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Wachstum und Konjunktur im Fürstentum Liechtenstein - Ein internationaler Vergleich

Project Description

Der Einfluss der Globalisierung auf den internationalen Konjunkturzusammenhang wurde jüngst von der OECD und dem IMF diskutiert. Das Fürstentum Liechtenstein als kleine offene Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren ausserordentlich stark gewachsen ist, ist stark abhängig von der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Der Beitrag skizziert die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Fürstentums Liechtenstein in den letzten 20 Jahren. Gemessen an den Wachstumsraten des realen Bruttoinlandprodukts in den Jahren 1999 und 2000 lag das Fürstentum Liechtenstein in der Spitzengruppe der Wachstumsrangliste im internationalen Umfeld. Das reale BIP je Erwerbstätigem war in Liechtenstein in den Jahren 1998-2000 mehr als doppelt so hoch wie der EU-Durchschnitt und gut 60% höher als in der Schweiz. Ein wichtiger Bestandteil des Wachstumserfolges war die aussergewöhnliche Beschäftigungsentwicklung, gestützt auf einen starken Zuwachs der Zupendler in das Fürstentum Liechtenstein. Nicht auszuschliessen ist auch die Tatsache, dass der Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und damit die verbesserten Marktzugänge hierbei eine Rolle gespielt hat. Neben den Wachstumsbetrachtungen wird im Beitrag auch auf die konjunkturelle Entwicklung im Fürstentum Liechtenstein eingegangen. Aufgrund der Tatsache, dass keine langen historischen Zeitreihen für das BIP vorliegen, wird in einem ersten, sehr einfachen Analyseschritt die Zyklusbestimmung anhand anderer verfügbarer Indikatoren vorgenommen.

Schlüsselwörter

Konjunkturforschung

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Carsten-Henning Schlag
- Projektleiter
Projektleiter

Vorhersage des energierelevanten Interaktionsverhaltens von Menschen mit Gebäuden

Project Description

This research proposal aims for the development of a numerical model for the prediction of energy relevant human interaction with buildings, based on appropriate theories from psychology, and the integration of such a numerical model into a simulation program for the prediction of the energy consumption of buildings. The work program starts from the results of the applicant fs doctoral thesis and the related publications about the psychology of occupant behaviour in buildings and will seamlessly continue this work. For this to achieve, three working phases are planned: During phase 1 the homogenization, operationalization and transformation into numerical form of those psychological theories will be implemented, whose appropriateness for the conceptualization of a prediction model has already been scientifically proven by the research of the applicant. Following this, the resulting algorithm will be converted during phase 2 into a computer program and integrated into the building simulation system TRNSYS 17. Finally, during phase 3, a number of provisional validation measures will be developed and applied to the algorithm. The work program comprises three years.
The research results will contribute to the reduction of energy consumption of buildings by the improvement of the pertinent planning tools. Beyond this, the results will contribute, through a better understanding of the needs, motives and actions of building occupants, to a better understanding of the reciprocity between humans and buildings and will thus enhance the focus on human needs during the planning process.

Project Participants

Vitalitätsanalyse im Rheintal – Die X-Minuten-Stadt im Kontext geringer bis mittlerer Siedlungsdichte

Project Description

Liechtenstein hat nach Andorra den höchsten Motorisierungsgrad Europas (Merki, 2022). Dies lässt sich einerseits auf Faktoren wie Wohlstand, Dichte und Identität zurückführen. Andererseits besteht eine Abhängigkeit des Motorisierungsgrads von der Verteilung und Vielfalt von Nutzungsangeboten des täglichen Lebens, also der Vitalität in Siedlungsräumen. Diese Vitalität resultiert teilweise aus raumplanerischen Massnahmen und ist im Zuge der Digitalisierung einem grundlegenden Wandel unterworfen. Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Vitalität von Siedlungsräumen und deren Veränderung anhand des Agglomerations-Raum Werdenberg-Liechtenstein zu untersuchen, um Schwellenwerte für die uneingeschränkte Mobilitätswahl sowie Massnahmen zur Beeinflussung dieser Schwellenwerte zu identifizieren. Es baut auf dem Forschungsstand zur X-Minuten-Stadt auf und knüpft an die Diskussion bezüglich der notwendigen Abkehr vom motorisierten Individualverkehr im Sinne einer Stadt der kurzen Wege für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung an. Ziel dabei ist es, evidenzbasierte Ansätze bei der Entwicklung von integrativen, nachhaltigen Planungskonzepten und Strategien für die Region zu ermöglichen.

Relevance to Liechtenstein

Ziel der systematischen Untersuchung und Visualisierung des Agglomerationsraums Werdenberg-Liechtenstein ist es, innovative und nachhaltige Antworten auf die Herausforderungen globaler Entwicklungen wie Klimawandel, Mobilität, Verantwortung und Digitalisierung für das Land Liechtenstein zu finden, in Bezug auf die Verteilung und Struktur von Angeboten des täglichen Lebens. Dies geschieht durch eine GIS-basierte Neubewertung der Vitalität und die Identifizierung von Entwicklungspotentialen in der Region.

Scientific, Economic and Societal Impact

Im Anschluss an die Studie sollte es mit der erarbeiteten Datengrundlage und dem Bewertungsmodell möglich sein, ortsspezifische Optionen zu entwickeln, um den Modal Split zu verbessern und damit gezielt Emissionen und Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Die kartografischen Visualisierungen des Agglomerationsraums Werdenberg-Liechtenstein liefern Aussagen über seine Vitalität in Bezug auf Angebote des täglichen Bedarfs. Der Austausch mit dem Amt für Geoinformatik und dem Amt für Hochbau dient als Schnittstelle zur Praxis.

Schlüsselwörter

X-Minuten-Stadt Vitalität Liechtenstein- Werdenberg Räumliche Entwicklung

Vision, Goal Setting und Führungsverhalten

Project Description

Eine sich verändernde Umwelt führt zu neuen Herausforderungen für Unternehmungen verschiedener Branchen. Insbesondere die Ansprüche an Führungskräfte verschieben sich massiv, sodass neue Qualitäten und neue Ansätze gefordert werden. Im Rahmen der Dissertation soll die Fähigkeit der Führenden den Mitarbeitenden Autonomie zu geben, die Rolle der Vision sowie der Faktor klarer Ziele untersucht werden.

Schlüsselwörter

Organisationskultur Empowering Leadership Visionäre Führung Goal-Setting

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Urs Baldegger
- Betreuer
Betreuer
Employee
Dr. rer. oec. Kilian Klösel MSc
- Doktorand
Vorstandsmitglied - Studierendenvertretung ULSV
Doktorand
Prof. Dr. Philipp Sieger
- Kobetreuer
Kobetreuer

Virtuelles Charisma: Die proximalen Komponenten der charismatischen Fernführung

Project Description

Was ist Charisma, und wie kann man es messen? Wie führen Manager, wenn sie vor eine Webcam gefesselt sind? Die derzeitige Pandemie hat eine Vielzahl von Fragen für Organisations- und Führungsforscher aufgeworfen. Neuste Arbeiten über den Signalling-Ansatz von Charisma geben aber Anlass zur Hoffnung. In der vorliegenden Dissertation wird daher charismatische Führung im Rahmen des Paradigmas der Signalling-Theorie untersucht, wobei drei Formen audiovisueller computervermittelter Kommunikation zum Einsatz kommen: traditionelle, bildschirmbasierte Videos, progressivere, auf virtueller Realität basierende Videos, und in VR dargebotene, simulierte Videos.

Mehrere relevante Befunde werden erwartet, darunter die Fähigkeit aller drei Medientypen Signale für das Charisma der Führungskraft zu übermitteln; die Fähigkeit der virtuellen Realität, dies mit größerer Schärfe und Deutlichkeit zu tun als traditionelle Medien; und eine entsprechende Zunahme der Charisma-Attributionen, die von den Anhängern an die Führungskraft vorgenommen werden, wenn sie eine auf virtueller Realität basierende Videoübertragung nutzen. Zusätzlich wird die Rolle von "virtual Presence" in der Fähigkeit von Followern untersucht, charismatische Signale emotional und kognitiv zu verarbeiten. Aus dieser Arbeit lassen sich zahlreiche praktische Implikationen ableiten, u.a. konkrete Trainingsschritte für die digitalen Führungskräfte der Zukunft; darüber hinaus wird eine Vielzahl von fruchtbaren, bisher ungenutzten Forschungsrichtungen vorgeschlagen.

Virtual Reality in Higher Education: Application Scenarios and Recommendations

Project Description

Die virtuelle Realität (VR) ist zu einer beliebten und vielseitigen Technologie geworden, die in letzter Zeit das Interesse von Forschern, Praktikern und Pädagogen gleichermaßen auf sich gezogen hat. Die Technologie bietet das Potenzial für alle Arten von Disziplinen und Branchen, und insbesondere die Hochschulbildung kann ebenfalls von VR-gestützten Ausbildungspraktiken profitieren. VR-Simulationen und VR-Kollaborationspraktiken ermöglichen insbesondere den erfahrungsbasierten Erwerb von hochwertigen Fähigkeiten und Kompetenzen, die mit anderen Lernmethoden nur schwer zu erwerben sind. Dennoch ziehen es die meisten Pädagogen, insbesondere im Hochschulbereich, vor, an traditionellen Lehrmethoden festzuhalten, weil sie sich nicht sicher sind, wie VR in ihren Lehrplan integriert werden kann. Vor diesem Hintergrund suchen die Pädagogen nach Empfehlungen, wie sie geeignete VR-Software und -Hardware in ihr Curriculum integrieren können, um im Gegenzug nachhaltige Investitionen zu tätigen.

Dieses Projekt zielt darauf ab, Leitmaterial über den Einsatz von VR-Praktiken in der Hochschulbildung zu erstellen. Indem es Zugang zu diesem Material bietet, ermutigt dieses Projekt Pädagogen, VR-Praktiken wie virtuelle Exkursionen, Fernkurse und virtuelle Kollaborationsräume zu implementieren sowie die Nutzung digitaler Technologien und die Online-Bereitstellung von Kursen zu unterstützen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Unterstützung von Pädagogen bei der Auswahl geeigneter VR-Praktiken für die Vermittlung von Zielfähigkeiten und -kompetenzen. Pädagogen können sogar interkulturelle Kompetenzen vermitteln, indem sie Kurse in Zusammenarbeit mit anderen Hochschuleinrichtungen anbieten und so wiederum die soziale Integration fördern. Zusammengenommen will dieses Projekt die Barrieren für den Einsatz von VR in der Hochschulbildung abbauen, Pädagogen in die Lage versetzen, ihre Unterrichtsqualität zu verbessern und sie zu nachhaltigen Investitionen beim Erwerb von VR-Hard- und Software anzuleiten.

Drei Universitäten aus drei Ländern, d.h. die Universität Liechtenstein (Liechtenstein), die Universität Duisburg-Essen (Deutschland) und die Universität Agder (Norwegen), arbeiten an diesem Projekt zusammen. Darüber hinaus unterstützen der Hauptsitz des Europäischen Forschungszentrums für Informationssysteme (ERCIS) mit Sitz an der Universität Münster (Deutschland) und Vertreter der University of Nebraska Omaha (USA) als assoziierte Partner dieses Projekt.


Project Participants

Virtual Reality in Architecture

Project Description

Virtual reality allows to perceive landscapes, cities and ``space'' in general more intensely and accurately than ordinary technologies that use conventional models of buildings and landscapes shown on standard computer screens or using miniature physical models. The project looked into the question: What information is really needed to understand a VR model ? It focues on applications relevant to architecture. Do we need to see details of a landscape to understand rural or urban plans ? Do we need buildings in 3d or are simple outlines as on 2d maps enough? These and answer questions are faced by every designer of a VR application. Answering these questions incorrectly can have a profound impact on any VR project, by either causing unnecessary costs by adding non-necessary visual elements or by causing a non-pleasant user experience. To study these questions the focus was put on an experiment involving Liechtenstein. A VR application was developed and presented at the Liechtensteiner Digitaltag to the interested public as well as to all university staff. It showed Liechtenstein from different perspectives and different levels of abstraction. The study showed diminishing returns for adding details. Somewhat surprisingly, details can be added either through 3d objects as well as through textures with similar impact.

Relevance to Liechtenstein

Es wird ein VR-Modell von Liechtenstein entwickelt. Es ist geplant dies der Oeffentlichkeit vorzustellen.

Scientific, Economic and Societal Impact

VR ermoeglicht neue Wege zur Kommunikation von Plaenen zur Stadtentwicklung als auch einzelnen Bau-Projekten. Dieses Projekt erarbeitet Wissen, welches erlaubt geeignete Projekte, Konzepte und Visualisierungen in VR zur effektiven Kommunikation zu waehlen.

Project Participants

Verbesserung der Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Lieferkette

Project Description

Während Liefernetzwerke immer globaler, vielschichtiger und komplexer werden, steigt der Druck, ihre Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit zu verbessern. Um die nachhaltige Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Lieferketten zu unterstützen, zielt das Dissertationsprojekt zunächst darauf ab, die aktuelle Situation der Schnittmenge von Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit in Lieferketten aus einer empirischen Perspektive zu analysieren. Auf der Grundlage dieser deskriptiven Forschung können die komplexen Beziehungen zwischen den beiden Zielen der Nachhaltigkeit und der Widerstandsfähigkeit in der Lieferkette detailliert dargestellt und konzeptualisiert werden. Nach einer ausführlichen Beschreibung dieses Zusammenhangs konzentriert sich ein Erklärungsansatz auf die Möglichkeiten bestimmter empirisch ermittelter Schlüsselfaktoren und Technologien, wie z. B. Cloud Computing, die zur Erreichung beider Ziele beitragen. Schließlich wird ein eher präskriptiver Ansatz definieren, wie Daten und Prozesswissenschaft genutzt werden können, um die Herausforderungen und Lösungen für die Kompromisse zwischen Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit in der Lieferkette zu ermitteln. Die Studien werden in Anlehnung an das Design Science Research Framework und in Zusammenarbeit mit der HILTI AG durchgeführt.

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Amandine Herbé M.Sc.
- Doktorandin
Doktorandin
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Betreuer
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Betreuer
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Prof. Dr. Eva Maria Hartmann
- Kobetreuerin
Kobetreuerin

Value Effects of Alternative Investments and the Role of Jurisdictions

Project Description

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Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Betreuer
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Betreuer
Dr. Marcel Vaschauner MBA
- Doktorand
Doktorand
Prof. Dr. Matthias Bank
- Kobetreuer
Kobetreuer
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