Skip to Main Content

Performance Management und Bewertungen mit Process Mining und Big Data

Project Description

Im Bereich Corporate Finance zeichnet sich ein zunehmender Trend zur Einbeziehung von Daten für das Performance Management und zur Unternehmensbewertung ab. Insbesondere spielen neue Verfahren zur Prozessanalyze (Process Mining) als auch (etablierte) Big Data Methoden eine zunehmende Rolle.
Jedoch ist deren Potential noch unklar. In der Bewertung von Unternehmen oder einzelner Produkte und Services werden heutzutage Bewertungen oft von Experten durchgeführt, was kostenaufwändig ist und eine Prüfung schwierig macht. In diesen Projekt werden mittels Big Data Technologien Peer Groups identifiziert, um den Unternehmensbewertungsprozess zu vereinfachen.
Ein weiterer Aspekt ist die Prüfung der Anwendbarkeit von Process Mining Techniken. Process Mining ist besonders geeignet, um die Analyse von prozessrelevanten Big Data auszuwerten. Hier herrscht allerdings weitgehend Unklarheit darüber, inwiefern Process Mining auch bei kleineren Unternehmen zum Einsatz kommen und implementiert werden kann. Im Rahmen dieser Vorstudie wird daher eine erste Version eines Vorgehensmodells entwickelt, um Prozesse der Unternehmen besser evaluieren und kontrollieren zu können.

Perception and processing of informative signals on financial markets

Project Description

In vielen ökonomischen Entscheidungsmodellen spielen informative Signale eine bedeutende Rolle als Informationsquelle für Finanzmarktakteure. In diesem Projekt untersuchen wir drei wichtige Aspekte von Signalen. In einem ersten Schritt analysieren wir welche Informationen auf Trading Bildschirmen wie von Händlern genutzt und verarbeitet werden. Mit dem so erlangten Wissen haben wir eine Studie verfasst, die den Einfluss dieser Nudges auf Handelsstrategien analysiert, um gezielt relevante Information hervorzuheben und so Anleger bei ihren Entscheidungen zu unterstützen. Es zeigt sich, dass die farbliche Darstellung und die Komplexität des Signals hohen Einfluss auf den Handleserfolg aufweisen. In einem zweiten Schritt analysieren wir mithilfe Von Eye-tracking Technologie welche Informationen von Händlern als besonders wichtig erachtet werden und welche Blickpfade vor Handelsentscheidungen verfolgt werden. Im dritten Teil verlassen wir individual Ebene und analysieren wie Informationen im Rahmen eines Netzwerks geteilt werden und welche potenziellen Strategien dahinterstehen können, bzw. welchen Einfluss diese Dynamiken auf die Markteffizienz als Ganzes ausüben. Es zeigt sich, dass in Netzwerken in denen Information geteilt werden muss, effizientere Märkte entstehen. Falls die Möglichkeit besteht das Teilen von Informationen strategisch einsetzen zu können wird dies auch getan, was zu Ineffizienzen in den Märkten führt.

Projektergebnisse:

PATHFINDER – Pioneering AI Technology in Higher Education to Facilitate Innovation and Nurture the Development of Entrepreneurial Resources

Project Description

Motivation
Unser Ziel ist es, das Verständnis und die Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) in der Hochschulbildung zu verbessern. Dies erreichen wir, indem wir Lehrende und Studierende mit den notwendigen Informationen und Ressourcen für die effektive und verantwortungsvolle Integration von KI versorgen. Unsere Bemühungen fördern die digitale Bereitschaft, stimulieren Innovationen, stärken die Widerstandsfähigkeit und verbessern die Beschäftigungsfähigkeit. Wir erreichen dies, indem wir uns für innovative Bildungsmethoden einsetzen und Innovation und unternehmerische Fähigkeiten fördern.

Vorgehen
Wir werden strategische Leitlinien für die Integration von KI in die Bildung erstellen, KI-basierte Tools für die Unterrichtsplanung und -unterstützung entwickeln und eine Lernreise zur Verbesserung der KI-Kenntnisse von Schülern einrichten. Wir beabsichtigen, die Bildungspraxis durch diese Aktivitäten voranzutreiben, indem wir uns die Möglichkeiten der KI zunutze machen. Indem wir das gewonnene Wissen mit der europäischen Bildungsgemeinschaft teilen, werden wir den verantwortungsvollen Einsatz von KI für Pädagogen und Institutionen zugänglich und nutzbar machen.

Ergebnisse
Wir erwarten Ergebnisse wie eine verbesserte digitale Bereitschaft von Lehrenden und Lernenden, gestärkte Bildungspraktiken durch KI-basierte Tools, einen kulturellen Wandel hin zur Förderung von Innovationen und einen breiteren Zugang zu einer verantwortungsvollen KI-Nutzung innerhalb der europäischen Bildungsgemeinschaft. Unsere Bemühungen zielen darauf ab, Lehrende und Lernende mit den Fähigkeiten und dem Wissen auszustatten, die für die sich entwickelnde digitale Landschaft erforderlich sind, um Lehrmethoden zu verbessern, Innovationen zu fördern und eine ethische KI-Integration zu gewährleisten.

Deliverables
  • SAGE ist ein Rahmenwerk, das Lehrkräfte bei der effektiven Integration von KI-Tools in den Unterricht unterstützt. Wir werden ein Konzept erstellen, das KI-Technologien mit innovativen Lehrmethoden kombiniert und digitale Unterrichtsmethoden in verschiedenen Kursen standardisiert.
  • GUARD ist ein KI-gestütztes Toolkit für die Unterrichtsplanung und den Unterricht. Es hilft Lehrkräften bei der Anwendung des SAGE-Frameworks, ermöglicht personalisierte Lernerfahrungen und fördert die Kreativität.
  • ARTISAN ist ein kompetenzbasiertes Lernprogramm, das Studierenden den effektiven Einsatz von KI-Technologie vermittelt. Es verbessert die Innovationsfähigkeit von Studierenden und bereitet sie auf die künftige Arbeitswelt vor, indem es unternehmerische Fähigkeiten in der Hochschulbildung stärkt.

Parameter Uncertainty: Measurement and resulting implications for portfolio management

Project Description

Dieses Projekt dreht sich um die zentrale Frage, wie mit der Unsicherheit von Schätzparametern bei Investitionsprozessen umgegangen werden soll. Im ersten Teil wird eine bereits existierende Studie zur Vorhersagbarkeit der Marktrisikoprämie bedingt durch Investoren die auf höhere Schätzunsicherheit reagieren auf diverse Faktorrisikoprämien verallgemeinert. Im zweiten Teil wird das traditionelle Modell, welches hauptsächlich auf der Unsicherheit bei der Schätzung von Renditeparametern basiert, erweitert um der Schätz-Unsicherheit bei der gesamten Renditeverteilung Rechnung zu tragen.

Schlüsselwörter

Parameterunsicherheit Faktorprämie Kullback-Leibler Divergenz Style Investment

Paradoxien und kulturelle Komplexität

Project Description

Unternehmen und andere Organisationen sind stetig mit paradoxen Spannungsfeldern konfrontiert (z.B. zwischen Unternehmenszielen wie Innovation und Effizienz oder wirtschaftlicher und sozialer Wertschöpfung). Diese Spannungsfelder verstärken sich zunehmend in einem globalisierten und digitalisierten Unternehmensumfeld. Ziel der Dissertation ist es zu erforschen, inwieweit solche paradoxen Spannungsfelder innerhalb diverser kultureller Kontexte unterschiedlich aufgefasst und gemanagt werden. Die Kombination der beiden Forschungsrichtungen zu Paradox und International Business soll dabei helfen, neuartige Beiträge für unser theoretisches Verständnis internationaler Zusammenarbeit zu schaffen. Darüber hinaus sollen relevante Erkenntnisse dieser Dissertation Organisationen und Managern*innen aus Liechtenstein und dem Rheintal dienen um heutige paradoxe Herausforderungen innerhalb international breit aufgestellter Organisationen zu bewältigen. Da Organisationen aus Liechtenstein vor allem in internationalen Märkten aktiv sind, ist dies von besonderer Bedeutung

Project Participants

Employee
Mirjam Roswitha Langenbacher MSc
- Doktorandin
Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Doktorandin - Entrepreneurship und Strategisches Management
Doktorandin
icon
Employee
Prof. Dr. Alexander Zimmermann
- Betreuer
Betreuer
Prof. Dr. Tina Claudia Ambos
- Kobetreuerin
Kobetreuerin

Paradox and Cross-Border Complexity

Project Description

Globalization, digitalization and changing consumption patterns brought with it unprecedented complexity, pace, and diversity. Organizations are forced to tackle new or evolving paradoxical tensions (for example between goals such as innovation and efficiency or economic and social value creation). While such paradoxical tensions need to be managed by all types of organizations, they are particularly challenging in firms with substantial cross boarder relationships. This has two reasons: First, the tensions are complemented with the additional trade-off between
global adaptation and local responsiveness inherent in all multinational organizations (Ambos et al., 2020). Second, researchers have shown that different cultures have fundamentally different approaches to perceive and deal with tensions (Smith et al., 2017). While prior research acknowledges these challenges, we know little about how paradoxical tensions are perceived and can be managed across different cultures within multinational organizations. This is of particular importance for Liechtenstein and the broader Rhine Valley region, where large corporations but also mid-sized enterprises are typically strongly export-oriented and tend to have a broad international
footprint. Furthermore, many of these firms position themselves as highly sustainable and responsible innovation leaders with a strong business acumen, which fosters paradoxes and provides the ideal research environment for this project. Finally, the project is well-aligned with the University’s core research topics, reconciling research on innovation, sustainability, and responsibility.

Organizational Transformation in Dynamic Environments - Understanding Success Factors for the Implementation of “Design Thinking” Processes from a Complex Adaptive Systems Perspective

Project Description

Besonders technologiegetriebene Unternehmen sehen sich mit einer immer höheren Geschwindigkeit des Wandels konfrontiert. Dafür sind hauptsächlich neue technologische Entwicklungen, sich wandelnde Kundenbedürfnisse und der Wettbewerb verantwortlich. Somit wird die Fähigkeit eines Unternehmens sich schnell an neue Gegebenheiten anzupassen zum Schlüssel des Erfolgs und überlebensnotwendig. Meist sind diese Fähigkeiten jedoch unterentwickelt und es fällt den Unternehmen schwer die nötige Transformation zeitnah umzusetzen. Einer der Gründe dafür kann in einem hohen Grad an Komplexität bei der Integration aller Unternehmensteilen in der Phase der Umsetzung gesucht werden.

Dieses Forschungsprojekt fokussiert sich auf die Frage welche Quellen der Komplexität es in solchen Transformationsprozessen gibt und wie man Konzepte aus der Komplexitätsforschung dazu nutzen kann um die Transformationsfähigkeit von Unternehmen zu erhöhen. Im Vergleich zu einer traditionellen, mechanischen Sichtweise (Unternehmen als Maschine) wird eine organische Perspektive (Unternehmen als lernender Organismus) angewendet. Durch die Integration von traditioneller Managementlehre und Konzepten der Komplexitätsforschung soll ein Modell entwickelt werden welches Managern dabei hilft die Transformationsfähigkeit Ihrer Unternehmen zu erhöhen.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship Strategieumsetzung Dynamische Fähigkeiten Transformation/Wandel Management von Komplexität

Project Participants

Employee
PD Dr. habil. Christian Marxt
- Betreuer
Betreuer
Employee
Dr. Markus Spiegel
- Doktorand
Doktorand
Prof. Dr. Larry J. Leifer
- Kobetreuer
Kobetreuer
Prof. Dr. Sara L. Beckman
- Kobetreuerin
Kobetreuerin

Organizational openness and innovation - exploring capabilities and the role of digitalization

Project Description

Die Vorstellung, dass Innovation nicht mehr innerhalb der Grenzen einer einzigen Organisation stattfindet, ist nicht etwas Neues. Die zunehmende Komplexität der Welt und der sich verändernden Umgebung fordern sowohl etablierte, als auch neue Firmen heraus, neue Formen der Innovation zu betreiben. Die Forschung hat anerkannt, dass das traditionelle, vertikal integrierte Innovationsmodell oftmals durch einen verteilten Prozess über mehrere Stakeholder in einem Werbenetzwerk ersetzt wird. Im Gegensatz zum geschlossenen Innovationsmodell entsteht die Notwendigkeit, den Innovationsprozess zu öffnen. Offene oder verteilte Innovationsansätze nutzen aktiv die Aussenwelt zur Vergrösserung des Innovationspotenzials. Sie basieren auf dem Prinzip, dass für den Unternehmenserfolg die Fähigkeiten, externes Wissens zu internalisieren oder internes Wissen zu externalisieren, entscheidend sind. Internetentwicklungen und der Ausbau neuer Technologien und kollaborativer Methoden, wie z.B Crowdsourcing, spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung von Innovationen, sowie bei der Unterstützung der Offenheit in Organisationsstrukturen und Prozessen. Die Digitalisierung und die damit verbundene sogenannte Digital Economy haben nicht nur eine Umstellung auf digitale Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle beschleunigt, sondern auch die Art und Weise geändert, wie Unternehmen konkurrieren und operieren. Dieser Ansatz bietet Chancen, widerspricht aber auch etablierten Praktiken, Normen, Kulturen und Strukturen und fordert daher, dass Innovationsprozesse auf bisher ungewöhnlicher Weise verwaltet werden.
Das Ziel des Doktorandenprojekts ist es, ein umfassenderes Verständnis der neuen kollaborativen Innovationsmethoden zu verfolgen. Wir zielen darauf ab, die wichtigsten technologischen und Managementänderungen zu analysieren. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen einen wissenschaftlichen und praktischen Beitrag zu neuen oder ergänzenden Innovationsfähigkeiten und zur Rolle der Digitalisierung leisten.

Schlüsselwörter

Dynamische Fähigkeiten Strategie Innovationsmanagement Digitalisierung

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Ana Claudia Procopio Barbosa Schön
- Doktorandin
Doktorandin
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Betreuer
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Betreuer
icon
Dr. Dimitrios Salampasis
- Kobetreuer
Kobetreuer

Organisatorischer Wandel und Transformation aus der Sicht Komplexer Adaptiver Systeme

Project Description

Das Ziel dieses Projektes ist es unser Verständnis von Wandel- und Transformationsprozesse in Organisationen die in einem dynamischen Umfeld operieren zu verbessern. Um dies zu erreichen werden Organisationen als Komplexe Adaptive Systeme betrachtet. Dieses Projekt bildet die erste Phase in der Bemühung Methoden und Modelle zu entwickeln die Manager dabei helfen sollen Wandel und Transformation in ihren Unternehmen erfolgreich voranzutreiben und an neue Gegebenheiten anzupassen.

Die wesentlichen Ziele sind:
  • Entwicklung eines neuen Model für organisatorischen Wandel und Transformation aus der Sicht Komplexer Adaptiver Systeme
  • Verstehen der Rolle von Komplexität in Wandel- und Transformationsprozessen
  • Identifikation von Erfolgsfaktoren für solche Projekte
  • Identifikation der wichtigsten Variablen und Dynamiken als Grundlage für eine Agenten Basierte Computer Simulation eines exemplarischen Transformationsprozess

Das Projekt verfolgt diese Ziele durch die Untersuchung von mehreren Fallstudien (5-8) in technologiegetriebenen Unternehmen.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship Organisationsentwicklung

Project Participants

Employee
Dr. Markus Spiegel
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
PD Dr. habil. Christian Marxt
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Organisatorische Gestaltung der Wissensarbeit

Project Description

Mit dieser konzeptionellen Forschung im Bereich der Motivation von Wissensarbeitern möchten wir einen Beitrag zu Beantwortung der zentralen Managementherausforderung des 21. Jahrhunderts leisten, nämlich wie man Wissensarbeiter in verschiedenen organisatorischen Settings am besten zu Höchstleistungen bewegen kann. Wir entwickeln dabei einen Kontingenzansatz und unterscheiden dabei zwischen der Art der Wissensproduktion (im Team oder durch einen einzelnen Experten) und der Speicherung des so erzeugten Wissens (in einer kodifizierten versus einer personalisierten Form). Hieraus resultiert ein Vierfelderschema, in dessen Zellen wir dann genauer die hier jeweils erforderlichen Motivationsinstrumente betrachten: Mal kann dort das klassische Zuckerbrot erfolgversprechend sein, ein anderes Setting verlangt hingegen mitunter auch einmal das Androhen der berühmt-berüchtigten Peitsche - und in einem wieder anderen Konstellation benötigt man etwas ganz anderes. Daher weicht unser Ansatz vom alten Einheitsmodell der Mitarbeitermotivation deutlich ab. Die hohe Praxisrelevanz für eine erfolgreiche Unternehmensführung wird anhand von vier Praxisbeispielen (z.B. die Unternehmen Google und Red Bull betrachtet).

Schlüsselwörter

Wissensmanagement Wissensmanagement und organisatorisches Lernen Leadership, Motivation und Anreizsysteme Human Resources

Project Participants

Employee
PD Dr. habil. Stefan Güldenberg
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Prof. Dr. oec. publ. Antoinette Weibel
- Projektleiterin
Projektleiterin
Employee
Dr. rer. oec. Ingo Erich Bildstein
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
abonnieren