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Campus Gespräch: Live aus der Ukraine: Einschätzungen und Erfahrungen einer Korrespondentin

Campus Gespräch: Live aus der Ukraine: Einschätzungen und Erfahrungen einer Korrespondentin

Vortragende: Luzia Tschirky

Der russische Angriffskrieg bedeutet eine Zäsur für die Ukraine und für ganz Europa. Ein Ende dieses Krieges ist aller diplomatischen Gespräche zum Trotz nicht absehbar. Nie seit dem Ende des 2. Weltkrieges kam es zu einem so grossen Krieg auf dem europäischen Kontinent. Das Gefühl der Sicherheit der vergangenen Jahrzehnte wird grundsätzlich in Frage gestellt. In ihrem Referat gibt Journalistin Luzia Tschirky Einschätzungen zum bisherigen Verlauf und der möglichen Weiterentwicklung des russischen Angriffskrieges. Sie hat den Krieg vom allerersten Tag an bei den Menschen in der Ukraine vor Ort erlebt und aus unmittelbarer Nähe gesehen, wie das Leben von Millionen für immer verändert wurde. Im Krieg dokumentiert sie, was blinde Gewalt für die Menschen bedeutet.
Der russische Angriffskrieg bedeutete auch eine persönliche Zäsur für Luzia Tschirky. Während fünf Jahren arbeitete die Journalistin als Korrespondentin für das Schweizer Fernsehen. In den Jahren vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sie in Moskau erfahren, wie Wladimir Putin mit Repression im Inland den Boden ebnete für den grossangelegten Angriff auf die Ukraine. Mit dem Überfall rückten die blinde Gewalt und ihre Folgen ins Zentrum der Arbeit von Luzia Tschirky. In ihrem Referat gibt die Journalistin einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit in Russland und in der Ukraine.

Die Veranstaltungsreihe wird durch die Peter Marxer Lecture Foundation ermöglicht.
24 Feb
When and Where
Di, 24. Feb 2026; 18.00 Uhr, Auditorium, Campus
Fees
kostenfrei
Registration Deadline:
24.02.2026
Language
German

Campus Gespräch: Digitale Souveränität - Machen!

Campus Gespräch: Digitale Souveränität - Machen!

Vortragender: Prof. Dr. Harald Wehnes

Wie entkommen wir der digitalen Kolonie, die Wirtschaft, Gesellschaft und Demokratie bedroht? Europas ökonomische und sicherheitspolitische Lage ist alarmierend. Die jüngsten Ausfälle von Rechenzentren bei AWS, Microsoft und anderen zeigen, wie real das Risiko digitaler Abschaltungen durch die US-Administration ist - und wie gross ihr Erpressungspotenzial. Noch gravierender ist die wirtschaftliche Dimension: Die EU verzeichnete im vergangenen Jahr ein Rekorddefizit von 148 Milliarden Euro in der Dienstleistungsbilanz mit den USA, bei einer ungebremsten Steigerungsrate von 36 %.

Prof. Dr. Harald Wehnes vom Institut für Informatik der Universität Würzburg beleuchtet in seinem Vortrag die Gefahren digitaler Abhängigkeiten. Er zeigt Wege auf, wie Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen schrittweise ihre Unabhängigkeit zurückgewinnen können. Dabei stellt er alternative Produkte, Clouds und IT-Dienstleistungen vor und präsentiert erfolgreiche Migrationsbeispiele aus Behörden und Unternehmen. Wehnes, Sprecher des Präsidiumsarbeitskreises "Digitale Souveränität" der Gesellschaft für Informatik e.V., bringt über 30 Jahre Erfahrung als IT-Manager in Wirtschaft und Verwaltung mit. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er zwei Bände unter dem Titel "KI in der Projektwirtschaft".

Die Veranstaltungsreihe wird durch die Peter Marxer Lecture Foundation ermöglicht.
27 Jan
When and Where
Di, 27. Jan 2026; 18.00 Uhr, Auditorium, Campus
Fees
kostenfrei
Registration Deadline:
27.01.2026
Language
German

Campus Gespräch: Ein Jahr Trump II: Folgen für die Welt und Europa

Campus Gespräch: Ein Jahr Trump II: Folgen für die Welt und Europa

Vortragender: Prof. Dr. Stephan Bierling

Donald Trump ist seit einem Jahr zurück im Weissen Haus - radikaler, entschlossener und autoritärer als je zuvor. Er will die von den Verfassungsvätern geschaffenen "checks and balances" aushebeln und die US-Regierung ganz auf sich zuschneiden. Gleichzeitig reisst er die seit 1945 aufgebaute internationale liberale Ordnung ein und ersetzt sie durch das Recht des Stärkeren. Warum zerstört Trump Freihandel und Allianzen? Wer zieht daraus Nutzen? Was bedeutet sein Paktieren mit Putin für die Ukraine und Europa? Und wie kann Europa in dieser neuen, düsteren Welt eine konstruktive Rolle spielen und sein Schicksal selbst bestimmen?

Prof. Dr. Stephan Bierling leitet den Bereich Internationale Politik an der Universität Regensburg. Er analysiert regelmässig die globale Sicherheits- und Wirtschaftsordnung sowie die US-Innen- und Aussenpolitik für TV, Radio und Presse. Zudem berät er Politiker, Banken, Investmenthäuser und Unternehmen. Bierling lehrte als Gastprofessor in den USA (dreimal), Israel, Südafrika und Australien. 2003 erhielt er den Preis für gute Lehre des Freistaats Bayern, 2013 wurde er deutschlandweit zum "Professor des Jahres" gewählt. Er hat 13 Bücher veröffentlicht, darunter 2020 den Spiegel-Bestseller "America First. Donald Trump im Weissen Haus". Im Herbst 2024 erschien sein neues Werk "Die Unvereinigten Staaten. Das politische System der USA und die Zukunft der Demokratie", das inzwischen in der dritten Auflage vorliegt - ergänzt um ein Kapitel zu den Ursachen und Folgen von Trumps Wahlsieg.

Die Veranstaltungsreihe wird durch die Peter Marxer Lecture Foundation ermöglicht.
15 Jan
When and Where
Do, 15. Jan 2026; 18.00 Uhr; Auditorium, Campus
Fees
kostenfrei
Registration Deadline:
15.01.2026
Language
German

Karrieretag 2025

Karrieretag 2025

Der Karrieretag als Plattform für Unternehmen und Studierende der Universität Liechtenstein ist in den vergangenen Jahren zu einer festen Institution im akademischen Jahr der Universität Liechtenstein geworden. Studierende erhalten im Rahmen einer eintägigen Karrieremesse und vertiefender Unternehmenspräsentationen die Möglichkeit, Unternehmen aus der Region und darüber hinaus kennenzulernen. Dieser persönliche Austausch und das Networking stellen einen wichtigen Schritt in der Karriereplanung dar.

Programm:

14.00 - 16.00 Uhr: Unternehmenspräsentationen
ab 16.00 Uhr: Karrieremesse und Networking Apéro
06 Nov
Fees

keine
Registration Deadline:
31.10.2025
Language
German
Downloads / Links
Karrieretag 2025 Unternehmenspräsentationen Karrieretag 2025

New Partnership for the Benefit of the Community

New Partnership for the Benefit of the Community

Eine mobile Holzbar, dekoriert mit Lichterketten, steht im Freien bei Nacht. Mehrere Personen stehen links neben der Bar und unterhalten sich. Die Szene vermittelt eine gemütliche und einladende Atmosphäre.

The Stiftung Lebenswertes Liechtenstein and the University of Liechtenstein will be working together over the next three years as part of the “Pro Bono” teaching format to make a joint commitment to society.

 

The term “pro bono” means for the benefit of the public; as part of pro bono projects, students from the University of Liechtenstein work with partner organizations on charitable projects. The aim of the partnership with the Stiftung Lebenswertes Liechtenstein is to make the students' pro bono projects more visible, to better network organizations (associations, municipalities, etc.) from society and students and to award prizes to successful projects.

 

Students at the University of Liechtenstein are committed to social and ecological sustainability

 

In the “Pro Bono” teaching format at the University of Liechtenstein, architecture and business students cooperate with organizations from the field to make their environment more sustainable. The aim of this collaboration is to develop and implement innovative solutions that have a positive impact on society and the environment.
The projects not only promote the practical training of students, but also raise their awareness of the importance of sustainable and social practices. This initiative demonstrates how transdisciplinary collaboration and the engagement of young people can make concrete progress towards a more sustainable future for Liechtenstein and the region.

 

Since the module was introduced five years ago in the architecture degree courses and a year ago in the Bachelor's degree course in Business Administration, almost 100 project ideas have already been initiated and implemented worldwide. From Liechtenstein and neighboring countries to South America, Africa and Asia, all project ideas have in common that they are specifically designed for implementation in cooperation with regional organizations and make a contribution to the common good. There are virtually no limits to creativity: The projects range from upcycling workshops to the temporary revitalization of a vacant industrial site, the construction of an exhibition pavilion and the strengthening of technical skills among senior citizens.

 

Moving forward together

 

Social cohesion is a focal point of the work of the Stiftung Lebenswertes Liechtenstein. It supports initiatives and projects that strengthen the community and promote a society in which everyone is accepted, has equal rights and can participate in a self-determined manner. The partnership with the University of Liechtenstein makes it possible to achieve this goal by supporting “Pro Bono” student projects that offer sustainable and innovative solutions to social challenges.
As part of the University of Liechtenstein's Open Day on September 7, the joint partnership and selected pro bono projects will be presented in the new Ebaholz University building. This will take the form of an exhibition of pro bono projects and the serving of drinks by “con voi” - a mobile bar developed and implemented by Simon Egger for the Neuraum association as part of the pro bono project.

 

Eine mobile Holzbar, dekoriert mit Lichterketten, steht im Freien bei Nacht. Mehrere Personen stehen links neben der Bar und unterhalten sich. Die Szene vermittelt eine gemütliche und einladende Atmosphäre.

Children's University: Fundraising as a Profession – Can You Buy Help? A Behind-the-Scenes Look at Fundraising

Children's University: Fundraising as a Profession – Can You Buy Help? A Behind-the-Scenes Look at Fundraising

Eine Gruppe von Kindern und einem Erwachsenen steht auf einer Bühne und hält stolz Zertifikate hoch. Die Kinder wirken fröhlich und begeistert. Sie nehmen an einem Fundraising-Workshop an der Universität Liechtenstein teil.

On Wednesday, 4 December 2024, the Individual Fundraising team from UNICEF Switzerland and Liechtenstein gave children aged 8 to 12 a special look into their everyday work – which isn’t so everyday – at the University of Liechtenstein.

 

With fun and creativity, the children immersed themselves in the exciting world of fundraising. Together, they explored the question: What is fundraising and how does it work? In interactive workshops, the children playfully discovered why fundraising is so important and learned how to develop their own fundraising ideas. They not only learned the meaning of solidarity, but were also inspired to make the world a little better with their own ideas.

 

Accompanying Program for Adults: The Art of Fundraising

 

While the children honed their fundraising skills, parents received an informative insight into the world of charitable giving. Ariane Buffat, Senior Fundraiser and Manager Young Generation, explained how nonprofit organizations like UNICEF raise funds and which strategies are most effective. Participants learned how fundraising works, why it is so important, and which methods have proven successful.

Eine Gruppe von Kindern und einem Erwachsenen steht auf einer Bühne und hält stolz Zertifikate hoch. Die Kinder wirken fröhlich und begeistert. Sie nehmen an einem Fundraising-Workshop an der Universität Liechtenstein teil.
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