienspezifische Faktoren

Project Participants

Employee
Dr. Matthias Filser
- Projektleiter
Projektleiter

Änderung von Wertschöpfungsnetzwerken durch Datennutzung und Digitalisierung in der Bauindustrie

Project Description

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahrzehnten zu enormen Auswirkungen auf fast alle Bereiche des menschlichen Lebens geführt. In der Geschäftswelt werden diese Auswirkungen deutlich, wenn man bedenkt, dass die wertvollsten Unternehmen der Welt vor zehn Jahren vor allem aus dem Öl- und Gassektor kamen, wohingegen die heute wertvollsten Unternehmen auf digitale Geschäftsmodelle setzen. Während Sektoren wie Medien und Finanzen bereits einen hohen Grad an Digitalisierung erreicht haben, bleibt der Bausektor am unteren Ende der Liste zurück. In jüngster Zeit hat sich Building Information Modeling (BIM) als eine vielversprechende Methode zur Digitalisierung aller Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes und der Zusammenarbeit und Kommunikation aller beteiligten Akteure herausgestellt. Forschung und Industrie haben bereits zahlreiche Vorteile identifiziert, die mit der Nutzung von BIM einhergehen. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass BIM völlig neue Wege der Wertschöpfung im Bausektor ermöglichen wird, die noch unerforscht sind.
Dieses Dissertationsprojekt zielt darauf ab, neue Handlungsmöglichkeiten zur Wertschöpfung im Bausektor zu identifizieren und deren Auswirkungen zu quantifizieren. Um diese Ziele zu erreichen, wird zuerst eine Fallstudie durchgeführt, welche die Methode BIM durch die Linse verschiedener Interessengruppen erforscht. Anschliessend untersuchen mehrere quantitative Studien die menschlichen Interaktionsmöglichkeiten mit BIM. Die Forschungsbemühungen sollen wertvolle Beiträge im Forschungsgebiet der Wirtschaftsinformatik leisten und neue Einsichten für lokale Unternehmen des Alpenrheintals generieren.

Schlüsselwörter

Digitale Transformation Building Information Modeling (BIM) Mixed Methods

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Valentin Holzwarth MSc
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Betreuer
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Betreuer
icon
Prof. Dr. Andreas Kunz
- Kobetreuer
Kobetreuer

Analysis of ERC 20 ICO Token Sale Designs

Project Description

Die Kapitalbeschaffung ist insbesondere für junge und innovative Unternehmen ein wichtiges Thema, um schnelles Wachstum zu finanzieren. Neben den traditionellen Kapitalgebern, wie Banken, Business Angels und Venture Capital Gesellschaften, hat in den letzten zehn Jahren das Crowdfunding an erheblicher Bedeutung gewonnen. Eine der beliebtesten Möglichkeiten für innovative Kapitalbeschaffungsprojekte sind Crowdfunding-Kampagnen, bei denen die Emission von digitalen Token eine herausragende Rolle spielt, insbesondere angesichts des exponentiellen Wachstums digitaler Währungen in den letzten Jahren.

Der Token bei einem ICO kann auf verschiedenste Weise ausgestaltet werden. In diesem Projekt untersuchen wir, inwieweit die auf der Ethereum Infrastruktur basierenden ERC20 ICO Designvarianten einen Einfluss auf den Erfolg eines Token Sales haben. Im ersten Schritt erstellen wir einen umfassenden Überlick über die jeweiligen ICO Designvarianten. Die Designvarianten werden über den Smart Contract, der auf der Solidity Programmier Sprache basiert, ausgelesen und systematisch analysiert. Durch das Auslesen der Primärdaten sind wir in der Lage die tatsächlichen Funktionen und Mechanismen des Token Sale Contracts aufzuzeigen und somit alle Designaspekte miteinzubeziehen. Im zweiten Schritt untersuchen wir den Erfolg eines ICOs und analysieren, ob bestimmte Auktionsmechanismen Einfluss auf den Verlauf, Erfolg, Anzahl der Investoren, jeweilige Investionssumme, etc. hatten.

Zusammenfassend wollen wir die Bedeutung von verschiedenen ICO Charakteristiken und ihre Auswirkungen auf den Erfolg von Token Sale Kampagnen untersuchen. Die Ergebnisse liefern wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse und erlauben neue Kapitalbeschaffungssysteme besser zu verstehen. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Informationen für Praktiker, die sich mit der Bedeutung von Token Designvarianten vertraut machen möchten.

Projektergebnisse:

Relevance to Liechtenstein

Liechtenstein ist globaler Vorreiter im Aufbau eines auf Blockchains und anderen Technologien basierenden finanzwirtschaftlichen Ökosystems, der Token Economy. Die Entwicklung der entsprechenden Kompetenzen und Geschäftsfelder ist erklärter Teil des Regierungsprogramms als auch eines der Fokusfelder der aktuellen Finanzplatzstrategie. Einer der Eckpfeiler der neuen technologischen Entwicklungen sind dabei auf Blockchain basierende, sogenannte „Token“, mit dem aktuell meist verwendeten Standard ERC20. Im Rahmen des Projekts wurden die möglichen Ausprägungen und Eigenschaften des Tokens analysiert und untersucht, welche Charakteristiken in der Vergangenheit von Unternehmen bei der Token Emission gewählt wurden und wie diese zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Die Erkenntnisse helfen Unternehmen in Liechtenstein bessere und erfolgreichere Token Emissionen durchzuführen.

Analysing enterprise content to support decision making

Project Description

Companies create massive amounts of unstructured content, like documents, e-mails, websites, tweets, images, and audio and video files. The management of that content?especially its storage, retrieval, and retention?has been identified as one of the most prevalent challenges in the digital age. The next challenge is analyzing that content in order to support decision making, for example, to identify patterns and relationships, explain why certain results or events occurred, and predict future trends. Various methods for automatically analyzing unstructured large amounts of content have been proposed over the last years. However, these methods' potential has not yet been fully exploited in research. Most studies have approached data-analytics from a predominantly technical perspective, while only few studies have been dedicated to investigating their application in real-life business contexts. Accordingly, the dissertation project explores how to improve organizational decision making through content analytics in actual business contexts. The dissertation is paper-based, so it will cover a series of research questions and draw from diverse research methodology.

Schlüsselwörter

Enterprise Content Management (ECM) Big Data Content Management Datananalyse

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Roope Jaakonmäki MSc
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Betreuer
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Betreuer
icon
Employee
Prof. Dr. Oliver Müller
- Kobetreuer
Kobetreuer

Analyse des aussenwirtschaftlichen Bewusstseins bei KMU - Status Quo (SARI-S)

Project Description

Studien zeigen, dass bei KMU zwischen beabsichtigten Expansionstätigkeiten und tatsächlich durchgeführten Schritten häufig eine deutliche Diskrepanz zu erkennen ist. Gemeinsam mit dem Partner Hochschule Albstadt-Sigmaringen sollen Gründe sowie Handlungsempfehlungen für die Überwindung dieser Diskrepanz ermittelt bzw. abgeleitet werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei insbesondere auf der Identifizierung von immateriellen Hindernissen für Expansionsaktivitäten.

Schlüsselwörter

Innovationsforschung Entrepreneurship Regionales Wachstum Internationales Management Human Resources

Participating Institutions

Van Riemsdijk-Lehrstuhl für Entrepreneurship / Partner
Stabsstelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit / Partner

Project Participants

Employee
Dr. Susanne Durst MSc
- Projektleiterin
Projektleiterin

Analyse der Pflichten der FMA Liechtenstein unter dem Regime des Europäischen Bankaufsichtsrechts

Project Description

Analyse der Pflichten der FMA Liechtenstein unter dem Regime des Europäischen Bankaufsichtsrechts (CRD/CRR samt Durchführungsakten)

Participating Institutions

FMA Finanzmarktaufsicht Liechtenstein / Auftraggeber

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Nicolas Raschauer
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

An analysis of green investments in bond and equity markets

Project Description

The dissertation project encompasses three papers that investigate the role of Corporate Social Responsibility in both investment strategies and corporate governance. In general, the project aims to contribute to the current literature by identifying research gaps in the field of Sustainable Finance and bridging the respective by applying state of the art methodologies. The first study adds to the debate on whether socially responsible investments perform better than their conventional counterparts in the fixed income markets. To do so, we take a sample of over 5000 green bonds and match them with a synthetic counterpart, analysing the yield delta. The second study shifts the focus to the perspective of corporate governance and investigates the impact of board collaboration on corporate Social Responsibility (CSR), focusing on the Canadian financial market. Finally, paper four links back to investment strategies and join the on-going discussion on Asset Pricing Bubble by investigating whether Corporate Social Responsibility has the function of mitigating the risk that companies' stocks are overpriced in the equity markets. In summary, the expected results from the planned dissertation will generate valuable insights for both academia and practitioners.

Schlüsselwörter

Corporate Social Responsibility Nachhaltige Anhleihen Board Effectiveness Asset Pricing Bubble

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Tian Luan MSc
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Betreuer
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Betreuer
Prof. Dr. habil. Sebastian Utz
- Kobetreuer
Kobetreuer

Altersvorsorge in Liechtenstein

Project Description

Es liegt sowohl im Interesse jedes Einzelnen als auch im Interesse des Staates, dass seine Bürger im Alter finanziell gut versorgt sind. Die Vorsorgeeinheiten (bspw. Familien) unterliegen dabei einerseits dem öffentlichen Vorsorgesystem mit Pflichtbeiträgen und haben andererseits aber auch die Möglichkeit selbst steuernd einzugreifen, indem sie bestehende Wahlmöglichkeiten der zweiten Säule nützen und die dritte Säule ergänzend verwenden, um die Gesamtvorsorge entsprechend der eigenen Bedürfnisse auszugestalten. Besonders die dritte Säule (private Vorsorge) unterliegt komplexen steuerlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, deren Einbezug in die Gesamtbetrachtung zwar wichtig ist, die bisher allerdings noch wenig behandelt wurden. Dieses Projekt befasst sich mit den Fragestellungen, wie die Vorsorgesituation in Liechtenstein zur Zeit aussieht, wie eine Vorsorgeeinheit möglichst gute Entscheidungen in Hinsicht auf Ihre Altersvorsorge treffen kann, und welche regulatorischen Anreizbedingungen eine im Aggregat bessere Altersvorsorge der Bevölkerung fördern können. Des Weiteren werden im Rahmen des Projekts konkrete Schritte gesetzt, um den finanzwirtschaftlichen Bildungsgrad der Bevölkerung zu erhöhen.

Relevance to Liechtenstein

Liechtenstein steht wie viele andere Länder in den letzten Jahren zunehmend unter Druck, sein Altersvorsorgesystem zukunftssicher zu machen. Die Vorsorge besteht aus einem verpflichtenden Anteil, der in der 1. Säule öffentlich und in der 2. Säule über nicht-öffentliche Vorsorgekassen abgedeckt wird. Zusätzlich ist eine freiwillige private Vorsorge (3. Säule) möglich. Der Projektfokus liegt dabei auf Vorsorger, die ihr Beschäftigungseinkommen hauptsächlich in Liechtenstein erwirtschaften und umfasst somit sowohl jenen Teil der Liechtensteiner Bevölkerung, der auch im Land beschäftigt ist, als auch Grenzgänger aus der 4-Länder-Region FL-A-CH-D.
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