Skip to Main Content

Broadening the Recognition Ecosystem in VET with Micro-Credentials

Project Description

This project aims to facilitate the use of the three recent EU developments in the skills recognition and accreditation systems, namely: i) micro-credentials (and specifically open accreditation systems like badges), ii) the multilingual classification of European Skills, Competences, Qualifications and Occupations (ESCO) and iii) Europass, the European CV infrastructure
The facilitation of accreditation processes takes place by connecting these three recent developments to EURES, the European job market platform. The required middleware to produce digital credentials in the form of badges needs to be developed so the system can automatically connect skills to the Europass CV creation system. It will be much quicker and more efficient to provide an overview of a learners skillset with this proof of recognition in the Europass CV to demonstrate these achievements within the CV and to the marketplace. As partners representing institutions in sectors where skills accreditation is of utmost importance, this development aids the transparency and effectiveness of issuing certifications, beneficial to various stakeholders. Knowing about the use of the created middleware through piloting and testing, the same also enables the reinforcement of career paths because of thevisibility of skills. The BREVET (Broadening the Recognition Ecosystem in VET with Micro-Credentials) project facilitates work processes at various levels by employing a comprehensive and EU-wide language that aids the future workforce to showcase their skillset in the European marketplace and beyond. This allows associated practices and ecosystems to improve their capacities as well, leading to new services and opportunities that are not available or possible with non-digital credentials. This enhanced recognition system will bridge the gap between informal, non-formal and formal recognition, adding value to the entire VET sector and setting an example for other sec-tors. Furthermore, the work packages that relate to system design, software development, piloting and policy implementation requires collaboration at various levels. This is why thorough planning and interlocking work processes are key components of the BREVET project that aims to build upon the strengths of existing micro-credentialing systems and address their weaknesses. This procedure will allow designing the components of an ecosystem and exploiting the opportunities of new practices and services based on digital credentials.

Breaking Bad: Parameter Uncertainty caused by Structural Breaks in Stocks

Project Description

Estimating parameter inputs for portfolio optimization has been shown to be notoriously diffi-cult resulting in disappointing out-of-sample performance (Michaud, 1989; DeMiguel et al., 2009). The procedure of estimating parameters is further complicated by breaks and regime shifts in financial data caused by, for example, corporate actions such as mergers and acquisi-tions (Ang & Timmermann, 2012; Smith & Timmermann, 2021). These regime shifts ultimately result in parameter uncertainty, to which investors are averse (i.e. “ambiguity aversion”; Gar-lappi et al., 2007). On an aggregate market level, this ambiguity-aversion gives rise to a premium for parameter uncertainty as stocks with high (low) parameter uncertainty are avoided/sold (more attractive/bought). We propose a novel measure called break-(adjusted stock-) age that proxies for parameter uncertainty and is based on detecting structural breaks in stock returns using unsupervised machine learning techniques. Our measure reveals (i) that break age is priced significantly in the cross-section of stock returns and (ii) that break-age is a powerful proxy for parameter uncertainty.

BPM Online

Project Description

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines europaweiten Konzepts für die Weiterbildung im Bereich Prozessmanagement. Als Antragsteller und leitender Projektpartner arbeitet das Team des Hilti Lehrstuhls für Business Process Management um Prof. Dr. Jan vom Brocke mit führenden europäischen Universitäten im Bereich Prozessmanagement in dem zweijährigen Projekt zusammen. Zu den Projektpartnern gehören die Copenhagen Business School in Dänemark, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster in Deutschland, die Vrije Universiteit Amsterdam in den Niederlanden sowie die Wirtschaftsuniversität Wien in Österreich.

Schlüsselwörter

Geschäftsprozessmanagement Managementausbildung e-Learning (blended) Lernen

BPM and Organizational Theory: An Integrated Reference Curriculum Design

Project Description

BPM ist ein wichtiger Managementansatz, der die Analyse, Gestaltung und Verbesserung von Geschäftsprozessen zum Ziel hat. Der bisherige Schwerpunkt von BPM lag auf der Entwicklung von präskriptiven Zugängen, welche die erfolgreiche Realisierung von BPM begünstigen. In diesem Forschungsprojekt führen wir eine deskriptive Perspektive auf BPM ein. Ziel ist es, die Dynamiken zu beschreiben, die während der Ausführung von Geschäftsprozessen entstehen. Dieses Projekt verfolgt zwei Ziele. Einerseits etablieren wir eine interdisziplinäre Sicht auf Prozessmanagement, in der wir Perspektiven aus der Organisationstheorie sowie anderen prozessbezogenen Disziplinen zusammenführen. Andererseits entwickeln wir ein Curriculum für europäische Universitäten, das angehende (Prozess)manager mit dem dynamischen Wandel von organisationaler Arbeit vertraut machen soll. Dieses Projekt ist eine Kollaboration zwischen der Universität Liechtenstein, Radboud University, Universität zu Köln und Wirtschaftsuniversität Wien.

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Thomas Grisold
- Projektleiter
Projektleiter

Born Globals: Unternehmerische Strategien für eine schnelle Internationalisierung

Project Description

In Zeiten der allgegenwärtigen Globalisierung beginnen immer mehr Unternehmen bereits sehr rasch nach ihrer Gründung mit internationalen Aktivitäten. Für dieses Phänomen hat sich der Begriff Born Global als breit anerkanntes Konzept etabliert und das schnelle Wachstum des Forschungsfeldes International Entrepreneurship mitbegründet. Born Globals sind als Unternehmen definiert, die bereits in einer sehr frühen Phase nach ihrer Gründung mit der Internationalisierung beginnen und einen substantiellen Anteil ihrer Umsätze in fremden Märkten generieren. Traditionelle Theoriemodelle der Internationalisierung sind dabei nicht mehr ausreichend, um diesen atypischen Weg der schnell internationalisierenden Firmen zu erklären. Aufgrund ihrer meist begrenzten Mittel verliert die ressourcenbasierte Sichtweise an Bedeutung und der Fokus wird zunehmend auf die Denkweise und das Verhalten des handelnden Individuums gelegt. Entrepreneure in Born Globals haben offensichtlich spezielle Techniken und Strategien entwickelt, mit denen die Innovationsfähigkeit, das Wissen und die Fähigkeiten gesteigert werden können, um bereits sehr früh erhebliche Erfolge auf fremden Märkten zu erreichen. Die Forschungslücke eröffnet sich mit der Fokussierung auf den besonderen Prozess der Internationalisierung von Born Globals und den unternehmerischen Strategien, die zur Steigerung des Internationalisierungserfolgs beitragen.

Relevance to Liechtenstein

Das Fürstentum Liechtenstein gilt als "Blaupause" einer Volkswirtschaft mit einer besonders hohen Ausprägung in Entrepreneurship. Dabei sind es vor allem junge Unternehmen, die sehr rasch nach ihrer Gründung bereits global tätig sind. Die Erforschung dieses Phänomens verspricht neue Erkenntnisse, die dabei helfen können den Standort Liechtenstein auch zukünftig international erfolgreich zu positionieren und entscheidende Wettbewerbsvorteile nachhaltig zu stärken.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship Born Global Internationalisierung

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Dr. Sascha Kraus
- Betreuer
Betreuer
Employee
Dr. rer. oec. Felix Schüßler MSc
- Doktorand
Doktorand
Prof. Dr. Tina Claudia Ambos
- Kobetreuerin
Kobetreuerin

Bodensee 2030

Project Description

Die Entwicklung der Region Bodensee wird von einer Vielfalt an unterschiedlichen Akteuren, Institutionen und Strategien geleitet. Diesen ist zumeist gemeinsam, dass sie vorwiegend kurz- bis mittelfristige Planungshorizonte verfolgen und in arbeitsteiligen Politikfeldern gefangen sind. Doch die generellen Trends wie demografischer Wandel, Klimaveränderung und andere machen auch vor der Region Bodensee nicht Halt. Um für deren Einflüsse auf die Entwicklung der Region langfristig gerüstet zu sein, hat das Projekt eine regionale Foresight-Studie zum Ziel. Diese soll durch breit getragene gemeinsame Zukunftsbilder der Verbesserung der strategischen Intelligenz in der Region dienen und eine größere Kohärenz in den laufenden Entscheidungen bewirken. Der thematische Fokus liegt auf der Sicherstellung einer innovativen Wirtschaftsentwicklung. Hierfür werden mit einem breiten Partizipationsansatz die relevanten Entwicklungstrends identifiziert, in ihrer Bedeutung für die Region diskutiert sowie zuletzt durch Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für die Region bearbeitbar gemacht.

Das Konsortium besteht aus der Universität St. Gallen = Projektleitung, der Universität Liechtenstein, der Universität Konstanz und der Zeppelin Universität Friedrichshafen als Partner.

Relevance to Liechtenstein

Da negative Entwicklungen wie demografischer Wandel und Klimaveränderungen vor Liechtensteiner Grenzen nicht halt machen, betreffen sie die ganze Region Bodensee. Ziel des Projekts ist durch breit getragene gemeinsame Zukunftsbilder zur Verbesserung der strategischen Intelligenz in der Region beizutragen und eine innovative Wirtschaftsentwicklung sicherzustellen. Neben einer regionalen Foresightstudie werden die Ergebnisse in konkreten Handlungsempfehlungen aufgezeigt werden.

Schlüsselwörter

Regionalentwicklung Regional Foresight strategische Intelligenz

Project Participants

Employee
Dr.-Ing. Anis Radzi BArch MUrbDes
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Prof. em. DI MAAS Peter Droege
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dr. Clarissa Rhomberg
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Kirsten Steinhofer
- Administration
Studiengangsbetreuerin - Studienservice Assistentin - Liechtenstein Undergraduate and Graduate School Assistentin - Senat
Administration
icon

Bibliometric analysis on the EU Taxonomy

Project Description

Die Europäische Union (EU) Taxonomie- Verordnung, die im Jahr 2020 verabschiedet wurde, spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung nachhaltiger Investitionen und der Unterstützung des Übergangs zu einer grüneren Wirtschaft. Als umfassender Rahmen bietet sie ein standardisiertes Klassifikationssystem für umweltverträgliche wirtschaftliche Aktivitäten. Das Ziel der EU-Taxonomie besteht darin, Greenwashing zu bekämpfen, Transparenz zu verbessern und Investoren und Unternehmen bei der Auswahl nachhaltiger Optionen zu unterstützen.
Dieses Projekt zielt darauf ab, eine bibliometrische Analyse der aktuellen Literatur zur EU-Taxonomie Verordnung durchzuführen, um Einblicke in die wissenschaftliche Landschaft zu gewinnen, Trends zu identifizieren und den Einfluss dieser Verordnung auf Forschung und wissenschaftlichen Diskurs zu bewerten.

Relevance to Liechtenstein

Die Ergebnisse der bibliometrischen Analyse bieten wertvolle Erkenntnisse darüber, wie die EU-Taxonomie im Kontext der nachhaltigen Finanzen tatsächlich umgesetzt wird. Diese Informationen können von der Regierung von Liechtenstein genutzt werden, um fundierte Entscheidungen zur Förderung von nachhaltigen Investitionen und zur Umsetzung von Umweltzielen zu treffen.
Weiter kann das Fürstentum Liechtenstein die Erkenntnisse zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in Bezug auf die EU-Taxonomie aus dem Forschungsprojekt nutzen, um seine Wettbewerbsfähigkeit im Bereich nachhaltiger Finanzen zu steigern. Dies kann dazu beitragen, Liechtenstein als einen bevorzugten Standort für Unternehmen und Investoren zu etablieren, die nach umweltfreundlichen Investitionsmöglichkeiten suchen.
Das Forschungsprojekt dabei helfen, das Bewusstsein für nachhaltige Finanzen und Umweltschutz in Liechtenstein zu fördern. Durch die Verbreitung von Forschungsergebnissen kann die Universität Liechtenstein Bildungs- und Informationsinitiativen unterstützen, die die Bürger des Landes für die Bedeutung nachhaltiger Finanzpraktiken sensibilisieren.
Liechtenstein kann sich als Vorreiter in Bezug auf innovative Ansätze zur Förderung von Nachhaltigkeit und verantwortungsbewussten Investitionen positionieren. Dies könnte dazu beitragen, das Land international als führenden Akteur im Bereich nachhaltiger Finanzen und Umweltschutz anzuerkennen.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das vorgeschlagene Forschungsprojekt zur bibliometrischen Analyse der EU-Taxonomie ist für die Universität Liechtenstein aus mehreren Gründen von hoher Relevanz. Erstens legt die Universität Liechtenstein großen Wert auf Forschung und akademische Spitzenleistung. Die Durchführung einer bibliometrischen Analyse ermöglicht es der Universität, zum wissenschaftlichen Verständnis der EU-Taxonomie und ihrer Auswirkungen auf nachhaltige Investitionen beizutragen. Durch diese Analyse kann sich die Universität als Zentrum für Wissen und Expertise im Bereich nachhaltiger Finanzen positionieren.
Zweitens legt die Universität Liechtenstein einen starken Fokus auf interdisziplinäre Forschung und Zusammenarbeit. Die EU-Taxonomie erstreckt sich über verschiedene Disziplinen wie Finanzen, Wirtschaft, Umweltwissenschaften und Politik. Durch die Durchführung einer bibliometrischen Analyse kann die Universität die Zusammenarbeit zwischen Forschern aus verschiedenen Bereichen erleichtern, interdisziplinären Dialog fördern und wertvolle Erkenntnisse über die Auswirkungen der EU-Taxonomie auf nachhaltige Investitionen generieren.
Darüber hinaus passt das Forschungsprojekt zur Verpflichtung der Universität zur Nachhaltigkeit und Verantwortung. Die EU-Taxonomie zielt darauf ab, Greenwashing zu bekämpfen und Transparenz bei nachhaltigen Investitionen zu fördern. Durch die Analyse der Literatur und Trends rund um die EU-Taxonomie kann die Universität zur Entwicklung robuster Methodologien und Rahmenbedingungen zur Bewertung und Messung der Nachhaltigkeit in Investitionen beitragen. Diese Forschung kann dazu beitragen, politische Entscheidungsträger, Investoren und Unternehmen über die praktische Umsetzung der EU-Taxonomie

Schlüsselwörter

Nachhaltige Finanzen Interdisziplinäre Forschung

Project Participants

Employee
Dr. Othar Kordsachia
- Projektleiter
Vertreter der Professur - Sustainable Finance und Investments
Projektleiter
icon
Employee
Dr. Niklas Maximilian Bayrle-Kelso
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Ramon Hörler MSc
- Projektmitarbeiter
Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand - Sustainable Finance und Investments
Projektmitarbeiter
icon
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Projektmitarbeiter
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter

Beyond the Biennale

Project Description

Since its beginnings the International Architecture Exhibition - La Biennale (short: Biennale) has become an influential protagonist within international architectural debates, due to its ability to draw the most renowned and high profile tendencies to Venice. Not only is the Architecture Biennale a place for cultural translation and trans?national encounters but also a testing ground for technical innovation (spatial, material) and a platform for research and education. It has become a site of experimentation and innovation defining new ways of architectural production. It can be seen as 'a place between' art and architecture in the public realm or what Jane Rendell (2006) calls a 'critical spatial practice' based on Lefebvre's 'spatial practice' (1991) where the concerns lie on the processes, rather than on the objects, providing a tool for social change and self?reflection. In recent years there has been a thorough analysis and documentation, through articles, interviews and images and books of the activities and contributions of the participating pavilions, providing an overall idea of the curatorial concepts, the spaces and events. Less material can be found about the collective memory of a posteriori effects of Biennale activities (vgl. Levy and Menking, 2010;
Ricci, 2010; O'Neill, 2012). Therefore, this project aims to fill the gap by asking the following questions:
  • Cultural policies (political): what are the institutional models and goals of organising a biennale participation and how are they evaluated a posteriori? (keywords: policies, strategies, funding)
  • Cultural industry (economic): what influence do Biennale contributions have on the emergence of cultural economic values/challenges, both in the public as well as the private sector? (keywords: collaborative creativity, value?chains, networks).

Cultural institutions are increasingly being asked to articulate and justify their activities by evaluating and outlining the creation of added value. To achieve positive effects of cultural work in the political context of cultural and educational policies requires a goal? and impact?oriented planning with different partners. Documenting the effects and the use of the gained knowledge for the steering and planning of future projects as well as for the reasoning for future funding seems increasingly important.
The goal of the research project 'Beyond the Biennale' is to analyse, through mapping, literature review and interviews, the 'a posteriori' activities of Biennale?entries in order to outline the effects they have created. The comparative study will focus on the creation of a collective memory of three past winning participators; Korea (2014), Spain (2016) and Switzerland (2018).
The work is not meant to be an evaluation of cultural practice (De Perrot and Wodiunig, 2008; Ermert, 2008) but a record of emerging side?effects in the context of participating countries at the Architecture Biennale.
The findings want to contribute on one hand to the discourse about architecture exhibitions (academia) and on the other hand give a comprehensive insight to stakeholders of cultural and political institutions involved in Biennale activities.

Project results:

Project Participants

Employee
Bianca Anna Böckle MSc Arch
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Dr. sc. Celina Martinez-Cañavate
- Projektleiterin
Projektleiterin

Beitrag zur Entwicklung eines thermischen Komfortmodells unter Verwendung künstlicher neuronaler Netze zur Vorhersage thermischer Empfindung

Project Description

Eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Gebäudeplanung spielt der sogenannte thermische Komfort des Menschen. Die Erforschung erster Komfort- oder Menschmodelle hat ihren Ursprung in der Luft- und Raumfahrttechnik und fand in den Siebzigern ihren Einzug in den Gebäudesektor. Das erste genormte Model basiert auf Untersuchungen in geschlossenen, thermisch gleichförmigen Räumen. In den letzten Jahren gewannen unkonditioniertere und personalisierte Belüftungsmassnahmen wieder mehr an Bedeutung, da auf diese Weise sowohl die Energieeffizienz von Gebäuden als auch der individuelle thermische Komfort verbessert werden konnten. Zur Abbildung der damit verbundenen Effekte wurden in den letzten Jahrzehnten verschiedene physiologische Modelle entwickelt, dennoch fehlt es weiter an einer zuverlässigen Ableitung bzw. Vorhersage der thermischen Empfindung. Im Rahmen dieser Dissertation soll auf Basis eines physiologisch-thermischen Menschmodells und unter Verwendung von künstlichen neuronalen Netzen ein Modell entwickelt werden, um Aussagen über die thermische Empfindung von Gebäudenutzern treffen zu können. Zur sinnvollen Verwendung dieser numerischen Methode ist eine signifikante Menge verschiedener experimenteller Daten erforderlich. Für die Wahl der Eingabefeatures sowie Netzarchitektur sollen kausale Wirkzusammenhänge der menschlichen Rezeptoren und Nervenbahnen berücksichtigt werden.

Schlüsselwörter

thermischer Komfort thermische Empfindung Künstliche neuronale Netze (KNN)

Project Participants

Employee
Dr. sc. Laura Baumgärtner
- Doktorandin
Doktorandin
Employee
Prof. Dr. Günter Schmidt
- Betreuer
Betreuer
Prof. Dr. René Rossi
- Kobetreuer
Kobetreuer
Employee
Prof. em. Dipl. Arch. ETH Urs Meister
- Kobetreuer
Kobetreuer

Bankenkrisenvorhersage mit objektiven Krisenmaßnahmen und KI-Methoden

Project Description

In den vergangenen Jahrzehnten hatten eine Reihe von Finanzkrisen ihren Ursprung im Bankensektor. Beispiele hierfür sind die Savings and Loan Crisis in den USA in den 1980er/90er Jahren, die Finanzkrise von 2007/08 oder die Regionalbankenkrise in den USA im Jahr 2023. Wir nehmen letztere als Ausgangspunkt für unsere Analyse in diesem Projekt. Auf der Grundlage der vorhandenen Literatur erörtern wir die Definition von Bankenkrisen, ihre Bedeutung und die Prädiktoren, die in früheren Untersuchungen erfolgreich verwendet wurden. Dies bildet die Grundlage für die objektive, renditebasierte Krisendefinition, die in dieser Arbeit verwendet wird. Während Krisendefinitionen in der bisherigen Literatur häufig ein hohes Mass an Subjektivität aufwiesen, ermöglicht unsere renditebasierte Krisendefinition eine wesentlich objektivere Kategorisierung von Ereignissen und ersetzt eine dichotome Unterscheidung («Krise» vs. «keine Krise») durch ein Zugehörigkeitsmass auf einem kontinuierlichen Spektrum. Angesichts der multivariaten, nichtlinearen und dynamischen Beziehungen zwischen diesem Zugehörigkeitsmass und potenziellen Krisenprädiktoren verwenden wir verschiedene Methoden der künstlichen Intelligenz, um diese Beziehungen zu modellieren und den Anteil dieser Prädiktoren an der Erklärungskraft des resultierenden Modells zu bestimmen.

Relevance to Liechtenstein

Angesichts der Bedeutung des Bankensektors für Liechtenstein sind Einsichten in regionale Bankenkrisen von hoher Relevanz für das Land und die Region.

Scientific, Economic and Societal Impact

Verständnis für und Prognose von Bankenkrisen sind von erheblicher praktischer Bedeutung für Investoren, Finanzinstitutionen und Aufsichtsbehörden.

Participating Institutions

abonnieren