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Antrittsvorlesung Prof. Dr. Bernhard Burtscher

Antrittsvorlesung Prof. Dr. Bernhard Burtscher

School or Professorship:
In seiner Antrittsvorlesung widmet sich Prof. Dr. Bernhard Burtscher dem Zahlungsverkehrsrecht in seiner nationalen, europäischen und historischen Dimension. Er beleuchtet Wechselwirkungen von Aufsichts- und Privatrecht und nimmt Perspektiven für die Zukunft des Zahlungsverkehrs in den Blick.

Prof. Dr. Bernhard Burtscher ist Inhaber der Professur für Bank- und Finanzmarktrecht an der Universität Liechtenstein. Er forscht zum liechtensteinischen, europäischen und österreichischen Recht. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Zivilrecht, Bankrecht und Versicherungsrecht. Ein besonderer Interessenschwerpunkt sind die Wechselwirkungen, Querbezüge und Verschränkungen zwischen Aufsichts- und Privatrecht.
16 Jun
When and Where
Di, 16. Jun 2026; 17.00 Uhr; Auditorium Universität Liechtenstein
Fees
kostenfrei
Registration Deadline:
16.05.2026
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Programm

Nobelpreise verständlich erklärt

Nobelpreise verständlich erklärt

School or Professorship:
Am 17. Januar 2026 wird der Standort Ebaholz der Universität Liechtenstein zur Bühne internationaler Spitzenforschung. Wir laden die Öffentlichkeit, Schulen und Fachvereinigungen ein, die 2025 verliehenen Nobelpreise für Chemie, Physik, Medizin und Wirtschaft in einer lebendigen und anschaulichen Atmosphäre zu entdecken.
Die einzelnen Nobelpreise werden von Vertreterinnen und Vertreter aus dem Netzwerk der renommierten Lindauer Nobelpreistagung vorgestellt. In kurzweiligen Vorträgen werden so spannende Einblicke in komplexe wissenschaftliche Durchbrüche geboten.
Die Veranstaltung beginnt um 17:00. Das offizielle Programm endet um 18:45.

Das Programm im Überblick:
Begrüssung: Nikolaus Turner, Vorstandsmitglied des Kuratoriums und der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen.
Physik: Prof. Rainer Blatt (Universität Innsbruck) erläutert den quantenmechanischen Tunneleffekt und die Energiequantisierung.
Chemie: Prof. Heiner Linke (Universität Lund) gibt Einblicke in die Welt der Metall-organischen Gerüste (MOFs).
Physiologie/Medizin: Dr. Teresa Wagner (NMI Tübingen/Reutlingen) erklärt die Mechanismen der peripheren Immuntoleranz.
Wirtschaftswissenschaften: Elisabeth Hofmeister (Max-Planck-Institut) spricht über nachhaltiges Wachstum.

Im Anschluss können Sie in einer Fragerunde direkt mit den Experten diskutieren. Den Abschluss bildet ein Empfang im Foyer, der Raum für persönlichen Austausch und Networking bietet.
Erleben Sie Wissenschaft hautnah!
17 Jan
When and Where
Sa, 17. Jan 2026; 17.00-18.45 Uhr; Standort Ebaholz Universität Liechtenstein
Fees
kostenfrei
Registration Deadline:
17.01.2026
Language
German

Campus Gespräch: Die Initiative - das Gaspedal der Direkten Demokratie erobert die Welt.

Campus Gespräch: Die Initiative - das Gaspedal der Direkten Demokratie erobert die Welt.

Vortragender: Bruno Kaufmann

In der Werkzeugkiste der Demokratie erfüllt die "Initiative" eine ganz besondere Funktion. Sie erlaubt uns Bürgerinnen und Bürger, ein Thema auf die offizielle Tagesordnung zu setzen - und somit ein gezieltes "Agendasetting" zu betreiben.
Die "Initiative" ist der kleine Bruder des "Referendums", der Volkabstimmung zu Sachthemen und hat in den letzten Jahrzehnten an Popularität und Verbreitung hinzugewonnen. Während in Liechtenstein und der Schweiz die "Volksinititiative" durchaus als erwachsenes direktdemokratisches Recht der Mitbestimmung genutzt wird, bleibt dieses Werkzeug - etwa in Italien, Österreich und Deutschland - recht stumpf und erschöpft sich auf Anträge an gewählte Parlamente.
Umgekehrt sind "Initiativ"-Rechte nun auch auf der grenzüberschreitenden Ebene - z.B. in der Europäischen Union in Form der EWU-Bürgerinitiative im Einsatz und werden gar in Form einer "Weltbürger:innen-Initiative" in der UNO erwogen.

Bruno Kaufmann berichtet seit Jahrzehnten als Journalist der Schweizer Rundfunkgesellschaft SRG über die Nutzung von Volksinitiativen und gehört zu den Mit-Initianten der EU-Bürgerinitiative. Als Ko-Präsident der Schweizer Demokratie Stiftung begleitet und fördert er Demokratie-Entwicklungen weltweit und wird in seinem Vortrag aufzeigen, wo und wie "Volksinitiativen" Sinn machen - und wo sie leere Hoffnungen wecken.
Bruno ist Politikwissenschafter, aufgewachsen in der Schweiz und lebt seit vielen Jahren mit seiner Familie in Schweden.

Die Veranstaltungsreihe wird durch die Peter Marxer Lecture Foundation ermöglicht.
05 May
When and Where
Di, 05. Mai 2026; 18.00 Uhr; Auditorium, Campus
Fees
kostenfrei
Registration Deadline:
05.05.2026
Language
German

Campus Gespräch: Polarisierung: Überlegungen zur Ordnung der Politik

Campus Gespräch: Polarisierung: Überlegungen zur Ordnung der Politik

Vortragender: Nils C. Kumkar

Aus der öffentlichen Debatte in den meisten Ländern ist die Sorge vor der Polarisierung nicht wegzudenken: Kaum ein politischer Kommentar, der sich nicht um die Polarisierung der Gesellschaft sorgt, kaum ein Politiker, der sein Programm nicht als Mittel gegen die Polarisierung anpreist - und auch in Umfragen bekunden regelmäßig die meisten Befragten, die zunehmende Polarisierung für ein Problem zu halten. Umso irritierender, dass die empirische Sozialforschung in den Meinungen der selben Befragten genau diese Polarisierung zuverlässig nicht findet. Also alles nur ein Sturm im Wasserglas? Der Vortrag schlägt eine andere Perspektive vor: Was, wenn Polarisierung eine Eigenleistung des politischen Systems ist? Und wenn dem so ist: warum ist diese Sorge ausgerechnet heute so verbreitet?

Nils C. Kumkar ist Soziologe und Mitarbeiter am SOCIUM Zentrum für Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Er forscht zu sozialer Ungleichheit, politischem Konflikt, Kritik und Protest vor allem in den USA und Deutschland. Im August erschien sein vielbeachtetes Buch "Polarisierung: Über die Ordnung der Politik" im Suhrkamp-Verlag.

Die Veranstaltungsreihe wird durch die Peter Marxer Lecture Foundation ermöglicht.
31 Mar
When and Where
Di, 31. Mrz 2026; 18.00 Uhr; Auditorium, Campus
Fees
kostenfrei
Registration Deadline:
31.03.2026
Language
German

Campus Gespräch: Weltordnung - Was ist das und wohin geht sie?

Campus Gespräch: Weltordnung - Was ist das und wohin geht sie?

Vortragender: Prof. Dr. Michael Zürn

Die Verfassung der Welt ist in Bewegung. Es ist die Rede vom Ende der amerikanischen Hegemonie, von Anfechtungen der liberalen internationalen Ordnung, von systemischen Konflikten und von Anarchie. Der Vortrag versucht die Vielfalt der Begriffe zu ordnen und miteinander in Beziehung zu setzen. So lassen sich sechs allgemeine Merkmale eines internationalen politischen Systems identifizieren, mit denen die Differenzen zwischen den Ordnungen seit 1648 erfasst werden können. Im Ergebnis führt das zu drei Thesen. Erstens: Am Ende des 20. Jahrhunderts entstand eine liberale Ordnung, die den Keim des Niedergangs in sich trug. Zweitens schien sich infolgedessen ein systemischer Konflikt zwischen Demokratien und autoritären politischen Systemen herauszubilden, der Ähnlichkeiten mit dem alten Ost-West-Konflikt hatte. Drittens hat der Erfolg autoritär-populistischer Kräfte innerhalb liberaler Demokratien, einschliesslich ihres Aufstiegs zur Macht die Situation erneut verändert. Diesen Entwicklungen könnten in das 18. Jahrhundert zurückführen. Sie könnten aber auch zu einer Dynamik führen, in denen eine minimale internationalen Ordnung stünde.

Prof. Dr. Michael Zürn ist Direktor der Abteilung Global Governance am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professor für Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin (FU Berlin). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Legitimität internationaler Institutionen, Global Governance, Demokratie und Liberalismus sowie den weltweiten autoritären Populismus.

Die Veranstaltungsreihe wird durch die Peter Marxer Lecture Foundation ermöglicht.
17 Mar
When and Where
Di, 17. Mrz 2026; 18.00 Uhr; Auditorium, Campus
Fees
kostenfrei
Registration Deadline:
17.03.2026
Language
German

Campus Gespräch: Live aus der Ukraine: Einschätzungen und Erfahrungen einer Korrespondentin

Campus Gespräch: Live aus der Ukraine: Einschätzungen und Erfahrungen einer Korrespondentin

Vortragende: Luzia Tschirky

Der russische Angriffskrieg bedeutet eine Zäsur für die Ukraine und für ganz Europa. Ein Ende dieses Krieges ist aller diplomatischen Gespräche zum Trotz nicht absehbar. Nie seit dem Ende des 2. Weltkrieges kam es zu einem so grossen Krieg auf dem europäischen Kontinent. Das Gefühl der Sicherheit der vergangenen Jahrzehnte wird grundsätzlich in Frage gestellt. In ihrem Referat gibt Journalistin Luzia Tschirky Einschätzungen zum bisherigen Verlauf und der möglichen Weiterentwicklung des russischen Angriffskrieges. Sie hat den Krieg vom allerersten Tag an bei den Menschen in der Ukraine vor Ort erlebt und aus unmittelbarer Nähe gesehen, wie das Leben von Millionen für immer verändert wurde. Im Krieg dokumentiert sie, was blinde Gewalt für die Menschen bedeutet.
Der russische Angriffskrieg bedeutete auch eine persönliche Zäsur für Luzia Tschirky. Während fünf Jahren arbeitete die Journalistin als Korrespondentin für das Schweizer Fernsehen. In den Jahren vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sie in Moskau erfahren, wie Wladimir Putin mit Repression im Inland den Boden ebnete für den grossangelegten Angriff auf die Ukraine. Mit dem Überfall rückten die blinde Gewalt und ihre Folgen ins Zentrum der Arbeit von Luzia Tschirky. In ihrem Referat gibt die Journalistin einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit in Russland und in der Ukraine.

Die Veranstaltungsreihe wird durch die Peter Marxer Lecture Foundation ermöglicht.
24 Feb
When and Where
Di, 24. Feb 2026; 18.00 Uhr, Auditorium, Campus
Fees
kostenfrei
Registration Deadline:
24.02.2026
Language
German

Campus Gespräch: Digitale Souveränität - Machen!

Campus Gespräch: Digitale Souveränität - Machen!

Vortragender: Prof. Dr. Harald Wehnes

Wie entkommen wir der digitalen Kolonie, die Wirtschaft, Gesellschaft und Demokratie bedroht? Europas ökonomische und sicherheitspolitische Lage ist alarmierend. Die jüngsten Ausfälle von Rechenzentren bei AWS, Microsoft und anderen zeigen, wie real das Risiko digitaler Abschaltungen durch die US-Administration ist - und wie gross ihr Erpressungspotenzial. Noch gravierender ist die wirtschaftliche Dimension: Die EU verzeichnete im vergangenen Jahr ein Rekorddefizit von 148 Milliarden Euro in der Dienstleistungsbilanz mit den USA, bei einer ungebremsten Steigerungsrate von 36 %.

Prof. Dr. Harald Wehnes vom Institut für Informatik der Universität Würzburg beleuchtet in seinem Vortrag die Gefahren digitaler Abhängigkeiten. Er zeigt Wege auf, wie Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen schrittweise ihre Unabhängigkeit zurückgewinnen können. Dabei stellt er alternative Produkte, Clouds und IT-Dienstleistungen vor und präsentiert erfolgreiche Migrationsbeispiele aus Behörden und Unternehmen. Wehnes, Sprecher des Präsidiumsarbeitskreises "Digitale Souveränität" der Gesellschaft für Informatik e.V., bringt über 30 Jahre Erfahrung als IT-Manager in Wirtschaft und Verwaltung mit. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er zwei Bände unter dem Titel "KI in der Projektwirtschaft".

Die Veranstaltungsreihe wird durch die Peter Marxer Lecture Foundation ermöglicht.
27 Jan
When and Where
Di, 27. Jan 2026; 18.00 Uhr, Auditorium, Campus
Fees
kostenfrei
Registration Deadline:
27.01.2026
Language
German
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