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Raumplanerische Leitbilder im Metropolitanraum Zürich

Project Description

Raumplanerische Leitbilder sind ein nicht bindendes Instrument in Planungsverfahren, das seine Wirkung durch Überzeugungskraft und Konsensbildung im Diskussionsprozess erreicht. Sie wirken als Mediator zwischen Fachressorts, Behörden und anderen Akteuren. Das Forschungsvorhaben behandelt die Entwicklung von raumplanerischen Leitbildern im Metropolitanraum Zürich seit dem Inkrafttreten des Artikels 4 des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes ‚Information und Mitwirkung der Bevölkerung' am 22. Juni 1979.
Anhand von ausgewählten Fallbeispielen raumplanerischen Leitbildern im Metropolitanraum Zürich werden die Art, Funktionen, Verwendungsweisen und Vermittlung von Leitbildern untersucht. Dabei ist nebst einer Analyse der vorhandenen Unterlagen (Protokolle, Zwischenberichte und Diskussionspapiere) in den verschiedenen Phasen eines Leitbildprozesses (Ideenentwicklung, Ausarbeitung, Stabilisierung, Umorientierung) die Befragung involvierter Akteure (Stadtplaner, Planungsbüros, Kommunikationsexperten und die Öffentlichkeit) im Prozess der Leitbildentwicklung Kern der Studie.
Erste Untersuchungen zeigen, dass die Produktion städtebaulicher Leitbilder im Metropolitanraum Zürich in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen ist. Als einer der wachstumsstärksten Regionen Europas ist im Metropolitanraum Zürich mit einem Bevölkerungswachstum von 250'000 Einwohnern und einer Zunahme des Verkehrs von 20% bis ins Jahr 2030 zu rechnen. Dies bedeutet ein zunehmender Druck auf den Flächenverbrauch und suggeriert weitere Leitbildentwicklungen.
Ziel der Untersuchung ist eine bewusstere Auseinandersetzung mit dem Planungsinstrument Leitbild im Metropolitanraum Zürich. Der Erkenntnisgewinn über die Entstehung und Funktion raumplanerischen Leitbilder soll einen Beitrag zur Entwicklung zukünftiger Planungsverfahren an der Schnittstelle zur Öffentlichkeit leisten.

Relevance to Liechtenstein

Raumplanerische Leitbilder sind ein nicht bindendes Instrument in Planungsverfahren, das seine Wirkung durch Überzeugungskraft und Konsensbildung im Diskussionsprozess erreicht. Ziel der Untersuchung ist eine bewusstere Auseinandersetzung mit dem Planungsinstrument Leitbild. Der Erkenntnisgewinn über die Entstehung und Funktion von raumplanerischen Leitbilder am Beispiel Metropolitanraum Zürich soll einen Beitrag zur Entwicklung zukünftiger Planungsverfahren an der Schnittstelle zur Öffentlichkeit in anderen benachbarten Regionen, wie das Fürstentum Liechtenstein, leisten.

Schlüsselwörter

Raumplanung Leitbild Mitwirkungsverfahren

Project Participants

Employee
Dr. sc. Celina Martinez-Cañavate
- Doktorandin
Doktorandin
Employee
Prof. Peter A. Staub
- Betreuer
Betreuer
Prof. Dr. Riklef Rambow
- Kobetreuer
Kobetreuer

Quantitatives Investment Management und Portfoliooptimierung

Project Description

Der Fokus der vorliegend kumulativen Dissertation lässt sich in drei Teilbereiche unterteilen. Die ersten beiden Teile befassen sich mit der Reduzierung von Schätzfehlern in Bezug auf Rendite und Varianz-Kovarianz Matrix. Hierbei wird in einem ersten Schritt auf dem Black-Litterman Modells aufgebaut um quantitative Renditeprognosen und implizite Konfidenzen mit Hilfe des OLS Verfahrens in die Portfoliooptimierung einzubauen. Innerhalb einer Simulationsanalyse wird das Model auf seine Annahmen hin erfolgreich getestet und seine Charakteristika analysiert. Die zweite Arbeit befasst sich mit den Schätzfehlern bezogen auf die Varianz-Kovarianz Matrix. Hierzu werden eine Reihe von Garch, Shrinkage, Options-basierte und alternative Modelle auf diversen Aktienmärkte und Portfoliogrössen hin getestet. Das dritte Paper befasst sich mit der Annahme, dass inländische Investitionen frei von Währungsrisiko sind. Aufgrund der international generierten Cashflows ist diese Annahme fraglich und es ist geplant durch einen modelltheoretischen Ansatz diese Annahme zu widerlegen. Abschliessend befasst sich die vierte Arbeit mit dem Prinzipal-Agentenproblem im delegierten Portfoliomanagement. Mit Hilfe des Black-Litterman Verfahrens soll eine restriktionsbasierte Alternative zu optimalen Verträgen aufgezeigt werden.

Schlüsselwörter

Portfolio Optimierung Black-Litterman Verfahren Währungsrisiko

Project Participants

Prof. Dr. Pascal Gantenbein
- Kobetreuer
Kobetreuer
Employee
Dr. Lars Kaiser
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Betreuer
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Betreuer

Publications

Prozessinnovation und Unternehmensleistung - Quantitative Strategien auf der Grundlage der Prozesseffizienz

Project Description

Effizienzsteigerungen in Unternehmensprozessen sind entscheidend, um mit verfügbaren Ressourcen nachhaltig sowie umweltbewusst umzugehen, sodass auch zukünftige Generationen davon profitieren. Während viele Studien die Bedeutung von Produktinnovationen hervorheben, gibt es nur wenige, die den direkten Zusammenhang zwischen der Prozessinnovation und Unternehmensleistung untersuchen. Das Hauptziel des Forschungsprojekts ist es, zu identifizieren, inwieweit Prozessinnovationen, die zu Effizienzgewinnen führen, einen positiven Effekt auf die Unternehmensleistung hat. Im Forschungsprojekt werden Effizienzgewinne durch einen Data Envelopment Analysis (DEA) quantifiziert. Die resultierende Prozesseffizienz soll einen Teil des Unternehmenswachstums sowie zukünftig Unternehmensleistung erklären. Verschiedene DEA-Modelle werden zur Messung von Prozessinnovation identifiziert, entwickelt und getestet. Das Projekt strebt an, auf bisherigen Forschungen, insbesondere von Hörler und Brecht (2023), aufzubauen, um praxisrelevante Anwendungen für den Wirtschaftsstandort Liechtenstein zu entwickeln.

Relevance to Liechtenstein

Eben jene ansässige Finanzindustrie kann durch die Analyse von Prozesseffizienz und Innovationsaktivitäten mit modernen DEA-Indikatorenmodelle die Leistungsfähigkeit von Unternehmen messen, sodass Fonds- und Vermögensverwaltern diese Erkenntnisse für ihre Finanzprodukte nutzen können. Die Fokussierung auf eine europäische Stichprobe und die langfristige Perspektive über zwei Jahrzehnte erhöhen die lokale Relevanz und strategische Tiefe der Forschung, was insbesondere für die Lehre an der Universität Liechtenstein und die Finanzindustrie in Liechtenstein relevant ist.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Forschungsprojekt liefert einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaft, indem es die DEA-basierte Effizienzmessung auf Prozessinnovationen ausweitet. Es soll aufzeigen, inwieweit Effizienzgewinne die Unternehmensleistung steigern können, und identifiziert Muster, die effiziente von weniger effizienten Unternehmen unterscheiden. Für die effizienten Unternehmen lassen sich im Anschluss Best Practise Cases ableiten. Ebenso sind diese Erkenntnisse für Wirtschaftsunternehmen von Bedeutung, da sie neue Leistungsindikatoren von Unternehmen aufzeigen, was wiederum für Liechtenstein als Finanzstandort von großer Bedeutung ist.

Schlüsselwörter

Innovation Prozessinnovation Unternehmensleistung Effizienzsteigerung

Protected Cell Company (PCC) - Die Segmentierte Verbandsperson in Liechtenstein

Project Description

Die Anforderungen an den Finanzplatz Liechtenstein steigen ständig und es wird insbesondere im Gesellschaftsrecht von den Akteuren neben Flexibilität gleichzeitig auch Rechtssicherheit bei der Haftungsverteilung gefordert. Aus dieser Überlegung heraus hat die Liechtensteinische Regierung den Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht im Rahmen des gegenständlichen Projekts mit der Ausarbeitung einer Gesetzesvorlage zur Einführung des Modells der Protected Cell Company in das liechtensteinischen Personen- und Gesellschaftsrecht beauftragt. Auf Grundlage dieses Gesetzesentwurfs sind am 1.1.2015 die Vorschriften über die segmentierte Verbandsperson (Art. 243 ff. PGR) in Kraft getreten, die sowohl die wirtschaftlichen Interessen berücksichtigen als auch zahlreiche Vorschriften zum Schutz der Gläubiger enthalten, und damit einen Interessenausgleich schaffen. Die Möglichkeit der Haftungssegmentierung von Verbandspersonen ist dem liechtensteinischen Recht keineswegs fremd, sondern war diese bereits vor der Einführung der segmentierten Verbandsperson in das PGR im Investmentunternehmensgesetz verankert. Des Weiteren ist eine Segmentierung auch durch die Bildung von (Unter-)Verbandspersonen, Trusts und Treuunternehmen mit Abteilungen möglich. Die Implementierung der Vorschriften zur Segmentierung von Verbandspersonen stellt daher eine behutsame Weiterentwicklung des PGR dar.

Relevance to Liechtenstein

Das gegenständliche Projekt war darauf ausgerichtet, eine von der Liechtensteinischen Regierung beauftragte Gesetzesvorlage zur Einführung des Modells der Protected Cell Company in das liechtensteinischen Personen- und Gesellschaftsrecht zu erarbeiten. Auf Grundlage dieses Gesetzesentwurfs sind am 1.1.2015 die Vorschriften über die segmentierte Verbandsperson (Art. 243 ff. PGR) in Kraft getreten, die sowohl die wirtschaftlichen Interessen berücksichtigen als auch zahlreiche Vorschriften zum Schutz der Gläubiger enthalten, und damit einen Interessenausgleich schaffen.

Schlüsselwörter

Gesellschaftsrecht Wissens- und Technologietransfer Vermögensverwaltung Wirtschaftsstandort Liechtenstein Rechtsvergleichung

Project Participants

Employee
Univ.-Prof. Dr. Francesco A. Schurr
- Projektleiter
Gastprofessor - Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht
Projektleiter
icon
Employee
Dr. iur. Ines Fässler LL.M.
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Jeannine Marte-Pitschmann BBA
- Studentin
Studentin

Projektmanagement in der Konsortialforschung

Project Description

Today a major challenge in project management is the adaptation of commonly accepted conventional knowledge and practices to the needs of a specific project type and its characteristics. Despite the growing understanding that project success largely depends on the suitability of the project management method, most projects are still managed via a uniform management approach. This specific perspective has been subject to various discussions and shows limited applicability when dealing with “unconventional” project types. This is particularly evident for collaborative research projects which need a more contingent approach in project management taking into account the unique features of this project type. Research is conducted by a heterogeneous consortium established loosely through the availability of a funding opportunity and the common research interest. Funding opportunities are growing significantly with IT being a major industry in this respect. Thus public funded collaborative research projects take up an increasing percentage in the project portfolio of industry and academic organisations and their management becomes a major challenge that research organisations are facing today. Given this background, this research will focus on the management of collaborative research projects by contributing to the development of a tailored project management model. Core arise from the large degree of uncertainty in terms of research methods and outputs, individually oriented project personnel and the distinctive heterogeneity of involved stakeholders.

Schlüsselwörter

Projektmanagement Konsortialforschung Öffentliche Förderung Kreativität

Participating Institutions

Project Participants

Employee
Dr. Sonia Lippe-Dada MScIS
- Doktorandin
Doktorandin
Prof. Dr. Katarina Stanoevska-Slabeva
- Kobetreuerin
Kobetreuerin
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Betreuer
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Betreuer
icon

Publications

Produktive Wissensarbeit(er)

Project Description

Der Reichtum der westlichen Welt basiert zu einem Gutteil auf der Fähigkeit zum effizienten Management der manuellen Arbeit und der damit verbundenen Produktivitätssteigerung seit Anbeginn der industriellen Revolution.
Das Problem ist, dass viele Manager dieselben Managementmethoden eins zu eins auf die heutigen Arbeitsplätze übertragen, die mehrheitlich nichts mehr mit manueller Arbeit sondern mit geistiger Arbeit, mit Wissensarbeit, zu tun haben. Die Resultate zeigen, dass dies nicht funktioniert.
Wissensarbeiter lassen sich im Gegensatz zu manuellen Arbeitern durch andere Faktoren motivieren, sie arbeiten anders und sie benötigen andere Rahmenbedingungen.
Diesen Herausforderungen kann nur dann adäquat begegnet werden, wenn man sich mit den ökonomischen Grundlagen und praktischen Konsequenzen effizienter Wissensarbeit beschäftigt. Dies ist bisher noch nicht in ausreichendem Maße geschehen.
Deshalb verfolgen wir im Rahmen dieses Forschungsprojektes das Ziel, konkrete Vorschläge für die Messung, Steigerung und Gestaltung effizienter Wissensarbeit zu erarbeiten.

Schlüsselwörter

Informations- und Datenverarbeitung Strategische Unternehmensführung und Controlling Wissensmanagement und organisatorisches Lernen Organisationsentwicklung Strategisches Management

Project Participants

Employee
PD Dr. habil. Stefan Güldenberg
- Projektleiter
Projektleiter

Publications

Process Science: Conceptual foundation for the interdisciplinary study of continuous change

Project Description

Prozesse sind Abfolgen von Aktionen und Ereignissen, die sich über die Zeit und im Kontext aus-wirken. Sie leiten unser tägliches Handeln und verändern sich im Laufe der Zeit dynamisch. Pro-zesse können Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und Umwelt haben. Bisher wurden Prozesse aus der Sicht einzelner Disziplinen wie Informatik, Managementwissenschaft, Organisationswis-senschaft, Ingenieurwissenschaft oder Kognitionswissenschaft untersucht. Doch wir können uns nicht auf eine einzelne Disziplin versteifen, wenn wir ein vollständiges Bild der Prozesse erhalten wollen. Wir müssen Beiträge, Theorien und Methoden aus mehreren Disziplinen bündeln und synthetisieren. Process Science soll die Möglichkeit bieten, interdisziplinäres Wissen über Pro-zesse zu sammeln, um eine Wirkung in der Praxis zu erzielen. Daher basiert Process Science auf vier Schlüsselprinzipien; es (1) stellt Prozesse in den Mittelpunkt, (2) erforscht Prozesse wissen-schaftlich, (3) greift fachübergreifende Perspektiven auf und (4) will eine Wirkung durch die aktive Gestaltung des Ablaufs von Prozessen erzielen. Die allgegenwärtige Verfügbarkeit digitaler Daten in Kombination mit fortschrittlichen Datenanalysefunktionen bietet neue und beispiellose Mög-lichkeiten, Prozesse durch mehrere Datenquellen zu untersuchen, was die Prozesswissenschaft sehr zeitgemäß macht (vom Brocke et. al, 2021).

Relevance to Liechtenstein

1) The conceptualization of Process Science offers new great opportunities in research at a national and international collaboration. In both ways Liechtenstein profits as the origin/birthplace of the new term "Process Science".

2) With that empirical projects in Liechtenstein can be executed and Process Science take an active part in Liechtenstein`s industry.

3) The results will be disseminated via the Competence Center of Business Process Management at the Institute of Information Systems, which organizes regular steering board meetings and workshops with partners from industry, government and society. At each participating organization, such initiatives will help to address the local audience.

4) Due to the high recognition of the project members, we expect that project results will disseminate on regional and national levels. Additionally, the consortium partners will actively reach out to various stakeholders (e.g., via mailings, events, news material).

5) 5) We will translate our findings into teaching materials for students at the University of Liechtenstein.

Scientific, Economic and Societal Impact

The conceptualization of Process Science offers new great opportunities in research and international collaboration. From a practice point of view, organizations can benefit from the prescriptive knowledge that is generated through this project. Specifically, the definition and conceptualization of the idea can help organizations analyze application areas, make technological choices, and successfully implement Process Science in practice. Moreover, through this project, we intend to connect with regional companies and thus contribute to the network among various regional stakeholders. Digital trace data is everywhere and can be used to improve and handle business processes. Furthermore, we want to establish and shape the role of the "Process Scientist". We think in the future there is a need for experts in this field to improve the business process from multiple perspectives. To cum up, Process Science is inherently pragmatic as it strives to create knowledge that has instrumental value in solving real-word problems. As such, Process Science aims to produce knowledge that can make an impact on people, organizations and society. Process Science embraces processes on various levels and in different contexts, including both naturally evolving and intentionally designed processes, and examines how they interact over time. Insights we gain here shall enable and guide interventions to affect the course of things over time.

Principles for Information Systems Development

Project Description

Design principles are an important vehicle to convey design knowledge that contributes beyond instantiations applicable in a limited use context. Design principles are often formulated as the outcome of design science research and can be applied to guide information systems (IS) design in practice. While the idea of using design principles in design practice is not new, the term is not used consistently and is often substituted by other terms that refer to the same or similar ideas - design guidelines, design rules, or design norms, to name a few.
While the IS literature is rife with frameworks that describe the constitutive components of design theories, this is not the case for design principles. Despite their palpable relevance there is a lack of convention as to how design principles should be formulated, and what formulations are effective. It seems to be taken for granted that design principles are design principles if introduced as such.
Through our research, we address the lack of convention about how design principles should be formulated, and we seek to provide an effective formulation of design principles. The outcomes of this study are expected to be of high relevance to scholars in design science research as well as to professionals in the practice of information systems development.

Schlüsselwörter

Informationssysteme

Project Participants

Employee
Dr. Leona Chandra Kruse
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Prof. Dr. Stefan Seidel
- Projektleiter
Projektleiter

Publications

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