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Network of Excellence GARNET: Management kollaborativer Forschungs- und Entwicklungsprozesse

Project Description

Während durch Geschäftsprozessmanagement bisher überwiegend Rationalisierungen erzielt wurden, liegt die Zukunft vor allem in der Kollaboration zwischen Mitarbeitern in innovativen Prozessstrukturen. In dem am Institut für Wirtschaftsinformatik durchgeführten Forschungsprojekt wird der Ansatz verfolgt, nicht allein die Systeme, sondern die Prozesse der Kollaboration zu untersuchen. Die Ergebnisse werden anhand von Handlungsempfehlungen für die Gestaltung und Nutzung von Kollaborationssystemen derart formuliert, dass sie in der Praxis angewendet werden können.

Arbeiten zu Informationssystemen für die Unterstützung verteilter Forschung und Entwicklung bilden die Grundlage für das Projekt. Hierzu zählen Arbeiten zu Kollaborationssystemen, Virtual-Community-Plattformen, Lehr- und Lernsystemen sowie Wissensmanagementsystemen. Hier zeigt sich allerdings, dass bisher überwiegend auf die Funktionen der Systeme abgestellt wurde. Die aus einer prozessorientierten Betrachtung abzuleitenden Anforderungen an die Akzeptanz der Systeme sind bislang unzureichend thematisiert worden.

Participating Institutions

Hilti Lehrstuhl für Business Process Management / Partner The Vienna Institute for International Economic Studies / Partner Université Libre de Bruxelles - ULB / Partner United Nations University - Comparative Regional Integration Studies (UNU-CRIS) / Partner Vrije Universiteit Brussels / Partner Center for the Study of Democracy / Partner Copenhagen Business School / Partner Aarhus University / Partner Institut d'Etudes Politiques de Bordeaux / Partner Fondation Nationale des Sciences Politiques (Sciences Po) / Partner Institut Français des Relations Internationales / Partner Freie Universität Berlin / Partner Universität Bremen / Partner Westfälische Wilhelms-Universität Münster / Partner Universität Bielefeld / Partner University of Dortmund / Partner Justus-Liebig-Universität Gießen / Partner Universität Kassel / Partner Central European University Budapest Foundation / Partner Universita Degli Studi di Firenze / Partner Forum on the Problems of Peace and War / Partner Italian National Research Council / Partner Centro di Ricerca di Economia Internazionale / Partner University of Oslo / Partner University of Wroclaw / Partner University of Ljubljana / Partner Göteborg University / Partner Swedish Collegium for Advanced Study in the Social Sciences / Partner The Evian Group / Partner Université de Genève / Partner Università Degli Studi Di Trento / Partner Universiteit van Amsterdam / Partner Leiden University / Partner Institute of Social Studies / Partner The University of Warwick / Partner University of Exeter / Partner London School of Economics and Political Science / Partner Institute of Commonwealth Studies / Partner Political Economy Research Center / Partner Corvinus / Partner Trinity College Dublin / Partner Institute for Strategic and International Studies / Partner

Project Participants

Publications

Nachweisbarkeit und Wirkung von menschlichen Verhaltensverzerrungen auf Finanzmärkten

Project Description

Das Forschungsprojekt siedelt sich interdisziplinär zwischen den Bereichen Finanzwirtschaft, Ökonomik und Psychologie an und untersucht die Auswirkungen von irrationalen (im Sinne von objektiv nicht optimalen) menschlichen Verhaltensweisen auf finanzielle Entscheidungen und in der Folge auf Finanzmärkte an sich.
Irrationale Verzerrungen im menschlichem Entscheidungsverhalten (in der Fachsprache und im folgenden "Behavioral Biases") sind seit den 1970er-Jahren, aus der Disziplin der Psychologie kommend, auch in den Fokus von Ökonomen gerückt, und werden von jenen seitdem ausführlich untersucht. Der innovative Charakter des vorliegenden Projekts liegt darin, diese Erkenntnisse, die traditionell aus einer entscheidungstheoretischen Sicht gewonnen wurden, auf deren tatsächliches Auftreten samt ihren Auswirkungen auf Finanzmärkten zu untersuchen. In der Entscheidungswissenschaft wird menschliches Verhalten meist durch Spiele oder Lotterien untersucht, die in einem finanzwirtschaftlichen Kontext dargestellt werden. Studien haben jedoch gezeigt, dass solche Untersuchungsergebnisse sehr stark vom "Framing", also den äusseren Umständen, sowie der aktuellen Situation und Anforderung abhängen können. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass die bereits in der Ökonomik gewonnen grundlegenden Erkenntnisse nicht zwangsläufig in jeder Situation, also auch nicht auf Finanzmärkten (in vollem Ausmass) Bestand haben müssen.
Um dies überprüfen zu können, bedienen wir uns einer der ältesten Methoden in der Wissenschaft, welche aber in der Finanzwirtschaft noch relativ jung im Gebrauch ist: dem Experiment. Da kollektives menschliches Verhalten auf Finanzmärkten empirisch nur sehr schwer und individuelles Verhalten empirisch praktisch gar nicht messbar ist, stellt die experimentelle Finanzwirtschaft in diesem Forschungsbereich die sinnvollste Methodik dar. Dabei werden beispielsweise Testpersonen in die Rolle von Händlern auf fiktiven computerisierten Aktienmärkten gebracht und beobacht

Relevance to Liechtenstein

Ein besseres Verständnis von Verhaltensverzerrungen und deren Auswirkungen auf finanzielle Entscheidungen sind für alle Typen von Finanzdienstleistern ein entscheidender Faktor im Kundenkontakt. Nach Abschluss des Forschungsprojekts sind Transferprojekte mit FL-Finanzdienstleistern geplant.

Nachleben. Zur Geschichte der Wiederverwendung in der Architektur im 20. Jahrhundert

Project Description

Die Architekturgeschichte ist eine Geschichte fertiggestellter Bauwerke und abgeschlossener Erzählungen. In einer zirkulären Bauwirtschaft allerdings ist das Ende eines Bauwerks auch der Beginn einer neuen Geschichte. Diese Forschungsarbeit untersucht an beispielhaften Abbrüchen und Rückbauten das Nachleben prominenter Bauwerke, die Geschichte der Auflösung, der Endlagerung und Konzepte der Wieder- und Weiterverwendung von Bauabfällen, Baustoffen und Bauteilen. Dabei stehen nicht quantitative Aussagen zu Stoffströmen im Fokus der Arbeit, sondern der gesellschaftliche, kulturelle und affirmativ künstlerisch-architektonische Umgang mit den Überresten unserer Baukunst.

Project Participants

Employee
Dipl. Ing. Arch. (TU) Gabriela Dimitrova MAS gta ETH
- Doktorandin
Doktorandin
Employee
Prof. Dr. Daniel Stockhammer
- Betreuer
Professor - Bauerbe und Upcycling
Betreuer
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Prof. Dr. Silke Langenberg
- Kobetreuerin
Kobetreuerin

Nachhaltige Raumentwicklung und Wertschaffung im Raum Bodensee-Alpenrheintal - Vorbereitung einer internationalen Bauausstellung (IBA-BA) und grösserer Forschungsunterfangen (FP8/Horizon 2020)

Project Description

Hauptzweck des Projektes ist die Unterstützung organisatorischer Innovationen zur Umsetzung regionaler Nachhaltigkeitsziele auf Basis ökologischer Fussabdruckcharakteristika und eines hiermit verbundenen Verständnisses regionaler Wertschaffungskapazitäten. Um diesen Zwecken zu dienen, verfolgt das Vorhaben die folgenden drei Ziele in den Bereichen der quantitativen Unterlagen und Kartierungen, der Planungsvariablen und der Wirtschaftlichkeit:

1. Erforschung und Darstellung der ökologischen Fussabdruck-Charakteristiken in der Region. Durch die Erweiterung unseres GIS-basierten, im Projekt BAER entwickelten STEM Modells auf Aspekte des ökologischen Fussabdrucks wird ein grossräumliches, sowie in relevanten Teilräumen gemeindescharfes Verständnis der ökologischen Verbrauchsmuster erreicht - von elementarer Bedeutung als Basis für weitere Arbeiten und Entscheidungen.

2. Verständnis der Möglichkeiten architektonischer und urbaner Form, Verringerung des ökologischen Fussabdrucks durch Verbesserungen in der Wahlmöglichkeit von Lebensstilen zu erreichen. Verschiedene Siedlungs- und Gebäudeformen bestimmen Nutzerverhalten sowie Verbrauchswerte. Diese werden ermittelt und im Rahmen eines regionalen Planungswettbewerbs auf deren gesellschaftliche Akzeptanz getestet.

3. Regionale Wertschöpfung auf der Basis eines verringerten ökologischen Fussabdruckes
Eine zentrale Frage in regionalen Nachhaltigkeitsstrategien betrifft die Wirtschaftlichkeit der Massnahmen, und insbesondere der Wertschöpfung, die durch Nachhaltigkeitsmassnahmen erzielt werden können. Bestehende regionale und kommunale Wertschöpfungsanalysen und -methoden erneuerbarer Energieinvestitionen in Deutschland werden hier zum Ausgangspunkt genommen. Auch betrachtet werden im Sinne der regionalen Wertschaffung wirtschaftliche und gesellschaftliche Gewinne und inbesondere wichtige ökologische Vorteile, die wirtschaftlich zu internalisieren sind.

Relevance to Liechtenstein

Hauptzweck des Projektes ist die Unterstützung organisatorischer Innovationen zur Umsetzung regionaler Nachhaltigkeitsziele auf Basis ökologischer Fussabdruckcharakteristika und eines hiermit verbundenen Verständnisses regionaler Wertschaffungskapazitäten. Als Basis wird ein STEM Modell ein grossräumliches, teilweise für Liechtensteiner Gemeinden scharfes Verständnis der ökologischen Verbrauchsmuster erreicht. Planungswettbewerbe bezüglich verschiedener architektonischer und urbaner Formen werden auf deren Akzeptanz in Liechtenstein geprüft. Zuletzt wird im Sinne der Wertschöpfung für das Fürstentum und der Region wirtschaftliche und gesellschaftliche Gewinne und insbesondere wichtige ökologische Vorteile, die wirtschaftlich zu internalisieren sind betrachtet.

Schlüsselwörter

Ökologischer Fussabdruck regenerative Region Wertschöpfung und Wertschaffung Internationale Bauausstellung Lebenstil-bewusste Raumplanung

Project Participants

Employee
Prof. em. DI MAAS Peter Droege
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Dr. sc. Ariane Ruff
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Projektmitarbeiter
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter
Employee
Prof. Dr. Carsten-Henning Schlag
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dipl.-Ing. Simon C. Winker MRICS
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dr.-Ing. Anis Radzi BArch MUrbDes
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Dr. Clarissa Rhomberg
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Nachhaltige Mobilität im Alpenrheintal

Project Description

In der Untersuchung wird der Frage nachgegangen, wie die Mobilität in sub- bzw. periurbanen Siedlungsräumen nachhaltig gestaltet werden kann. Als Untersuchungsgebiet dient dabei das Alpenrheintal, die Ergebnisse sollen jedoch auch auf ähnlich strukturierte Räume übertragbar sein. Sub- und periurbane Räume wie das Alpenrheintal sind in starkem Masse autoorientiert. Die Mobilität ist daher in hohem Masse von der Verfügbarkeit billiger fossiler Treibstoffe abhängig. Um die Nachhaltigkeit der Mobilität im Alpenrheintal und anderen sub- bzw. periurbanen Siedlungsräumen zu steigern, müssen daher Strategien entwickelt werden, um die Abhängigkeit der Transportsysteme von fossilen Treibstoffen zu reduzieren.
Es sollen Szenarien und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige, postfossile Entwicklung der Mobilität im Alpenrheintal entwickelt werden. Die Arbeit erfolgt in mehreren Phasen. In der ersten Phase geht es um eine chronologische Beschreibung der Siedlungsentwicklung im Alpenrheintal. In der zweiten Phase werden Daten aus den Pendlerstatistiken ausgewertet, um eine Abgrenzung von Teilräumen vornehmen zu können. Anschließend soll ein Mobilitäts-und Verkehrsenergiebedarfsprofil dieser Teilräume erstellt werden. In einer dritten Phase soll in Szenarien für verschiedene Teilräume abgeschätzt werden, in welchem Umfang fossile Brennstoffe durch Verkehrsverlagerung, Verkehrsvermeidung und Umstellung der Fahrzeugantriebe eingespart bzw. ersetzt werden können. Hieraus sollen anschließend Handlungsempfehlungen für die regionalen Akteure in den Bereichen Raumentwicklung und Mobilität abgeleitet werden.

Relevance to Liechtenstein

In der Untersuchung wird der Frage nachgegangen, wie die Mobilität in sub- bzw. periurbanen Siedlungsräumen nachhaltig gestaltet werden kann. Als Untersuchungsgebiet dienen dabei das Fürstentum Liechtenstein und das Alpenrheintal. Es sollen Szenarien und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige, postfossile Entwicklung der Mobilität im Alpenrheintal entwickelt werden. Hieraus sollen anschliessend Handlungsempfehlungen für die regionalen Akteure in den Bereichen Raumentwicklung und Mobilität abgeleitet werden.

Schlüsselwörter

Verkehrsplanung, -sicherheit Erneuerbare Energie Mobilität Nachhaltigkeit

Project Participants

Employee
Dipl. Ing. Hans-Martin Neumann
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Prof. Dr. Ing. Hans-Henning von Winning
- Projektleiter
Projektleiter

Publications

Mystery Shopping in Private Banking (Luxembourg)

Project Description

The aim of this project is to determine the quality of customer service and to identify the areas that require improvement. To be more specific, we assess the administrative functions and interpersonal skills of bank employees. We evaluate sales effectiveness of platform and relationship managers by analyzing whether the bank staff is listening to its customers, how friendly they are, the time to spend in order to receive a solution as well as the quality of the solution. Using different mystery shopping techniques such as face-to-face, telephone, postal, internet and video assessments, we get a comprehensive picture of the quality of the banks' customer service. After evaluating the customer service and performance of bank employees, a report is submitted and presented to the client.

Project Participants

Employee
Lic. oec. HSG Oliver C. Oehri
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
MMag. Dr. Wilfried Amann
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Mystery Shopping in Private Banking (Austria)

Project Description

The aim of this project is to determine the quality of customer service and to identify the areas that require improvement. To be more specific, we assess the administrative functions and interpersonal skills of bank employees. We evaluate sales effectiveness of platform and relationship managers by analyzing whether the bank staff is listening to its customers, how friendly they are, the time to spend in order to receive a solution as well as the quality of the solution. Using different mystery shopping techniques such as face-to-face, telephone, postal, internet and video assessments, we get a comprehensive picture of the quality of the banks' customer service. After evaluating the customer service and performance of bank employees, a report is submitted and presented to the client.

Project Participants

Employee
Lic. oec. HSG Oliver C. Oehri
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
MMag. Dr. Wilfried Amann
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Dr. Marcel Vaschauner MBA
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Muster, Prozesse und Techniken innovationseffizienter Firmen

Project Description

Das Bestreben dieser Forschungsarbeit ist es, die hohe Innovationsleistung der Schweizer und Liechtensteiner Unternehmen aufrechtzuerhalten und die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen zu unterstützen. Aufbauend auf den Erkenntnissen von Bayrle (in press) auf, dass innovationseffiziente Firmen signifikant mehr Wachstum mit Verzögerungseffekt aufweisen, stellt sich nun die Frage, welche Prozesse und Techniken notwendig sind, damit die Innovationseffizienz steigt. Deshalb werden im Rahmen dieses Projekts innovationseffiziente Unternehmen auf Muster, Prozesse und Techniken untersucht, welche die Innovationsfähigkeit sowie die Leistungsfähigkeit des Unternehmens positiv zu beeinflussen scheinen. Die Ergebnisse der Arbeit werden Forschern helfen, das Wissen effizienter Innovationsunternehmen im heutigen Umfeld zu schärfen. Die Unternehmer können von den identifizierten Praktiken profitieren und Entscheidungen treffen, welche Muster, Prozesse und Techniken sie in ihr Unternehmen einbringen oder anpassen möchten, um ihre Innovationseffizienz - und damit verbunden, die finanzielle Leistung des Unternehmens - zu verbessern. Es wird auch ein Beitrag zu den Forschungsschwerpunkten der Universität Liechtenstein geleistet, da Erkenntnisse darüber erlangt werden sollen, wie Innovationskraft sowie Profitabilität von Unternehmen gefördert werden können.

Momentum Strategies for Swiss Investors

Project Description

Different momentum strategies for Swiss investors are tested. The aim of the project is to find out if an ordinary momentum strategy for an international diversified stock portfolio can beat the benchmark MSCI.

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Projektleiter
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Projektleiter

Möglichkeiten zur Verbesserung des "Social Impacts" in der Mikrofinanz-Wertschöpfungskette durch Einbezug von CO2 Zertifikaten

Project Description

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer möglichst effizienten Verknüpfung der beiden Wertschöpfungsketten "Carbon Market" und "Mikrofinanz", die zu einer Verbesserung des Lebensstandards der von Armut bedrohten Einwohner von primär ruralen Gebieten in Entwicklungsländern beitragen kann. Gleichzeitig soll diese Lösung dazu verhelfen, die globalen CO2 Emissionen zu reduzieren und damit den Klimawandel abzudämpfen.
Um dieses ZIel zu erreichen, müssen die methodischen Eigenheiten in der Wertschöpfungskette der sogenannten "Programs of Activities" im Clean-Development-Mechanismus (CDM) wie auch im Bereich des Marktes für freiwillige Emissionszertifikate (z.B. Gold Standard) detailliert erfasst werden. Zuerst werden im Carbon Markt die Motivation der Marktteilnehmer abgeklärt, um PoA zu initiieren und zu finanzieren. Es wird erfasset, wie gross der PoA Markt ist, welches
Wissen und welche Erfahrung notwendig ist, um solche aufzubauen und welche Hürden solche Projekte vor allem verhindern oder verzögern. Auch erfolgt eine Analyse der Marktteilnehmer, um nach Abschluss des Projektes einen Übersicht zu haben, welche Marktteilnehmer untereinander Kooperationen eingehen könnten. Damit Mikrofinanzinstitute in die Lage gebracht werden können, solche PoA mit erneuerbaren Energieprojekten durchzuführen, werden die Wissens- und Erfahrungslücken in Mikrofinanzinstituten erfasst.
Die Verbindung von Mikrofinanz mit der Finanzierung von erneuerbaren Energieprojekten, welche durch den Clean Development Mechanismus kontrolliert werden, führt zu einer vermehrten Klimafinanzierung.

Scientific, Economic and Societal Impact

Die Bedeutung der erwarteten Forschungsresultate für die Fachwelt ergibt sich vor allem durch die Kombination respektive die Verbindung von Asset Management und Investitionen im Mikrofinanzbereich
mit dem Handel von CO2-Zertifikaten einerseits und der Bündelung der Kräfte im Bekämpfen des Klimawandels und der Armut in Entwicklungsländern andererseits.
Nutzniesser aus diesem Forschungsprojekt sind zum einen die Mikrokreditnehmer, welche zu günstigen Konditionen ihre Energieprojekte finanzieren können, andererseits die Investoren im Mikrofinanzbereich, welche ihr Risiko vermindern können und gleichzeitig einen grösseren „Social Impact“ erwirken können. Drittens erhöhen sich über die Verbindung der beiden Wertschöpfungsketten die Anreize, CO2-reduzierende Projekte zu realisieren, was den weltweiten Klimazielen dient.

Schlüsselwörter

Microfinance

Project Participants

Employee
Dr. Richard Hermann Vögeli
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Projektmitarbeiter
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter
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