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mobiLIty: Everyday Mobility at Uni Li

Project Description

Mobility and sustainability are some of the most pressing challenges of our time. While socio-technical solutions are transforming the urban environments that characterize much of the globe today, infra-structure planning often fails to adequately incorporate the everyday movements of people - which are key to how cities and regions function on a daily basis - into these plans. This often results in a disconnect between these routine "spatial practices" of people travelling between home and work, going grocery shopping, taking their children to school, and the policies that attempt to shape the urban environment and engender a more sustainable future. In the Principality of Liechtenstein alone, more than 20'000 people travel outwards and 12'000 people travel inwards on a daily basis, the ma-jority of whom move by private vehicles. These spatial practices indicate that Liechtenstein is part of an extended urban region, with a scope far beyond just cross-border travel: a region that must be understood as an interdependent whole.

This abstract conception of urbanization becomes concretely visible at the University of Liechtenstein, which is an important destination for people throughout the Alpenrheintal (ART), greater Bodensee Region (BSR), and beyond. If such urban regions are to be made more sustainable in the future, plans must incorporate everyday spatial practices, to understand not just where people are going, but why and the details of how they get there. Is convenience the primary driver of travel and modal choice? Is it geographical location? What role do conceptions of living a more sustainable lifestyle or contrib-uting to positive environmental change play? Applying methods developed by the applicant in the context of Southern Africa, including a novel smartphone application collecting volunteered geograph-ic information (VGI), can link patterns of movements with these kinds of choices. This project therefore proposes conducting a VGI study with volunteers from the University of Liechtenstein, to visualize the way people move to the university on a daily basis. Complementing this digital research will be expert interviews with members of the university administration and local governance, in order to unpack both the challenges and opportunities these routines present for mobility and sustainability. The final output will comprise a series of key findings and recommendations that could inform the formulation of a university-wide mobility and sustainability concept, as well as several publications intended for academic audiences and an exhibition for the general public in Liechtenstein.

Mindfulness in Organizations

Project Description

Moderne Arbeitsplätze werden zunehmend komplexer, doch übermäßige Arbeitsanforderungen können zu Erschöpfung und Burnout führen. Im Gegenzug kann der Arbeitsplatz Ressourcen bereitstellen, die das Engagement steigern und die Erschöpfung mindern. Zwar können verschiedene Personen gleiche Umstände unterschiedlich interpretieren, doch ist bislang noch ungeklärt, durch welche Mechanismen interpersonelle Unterschiede in den persönlichen Ressourcen von Arbeitskräften die Art und Weise beeinflussen, wie sie die Merkmale ihres Arbeitsplatzes wahrnehmen, gestalten und von ihnen beeinflusst werden.
Diese Doktorarbeit verfolgt zwei Ziele: erstens die Identifikation arbeitsplatzbezogener persönlicher Ressourcen, die durch Achtsamkeitstraining trainierbar sind; zweitens die Ergründung der Mechanismen, durch die diese Ressourcen die Leistung und das Wohlbefinden fördern oder behindern. Mittels experimenteller Studien sollen die Mechanismen, der Umfangs und das Ausmaß der durch das Achtsamkeitstraining hervorgerufenen Auswirkungen auf die Entwicklung persönlicher Ressourcen, die Wahrnehmung von Arbeitsplatzmerkmalen und die Empfindungen von Burnout, Engagement und Wohlbefinden untersucht werden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung arbeitsplatzbezogener Maßnahmen, welche sowohl den beruflichen als auch den persönlichen Erfolg von Mitarbeitenden steigern können.

Relevance to Liechtenstein

Im Rahmen des Projekts werden die Auswirkungen von Achtsamkeitspraxis auf Arbeitnehmende und Führungskräfte erforscht. Das kann grundsätzlich auch für Personen in Liechtenstein interessant sein, aber einen direkten Bezug zum Land, hat es nicht.

Schlüsselwörter

Leadership Achtsamkeit Persönlichkeit

Mindfulness and Self-Leadership Training on Stress Management and Work Performance: A Randomized Controlled Pilot Intervention Study of Middle-Hierarchy Managers

Project Description

In einer sich stets wandelnden Wirtschaft werden auch kontinuierlich neue Anforderungen an Unternehmen gestellt. Technologische Veränderungen, Globalisierung, schwindende Ressourcen und steigende Kosten machen es nötig, flexiblere strategische Lösungen an-zunehmen und umzusetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die bereits erwähnten Um-brüche erhöhen die Anforderungen und den Druck auf Führungskräfte. Während alle Mi-tarbeiter von berufsbedingtem Stress betroffen sind, stehen Führungskräfte aufgrund ihrer Verantwortung, welche mit der Führungsposition einhergeht, an vorderster Front dieser Um-brüche und ihren Folgen.
So werden immer häufiger Praktiken wie Selbstführung und Achtsamkeit angewandt, um Füh-rungskräfte mit dem notwendigen Wissen auszustatten, die Aufmerksamkeit sowohl auf in-terne als auch auf externe Reize zu lenken. Legt ein Unternehmen auf den Aspekt der Achtsamkeit seinen Fokus, geht dies mit vielen positiven Effekten einher. Dazu gehören verbesserte Arbeitsleistung, erhöhte Arbeitszufriedenheit, organisatorisches Engagement, Wohlbefinden, hohe Resilienz, besseres Stressmanagement, verbesserte soziale Fähigkeiten, emotionale Intelligenz und soziales Verhalten.
Durch eine effektive Selbstführung sind Führungskräfte in der Lage, grössere Kontrolle über Selbstwirksamkeit, Bewältigungsfähigkeit und Selbstmotivation zu erlangen, welche zur Stei-gerung der persönlichen und organisatorischen Leistung erforderlich sind. Self-Leadership steht zudem im Zusammenhang mit grösserer Arbeitszufriedenheit, geringeren krankheits-bedingten Abwesenheiten, geringerem Stressempfinden und einem geringeren Mass an Leis-tungsdruck.
Das vorrangige Ziel der Studie ist es, festzustellen, ob es positive Auswirkungen von Selbstfüh-rungs- und/oder Achtsamkeitstraining auf das Stressniveau und die Leistung von Führung-skräften der mittleren Hierarchieebene gibt. Zusätzlich wird die Studie Spillover-Effekte unter-suchen, die mit der unmittelbaren Praxis von Selbstführungs- und Achtsamkeitsstrategien durch Führungskräfte auf deren direkte Angestellten verbunden sind. Die Forschung wird auf der Grundlage von Daten aus einer longitudinalen Kohortenstudie und im Kontext der DACH-Region durchgeführt.

Schlüsselwörter

Selbstführung Achtsamkeit

Mikrosimulation und Model Development

Project Description

Inhalt dieses Projekts ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der liechtensteinischen Mikrosimulationsmodelle. Die Mikrosimulationsmodelle microLIE:PIT und microLIE:CIT bilden die Besteuerung durch die Vermögens- und Erwerbssteuer sowie der Ertragssteuer ab. Die Mikrosimulationsmodelle werden laufend an den aktuellen rechtlichen Stand angepasst und methodisch erweitert. So wurde für das Modell microLIE:CIT eine Methode entwickelt, mit Hilfe derer die Grenzsteuerbelastung von Unternehmen gemessen werden kann. Im Bereich der natürlichen Personen wurde ein neues Mass zur Wohlfahrtsmessung implementiert. Die nächsten Schritte in der methodischen Weiterentwicklung des Unternehmensbesteuerungsmodells betreffen die Modellierung der Kapitalstruktur, das Modell der natürlichen Personen wird dynamisiert, um so die Erwerbsverläufe im Lebenszyklus modellieren zu können.

Relevance to Liechtenstein

Die Mikrosimulationsmodelle bilden das liechtensteinische Steuersystem mit seinen Spezifika ab. Durch ihre Weiterentwicklung (ua der Modigliani-Miller Theoreme zur Bestimmung der gewichteten Kapitalkosten unter Einbezug des liechtensteinischen Steuersystems) können unter Berücksichtigung des Einflusses des liechtensteinischen Steuersystems Investitionen und Unternehmen bewertet werden.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Forschungsprojekt trägt einerseits dazu bei, die die angewandten wissenschaftlichen Methoden auszubauen und weiterentwickeln, andererseits werden die bestehenden liechtensteinischen Mikrosimulationsmodelle auf dem laufenden rechtlichen Stand gehalten und neue Daten eingepflegt. Die praktische Anwendung der wissenschaftlichen Methoden dient dem Transfer ökonomischen Wissens und der quantitativ fundierten Politikberatung (so etwa im WTT-Projekt "Empirische Analysen zu Aufkommens- und Verteilungswirkung des Liechtensteinischen Steuergesetzes").

Schlüsselwörter

Steuern Dynamische Mikrosimulation Verteilungs- und Wohlfahrtswirkung Fiskalpolitik und Verhalten der Wirtschaftsakteure

Publications

Methoden des Managements zur Messung und Steigerung der Produktivität von Experten

Project Description

Immer mehr Beschäftigte in heutigen Organisationen der OECD-Staaten sind nicht mehr damit beschäftigt, definierte Ergebnisse durch definierte Operationen zu erbringen, sondern mehr oder weniger komplexe domänenspezifische Probleme zu lösen. Darauf weisen unterschiedliche Untersuchungen zur Entwicklung ihrer Tätigkeitsprofile, ihrer Qualifikationsstruktur sowie zu ihren Kompetenzanforderungen hin. Arbeiter, die mit dieser Art von Aufgaben betraut sind und denen besondere domänenspezifische Fähigkeiten zur Erfüllung dieser Aufgaben zugeschrieben werden, sollen hier mit dem Begriff des Experten bezeichnet werden.

Mit der skizzierten Entwicklung ist eng die Fragestellung verbunden, welche Herausforderungen sich für das Management von Experten ergeben und wie diese Herausforderungen wirksam bewältigt werden können. Denn es ist evident, dass die traditionelle Vorstellung von Management, nach der die Ergebnisse, Operationen und Ressourcen von "dispositiven Faktoren" geplant und kontrolliert und von dem Faktor "operative Arbeit" ausgeführt wird, auf diese Art von Arbeit nicht mehr ohne Weiteres anwendbar ist.

Bisherige Untersuchungen zu dieser Fragestellung aus psychologischen, soziologischen und ökonomischen Perspektiven leiden unter Defiziten:
1. Es ist bislang noch weitgehend ungeklärt, wo die eigentlichen Herausforderungen des Managements von Experten liegen. Soziologische Untersuchungen verweisen auf die Spannungen zwischen Professionals und bürokratischen Organisationsstrukturen, ökonomische Untersuchungen dagegen auf das Problem der Identifikation, Bewertung, Verbreitung und Optimierung von Wissen. Dabei ist auffällig, dass die jeweiligen Disziplinen kaum wechselseitig von ihren Ergebnissen Kenntnis nehmen.
2. Abhängig von der Klärung dieser Frage ist weiterhin die Frage offen, welche Möglichkeiten Managementvertretern offen stehen, um diese spezifischen Herausforderungen zu bewältigen
3. Schließlich ist die Wirksamkeit dieser Steuerungsmöglichkeiten o

Schlüsselwörter

Wissensmanagement Controlling Wissensmanagement und organisatorisches Lernen Leadership, Motivation und Anreizsysteme Human Resources

Participating Institutions

Lehrstuhl für Internationales Management / Projektleitung
Fachhochschule Vorarlberg / Partner
Geschäftsstelle der Internationalen Bodensee-Hochschule / Förderer

Project Participants

Employee
PD Dr. habil. Stefan Güldenberg
- Projektleiter
Projektleiter

Messung von Erwerbs- und Arbeitslosigkeit im internationalen Vergleich: Liechtenstein und seine Nachbarländer

Project Description

Die Begriffe Arbeitslosigkeit und Erwerbslosigkeit werden im deutschen Sprachraum nicht synonym verwendet. Die Arbeitslosenquote errechnet sich anhand der registrierten Arbeitslosen, die international teilweise erheblich unterschiedlich abgegrenzt sind. International vergleichbar sind nur die Erwerbslosenquoten auf der Basis der Richtlinien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und des Labour-Force-Konzepts (LFK). Eurostat wendet das LFK an und publiziert für alle Mitgliedsländer der Europäischen Union harmonisierte Erwerbslosenquoten. Auch die OECD benutzt dieses Konzept. Soweit vorhanden, übernimmt sie die Zahlen von Eurostat. Die vom Amt für Volkswirtschaft publizierte Arbeitslosenquote für Liechtenstein ist international weder mit den Erwerbslosen- noch mit den nationalen Arbeitslosenquoten vergleichbar. Dies liegt vor allem daran, dass in Liechtenstein die nationale Arbeitslosenquote nach dem Inlandsprinzip ermittelt wird. Sowohl im Rahmen des LFK als auch bei der Berechnung der nationalen Arbeitslosenquoten findet international jedoch das Inländerprinzip Anwendung. Der Beitrag enthält mehrere Vorschläge zur Modifikation der Berichterstattung zum Arbeitsmarkt in Liechtenstein.

Schlüsselwörter

Konjunkturforschung

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Carsten-Henning Schlag
- Projektleiter
Projektleiter

Messen und Fördern der Informationskompetenz von Digital Natives in der Bodenseeregion

Project Description

Die Bedeutung der Transformation von Gesellschaften zu digitalen Gesellschaften ist allgegenwärtig geworden. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Städten, Regionen und Ländern ist es zukünftig entscheidend, inwiefern diese die Wandlung zu digitalen Gesellschaften effizient und wirksam vollziehen und sich im digitalen Binnenmarkt positionieren können. Eine wichtige Grundlage dazu ist die Entwicklung von Informationskompetenz (IK), d.h. der kompetente und effiziente Umgang mit digitaler Information, insbesondere bei den heranwachsenden Generationen der Digital Natives. Um IK schon im frühen Alter aufzubauen, wird deren Förderung verstärkt als Aufgabe und Ziel von Schulen gesehen. Die flächendeckende Einführung von IK in Schulen konnte bis jetzt jedoch nicht erreicht werden.

Der vorliegende Projektantrag greift diese Forschungslücke auf und hat zum Ziel, Informationskompetenz in der Sekundarstufe II der Bodenseeregion zu messen, durch den Einsatz eines MOOC zu fördern und zwischen den Ländern zu vergleichen.

Project Participants

Employee
Dr. Sonia Lippe-Dada MScIS
- Projektleiterin
Projektleiterin
Employee
Dr. rer. oec. Charlotte Wehking
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Dr. Bernd Schenk
- Projektmitarbeiter
Hochschuldozent - Liechtenstein Business School Studienleiter BSc BWL - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter
icon

Mergers and Acquisitions by Large Financial Investors in Germany, Austria and Switzerland

Project Description

In this empirical project, we present empirical evidence on the gains and losses to target firm shareholders, focusing our analysis on the value effects from M&A transactions by financial investors. The main objective is whether M&A transactions by financial investors have a significant impact on the value of their target companies and if these value effects differ systematically from the value effects of target companies acquired by industrial companies. To conclude we can underline that from the perspective of the capital market - this is equivalent to shareholders of the target company - an M&A transaction of a financial investor is equivalently valued as an M&A transaction by an operating firm. This is an important result which should be taken into consideration by economic policy makers and regulators.

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Projektleiter
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Projektleiter
Dr. Marcel Vaschauner MBA
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Menschen und Künstlichen Intelligenzsystemen - Wissenstransfer

Project Description

Ziel der Dissertation ist es, den Wissenstransfer zwischen Menschen und künstlichen Intelligenzsystemen zu untersuchen. Da maschinelles Lernen der Hauptantrieb dieser Systeme sein wird, steigt die Notwendigkeit, das von Maschinen erworbene Wissen zu verstehen und zu übertragen. Das Hauptforschungsinteresse gilt den Ansätzen, Strategien und Methoden, um maschinell getroffene Entscheidungen für den Menschen verständlich zu machen, d. H. "Was hat die Maschine gelernt, so dass sie bestimmte Entscheidungen trifft?". Ein weiterer Bereich, der im Rahmen dieses Projekts interessant ist, ist die Lernphase der Maschinen. Dieser Teil wird als die Herausforderung betrachtet, Wissen in Maschinen zu übertragen, d. H. "Was sah die Maschine während ihrer Lernphase, so dass sie eine bestimmte Konzepten erlernte?". Diese Dissertation stützt sich hauptsächlich auf Untersuchungen in drei Hauptbereichen: maschinelles Lernen, Informationsvisualisierung und Wissenstransfer. Sie sollen dem Autor das folgende Know-how vermitteln: Informationen von der künstlichen Intelligenz ein- und auskoppeln, die extrahierten Informationen an menschliche Benutzer weitergeben und einen fundierten Rahmen für den Wissenstransfer entwerfen.

Schlüsselwörter

Wissenstransfer Maschinelles Lernen Künstliche Intelligenz

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Joshua Peter Handali M.Sc.
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Betreuer
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Betreuer
icon
Prof. Dr. Michalis Vlachos
- Kobetreuer
Kobetreuer
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