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Raumentwicklung 4.0

Project Description

"Die Anforderungen an Raumentwicklungsprojekte werden immer komplexer. Damit wächst die Notwendigkeit, diese interdisziplinär und multiperspektivisch zu bearbeiten; insbesondere sozialräumliche Fragen werden aufgrund des demografischen Wandels, der Urbanisierung, der Bodenknappheit, der Notwendigkeit zur Verdichtung usw. drängender. Das ist der Ausgangspunkt des Projektvorhabens "Raumentwicklung 4.0". Im Projekt sollen bestehende Beratungsgremien (z. B. Gestaltungsbeiräte, Stadtbildkommissionen, Planungsausschüsse) untersucht, weiterentwickelt und praktisch erprobt werden. Basierend auf der Untersuchung der Gremien wird ein Fachpool 4.0 aufgebaut, der aus Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen (z. B. Sozialwissenschaften, Rechtswesen, Ökonomie) besteht. Aus diesem Pool werden je nach planerischer Herausforderung passende "agile Einsatzgruppen" zusammengestellt, welche die bestehenden Gremien vor Ort unterstützen und gegebenenfalls ergänzen. Dies soll in weiterer Folge im Rahmen eines Pilotvorhabens mit der Regio VorderlandFeldkirch erprobt werden. Neben praxistauglichen Handlungsempfehlungen und Fachpublikationen wird als Abschluss und Produkt des Projektvorhabens ein Weiterbildungsangebot erarbeitet, das sich an Akteurinnen und Akteure der Raumentwicklung richtet."

Mustererkennung in grossen Datenmengen

Project Description

Ziel des (Vor)projektes war es komplexe Datenanalyse Methoden zu evaluieren. Dies wurde anhand Zeitreihenanalyse von Sensordaten zur Vorhersage von Maschinenausfällen durchgeführt. Hierzu wurde ein Prozess entwickelt der Anomalie Erkennung und Clustering (k-medioids clustering mit distance time warping) kombiniert. Ein Prototyp des Verfahrens wurde in Python implementiert.

MINI.STADT LICHTENSTEIG

Project Description

Die Gemeinde Lichtensteig will sich im Rahmen ihrer Strategie "Mini.Stadt 2025" für ihre zukünftige Entwicklung vor allem auf ihre vorhandenen Potenziale besinnen: einmalige Architektur, breites kulturelles Angebot, Unternehmertum sowie mutige und innovative Bürgerinnen und Bürger. Lichtensteig soll in Zukunft als übersichtliches, identitätsstiftendes Städtchen mit urbanem Lebensstil in ländlicher Umgebung positioniert werden. Damit sollen vor allem weltoffene, moderne, aktive und interessierte Menschen mit Anspruch auf günstigen und schönen Wohnraum angesprochen werden, die in Lichtensteig leben und nicht nur dort wohnen wollen.

Bis anhin erfolgte die ortsbauliche Entwicklung vor allem auf der grünen Wiese am Ortsrand. Aktuell ist die Nachfrage allerdings eher gering und durch die Revision des Raumplanungsgesetzes rückt die Entwicklung innerhalb des bestehenden Siedlungsgebiets immer stärker in den Fokus. Dies erfordert in Zukunft eine aktivere Rolle der Gemeinde in der Innenentwicklung. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung stellt sich dabei aber zunächst ganz allgemein die Frage, wie der Ort zukünftig entwickelt werden soll. Wie lässt sich bei geringer Nachfrage an peripherer Lage die räumliche Entwicklung möglichst sinnvoll steuern und wie können dabei möglichst hochwertige räumliche, urbane und nachhaltige Qualitäten geschaffen werden? Im Rahmen dieses Entwurfsstudios sollen anhand von drei ausgewählten Nachbarschaften in der Gemeinde Lichtensteig beispielhaft mögliche Potenziale für Eigentümerinnen und Bürger aufgezeigt werden. Zunächst werden in Gruppen plausible Entwicklungsszenarien für die drei Nachbarschaften durchgespielt, bewertet und ausgewählt. Alleine oder in Zweierteams werden anschliessend konkrete ortsbauliche und architektonische Konzepte und Projekte innerhalb dieser Szenarien weiterentwickelt und entworfen. Es gilt dabei durch stringentes, visionäres Denken und scharfes Beobachten die komplexen Problemstellungen auch unkonventionell zu durchdringen und in der fachübergreifenden Auseinandersetzung zu lösen.
Das Entwurfsstudio wurde von der Gemeinde initiiert und ist als Teilschritt in ihre übergeordnete Entwicklungsstrategie eingebettet. Diese ist als transparenter, partizipativer Prozess konzipiert. Von den Studierenden sollen ortsbauliche und architektonische Entwicklungsstrategien erarbeitet werden um Innenentwicklungspotenziale zu veranschaulichen, Denkanstösse im Hinblick auf wünschenswerte Veränderungsprozesse zu liefern und im besten Fall auch konkrete Impulse für Eigentümerinnen und Eigentümer zu geben.
Die erarbeiteten Projekte werden während und nach dem Semester in einer Broschüre dokumentiert und im kommenden Frühjahr im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung mit Diskussionsrunde vor Ort in Lichtensteig der interessierten Bevölkerung präsentiert.

Schlüsselwörter

Architektur Stadt-, Dorferneuerung Städtebau Landschaftsarchitektur Landschaftsplanung Raumplanung Siedlung und Verkehr Regionalentwicklung Nachhaltigkeit Grünes Wohnen Raumentwicklung, ländlich |urban | nachhaltig Stadtentwicklung Transformation/ Wandel Raumentwicklung Räumliche Kulturentwicklung Zukunft Zukunftsstudie

Participating Institutions

Institut für Architektur und Raumentwicklung / Projektleitung
Gemeindeverwaltung Lichtensteig / Auftraggeber

Microfinance - Möglichkeiten und Grenzen einer neuen Anlagenklasse

Project Description

Microfinance basiert auf der Idee, Menschen die keine Möglichkeit haben die Dienste lokaler
Bank- und Kreditinstitute in Anspruch zu nehmen, den Zugang zum offiziellen Finanzsektor zu
ermöglichen.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, Microfinance als neue Anlageklasse für die Akteure am
Finanzplatz Liechtenstein nutzbar zu machen.
Im Rahmen des Forschungsprojektes werden drei Schwerpunkte untersucht:
- Analyse der Microfinance-Investments im Kontext einer Einzelanlage sowie im Portfolio
- Analyse des Anlageentscheidungsprozess institutioneller Investoren hinsichtlich Social
Responsible Investments im Allgemeinen und Microfinance-Investments im Speziellen
- Analyse alternativer Microfinance-Finanzierungskonstruktionen
Das Forschungsprojekt soll mit seinem Vorhaben einen Beitrag hinsichtlich der Frage des ökonomischen Nutzens von Microfinance-Investments leisten und somit das Anlageverhalten institutioneller Investoren in Microfinance fördern.
Die unbestritten positiven Wirkungen von Microfinance für Länder mit schlecht entwickelten
Volkswirtschaften machen ein Engagement in Microfinance zu einem wichtigen und effizienten
Beitrag der internationalen Solidarität. Die Unterstützung für Microfinance zeigt Liechtenstein
als Finanzplatz, in welchem auch das Social Investment seinen Platz hat und der nicht vorwiegend für traditionelle Geldanlagen interessant ist. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts leisten auch einen Beitrag zur Imagebildung des Finanzplatzes Liechtenstein.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Forschungsprojekt soll mit seinem Vorhaben einen Beitrag hinsichtlich der Frage des ökonomischen Nutzens von Microfinance-Investments leisten und somit den Kapitalzugang für
Microfinanceinstitutionen zum internationalen Kapitalmarkt fördern.

Schlüsselwörter

Finanzwirtschaft Finanzwissenschaft Microfinance

Project Participants

Employee
Lic. oec. HSG Oliver C. Oehri
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Projektmitarbeiter
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter
Employee
Jürg Fausch M.Sc.
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Management von Lehr- und Lernprozessen

Project Description

Das Management von Lernprozessen wird heute zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor – sowohl für Hochschulen als auch für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen. Nicht zuletzt die umfangreichen Investitionen in Forschungs- und Praxisprojekte belegen diese Bedeutung. In den Projekten sind zahlreiche eLearning-Systeme entwickelt worden, zu denen neben Plattformen auch Contentprodukte und Netzwerke zählen. Zu konstatieren ist jedoch, dass diese Projekte in der Praxis nicht zur sichtbaren Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Institutionen beigetragen haben.

An der Hochschule Liechtenstein wird der Ansatz verfolgt, dass für den wirtschaftlichen eLearning-Einsatz Aspekte der Organisationsgestaltung zu berücksichtigen sind. Neu eingebracht in das eLearning werden daher Themen wie Referenzprozesse, Geschäftsmodelle, Kompetenzentwicklung und Budgetierungsprozesse. Auf der Grundlage einer Konzeption zur integrierten Prozessgestaltung im eLearning werden mehrere Fallstudienuntersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, wie eLearning in Institutionen nachhaltig zu verankern ist.

Publications

Low-Tech Gebäude (ABH020)

Project Description

In den vergangenen Jahren wurden die gesetzlichen Anforderungen an die energetische Bauqualität in allen Ländern erhöht. Dies führte bei Neubauten generell zu geringeren Wärmeübertragungen an der Gebäudehülle und bei der Lüftung. Außerdem ermöglichte die Entwicklung neuer Baumaterialien viele neue Bauformen. Jedoch wurden die Komfortansprüche der Nutzer hinsichtlich unterschiedlicher Temperaturanforderungen, sommerlichem Wärmeschutz und Regelbarkeit nicht immer ausreichend umgesetzt. Dieser Mangel wird häufig durch eine komplexe und vielschichtige Gebäudetechnik kompensiert. Viele technische Komponenten sind aufwändig zu steuern, verbrauchen bei der Herstellung vermehrt graue Energie und erhöhen sowohl die Baukosten, als auch den Endenergiebedarf der Gebäude.

Schlüsselwörter

Bauphysik Bauen Energieeffizienz (Bauplanung) Energie Low-Tech

Leadership in unternehmerischen Organisationseinheiten - Ein kontextorientierter Führungsansatz in einem Multi-Ebenen-Modell

Project Description

Leadership ist als interpersoneller Beeinflussungsprozess zu definieren. Beeinflusst werden die Wahrnehmung, die Einstellungen, das Verhalten und die Leistung von Individuen oder Gruppen in der Organisation oder einem Unternehmen. Das bedeutet aber auch, dass sich die Individuen oder Gruppen in einem spezifischen Kontext befinden. Kontext basierte Führungsttheorien lösen sich von dem Ansatz, das Führungsverhalten statisch bestimm- und anwendbar zu machen. In der Dissertation soll die Führung in dem dynamischen Kontext von wachsenden Unternehmen untersucht werden. In dieser Betrachtung spielt insbesondere die Kontextvariable von wachstumstreibenden Organisationseinheiten im Rahmen eines Corporate Entrepreneurship, Corporate Venturing oder einer Forschungs- und Entwirklungsabteilung eine übergeordnete Rolle. Das Ziel dieser Dissertation ist die Untersuchung der Führung nach dem Full-Range-Leadership Modell, aber auch nach dem Shared- und Empowering-Leadership und dem Führungserfolg in beschriebenem Kontext. Die verschiedenen Forschungsfragen sollen innerhalb eines Mixed-Method-Ansatz beantwortet werden.

Schlüsselwörter

Führung

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Urs Baldegger
- Betreuer
Betreuer
Employee
Dr. rer. oec. Steffen Harald Schröder MSc
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. Dr. Marco Furtner MBA
- Kobetreuer
Professor - Entrepreneurship und Leadership Studienleiter MSc EIL - Liechtenstein Business School
Kobetreuer
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Lauterach - Ort oder Strasse

Project Description

Ausgangslage: Lauterach ist der südliche Vorort der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz und erlebt zur Zeit ein geradezu explosives Wachstum in seiner gebauten Struktur. Typisch für das Vorarlberger Rheintal mischen sich neue Wohnanlagen mit bestehendem Gewerbe, Grünflächen werden immer weniger und die öffentliche Hand gerät unter Zugzwang, Konflikte zu regeln und die Zukunft des Gemeinwesens zu gestalten.

Thema: Aufgrund einiger zeitgleicher Bauanträge scheint das zentrale Ortsgebiet rund um den alten Markt in Bewegung zu geraten. Der Platz hat das Potential mehr zu werden, als die Summe der Einzelinteressen seiner Anrainer. Der Bürgermeister sucht neue Perspektiven.

Analyse: Wir analysieren den Ort in Teams, führen unsere Informationen gezielt zusammen, sodaß Muster entstehen. Wir ziehen die Grenzen unseres Handlungsfeldes immer wieder neu. Wir entwickeln unsere Theorien, wir suchen Bilder.

Bewertung: Wir diskutieren und bewerten. Was soll bleiben, und was wünschen wir uns weg? Finden wir in dem Miteinander von gewachsenen und zukünftigen Strukturen eine Geschichte, ein Leitmotiv für diesen Ort? Eines auf das man sich freuen kann?

Schlüsselwörter

Stadt-, Dorferneuerung Städtebau Stadt- und Regionalyse Zukunft Zukunftsstudie

Project Participants

Employee
Mag. arch. Philip Lutz
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Dipl.-Ing. Arch. Hugo Dworzak MArch
- Projektkoordinator
Projektkoordinator

Landschaft (neu) denken: Für einen wahrnehmungsorientierten Zugang

Project Description

Landschaft spielt eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung bestehender und zukünftiger Herausforderungen der Raumentwicklung. Allerdings steht sie u.a. durch bauliche Verdichtungsbestrebungen der Planungspolitik unter Druck und wird sich in den nächsten Jahrzehnten erheblich wandeln. Dies ist insofern von Bedeutung, als dass Landschaft jene Wahrnehmungs- und Erlebensqualitäten umfasst, die es für eine Identifikation mit den eigenen Wohn- und Arbeitsorten, für ein Wohlbefinden sowie Lebensqualität und Standortattraktivität bedarf. Und Landschaft ist jenes Kollektivgut, welches für ein nachhaltiges Miteinander eines achtsamen und wertschätzenden Umgangs bedarf. Mit welcher Haltung wir als Planerinnen und Bewohner der Landschaft begegnen, wird für ihren Erhalt und ihre Weiterentwicklung zentral sein. Hier setzt der Ansatz der ästhetischen Fürsorge um urbane Landschaften an, dessen Grundzüge im Rahmen des Forschungsprojektes ausgearbeitet wurden:

Kritische Akzeptanz des Bestehenden:
- Aufdecken wahrnehmungsspezifischer Qualitäten und Erlebensweisen urbaner Landschaften
- Spürbare, qualitative Werte wie Stille, Orientierung, Weite, Zugänglichkeit oder Rhythmus in den Vordergrund rücken
- Erweiterung der fachlichen Deutungshoheit und des gestalterischen Werkzeugkastens um ethnografische und sozialräumliche Methoden

Ästhetische Aufmerksamkeit
- Thematisierung der Sprach- und Diskussionslosigkeit über das, was wir wann, wie und warum wahrnehmen oder nicht wahrnehmen (wollen) --> Postkarten von idyllischen Bergtälern, aber nicht von Autobahnabfahrten
- Fokus auf die Fussgängerperspektive und die öffentlich zugänglichen Räume als rahmen- und gestaltgebendes Gerüst urbaner Landschaften

Urbane Landschaftsvermittlung
- Initiierung eines inter- und transdisziplinären Dialogs und eines langfristigen Prozessdenkens: die Ausgangslage ist zu komplex für den disziplinären Tunnelblick oder für eine rein fachliche ExpertInnensicht --> Ergänzung um eine alltagsweltliche Sicht auf die urbane Landschaft
- Perspektivenwechsel bedarf nicht nur einer Veränderung beruflicher Selbstverständnisse, sondern auch einer Identifikation mit der Veränderung urbaner Landschaften
- Stärkung des Erfahrungswissens in Lehre und Forschung

Neben der theoretischen Ausarbeitung des Ansatzes einer ästhetischen Fürsorge um urbane Landschaften wurde in diesem Forschungsprojekt Grundlagenarbeit in drei Bereichen geleistet:
- Systematisierung: Es wurde eine interdisziplinäre Literaturrecherche über landschaftstheoretische Zugänge und Methoden durchgeführt. Die recherchierten Quellen wurden dann für den Aufbau einer Citrix-Datenbank zum Thema Landschaft für das Institut genutzt.
- Vermittlung: In der Recherche identifizierte Lehrmethoden wurden in verschiedene Lehrveranstaltungsformate integriert. So wurde im Rahmen der Seminarwoche das Alpenrheintal erwandert, um den Studierenden das großräumigen Erwandern von Landschaft als Entwurfsmethode näher zu bringen. Diese Methode wurde auch von einer Studierenden im Rahmen ihrer Masterthesis genutzt. Des Weiteren wurden Wahrnehmungsspaziergänge in Workshops im Bachelor- und Masterstudium angeboten und durchgeführt.
- Austausch: Der Ansatz der ästhetischen Fürsorge um urbane Landschaften wurde sowohl in internationalen Fachjournalen publiziert, als auch bei Kongressen präsentiert (Archijeunes, Landschaftskongress 2020).

Projektergebnisse:

Schlüsselwörter

Landschaftspflege Raumwahrnehmung Raumentwicklung Landschaft

land(druck) Bregenzerwald

Project Description

die städter ziehen aufs land und erzeugen druck. sie erwarten von ihrer neuen umgebung gewohnte städtische infrastruktur bei ungetrübtem horizont. sie importieren lebensgewohnheiten wie berufliche flexibilität, generationentrennung und altersspezifische versorgung. generalunternehmer und wohnbauträger riechen lunte - ihr import in den ländlichen raum sind städtische wohnanlagen im nachhaltigkeit vortäuschenden holzmäntelchen.die herausforderung an die ländlichen gemeinden ist gross. bislang unerprobte raumangebote müssen entwickelt werden um ein neues siedlungswesen und zusammenleben zu ermöglichen. typologische antworten sind gefordert, die zu respekt und bereicherung des vorhandenen führen.

studenten der tu münchen haben im letzten semester grossmassstäbliche lösungen für die 4 bregenzerwäldergemeinden lingenau, langenegg, krumbach und hittisau erarbeitet. ihre ergebnisse sind anlass und voraussetzung für uns im gebäudemassstab weiterzudenken.

wir definieren für jede gemeinde eine ortsspezifische aufgabe und entwerfen jeweils räumliche antworten in form von gebäuden und deren einbindung in landschaft und soziales umfeld.
wie z. b.: generationenwohnung mit kind- und altersbetreuung, life and work situation, nah- und fernversorgung, care and share.

der begriff "transparenz" begleitet uns in materieller hinsicht (material und konstruktion) aber auch in gesellschaftlicher:
"……..so werden alle diskreten rückzugsräume im namen der transparenz beseitigt. sie werden ausgeleuchtet und ausgebeutet. die welt wird dadurch schamloser und nackter."
"transparenzgesellschaft", byung-chul han (philosoph, 2016)

Schlüsselwörter

Stadt-, Dorferneuerung Siedlungsentwicklung Raumentwicklung, ländlich |urban | nachhaltig Transformation/ Wandel Zukunft Zukunftsstudie

Participating Institutions

Gemeinde Hittisau / Auftraggeber
Gemeinde Lingenau / Auftraggeber
Gemeinde Langenegg / Auftraggeber
Gemeinde Krumbach / Auftraggeber

Project Participants

Employee
Dipl.-Ing. Arch. Hugo Dworzak MArch
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Prof. Peter A. Staub
- Projektkoordinator
Projektkoordinator
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