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Text Mining for Curriculum Design for Multiple Information Systems Disciplines

Project Description

Curriculum-Design betrifft alle Universitäten in Europa. Traditionell wird dies manuell durch Akademiker mit jahrelanger Erfahrung im Designprozess durchgeführt. Entscheidungen darüber, welcher Inhalt im Curriculum miteinbezogen werden soll und welche Kompetenzen übermittelt werden sollen, werden oft aufgrund stark subjektiver Eindrücken der Einzelnen getroffen. Dadurch, dass die Curricula durch Akademiker erstellt werden, besteht ein grosses Risiko, dass primär nur das akademische Interesse verfolgt wird. Während sich Curricula in vielen sozialwissenschaftlichen Bereichen nur langsam verändern, benötigen Curricula in technischen Disziplinen, wie Information Systems, häufig Aktualisierungen. Gleichzeitig verändert sich der Bedarf des Marktes an Absolventen ebenfalls schnell. Einerseits macht diese Hochgeschwindigkeitsentwicklung im Bereich Information Systems das Curriculum-Design extrem schwierig, da es die permanente Aufmerksamkeit gegenüber von der Industrie nachgefragter Fähigkeiten und Kompetenzen, sowie die bewusste Wahrnehmung von aktuellen Technologien, Tools und Methoden fordert. Andererseits bietet die Disziplin Data Science, im Besonderen Text Mining, neue Möglichkeiten, den Curriculum-Designprozess zu unterstützen.

Es gibt einen Überfluss an vorhandenen Informationen, wie beispielsweise Job-Anzeigen aus der Industrie und Curricula von zahlreichen akademischen Institutionen, die aufgrund des immensen Umfangs an Informationen nur mit semi-automatischen Mitteln gehandhabt werden können. Die Methode, die wir entwickeln und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen werden, könnte daher das Curriculum-Design auch für andere wissenschaftliche Disziplinen in Europa vereinfachen. Wir hoffen, dass diese State-of-the-Art-Methode, die für das Curriculum-Design verwendet wird, auch sonst Nutzen für die lokale Industrie in Liechtenstein stiften kann.

Relevance to Liechtenstein

Vorsprung in der Lehre bildet die Grundlage fuer Vorsprung in der Industrie. Mit diesem Projekt wird nicht nur sichergestellt, dass die vermittelten Lehrinhalte aktuell sind, sondern es wird auch die Methodik diese zu eroieren verbessert.

Schlüsselwörter

Text-Mining Curriculum Design

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Joshua Peter Handali M.Sc.
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Prof. Dr. Johannes Schneider
- Projektleiter
Professor - Artificial Intelligence und Data Science
Projektleiter
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Testing International Asset Allocation

Project Description

This empirical project summarizes our research effort on international stock portfolio diversification in asset management.
In practice we notice that investment advisors offer their clients internationally diversified portfolios with only minor attention for different reference currencies. Main object of this project: How would have been the structure for an internationally diversified stock portfolio for a European investor? As a result we can conclude in that exchange rate changes show a big influence on optimal portfolio structure for European investors.
In reality this is often neglected by many international asset advisors, who very often offer one internationally structured portfolio to investors from different currency regions.

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Projektleiter
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Projektleiter
Dr. Marcel Vaschauner MBA
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Taxes and Corporate Risk Taking

Project Description

Die unternehmerische Risikobereitschaft ist von grundlegender Bedeutung für den Erfolg und den nachhaltigen Fortbestand eines Unternehmens. Bei jeder Investitionsentscheidung muss der Unternehmer zwischen der Chance eines höheren Ertrags und dem Risiko eines grösseren Verlustes abwägen. Domar und Musgrave (1944) argumentieren, dass eine proportionale Steuer mit vollem Verlustausgleich die Risikobereitschaft erhöht. Wenn jedoch die Besteuerung den Ertrag und das Risiko im gleichen Ausmass reduziert, so wird das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag nicht verändert. Dies führt zu einer stärkeren Nachfrage der Investoren nach ertrags- und risikoreicheren Investitionen.

In diesem Kontext analysiert dieses Forschungsprojekt die Auswirkungen des Eigenkapitalzinsabzug (Allowance for Corporate Equity, ACE) auf die Risikobereitschaft von Unternehmern. Obwohl die Vorteile des Eigenkapitalzinsabzug in der ökonomischen Literatur bereits gut erforscht sind, gibt es wenig relativ wenig Erkenntnisse über die Wirkung des Eigenkapitalzinsabzugs auf die unternehmerische Risikobereitschaft.

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, die Wirkung von verschiedenen Steuersystemen, Steuersätzen sowie unterschiedlichen Verlustvortragsregeln auf die unternehmerische Risikobereitschaft zu analysieren.

Relevance to Liechtenstein

Der Eigenkapitalzinsabzug ist ein Eckpfeiler des Liechtensteinischen Steuersystems. Somit sind die Forschungsergebnisse über das Zusammenspiel zwischen dem Eigenkapitalzinsabzug und der unternehmerischen Risikobereitschaft für die wirtschaftliche, soziale und industrielle Entwicklung des Landes relevant. Das Forschungsprojekt wird in Kooperation mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführt.

Steuerliche Anreize und die globale Mindeststeuer

Project Description

Aus unterschiedlichsten Motiven heraus gewähren viele Staaten Anreize, die ausgewählte Bran-chen oder Tätigkeiten steuerlich begünstigen. In Kürze werden solche nationalen Vorschriften mit dem OECD/G20-Rahmenwerk zur globalen Mindestbesteuerung multinationaler Unternehmen (GloBE) zusammentreffen, das von mehr als 135 Staaten weltweit befürwortet wird. Danach soll von grossen multinationalen Unternehmensgruppen zukünftig ein Mindeststeuersatz von 15% erhoben werden, sofern die effektive Steuerbelastung in einer Jurisdiktion, in der eine Unternehmensgruppe tätig ist, diesen Wert unterschreitet. Wann immer also steuerliche Anreize den effektiven Steuersatz unter die 15%-Schwelle senken, oder eine bereits bestehende niedrige Steuerbelastung noch weiter reduzieren, kommen die GloBE-Regeln zur Anwendung. Diese sehen je-doch keine einheitliche Behandlung aller Arten von Steuervergünstigungen bei der Berechnung der zu erhebenden Zusatzsteuern vor. Stattdessen wird sich GloBE auf verschiedene Steuererleichterungen unterschiedlich auswirken, wobei das Ausmass dieses Effekts weitgehend von der Ausgestaltung des Anreizes abhängt. Die Tatsache, dass einige Steuervergünstigungen weniger anfällig für eine Nachbesteuerung unter GloBE sind als andere, eröffnet erheblichen Spielraum für fiskalpolitische Massnahmen zur Gewährung effektiver steuerlicher Anreize.

Tackling the Complexity of Managing Paradoxes

Project Description

Unternehmen und andere Organisationen sehen sich mit immer mehr Anforderungen und Zielsetzungen von Seiten ihrer unterschiedlichen Anspruchsgruppen konfrontiert. Sie müssen unter anderem effizient und profitabel sein, sollen Innovation treiben und die Zukunft gestalten und es wird von ihnen erwartet, einen wertvollen Beitrag zu gesellschaftlichen Herausforderungen zu leisten. All diese Aktivitäten können sich gegenseitig unterstützen (z.B. wenn neue Technologien die Effizienz verbessern oder wenn ein sozialer Beitrag neue Geschäftsfelder eröffnet). Gleichzeitig stehen die Aktivitäten aber auch in Konkurrenz um Ressourcen und Aufmerksamkeit des Managements, weshalb die Erreichung eines Ziels oftmals auf Kosten eines anderen geht. Die wissenschaftliche Literatur beschreib das Verhältnis zwischen diesen Zielen als paradoxe Spannungsfelder und hat in den vergangenen Jahren untersucht, mit welchen Mechanismen und Führungsansätzen diese adressiert werden können. Die Forschung ist jedoch relativ fragmentiert. Indem sie sich auf einzelne Mechanismen und Führungsansätze konzentriert, vernachlässigt sie deren Interaktion. Dieses Projekt hat genau hier angesetzt und das Zusammenspiel von unterschiedlichen paradoxen Spannungsfeldern und Führungsansätzen untersucht.

Im ersten Teilprojekt ging es darum, wie bzw. ob paradoxe (agile/flexible) Führung, Struktur und Kultur zusammenwirken und damit Unternehmen befähigen, Erneuerung und Optimierung gleichermassen zu verfolgen. Auf Basis einer fragebogenbasierten Studie von mittelständischen Unternehmen konnten wir gemeinsam mit Partnern von der Cass Business School und der London Business School zeigen, dass sich diese Faktoren entgegen der üblichen Annahmen nicht gegenseitig verstärken sondern potentiell eher behindern.

Das zweite Teilprojekt zielte darauf ab, zu untersuchen, wie Unternehmen Akquisitionen nutzen können, um einerseits neue Fähigkeiten zu erlangen und andererseits ihre bestehende Marktposition zu stärken. Zu diesem Zweck wurden insgesamt 3'888 Akquisitionen von 153 Unternehmen über zehn Jahre untersucht. Die Auswertung gemeinsam mit Kolleginne und Kollegen von der Universität St. Gallen hat ergeben, dass Akquisitionen zwar auf eines der beiden Ziele ausgerichtet sein sollten, der Unternehmenswert aber vor allem dann steigt, wenn Unternehmen gleichzeitig Akquisitionen mit unterschiedlichen Zielen kombinieren.

Das dritte Teilprojekt hat untersucht, wie sich eine internationale, philantropisch finanzierte Non-Profit-Organisation in ein sich finanziell selbsttragendes Unternehmen mit einem starken sozialen Auftrag entwickeln kann. Zu diesem Zweck wurde, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von der Universität Genf, eine interviewbasierte Studie in einem aus der Schweiz gegründeten und vor allem in Lateinamerika tätigen Unternehmen durchgeführt. Diese hat gezeigt, wie unterschiedliche Landesorganisation mit den Spannungsfeldern aus lokaler vs. globaler Ausrichtung und aus ökonomischen vs. sozialen Interessen umgegangen sind und wie sich diese gegenseitig beeinflussen.

Projektergebnisse:

Relevance to Liechtenstein

Die erfolgreichen Unternehmen und Organisationen im Fürstentum Liechtenstein sind aufgrund ihrer Positionierung einer Reihe von Spannungsfeldern ausgesetzt. Unternehmen müssen angesichts der hohen Standortkosten hocheffizient arbeiten und gleichzeitig ihre Innovationsführerschaft in den für das Land so wichtigen internationalen Märkten bewahren. Ein Teil der Forschung des Projektes erlaubte die Identifikation von Ansätzen hinsichtlich Führung, Kultur und Struktur, um dieses Spannungsfeld erfolgreich zu bewältigen. Diese wurden auch bereits im Rahmen eines Workshops für ein liechtensteinisches Unternehmen in der Praxis angewendet. Neben erfolgreichen Unternehmen ist das Fürstentum Liechtenstein auch für seine philanthropischen Aktivitäten und seine gemeinnützigen Stiftungen bekannt. Die von uns erforschte Fragestellung, wie stiftungsfinanzierte non-profit Organisationen das Spannungsfeld aus sozialer und ökonomischer Orientierung überwinden und wirtschaftlich selbsttragend und damit unabhängig werden können, hat das Potential, hier ebenfalls wichtige Impulse zu liefern.

Schlüsselwörter

Innovation Ambidextrie Paradoxien Hybridorganisationen

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Alexander Zimmermann
- Projektleiter
Projektleiter

Publications

Szenariengenerierung für mehrstufige stochastische Optimierung in der Finanzwirtschaft

Project Description

Ziele des Projekts sind zum einen die Entwicklung eines Verfahrens zur Erzeugung von arbitragefreien Szenariobäumen, die als Basis für stochastische finanzwirtschaftliche Optimierungsprobleme verwendet werden können, und zum andern der numerische Vergleich dieses Verfahrens zu alternativen Verfahren aus der Literatur. Inhaltlich wird dabei so vorgegangen, dass mit Hilfe von Verfahren aus der linearen Algebra (im wesentlichen auf Basis von Eigenwertzerlegungen) in Verbindung mit Arbeiten aus der finanzmathematischen Literatur (zur Arbitragefreiheit in zeit- und zustandsdiskreten Modellen) ein Algorithmus zur Erzeugung von Szenariobäumen entwickelt wird, der von vornherein die Arbitragefreiheit der damit generierten Bäume sicherstellt.
Zum Zweck des numerischen Vergleiches wird der neue Algorithmus implementiert (Statistikpaket R) und existierende Algorithmen entsprechend adaptiert, um sie vergleichbar zu machen. Zu erwartende Ergebnisse und Erkenntnisse sind ein stark verbessertes Verfahren zur Erzeugung von Szenariobäumen als Basis für finanzwirtschaftliche Optimierung sowie eine Einschätzung, um wieviel besser dieses neue Verfahren im Vergleich zu existierenden Algorithmen im Hinblick auf Präzision und Rechenzeit abschneidet.

Schlüsselwörter

Finanzwirtschaft Finanzwissenschaft

Systematic Sustainability Catalogue

Project Description

Was ist nachhaltig und was nicht? Die Definition von Nachhaltigkeit in der öffentlichen Debatte ist nicht immer klar. Ziel dieser Forschung ist es, einen Themenkatalog zu erstellen, der eine nachhaltige Baupraxis im Rheintal definiert. Dies geschieht durch die Erstellung einer vergleichenden Analyse der Themenbereiche von Gebäudelabels und anderen Richtlinien sowohl als bisheriger Forschung zur Nachhaltigkeitsdefi-nition. Ziel des Themenkatalogs ist es, Bereiche zu definieren für die weitere Forschung innerhalb des Nachhaltigkeitslabors, sowie Gestaltungsfragen und erste Rahmenbedingungen für das Nachhaltigkeitsstudio.

Relevance to Liechtenstein

Die vorliegende Studie richtet auch einen neuen Blick auf die Siedlungspolitik des Fürstentum Liechtensteins. Themen wie Zersiedelung, öffentlicher Verkehr, Entvölkerung der Dorfzentren, knappe Landwirtschaftsflächen sind ein Dauerthema im Land und würden positive Impulse erhalten. Bereits heute werden die Kontakte zur öffentlichen Hand, der NGOs und der Bevölkerung gesucht.

Scientific, Economic and Societal Impact

Die aktuellen Standards für das Nachhaltige Bauen sind zu sehr aus der Sichtweise von Ingenieuren und Architekten definiert worden und erfüllen damit entscheidende Bedürfnisse des Nachhaltigen Bauens nicht. Zudem sind diese gegenüber dem Bauen als Verursacher von Problemen nicht kritisch genug.

Im vorliegenden holistischen Ansatz werden fünf Bedürfnisthemen als Ordnungsstruktur zugrunde gelegt. Energie und Ressource, Raum und Mobilität, Nahrung und Gesundheit, Demographie und Integration, Werte und Ethik. Davon werden von den bekannten Standards nur die ersten zwei Bedürfnisthemen genügend erfasst. Die Bedürfnisthemen stellen die Lebensqualität der Bewohner ins Zentrum und nicht das Bauen.

Daraus erschliesst sich eine neue Sichtweise auf die Bauprozesse, von der Baukonstruktion, des Architekturentwurfs, des Städtebaus bis zur Landschaftsgestaltung.

Schlüsselwörter

Standard Nachhaltiges Bauen Holistische Nachhaltigkeit Werte und Ethik

Participating Institutions

Synthesis: Personal Resources and Leadership to Mindfully Enhance Human Cognition with Artificial Intelligence

Project Description

Das Forschungsprojekt wird die Auswirkungen von disruptiven technologischen Innovationen auf das Organisationsverhalten untersuchen. Der Einsatz von Technologien wie KI kann die Produktivität, Innovation und Mitarbeitermotivation steigern, aber auch Ängste um Arbeitsplatzverlust hervorrufen. Die Auseinandersetzung mit kritischen Themen wie Voreingenommenheit, Datenschutz und Sicherheit ist entscheidend für die erfolgreiche Implementierung von KI. Eine effektive Führung erfordert Vertrautheit mit KI-Anwendungen, klare Kommunikation von Vorteilen und Grenzen sowie Unterstützung der Mitarbeiter bei der Umstellung. Die Integration von KI erfordert eine Neubewertung der Arbeitsplatzgestaltung, Personalplanung und Investitionen in die Kompetenzentwicklung. Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, Herausforderungen, Chancen und Best Practices im Zusammenhang mit der Einführung von KI zu erforschen und wertvolle Erkenntnisse zur Verbesserung der Unternehmensleistung, Wettbewerbsfähigkeit und des Wohlbefindens der Mitarbeiter zu liefern.

Relevance to Liechtenstein

Das Forschungsprojekt ist besonders relevant für die Region Liechtenstein, da es sich mit den Auswirkungen der Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in Organisationen auf das Verhalten von Mitarbeitern und die Unternehmenskultur auseinandersetzt. Die Ergebnisse können Einblicke in die Herausforderungen und Chancen geben, die mit der Integration von KI in Liechtensteiner Unternehmen verbunden sind, und können somit die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Nutzung von KI in der Region fördern. Zudem kann die Untersuchung dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der Region zu stärken und die Positionierung Liechtensteins als Vorreiter in der verantwortungsvollen Nutzung von KI zu unterstützen.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Forschungsprojekt untersucht die Auswirkungen der Integration von künstlicher Intelligenz (KI) auf Organisationen. Dabei werden die Herausforderungen und Chancen der KI-Adoption beleuchtet, wie z.B. die Auswirkungen auf Entscheidungsfindung, Planung, Kundenservice, Kundenerlebnis, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit sowie Unternehmenskultur und -struktur. Ziel ist es, Best Practices zur Integration von KI in Organisationen zu entwickeln und dabei auf Mitarbeiterbildung, Change Management und ethische Nutzung von KI zu achten. Die Ergebnisse können politischen Entscheidungsträgern und Praktikern Empfehlungen geben, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu steigern und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Schlüsselwörter

Organizational Behavior Innovation Führung Künstliche Intelligenz

SWETLANA - Seamless writing expanding technologies to support thesis writing

Project Description

Thesis Writer - Get your thesis done!

Wissenschaftliche Abschlussarbeiten sind eine grosse Herausforderung für Hochschulen. Entsprechend ihrer Studierendenzahlen müssen sie jährlich hunderte, wenn nicht tausende von Arbeiten betreuen. Dabei bringen die Studierenden in den kurzen Bachelor-Studiengängen oft nur ungenügende Voraussetzungen für das selbständige Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten mit. Viele lernen erst beim Schreiben ihrer Abschlussarbeiten, was wissenschaftliches Schreiben ist. Seamless Learning bietet dank kontextübergreifenden, skalierbaren und flexiblen Lernformen Lösungen dafür. Das Forschungsprojekt entwickelt die Online-Plattform «Thesis Writer» weiter – mit Bezug auf die Seamless-Learning-Perspektive. Sie transformiert die traditionelle personalintensive Anleitung von Abschlussarbeiten ins Digitale und kann mit einer integrierten, webbasierten Plattform eine grosse Zahl von Studierenden erreichen. Die Anleitenden werden dabei von Routine-Instruktionen entlastet und können so intensiver auf die inhaltlichen, methodischen und fachlichen Fragen der Studierenden eingehen. Der Einsatz des Thesis Writer an verschiedenen Hochschulen soll Aufschluss über Akzeptanz, Verwendbarkeit, Integrierbarkeit in Studienabläufe und allfällige Unzulänglichkeiten geben. Aufgrund der aufgezeichneten Interaktionen des Thesis Writer hofft das Projektteam zudem, neue Erkenntnisse für die wissenschaftliche Schreibforschung zu gewinnen und Forschungslücken bei interaktiven Instruktionssystemen zu schliessen. Ein vergleichbares Tool im deutschsprachigen Raum ist bisher nicht bekannt.

Jedes Jahr müssen Tausende von Studierenden wieder aufs Neue den Sprung ins kalte Wasser wagen und eine längere wissenschaftliche Abschlussarbeit schreiben, die Teil ihrer Abschlussprüfung ist. Jedes Mal entsteht wieder die gleiche Ratlosigkeit, Unsicherheit und Suche nach Orientierung. Die Vorbereitung dafür ist in den knappen Bologna-Studiengängen zu kurz und für viele ist es überhaupt das erste Mal, dass sie eine längere wissenschaftliche Arbeit schreiben müssen. TW bietet Hilfe an, die auf diese Situation zugeschnitten ist. TW stimmt auf die Arbeit ein und begleitet die Schreibenden über den ganzen Herstellungsprozess hinweg.

www.thesiswriter.zhaw.ch

Project Participants

Employee
Dr. Roman Banzer
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Kirsten Steinhofer
- Administration
Studiengangsbetreuerin - Studienservice Assistentin - Liechtenstein Undergraduate and Graduate School Assistentin - Senat
Administration
icon
Employee
Mag. Gabriele Hojas
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

SUSTENTERPRISE: Junge KonsumentInnen im Dialog mit der Wirtschaft zum Thema Nachhaltigkeit

Project Description

Im Projekt "SUSTENTERPRISE" gingen Schülerinnen der 6. Klasse des Privatgymnasiums Sacré Coeur Riedenburg aus Bregenz im zweiten Schulhalbjahr 2011 gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen aus Sozial-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften sowie ihrem Geographielehrer dem Thema Nachhaltigkeit / nachhaltige Produkte in Wirtschaftsunternehmen und der Glaubwürdigkeit von Nachhaltigkeitskonzepten auf die Spur. Obwohl das Thema Nachhaltigkeit in Form von CSR (Corporate Social Responsibility) in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sich bereits mannigfaltig manifestiert hat, gibt es Wissenslücken und Forschungsbedarf: in diesem Projekt galt es zu untersuchen, wie glaubhaft Nachhaltigkeitskonzepte der Wirtschaft bei jungen KonsumentInnen ankommen, und welche Handlungsempfehlungen sie den Firmen geben würden, um ihre Kauf-Loyalität über längere Zeit zu erhalten. Das Forscherinnenteam führte dazu gemeinsam mit den Schülerinnen Literaturrecherchen sowie empirische qualitative Analysen durch: Nach der Einarbeitung in ihr Forschungsthema sowie ins wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen eines ganztägigen Workshops an der Schule beteiligen sich die Schülerinnen an der Durchführung der qualitativen Pilotstudie: Sie führten nach einer intensiven Planungs- und Vorbereitungsphase (massgeschneiderte Erarbeitung des Fragenkatalogs, Recherchen zum Unternehmen) gemeinsam mit den beiden Projektkoordinatorinnen einen Workshop mit dem Testunternehmen Martinshof in Buch bei Bregenz durch und erarbeiteten mit den Workshopteilnehmern eine Bewertung der Nachhaltigkeitsperformance unter Anwendung der Methode "Nachhaltigkeitscheck". In der Folge traten sie als junge kritische Konsumentinnen in den Dialog mit der Wirtschaft zum Thema Nachhaltigkeit und gaben kritische Empfehlungen aus ihrer Perspektive. Das Projekt wurde gefördert durch den Preis Liechtenstein 2010 / Nachwuchsförderung der Universität Innsbruck in Höhe von EUR 4000.

Scientific, Economic and Societal Impact

Innovative Aspekte dieses Projektes:
  • Sichtweise des Themas Nachhaltigkeit und Firmen aus Perspektive von zukünftigen jungen KonsumentInnen ist ein wesentlicher Projektbestandteil
  • Zusammenarbeit und Dialog zwischen jungen Konsumentinnen, Wirtschaft und Wissenschaft in Form eines angewandten Projekts, in dem die Schülerinnen aktiv Projektrollen und Verantwortung einnehmen
  • Anwendung eines Firmenchecks zur Evaluierung der Nachhaltigkeitsperformance unter Einbezug von jungen Konsumentinnen, die in weiterer Folge Maßnahmen zur
Verbesserung des Nachhaltigkeitsprofils mit dem Unternehmen diskutieren

Schlüsselwörter

Marketing Entrepreneurship

Project Participants

Employee
Prof. (FH) Dr. habil. Christine Vallaster
- Projektleiterin
Projektleiterin
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