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Sustainable Investors' Investment Preferences

Project Description

Aufgrund der weltweit zunehmenden Forderungen- sowohl in der Gesellschaft wie auch in der politischen Führung - nach einer Transformation in eine Nachhaltige Ökonomie treten zuneh-mend Investoren auf, die nachhaltig investieren wollen. Gegenüber den Präferenzen traditionel-ler Anleger ist zu erwarten, dass diese Investoren ein verändertes Präferenz-Portfolio aufwei-sen.
Dieses Projekt untersucht, wie die Präferenzen nachhaltiger Investoren charakterisiert werden können. Eventuell sind diese keineswegs über alle nachhaltigen Investoren gleich, sondern un-terscheiden sich je nach Einstufung in Privatinvestoren und institutionelle Investoren oder in Ab-hängigkeit ihrer kulturellen Herkunft oder ihrer Zugehörigkeit zu verschiedenen Generationen-Gruppierungen. Bisher existieren hierzu nur eine sehr geringe Anzahl empirischer Untersuchun-gen, sodass bisher kaum klare Vorstellungen zur Zusammensetzung der Präferenzen nachhalti-ger Investoren vorliegen.
Nur wenn ein ausreichendes Wissen über diese Präferenzen vorliegt wird es möglich sein, Pro-duktangebote zielorientiert auf unterschiedliche Investorengruppen auszurichten, um so die Be-dürfnisse besser zu befriedigen mit dem Ziel, die Transformationsgeschwindigkeit zu einer nach-haltigen Wirtschaft möglichst zu fördern.
Mit dieser Studie tragen wir zur finanzwirtschaftlichen Literatur bei, indem wir erklären, nach welchen Kriterien eine spezifische nachhaltige Investorengruppe ihre Investmententscheidun-gen trifft.

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Projektleiter
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Projektleiter

Sustainable Innovation - Scouting, Effects, and Implementation

Project Description

Der menschengemachte Klimawandel ist wissenschaftlich bestätigt und im Bewusstsein der Öffentlichkeit angekommen, in der Rufe nach einer nachhaltigen Ausrichtung von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systemen lauter werden. Als Konsequenz stellen auch Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus. Dabei wollen wir untersuchen, welchen Beitrag Innovationen leisten können, um Unternehmen und dadurch auch die gesamte Gesellschaft nachhaltiger aufzustellen.
Zunächst wollen wir den Begriff "Sustainable Innovation" besser verstehen und führen eine bibliometrische Analyse zum Thema durch. Dabei werden wir toolbasiert mehrere tausend wissenschaftliche Veröffentlichungen zu den Themen sustainable, economical and social innovation analysieren. Dies wird uns dabei helfen, eine Definition zu erarbeiten und gleichzeitig Trends und emergente Themen zu erkennen. Im nächsten Schritt wollen wir dann herausfinden, ob innovative Unternehmen automatisch nachhaltiger sind und welche Säulen der Nachhaltigkeit besonders durch Innovationsfähigkeiten beeinflusst werden. Im letzten Schritt der Forschungsarbeit soll dann ein Prozess aufgesetzt werden, der sich auf die Entwicklung von nachhaltigen Innovationen fokussiert. Dafür wollen wir zunächst emergente Technologien mittels Bibliometrie identifizieren, die dann auf Nachhaltigkeit geprüft und im Unternehmen umgesetzt werden sollen.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit Innovation Emerging Technologies ESG

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Martin Angerer
- Betreuer
Professor - Innovative and Digital Finance Studienleiter MSc IF - Liechtenstein Business School
Betreuer
icon
Employee
Dr. rer. oec. Fabian Stein
- Doktorand
Doktorand
Prof. Dr. Martin Müller
- Kobetreuer
Kobetreuer

Sustainable Finance, Investors' Preferences and Shareholder Value

Project Description

Das Dissertationsprojekt setzt sich mit Nachhaltigkeit im Finanzwesen auseinander. Im Fokus stehen die Präferenzen von Investoren und der Shareholder-Value. Die Dissertation erfolgt kumulativ und wird sich aus bis zu vier unterschiedlichen Forschungsprojekten zusammensetzen.
Das erste Projekt beschäftigt sich mit Frage, ob nachhaltiges Investieren durch Unternehmen Einfluss auf das Verhalten potentieller Investoren hat. Hierzu werden Aktienkursreaktionen auf unterschiedliche ESG-Parameter gemessen und analysiert.
Der zentrale Forschungsinhalt des zweiten Papers ist der Bereich Social Impact Investing. Im Gegensatz zur allgemein verbreiteten Anwendung von ESG-Kriterien im Asset Management (passiv) ist das Ziel von Impact Investing eine aktive, nachhaltige Entwicklung. Es soll untersucht werden, inwiefern sich das Investorenverhalten bei der Anwendung von ESG-Kriterien oder Impact Investing unterscheidet.
Ursprünglich aus dem Marketing-Bereich stammend, wird die Conjoint-Analyse im folgenden Projekt 3 eingesetzt, um Präferenzen und Entscheidungsprozesse bei nachhaltigen Investitionsentscheidungen zu untersuchen. In Kooperation mit Praxispartnern soll die Stakeholderzufriedenheit analysiert werden.

Schlüsselwörter

Sustainable Finance Impact Investing Investoren Präferenzen

Project Participants

Employee
Dr. Hendrik Peer Kimmerle
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Betreuer
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Betreuer
Prof. Dr. Martin Kukuk
- Kobetreuer
Kobetreuer

Sustainability-aware Business Process Management (SABPM)

Project Description

Ziel des Projekts Sustainability-aware Business Process Management (SABPM) ist die Untersuchung der Integration ökonomischer, sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit in Organisationen. Im Rahmen einer Action-Research-Studie an der Universität Liechtenstein werden dazu zunächst die Ziele, die von der Universität in Bezug auf ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit verfolgt werden, identifiziert. Darauf aufbauend wird untersucht, welche Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele zum Einsatz kommen können. Insbesondere wird die Frage gestellt, welche Rolle Prozessveränderungen bei der Transformation zu nachhaltigen Organisationen spielen und wie in diesem Kontext die Transformationskraft (Transformative Power) von Informationssystemen genutzt werden kann. Das Ergebnis dieser Untersuchungen ist ein erklärendes und vorhersagendes theoretisches Modell, das eine Grundlage für die Entwicklung von Gestaltungsempfehlungen für ein nachhaltigkeitsorientiertes Prozessmanagement schafft.
Die Ergebnisse werden in Zusammenarbeit mit regionalen Organisationen aus Wirtschaft und Verwaltung evaluiert und generalisiert, um ihre Gültigkeit und Anwendbarkeit über den Kontext
der Universität Liechtenstein hinaus zu gewährleisten. Organisationen werden so in die Lage versetzt, Nachhaltigkeit – über Prozessveränderungen sowie den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien – dauerhaft zu implementieren.

Relevance to Liechtenstein

Im Rahmen des Forschungsprojektes SABPM wird ein erklärendes und vorhersagendes Modell entwickelt (das SABPM-Framework), das die Rolle von Prozessveränderungen und IKT-Einsatz im Rahmen der Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Praktiken in Organisationen erklärt. Dieses Framework dient insbesondere der Universität Liechtenstein bei der Analyse, Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Praktiken. Darüber hinaus profitieren auch andere Organisationen in der Region von den Ergebnissen. Zunächst können die Erkenntnisse unmittelbar auf andere regionale Hochschulen übertragen werden. In diesem Zusammenhang nimmt insbesondere die Internationale Bodensee-Hochschule eine wichtige Multiplikatorfunktion ein. Darüber hinaus werden weitere regionale Organisationen aus Wirtschaft und Verwaltung in die Evaluation und Dissemination der Ergebnisse eingebunden. Die gemeinsame Entwicklung von Innovationspotentialen für die Region garantiert einen zusätzlichen praktischen Nutzen des Forschungsprojekts auch über die Projektdauer hinaus.

Scientific, Economic and Societal Impact

Im Rahmen des Forschungsprojektes SABPM wird ein erklärendes und vorhersagendes Modell entwickelt (das SABPM-Framework), das die Rolle von Prozessveränderungen und IKT-Einsatz im Rahmen der Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Praktiken in Organisationen erklärt. Dieses Framework dient insbesondere der Universität Liechtenstein bei der Analyse, Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Praktiken. Darüber hinaus profitieren auch andere Organisationen in der Region von den Ergebnissen. Zunächst können die Erkenntnisse unmittelbar auf andere regionale Hochschulen übertragen werden. In diesem Zusammenhang nimmt insbesondere die Internationale Bodensee-Hochschule eine wichtige Multiplikatorfunktion ein. Darüber hinaus werden weitere regionale Organisationen aus Wirtschaft und Verwaltung in die Evaluation und Dissemination der Ergebnisse eingebunden. Die gemeinsame Entwicklung von Innovationspotentialen für die Region garantiert einen zusätzlichen praktischen Nutzen des Forschungsprojekts auch über die Projektdauer hinaus.

Schlüsselwörter

Geschäftsprozessmanagement

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Projektleiter
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Projektleiter
icon
Prof. Dr. Stefan Seidel
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Prof. em. DI MAAS Peter Droege
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Dr. Leona Chandra Kruse
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Successful Adoption of Business Process Management

Project Description

The dissertation addresses the importance of successful Business Process Management (BPM) adoption as it has a direct impact on having a successful business. Therefore, the general objective of this Ph.D. dissertation is to support organizations to successfully adopt. To this end, the author addresses various directions such as organizational and operational perspectives in order to evaluate BPM and study the role of new technologies in BPM. In addition, an Agile approach is combined with BPM in order to better manage process change within organizations through sense and response to necessary changes. Accordingly, the author is interested in finding the answer to the general question: " How can we lead organizations to successfully adopt Business Process Management (BPM) for managing process change? ".

Schlüsselwörter

Geschäftsprozessmanagement

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Peyman Badakhshan MSc, M.Eng.
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Betreuer
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Betreuer
icon
Employee
Prof. Dr. Jan Mendling
- Kobetreuer
Kobetreuer

Student Literacy in Sustainable Finance

Project Description

Angesichts der bevorstehenden Herausforderungen veröffentlichte die EU-Kommission 2018 ihren Aktionsplan: "Financial Sustainable Growth", der unter anderem darauf abzielt, die Kapitalströme auf eine nachhaltigere Wirtschaft auszurichten. Die Förderung des Verständnisses für nachhaltige Finanzen kann ein wesentliches Element sein, um dieses Ziel des EU-Aktionsplans zu erreichen und somit die Nachhaltigkeitstransformation in der Europäischen Union zu fördern. In diesem Sinne hat auch der Rat für Nachhaltige Finanzen der deutschen Bundesregierung auf die Bedeutung einer nachhaltigen Finanzkompetenz hingewiesen, die Kleinanleger in die Lage versetzen kann, eine treibende Kraft bei der Transformation der Wirtschaft zu werden. Die Motivation hinter unserem Projekt ist also, den allgemeinen Bedarf an nachhaltiger Finanzkompetenz zu decken. Wir sind der Meinung, dass dieser spezielle Teil der Finanzkompetenz eine wesentliche Lebenskompetenz ist und dass die Notwendigkeit einer nachhaltigen Finanzbildung in der heutigen Welt immer wichtiger wird. Angesichts des wachsenden Bewusstseins für den Klimawandel und die Notwendigkeit eines nachhaltigeren Finanzsystems müssen Einzelpersonen und Institutionen die Grundsätze und Praktiken des nachhaltigen Finanzwesens verstehen und sich mit ihnen auseinandersetzen. Unser Projekt zielt darauf ab, einen Beitrag zu diesem Bedarf zu leisten, indem wir ein umfassendes Programm entwickeln und umsetzen, das sich auf die Vermittlung von Kenntnissen über nachhaltige Finanzen konzentriert. Durch eine Befragungsstudie, einen fakultätsübergreifenden Lehrplan und eine Bewertung der Kompetenz im Bereich der nachhaltigen Finanzen wollen wir Studenten und Lehrkräfte mit dem Wissen und den Fähigkeiten ausstatten, die notwendig sind, um die Prinzipien und Praktiken der nachhaltigen Finanzen zu verstehen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen und zu einem nachhaltigeren Finanzsystem beizutragen. Wir sind der Meinung, dass unser Projekt angesichts des dringenden Bedarfs an einem größeren Bewusstsein und Verständnis für die Grundsätze und Praktiken des nachhaltigen Finanzwesens äußerst relevant und zeitgemäß ist. Das Projekt steht im Einklang mit den Zielen des Programms Erasmus+, das Lernen, Lehren und Kompetenzentwicklung fördern und zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen beitragen soll. Daher sollte unser Projekt aufgrund seines Potenzials, sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene eine bedeutende Wirkung zu erzielen, gefördert werden. Durch die Förderung von Kenntnissen über nachhaltige Finanzen sowie von Grundsätzen und Praktiken der nachhaltigen Finanzwirtschaft unter Schülern und Lehrern können wir zum Aufbau eines nachhaltigeren Finanzsystems und zu einer nachhaltigeren Zukunft für alle beitragen. Darüber hinaus können die Ergebnisse unseres Projekts als Modell für andere Bildungseinrichtungen und Organisationen auf der ganzen Welt dienen und die Vermittlung von Kenntnissen über nachhaltige Finanzen auf Jahre hinaus fördern.
Das Ziel des Projekts ist es, das Verständnis und das Wissen über nachhaltige Finanzen zu messen und zu verbessern, nachhaltige Finanzkompetenz zu fördern und ein nachhaltiges Finanzökosystem zu unterstützen. Mit der Durchführung einer Umfrage, der Erarbeitung eines Lehrplans und der Einführung einer Bewertung der nachhaltigen Finanzkompetenz wollen wir den Menschen die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse vermitteln, um fundierte Entscheidungen über nachhaltige Finanzen zu treffen.


Strukturierung zur Unternehmensnachfolge

Project Description

Eine geordnete und erfolgreiche Unternehmensnachfolge bedarf eines breit gestreuten Wissens in den verschiedensten Rechtsbereichen. So müssen neben gesellschaftsrechtlichen Überlegungen mitunter auch erbrechtliche und zivilrechtliche Fragen geklärt werden. Bei einem grenzüberschreitenden Sachverhalt kommt es überdies zur Anwendung internationaler Kollisionsnormen. Das vorliegende Forschungsprojekt möchte sich den gesellschaftsrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten bei bzw. vor der Unternehmensnachfolge widmen. Dabei soll nicht nur auf gesellschaftsvertragliche Gestaltungsvarianten näher eingegangen werden, sondern werden auch alternative Strukturierungen für einen generationenübergreifenden Vermögenstransfer vorgestellt.
Ziel dieses Projekts ist es, durch rechtsvergleichende Forschung die Grenzen und Möglichkeiten bei der Strukturierung der Unternehmensnachfolge darzustellen und damit sowohl der Rechtsprechung als auch der Praxis durch Veröffentlichungen, konkrete Anhaltspunkte für auftretende Rechtslücken und Rechtsunsicherheiten zu geben.

Relevance to Liechtenstein

Die gegenständliche Forschungsarbeit möchte einen praxisnahen und ebenso wichtigen Beitrag für geplante und zukünftige Unternehmensübergänge leisten. Ein Blick auf die Rechtsordnungen benachbarter Staaten soll dabei die Möglichkeit bieten, eine den liechtensteinischen Spezifika entsprechende Lösung auszuarbeiten, mit der der Generationenübergang erheblich erleichtert wird. Vor allem die liechtensteinische Wirtschaft profitiert von einer geordneten Unternehmensnachfolge, die sich zumeist auf Grund der Komplexität und des Zusammentreffens mehrerer Rechtsbereiche (beispielsweise Vertragsrecht, Erb- und Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Kollisionsrecht) sowie auch betriebswirtschaftliche Aspekte, als sehr schwierig gestalten kann.

Schlüsselwörter

Gesellschaftsrecht Unternehmensnachfolge Rechtsvergleich Stiftungsrecht Recht

Project Participants

Publications

Strukturbrüche in makroökonomischen Zeitreihen

Project Description

Makroökonomische Zeitreihen sind typischerweise trendabhängig. Für die Analyse und Prognose ist es von Bedeutung, ob die Trendkomponente der Zeitreihe stochastischer oder deterministischer Art ist. Es ist bekannt, dass klassische Unit-Root Tests zu häufig die Hypothese eines stochastischen Trends nicht ablehnen, wenn ein Strukturbruch in der Zeitreihe vorliegt. In der Literatur wurden verschiedene Testverfahren entwickelt, die Strukturbrüche in Zeitreihen bei der Durchführung von Unit-Root-Test zu berücksichtigen. Im Rahmen des Forschungsprojekts soll ein methodischer Überblick erarbeitet werden und verschiedene makroökonomische Zeitreihen für die Schweizer und Liechtensteiner Wirtschaft untersucht werden. Die Ergebnisse hinsichtlich der Charakterisierung des Trends in makroökonomischen Zeitreihen kann Implikationen für die Wirtschaftspolitik liefern.

Schlüsselwörter

Konjunkturforschung

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Carsten-Henning Schlag
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Dr. habil. Kersten Kellermann
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Struktur und Dynamik der Kleinstvolkswirtschaft Liechtenstein

Project Description

Der Beitrag analysiert die Struktur und Dynamik der Liechtensteiner Volkswirtschaft anhand verschiedener Indikatoren. Dabei zeigt sich, dass der Produktionssektor nach wie vor einen bedeutenden Beitrag zu Beschäftigung und Wertschöpfung im Fürstentum leistet. In der internationalen Öffentlichkeit wird das Fürstentum Liechtenstein hingegen zumeist als Finanzplatz wahrgenommen. Im internationalen Vergleich weist das Land eine hohe Wirtschaftskraft je Einwohner auf. Der Zuwachs der Beschäftigung und insbesondere die Entwicklung der Zahl der Zupendler stellt im Zeitraum 2000 bis 2006 die eigentliche Quelle des Wachstums der Liechtensteiner Volkswirtschaft dar. Die beachtliche Beschäftigungsdynamik geht mit einem Rückgang der Arbeitsproduktivität einher.

Schlüsselwörter

Konjunkturforschung

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Carsten-Henning Schlag
- Projektleiter
Projektleiter

Strategisches Wissensmanagement

Project Description

Das Management von "Wissen" wird als zentrale Herausforderung im derzeitigen Unternehmensumfeld angesehen. Die massgebliche Komponente für einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil stellt der Wissensvorsprung eines Unternehmens dar. Ziel ist es, dass Wissen zu bündeln, um dem Kunden einen Mehrwert bieten zu können.

Der Kunde stellt aufgrund des täglichen Umgangs mit den Produkten und Dienstleistungen eine wichtige externe Wissensquelle für das Unternehmen dar. Probleme, Erfahrungen, Verbesserungsvorschläge etc. können identifiziert und an das Unternehmen weitergegeben werden. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden hauptsächlich in den Innovationsprozess aufgenommen. Die Betrachtung, wie man Kundenwissen in das strategische Management integrieren kann, ist bisher noch kaum wissenschaftlich aufgearbeitet. Daher besteht das Hauptanliegen der Doktorarbeit darin, zusätzliche Erkenntnisse zur Forschung in dem Bereich des "Customer Knowledge Management" in wissensintensiven Unternehmen zu erarbeiten. Aus diesem Grund stellen hauptsächlich "Wissensarbeiter" die originäre Kundengruppe dar. Ziel meiner Doktorarbeit ist es, Methoden und Möglichkeiten zu entwickeln, wie die Unternehmensressource Wissen (vorwiegend das Kundenwissen) für das strategische Management sinnvoll verwendet werden kann. Mit Hilfe dieser Massnahme sollen die Kundenerkenntnisse dazu beitragen, nicht nur den unternehmerischen Innovationsprozess zu beleben, sondern es gilt die Erkenntnisse in den strategischen Managementprozess zu implementieren, damit ein strategischer Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen generiert werden kann.

Hierzu werden insbesondere die Kunden (Wissensarbeiter) des Unternehmens innoForce Est. untersucht und evaluiert. Daraufhin wird das Wissen der Kunden in das strategische Management eingearbeitet, um das Unternehmen nachhaltig und profitabel am Markt positionieren zu können.

Relevance to Liechtenstein

Mit dem erfolgreichen Abschluss einer Doktorarbeit zum Thema Kundenwissen endete das dreijährige kooperative Doktorat zwischen dem Unternehmen INNOFORCE Est. aus Balzers und der Universität Liechtenstein. Hierbei wurde festgestellt, dass sich für Unternehmen ein verborgener Wissensschatz bei den strategischen Kunden befindet. Der strategische Kunde wird zunehmend zum aktiven Wertschöpfungs- und Lernpartner für das Unternehmen. Dies gilt im besonderen Ausmasse für Liechtenstein als hochpreisigem Wissensstandort.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement Strategisches Management

Project Participants

Employee
PD Dr. habil. Stefan Güldenberg
- Betreuer
Betreuer
Employee
Dr. Stefan Wilhelm
- Doktorand
Hochschuldozent - Entrepreneurship und Strategisches Management
Doktorand
icon
Prof. Dr. Wolfgang Güttel
- Kobetreuer
Kobetreuer
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