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Bauen im Park

Project Description

Thema
Seit den Anfängen in hellenistischer und römischen Kultur und den zur Vollendung geführten Gartenanlagen in der italienischen Renaissance sowie deren Weiterentwicklungen und Neuinterpretationen in Frankreich und England ist die klassische Villa typologisch mit dem umgebenden Park und Garten eng verbunden und erweitert sich oft mit ergänzenden parkspezifischen Bauten zur Gesamtanlage.
Ergänzungen an solchen, auch einfacheren, Gesamtanlagen erfordern Lösungsstrategien die mit den landschaftlichen Aspekten und deren Einwirkung auf Lage und Gestalt der Bauten umzugehen vermögen.

Aufgabe
Oberhalb von Schaan liegt das herrschaftliche, ehemalige private Anwesen Stein Egerta mit Villa und grossem Park.
Durch die heutige öffentliche Nutzung für die Erwachsenenbildung werden funktionale Anpassungen nötig, die auch zu einer baulichen Erweiterung führen können.

Schlüsselwörter

Architektonische Gestaltung Architektur

Project Participants

Employee
Dipl. Arch. BSA/HTL Dieter Jüngling
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Prof. em. Dipl. Arch. ETH Urs Meister
- Projektkoordinator
Projektkoordinator
Employee
Dipl.-Ing. Arch. Hugo Dworzak MArch
- Projektkoordinator
Projektkoordinator

Zur Prognose von Kapitalmarkt-Preisen

Project Description

Die Zielsetzung dieser Arbeit besteht darin, die folgenden Teilschritte zu untersuchen: a) Zuverlässigkeit qualitativer Schätzungen von Finanz- und Nicht-Finanzexperten, b) Prognosekraft einer Erweiterung des konsumbasierten Asset-Pricing Modells, c) und Performance eines um die Berücksichtigung von Prognosen erweiterten Portfolio-Optimierungsmodells in seiner Eignung für das Wealth Management.

Der erste Teilschritt der Analyse basiert auf dem sogenannten Livingston-Panel, eine Umfrage von Experten aus verschiedenen Fachbereichen. Teilnehmer des Panels liefern Schätzungen der wichtigsten Kennzahlen des amerikanischen Marktes, darunter Prognosen für den erwarteten Stand des Gesamtmarktindexes in 6 und 12 Monaten. Die Qualität der Prognosen wird in dieser Analyse anhand von Schätzungen einzelner Fachbereichsteilnehmer anstelle eines aggregierten Masses untersucht. Die Ergebnisse enthüllen signifikante Unterschiede und zeigen, dass Akademiker qualitativ bessere Prognosen liefern als Investment Banker.

Der zweite Teilschritt des Forschungsprojektes setzt sich die Modifizierung des konsumbasierten Asset-Pricing-Modells (CCAPM) als Ziel. Mit Hilfe einer Proxyvariablen können empirische Ungereimtheiten des klassischen CCAPM behoben werden. Dadurch lässt sich das Modell so ausrichten, dass es für die Erstellung von Prognosen genutzt werden kann. Erste Berechnungen weisen zwar keine hohe Prognosekraft auf, die Ergebnisse deuten jedoch auf stark schwankende Risikoaversion der Marktteilnehmer hin.

Der dritte Teilschritt des Forschungsprojektes beschäftigt sich mit dem Aufbau eines Portfolio-Optimierungsmodells, welches um die Berücksichtigung von Prognosen erweitert wird. Dies erfolgt auf der Basis des bekannten Black-Litterman (BL) Ansatzes. Den grundlegenden Fortschritt im Vergleich zur existierenden Literatur bietet die quantitative Einbindung des Konfidenzniveaus in das BL-Modell. Ergebnisse zeigen, dass diese Innovation zu einer verbesserten Portfolio-Optimierung führ

Schlüsselwörter

Finanzwissenschaft

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Betreuer
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Betreuer
Employee
Dr. Aron Veress MSc
- Doktorand
Doktorand
Prof. Dr. Martin Kukuk
- Kobetreuer
Kobetreuer

Zivil- und gesellschafts-rechtliche Fragen des "Smart Home"

Project Description

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Zivil- und gesellschaftsrechtliche Fragen des Smart Home im liechten-steinischen Recht und im Rechtsvergleich zu anderen deutschsprachigen Rechtsordnungen" wurden wesentliche Rechtsfragen im Zusammenhang mit Digitalisierung und neuen Technologien untersucht und ein wichtiger Grundstein für weiterführende Forschung gelegt. Die stetig voranschreitende technologische Entwicklung ist vielfältig und betrifft beinahe jeden Lebensbereich. Smart Home Geräte, die in Wohnungen und Häusern Einzug gehalten haben, intelligente Waagen, die selbständig Waren bestellen, und intelligente "Verträge", die die vereinbarten Rechtsfolgen auslösen. Insofern sind Smart Homes und Smart Contracts mittlerweile keine Zukunftsmusik, sondern erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Diese und viele weitere Neuerungen haben Implikationen auf die Gesellschaft und folglich auf das Recht. Mithilfe dieses Forschungsprojektes konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, wie de lege lata und de lege ferenda diesen Rechtsproblemen begegnet werden kann. Da die Digitalisierung ein weltweites Phänomen ist, wurde stets ein Rechtsvergleich mit den deutschsprachigen Rechtsordnungen angestrengt. Insgesamt soll zur wissenschaftlichen Diskussion dieser Rechtsprobleme in Liechtenstein und anderen deutschsprachigen Ländern angeregt werden.
Ein Smart Contract ist ein manipulationssicheres, intelligentes Konstrukt, das für "Wenn-Dann-Ausführungen" eingesetzt wird. Im Zuge des Rechtsvergleichs konnte festgestellt werden, dass die Einordnung von Smart Contracts in den diversen Staaten divergiert. Smart Contracts werden eingesetzt, damit bei Eintreten einer bestimmten, vorher definierten Bedingung gleichzeitig und ohne Zutun die Rechtsfolge eintritt. Ein möglicher Anwendungsbereich wäre, dass bei Zahlungsverzug des Leasingnehmers das Leasingfahrzeug automatisch den Zugang versperrt. Die Forschungsarbeit konnte in diesem Bereich wesentliche Erkenntnisse hervorbringen. Aus rechtsdogmatischer Sicht war insbesondere die Frage zu untersuchen, ob solche Konstrukte mit der Vertragsschlussdogmatik des ABGB in Einklang zu bringen sind. Die Untersuchung hat gezeigt, dass dies im ABGB aufgrund der grundsätzlich geltenden Formfreiheit der Fall ist, sofern jedoch Formvorschriften bestehen, diese nicht umgangen werden dürfen. Ebenso konnte wichtige Grundlagenforschung im Bereich Willenserklä-rung, Stellvertretung und weiteren Rechtsinstituten im Bereich Smart Contracts geschaffen werden (vgl. Schurr, F. (2019). Anbahnung, Abschluss und Durchführung von Smart Contracts im Rechtsvergleich. Zeitschrift für Vergleichende Rechtswissenschaft(3), 257-284)
In der weiteren Forschungsarbeit wurde das Augenmerk auf diverse Smart Home Geräte gelegt, mithilfe derer ein Vertragsschluss herbeigeführt werden kann. Hier ist insbesondere das Dash Smart Shelf von Amazon zu erwähnen. In einem Beitrag für die Liechtensteinische Juristenzeitung wurde das Gerät unter Berücksichtigung der liechtensteinischen Vertragsrechtsdogmatik untersucht. Die intelligente Waage bestellt automati-siert, d.h. ohne Zutun des Nutzers, Produkte nach, wenn ein bestimmter Vorrat unterschritten wird. Im Umstand, dass nicht der Nutzer die Bestellung auslöst, liegen eine Reihe an rechtswissenschaftlichen Spannungs-feldern; denn dem Vertragsschluss ist menschliches Handeln immanent. Die eingehende Forschungsarbeit konnte wichtige Erkenntnisse in diesem Bereich erzielen.

Projektergebnisse:

Relevance to Liechtenstein

Auch in Liechtenstein wurden die Chancen dieser neuen Wohnform erkannt. Beispielsweise haben einige liechtensteinische Gemeinden eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, in der untersucht wurde, ob ein generationengerechtes Wohnhaus, welches mit Smart Home Technologie ausgestattet wäre, umgesetzt werden kann. Die Smart Home Technologie könne durch Bewegungsmelder bei Bedarf einen Notruf absetzen oder etwa über ein Tablet sei das Licht, die Raumtemperatur und die Rollläden steuerbar. Dies fördere nicht nur die Sicherheit, sondern könnte auch dazu beitragen, dass ältere Menschen auch im hohen Alter ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Schlüsselwörter

Konsumentenschutzrecht Privatrecht Internet der Dinge Smart Home

Zirkuläres Bauen mit Modulbausteinen. Potenziale der Wiederverwendbarkeit von Bauteilen aus Patentanmeldungen 1877-1960

Project Description

Der Bausektor bietet das grösste Potenzial zur Reduktion von schädlichen Emissionen, Abfallmengen und Ressourcenabbau, die eine wachsende Umwelt- und Klimaproblematik so dringend erfordert: Durch nachhaltigen Gebrauch statt Verbrauch, ermöglicht durch die Prinzipien der Wiederverwendung und Zirkularität. Konzepte und konstruktive Lösungen dazu sind nicht neu, vieles ging nur vergessen. Seit der Einführung des Patentschutzes im 19. Jahrhundert sammeln sich in den Archiven der Patentämter unzählige bautechnische Ideen und Erfindungen zu potenziell wiederverwendbaren Bausystemen. Diese Wissensbestände sind bislang kaum genutzten Datensätzen zur Erforschung zirkulärer Prinzipien. Ziel des Forschungsprojektes ist deshalb die Wiederentdeckung und Rekonstruktion vergessener Konzepte und Prinzipen von potenziell wiederverwendbaren Konstruktionen, Bausystemen und Bauteilen aus dem Fundus der europäischen Patentämter. Der Fokus liegt dabei auf wiederverwendbaren Modulbausteinen.

Relevance to Liechtenstein

Mit der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein - einer deren Hauptziele die Beförderung einer zirkulären Wirtschaft im Land darstellt - wird eine Kooperation angestrebt.

Scientific, Economic and Societal Impact

Die Arbeit trägt zum Aufbau des Kompetenzbereichs Bauerbe & Upcycling bei. Sie fokussiert auf Innovation, Nachhaltigkeit und Verantwortung im Bauwesen und in der Architektur, die mit einer konsequenten Ausrichtung auf zirkuläre Prozesse einen langfristigen Beitrag an die Gesellschaft anstrebt. Der Aufbau der Forschung zur Förderung einer zirkulären Bauwirtschaft trägt zur angestrebten Stossrichtung des Landes Liechtenstein bei.

Participating Institutions

Project Participants

Employee
Dipl. Ing. Arch. (TU) Gabriela Dimitrova MAS gta ETH
- Projektleiterin
Projektleiterin
Employee
Prof. Dr. Daniel Stockhammer
- Projektleiterin
Professor - Bauerbe und Upcycling
Projektleiterin
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Wissensbilanzierung an Universitäten

Project Description

Die Bilanzierung von Wissen ist ein Themengebiet, das in der Wissenschaft und in den Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Erstellung von Wissensbilanzen umfasst zwei Funktionen: Zum einen kann sie intern als Instrument der strategischen Steuerung eingesetzt werden. Extern kann sie eine Kommunikationsfunktion gegenüber den Anspruchsgruppen (Stakeholdern) einer Organisation wahrnehmen.
Ziel des Projekts ist es, die Potenziale von Wissensbilanzen in Universitäten zu klären. Universitäten sind Organisationen, deren wichtigste strategische Ressource Wissen ist. Gleichzeitig stehen diese Organisationen zunehmend im kritischen Fokus der Öffentlichkeit, insbesondere was die bedarfsgerechte Ausstattung mit finanziellen Mitteln betrifft. Der Fokus des Projekts liegt deshalb darin, das Potenzial der universitären Wissensbilanz als externes Kommunikationsinstrument zu untersuchen, die Leistungen einer Universität gegenüber den Stakeholdern messbar und sichtbar zu machen. Da in Österreich die Wissensbilanzierung bereits seit mehreren Jahren für Universitäten verpflichtend ist, stehen insbesondere deren Erfahrungen im Vordergrund des Forschungsprojekts.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement Unternehmensführung Wissensmanagement und organisatorisches Lernen Wissensmarketing

Project Participants

Employee
Dr. Susanne Durst MSc
- Projektkoordinatorin
Projektkoordinatorin
Employee
PD Dr. habil. Stefan Güldenberg
- Projektkoordinator
Projektkoordinator

Wirkung des Verwaltungsrates auf CSR und Unternehmensrisiko

Project Description

Es konnte gezeigt werden, dass Aspekte der Unternehmensführung (engl. "corporate governance"), im spezifischen der Aspekt der Effektivität des Aufsichtsrates (engl. "board effectivness"), statistisch signifikante Auswirkungen auf das (i) Unternehmensrisiko und (ii) die soziale Verantwortung des Unternehmens hat. Der Einbezug zahlreicher Kontrollvariablen, sowie die Überprüfung alternativer Überwachungsmechanismen (engl. "monitoring channels") wie die Anzahl an Analysten, welche eine Firma bewerten, oder die Aktionärsstruktur haben an der Robustheit der Ergebnisse nicht geändert. Entsprechend stellt die effektive Wirkungsweise des Aufsichtsrates eine wichtige Rolle bei der Reduzierung von Informationsasymmetrien dar und wirkt sich positiv auf die soziale Verantwortung des Unternehmens aus.

Projektergebnisse:

Project Participants

Employee
Dr. Lars Kaiser
- Projektleiter
Projektleiter

Wie können wissensbasierte Organisationen Experten anziehen und sie dann dort produktiv machen?

Project Description

Einfache Anreize á la Zuckerbrot und Peitsche funktionierten recht gut in der industriellen Gesellschaft, um die Produktivität von Industriearbeitern zu steigern. Man musste nur finanzielle Boni (also das Zuckerbrot) und das Androhen von Bestrafung bei Drückebergerei (also die Peitsche) einsetzen, um individuelle Arbeitsanstrengungen zu fördern. Heutzutage ist dieser ehemals erfolgreich Motivationsansatz aber konterproduktiv. Dies liegt vor allem an der schwierigen Messbarkeit der individuellen Wissensarbeitsbeiträge und -ergebnisse. Für ein erfolgreiches Wissensmanagement ist daher die Förderung von nicht-belohungskontingenten freiwilligen Beiträgen zum Erreichen von hervorragenden Arbeitsergebnissen zentral. Gleichzeitig muss Gruppenprozessen Beachtung geschenkt werden, da komplizierte Probleme zunehmen in Expertenteams gelöst werden müssen. Zentral ist daher die Verbesserung der emotionalen Bindung zu und des Gemeinschaftssinns innerhalb der beschäftigenden Organisation. Zudem bietet eine solche für Wissensarbeiter attraktive Organisation auch einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil, da es für die Organisation so viel einfacher wird, den bedeutsamsten Vermögenswert des 21. Jahrhunderts anzuwerben und ihn danach zu geistigen Höchstleistungen zu bewegen. Dieses interdisziplinäre Forschungsprojekt im Schnittpunkt zwischen angewandter Psychologie und Wissensmanagement trägt dazu bei, das Tayloristische Relikt zu überwinden, das besagt die Steigerung der Arbeitsproduktivität von Experten wie zu längst vergangenen Zeiten ausschliesslich auf der Individualebene anzugehen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement Leadership, Motivation und Anreizsysteme Human Resources Strategisches Management Kultur

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Ingo Erich Bildstein
- Doktorand
Doktorand
Employee
PD Dr. habil. Stefan Güldenberg
- Betreuer
Betreuer
Prof. Dr. Hora Tjitra
- Kobetreuer
Kobetreuer

Publications

Wie können analoge und virtuelle Instrumente zur Innenstadtbelebung von Kleinstädten im ländlichen Raum beitragen? - Eine ökonomische Betrachtung am Beispiel des Einzelhandels

Project Description

Die Thematik des Innenstadtsterbens rückt in der Praxis zunehmend in der Vordergrund. Megatrends und gesellschaftliche Entwicklungen, wie die zunehmende Intensivierung des Onlinekonsums, führen zu einer Veränderung der Innenstädte. Die geringeren Passantenzahlen in Innenstädten treffen jedoch nicht nur den ansässigen Einzelhandel, sondern verändern langfristig auch die Struktur und Attraktivität eines Stadtzentrums. Die strategische Stadtentwicklung in Kleinstädten im ländlichen Raum erfordert daher effiziente analoge und virtuelle Instrumente zur Innenstadtbelebung.

Ziel dieser Dissertation ist es, herauszufinden, wie virtuelle Stadtportale in Kleinstädten im ländlichen Raum den stationären Handel stärken können. Darüber hinaus wird erforscht, wie die Auswirkungen analoger und virtueller Instrumente zur Innenstadtbelebung in Kleinstädten im ländlichen Raum evaluiert werden können. Untersucht wird zudem, welche analogen und virtuellen Instrumente die Passantenzahl in der Innenstadt steigern? Für die notwendige Verbindung von Wissenschaft und Praxis wird im Rahmen der Dissertation geprüft, wie eine optimale Budgetverteilung zwischen analogen und virtuellen Instrumenten zur Innenstadtbelebung in Kleinstädten im ländlichen Raum erreicht werden kann.

Schlüsselwörter

Stadtentwicklung Einzelhandel Innenstadtsterben

Project Participants

Employee
PD Dr. habil. Christian Marxt
- Betreuer
Betreuer
Employee
Dr. rer. oec. Elke Weihard MSc
- Doktorandin
Doktorandin
Employee
Dr. Anne Brandl
- Kobetreuerin
Kobetreuerin
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