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Sicherheit künstlich intelligenter Systeme in 5G-Netzwerken

Project Description

Die Einführung der 5G-Technologie in der Telekommunikation führt, in Verbindung mit dem schnellen Wachstum der Anzahl, Verschiedenartigkeit und Dichte von verbundenen Geräten, zu zahlreichen ernsthaften Sicherheitsbedenken. Der zunehmende Datenverkehr in Netzwerken und die Komplexität der Cyberattacken auf diese machen den Einsatz von KI-Systemen in der Netzwerksicherheit notwendig. Derartige Anwendungen benötigen eine gründliche Bewertung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Dateneingabemanipulation durch hochentwickelte Angreifer. Konventionelle Leistungsevaluationstechniken für lernende Systeme unterstellen, dass Trainings- und Testdaten zu gleich- wie gutartigen Umgebungen gehören, die ausserdem die betreffenden Phänomene ausreichend beschreiben. Diese Annahmen sind jedoch für feindselige Szenarien unzutreffend, bei denen die eingesetzten Systeme anfällig für technisch gut gemachte betrügerische Eingaben sind, was zu Leistungsverlust führt.
Diese Dissertationsprojekt untersucht die Robustheit von Modellen maschinellen Lernens gegen bösartige Angriffsmuster, unter den spezifischen Einschränkungen der Möglichkeiten denen ein Angreifer in 5G-Netzwerken unterliegt. Ein besseres Verständnis potentieller Schwächen von maschinellem Lernen sowie optimaler Angriffsstrategien sind hierbei die Grundlage für die Erarbeitung von wirksamen Gegenmechanismen.

Shareholder Rights in Europe

Project Description

Untersucht werden Aktionärsrechte in grenzüberschreitenden Finanzstrukturen. So hat jeder Liechtensteinische Asset Manager und Fonds z.B. Stimmrechte, die aber selten ausgeübt werden. Die Reform der AKtionärsrechte-RL von Europa aus erhöht hier den Druck auf die Intermediäre, ihre Rechte auszuüben. Wie dies in Liechtenstein und Europa möglich ist, wird im Projekt untersucht.

Relevance to Liechtenstein

Die Reform der AKtionärsrechte-RL von Europa aus erhöht hier den Druck auf die Intermediäre, ihre Rechte auszuüben. Wie dies in Liechtenstein und Europa möglich ist, wird im Projekt untersucht.

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Dirk Zetzsche LL.M. (Toronto)
- Professor
Professor

Shaping the future: Challenges and opportunities of the spatial development in Liechtenstein

Project Description

The foundation "Zukunft.li", a think tank for a sustainable development of Liechtenstein, invited the Institute of Architecture and Planning to think about the future spatial development of the principality.

In close cooperation with other experts of the think?tank we want to discuss the following questions:

  • Which existing frameworks (planning regulations, political decisions, population development) influence the spatial development of Liechtenstein currently?
-How will social trends (digitalization, internet of things, new forms of mobility, climate change, ageing population, new leisure needs, etc.) influence the spatial development of Liechtenstein in the next years?
-What does this mean for the settlement development, the landscape, the infrastructure or the population structure of Liechtenstein?
-What kind of new spatial qualities could these trends generate? (E.g. the autonomous cars are coming: what are we doing with the existing parking spaces?)
-Which future scenarios are possible, desirable or have to be avoided?
-How will Liechtenstein look like in the future: a polycentric region, an urban agglomeration, a metropolis?
-How can we illustrate and mediate scenarios as architects for a non?architectural audience?

Content
Anticipatory strategies are needed for adapting the urban structures of Liechtenstein in a way that the impacts of the social trends will not endanger but enrich the urban living environment. Therefore, we will think creatively about different kind of spatial models and scenarios for Liechtenstein in 2050 in a bigger scale. We also intent to zoom in and discuss specific spatial qualities on a smaller scale: where are
the outskirts, the city centre(s), the central parks of Liechtenstein?

Methodical approach
We will adopt different methods of analysing the existing spatial qualities of Liechtenstein as urban layer analysis, perceptual walks etc. We will learn how to develop spatial models and scenarios for the future development of a (urban) landscape like Liechtenstein. We will deal with different kind of scenarios (status quo, trend scenario,
alternative scenario, contrast scenario) and compare them to each other. We will experiment with different forms of visualising these spatial qualities - with landscape models, virtual models, movies etc.

Results
In an internal jury process with the think?tank, three works of students will be selected for a further scientific consideration. Besides we will work on an exhibition during the semester.

Schlüsselwörter

Liechtenstein Zukunft Zukunftsstudie

Participating Institutions

Project Participants

Employee
Dr. Anne Brandl
- Projektleiterin
Projektleiterin
Employee
Dr. Clarissa Rhomberg
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Dipl. Ing. Martin Mackowitz
- Projektmitarbeiter
Hochschuldozent - Urbanismus, Architektur und Gesellschaft
Projektmitarbeiter
icon
Employee
Anne-Sophie Zapf MSc Arch
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Setup and Management of a cryptocurrency fund

Project Description

Der "Digital and Physcial Gold Fund" - eine Liechtensteinische Erfolgsgeschichte
Die Incrementum AG aus Schaan hat bereits 2018 damit begonnen einen Fonds zu entwickeln, der klassische Anlagen in Gold und Silber mit der Wertanlage in moderne Kryptowährungen kombiniert und wird dabei seit Ende des Jahres 2019 vom Institut für Finance im Rahmen eines InnoSuisse-geförderten Projekts in vielen Teilbereichen unterstützt.
Der Fonds ist seit Februar 2020 für institutionelle und qualifizierte Investoren erhältlich und sticht sowohl durch seinen innovativen Ansatz als auch durch die sehr gute Performance heraus. Das Team der Universität Liechtenstein rund um Projektleiter PD Dr. Martin Angerer unterstützt den lokalen Vermögensverwalter in den Bereichen Risikomanagement (Prof. Dr. Michael Hanke), Portfoliomanagement (Dr. Lars Kaiser) und Verhaltens- und Informationsökonomie (M. Angerer).
Bei der Implementierung und Umsetzung dieses innovativen Fonds wird oftmals Neuland betreten. Viele der gängigen und bewährten Ansätze in den oben genannten Bereichen können entweder gar nicht oder nur stark adaptiert auf Anlagen im Kryptobereich angewandt werden. Die Adaptierung dieser Konzepte, die einerseits höchsten akademischen Qualitätskriterien entsprechen, andererseits aber auch praktisch anwendbar sein müssen, stehen im Vordergrund des Projekts. Die enge Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung von praktischer und akademischer Seite liefern in diesem Projekt Ergebnisse von international gesehener aber auch hoher regionaler Relevanz.
Im November wurde der Fonds mit dem prestigeträchtigen Scope Award, oft auch als "Oscar der Fondindustrie" bezeichnet, in der Sonderkategorie Innovation ausgezeichnet und hat sich dabei gegen Finanzinstitutionen wie BNP Paribas oder JP Morgan durchgesetzt. Die internationale Anerkennung unterstreicht die Vorreiterrolle, die der Liechtensteiner Finanzmarkt im Bereich Innovativer Finanzwirtschaft einnimmt und welche Chancen sich aus kooperativen Projekten ergeben.
Das Institut für Finance unterstützt die Incrementum AG noch bis Mitte 2022 bei der Weiterentwicklung und Umsetzung des Fonds.

Schlüsselwörter

Innovation Kryptowährung Digitalisierung Finance Fonds

Self-Leadership und Entrepreneurship

Project Description

Ziel des Forschungsprojektes war es, neue Erkenntnisse bezogen auf die Beziehungen zwischen Self-Leadership und Entrepreneurship zu gewinnen. Die Ergebnisse der GUESSS Untersuchung aus dem Jahr 201811/14 zeigen wie unternehmerisch die Universität Liechtenstein im deutschsprachigen und internationalen Vergleich von Studierenden wahrgenommen wird, und darüber hinaus welche Auswirkung universitäre Rahmenbedingungen auf die unternehmerischen Absichten und Aktivitäten von Studierenden haben. Durch die Publikation "Improving entrepreneurial self-efficacy and the attitude towards starting a business venture"
konnten neue Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie die unternehmerische Kognition von Studierenden im Rahmen von Lehrformaten im Bereich Entrepreneurship effektiv gestärkt werden kann. Die Entwicklung eines Moduls mit dem Titel "Self-Leadership as method to shape entrepreneurial cognition" eröffnet Möglichkeit, die unternehmerische Kognition von Studierenden nachhaltig zu stärken. Die durchgeführten Aktivitäten haben sowohl theoretische als auch praktische Relevanz und spiegeln dabei das Wesen des Forschungsgebietes Entrepreneurship wieder.

Projektergebnisse:

Schlüsselwörter

Entrepreneurship Selbstführung Entrepreneurial Intention Entrepreneurial Mindset

Seed Funding: The Global Peripheries Project (GPP)

Project Description

Sustainability has become one of the most prevalent buzzwords of our current era. From a built envi-ronment perspective, sustainability can be defined as finding ways to benefit the most people possible, while taking away as few resources as possible from our future generations. However, in this discourse on sustainable development, inequality is often neglected. This is important because inequality does not just occur in income disparity or education; research has shown that the structure of space itself can, for example, preclude access to economic opportunity, subject certain environments to dispropor-tionate impacts from climate change, or impose social costs on people commuting from urban periph-eries to urban centers. Cities and societies worldwide consist of centers and peripheries-not just with-in urban and regional areas, but in relation to one another.

The formation of "global peripheries" is illustrated by the raw materials that are required for sustaina-ble transitions not just in the building, but also transportation and communication industries. Copper, lithium, cobalt, manganese, and tungsten are some of the main mineral resources we require, for ex-ample, for the production of mobile phones, computer chips, and electric vehicle batteries. These min-erals are concentrated in several locations around the globe-Southern Africa, South America, and parts of Asia, primarily-which exhibit high levels of inequality, both within their own urban regions and in relation to the rest of the world. These devices are ubiquitous to modern society, but it is not clear how places are globally linked; we should be aware of this because of the environmental impact of resource extraction, but also because we should be aware of how markets function and what impact our consumption has on societies beyond just our own. This has broad implications for sustainable transitions, connecting to larger questions about the ways that globalization and urbanization function such that entire regions of the world are operationalized for the export of the materials we rely upon in highly industrialized places like Europe and the Alpenrheintal.

This project builds on ongoing research at the future lab for Architecture and Society, examining every-day life in the Alpenrheintal to reframe the way we discuss sustainability and inequality in the field of urban studies. It will act as "seed funding" with which to launch a major collaborative research project into the formation of global peripheries. The 12-month project aims to secure international partners at both sites of "consumption" and "extraction," develop the research questions and methods for a grant, write applications to the EU Research Fund and Swiss National Science Foundation, and translate the content of the grant applications into initial findings that can be published for a broad audience. Through partnerships in Switzerland and London, as well as with prominent universities in Brazil and Chile, the project also aims to bring internationally renowned scholars to the University of Liechten-stein. The long-term aim of the grant application, beginning with this project, is thus to establish the university as a center of expertise on urban theory and sustainable urban development, based on the unique qualities and competencies that exist at the university and in the surrounding Alpenrheintal area.

Participating Institutions

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Lindsay Blair Howe
- Projektleiterin
Projektleiterin

Secured Credit

Project Description

Kreditsicherung findet in vielen Formen statt: Explizit über Grundschulden, implizit über Derivate und Kreditausfallvereinbarungen (CDS). Die Sicherung ist für eine ausgewogene Risikostruktur jedes Intermediärs erforderlich, stößt aber in Liechtenstein auf Probleme, da die Vollstreckung ausländischer Titel nicht gewährleistet ist. Dies erzeugt auch Kosten. Die Anforderungen und Konsequenzen werden in dem Projekt untersucht.

Relevance to Liechtenstein

Die Kreditsicherung ist für eine ausgewogene Risikostruktur jedes Intermediärs erforderlich, stößt aber in Liechtenstein auf Probleme, da die Vollstreckung ausländischer Titel nicht gewährleistet ist.

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Dirk Zetzsche LL.M. (Toronto)
- Professor
Professor

SAMLAF: Security Assessment of Machine Learning Applications in Finance

Project Description

Der algorithmische Handel hat sich zu einem wichtigen Instrument in der Finanzdienstleistungsbranche entwickelt. Die automatische Entscheidungsfindung auf den Finanzmärkten mit Hilfe intelligenter Algorithmen ermöglicht es den Händlern, das Volumen ihrer Geschäfte zu erhöhen und damit ihre Gewinne zu optimieren. Das maschinelle Lernen (ML) wird im algorithmischen Handel immer beliebter, da es ermöglicht, Entscheidungen statt fest kodierter Regeln auf der Grundlage großer Datenmengen zu treffen. Die Fortschritte in der künstlichen Intelligenz haben gezeigt, dass ML-Methoden im Kontext des algorithmischen Handels eine bessere Vorhersageleistung erreichen als die traditionellen Verfahren der Zeitreihenanalyse, z. B. ARIMA,. Trotz dieses Vorteils setzt der Einsatz von ML die algorithmischen Handelssysteme dem Risiko von s.g. "Adversarial Examples", aus, d. h. von geringfügigen gezielten Veränderungen der Eingabedaten, die zu erheblichen Vorhersagefehlern führen. In diesem Projekt wird die Sicherheit von ML-Anwendungen für Zeitreihenanalyseverfahren im Finanzbereich, speziell im Kontext des algorithmischen Handels, untersucht. Die Notwendigkeit dieser Forschung ergibt sich aus der Besonderheit des algorithmischen Handels, in dem versucht wird Mikrotrends im Verhalten von Finanzzeitreihen zu identifizieren, die auf öffentlich zugänglichen Daten beruhen und daher von jedermann genutzt werden können. Frühere Arbeiten zur Sicherheit von ML haben solche Einsatzszenarien kaum berücksichtigt, und die wenigen verfügbaren Publikationen setzen weitgehend unrealistische Annahmen voraus. Daher zielt die vorgeschlagene Forschung darauf ab: (i) die wahren Risiken im Zusammenhang mit dem Einsatz von ML für Finanzprognosen zu verstehen und zu quantifizieren, (iii) falls erforderlich, mögliche Gegenmassnahmen zu untersuchen.

Relevance to Liechtenstein

Liechtenstein wird vom SAMLAF-Projekt stark profitieren, da es sich mit Themen (künstliche Intelligenz, Finanzen, Cybersicherheit und Informationssysteme) befasst, die für die Entwicklung Liechtensteins von grossem Interesse sind und die auch eine Kernkomponente im Portfolio der Universität Liechtenstein darstellen. Die grösste Chance für Liechtenstein liegt insbesondere in der Neuartigkeit des SAMLAF-Projekts: Sein Abschluss würde bedeuten, dass Liechtenstein das erste Land ist, das fundierte Forschung zur Sicherheit von Anwendungen künstlicher Intelligenz im Finanzbereich betreibt.

Scientific, Economic and Societal Impact

Alle im Rahmen dieses Projekts durchgeführten Experimente basieren auf realen Daten, die zur Entwicklung von ML-Modellen verwendet werden, die eine in der Praxis nützliche Vorhersageleistung aufweisen. Daher kann man davon ausgehen, dass alle Ergebnisse dieser Forschung es ermöglichen werden, die reale Bedrohung durch feindliche Angriffe auf ML-Systeme für Finanzprognosen abzuschätzen. Daher werden unsere Ergebnisse für Praktiker im Finanzbereich von hohem Wert sein.

Schlüsselwörter

Cybersicherheitsmanagement Finance

RISE-BPM

Project Description

RISE_BPM networks world-leading research institutions and corporate innovators to develop new horizons for Business
Process Management (BPM). BPM is a boundary-spanning discipline focused on division and re-integration of day-to-day
work in organisations and on analysis of process data for organisational decision-making. Recent break-through innovations
in Social Computing, Smart Devices, Real-Time Computing, and Big Data Technology create a strong impetus for propelling
BPM into a pervasive corporate topic that enables design of entirely new products and services.

Reusing & Upcycling Architecture: Geschichte der Wiederverwendung, Wiederverwendung der Geschichte?

Project Description

Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt machen einen Paradigmenwechsel im Ressourcenverbrauch unumgänglich: "Neues" Bauen wird sich vom Dogma des Neubaus lösen müssen. Baubestand muss wieder als Quelle von Ressourcen und Ideen betrachtet, seine Wieder- und Weiterverwendung als architektonisches Potenzial verstanden werden.
Neue Ansätze in der Architektur zeigen einen Trend zu Konzepten des häufig genutzten, theoretisch und historisch jedoch kaum definierten Begriffs Upcycling. Dabei geht oft vergessen, dass die Geschichte des Bauens immer auch eine Geschichte der Wieder- und Weiterverwendung war - erstens von Baumaterialien und Bauteilen, zweitens von Bauwissen und Baustilen. Bauwerke wieder als Teil eines Prozesses im gesellschaftlichen Wandel zu verstehen, hinterfragt unsere heutigen Gewohnheiten und ein modernes Verständnis von Eindeutigkeit, Abgeschlossenheit und Autorschaft von Architektur.
Das Forschungsprojekt untersucht das Potenzial historischer Konzepte des Upcyclings - der qualitativen Wiederverwendung von Bauten und Bauteilen - und stellt sie neuen Entwicklungen in der Architektur- und Baupraxis gegenüber. Dadurch sollen neue Verständnisebenen eröffnet und der Frage nachgegangen werden, inwiefern sich neue Lösungen für die Architektur der Zukunft gewinnen lassen; damit "Wiederverwendung und Upcycling" keine Frage von Idealismus, sondern ein Argument der Ökonomie und gestalterisch-konstruktiven Qualität werden kann.

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Daniel Stockhammer
- Projektleiter
Professor - Bauerbe und Upcycling
Projektleiter
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Employee
Prof. Peter A. Staub
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dipl. Arch. BSA/HTL Dieter Jüngling
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
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