Skip to Main Content

Liechtensteinisches Trustrecht im europäischen und internationalen Kontext

Project Description

Der Trust entstammt dem angloamerikanischen Rechtskreis und ist den kontinentaleuropäischen Rechtsordnungen fremd. In der wirtschaftlichen Realität verhält sich Liechtenstein antizyklisch zum internationalen Trend: Während der Trust weltweit an Bedeutung gewinnt, scheint seine Bedeutung in Liechtenstein zurückzugehen. Dies ist der Rechtsunsicherheit zuzuschreiben. Bekanntlich ist das Trustrecht innerhalb der liechtensteinischen Rechtsordnung isoliert. Nachdem der Trust ein für kontinentaleuropäische Systeme fremdes Rechtsinstitut ist, muss der Blick auf diejenigen Staaten gerichtet werden, die eine gesicherte Anwendungspraxis haben. Die Projektarbeit soll die Quellen der typischen Trustrechtsordnungen praxisrelevant für Liechtenstein aufarbeiten. Damit wird der Grundstock für einen auf die Bedürfnisse Liechtensteins zugeschnittenen Wissenspool im Trustrecht gelegt.

Relevance to Liechtenstein

Gegenstand dieses Forschungsprojekts ist die Analyse der Rechtsquellen in typischen Common Law-Trustrechtsordnungen, um daraus Erkenntnisse für das Recht der Treuhänderschaft in Liechtenstein zu gewinnen. Damit wird der Grundstock für einen auf die Bedürfnisse Liechtensteins zugeschnittenen Wissenspool im Trustrecht gelegt.

Schlüsselwörter

Trust Trustrecht Rechtsvergleich Ökonomische Analyse des Rechts

Project Participants

Employee
Univ.-Prof. Dr. Francesco A. Schurr
- Projektleiter
Gastprofessor - Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht
Projektleiter
icon
Employee
Mandeep Lakhan LL.B. (Hons), M.A., LL.M.
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Dr. iur. Ines Fässler LL.M.
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Publications

Liechtensteinische öffentliche Unternehmen und staatliche Monopole im nationalen und europäischen Recht

Project Description

Öffentliche Unternehmen werden im modernen Staat zur Erreichung vielfältiger Zwecke eingesetzt. Auch Liechtenstein folgt dem lang anhaltenden Trend, verschiedene öffentliche Aufgaben durch vom Staat getragene Unternehmen erfüllen zu lassen.
Obwohl öffentliche Unternehmen eine wichtige Rolle im liechtensteinischen Staats- und Wirtschaftsgefüge einnehmen, waren diese bis dato kaum Inhalt von wissenschaftlichen Auseinandersetzungen in Liechtenstein. Im Besonderen ist die wissenschaftliche Aufbereitung grundlegender verfassungs- und verwaltungsrechtlicher Aspekte sowie EWR-rechtlicher Fragen noch immer lückenhaft bzw nicht vorhanden. Diese Lücke wird das das Forschungsvorhaben schliessen.

Relevance to Liechtenstein

Mit Blick auf das Beteiligungsportefeuille des Landes Liechtenstein und verschiedene Eignerstrategien liegt der Schluss nahe, dass öffentliche Unternehmen auch in Zukunft einen nicht geringen Anteil am staatlichen Wirtschaftsleben ausmachen werden.
Eine fundierte und umfassende Aufbereitung der öffentlich-rechtlichen Grundlagen öffentlicher Unternehmen in Liechtenstein bildet eine Grundlage für eine Evaluierung des status quo als auch für mögliche Innovationen betreffend die Ausgestaltung öffentlicher Unternehmen und der weiteren Einbindung Privater zur Erbringung von bspw Versorgungsleistungen.
Dieses Forschungsvorhaben widmet sich im Rahmen einer ersten Grundlagenforschung somit – ganz im Sinne der Eignerstrategie sowie Leistungsvereinbarung der Regierung des Fürstentums Liechtenstein für die Universität Liechtenstein bzw zwischen dieser und der Universität – besonders Themen von regionaler Relevanz. In weiterer Folge liefert das Forschungsvorhaben einen wichtigen Beitrag zur Prosperität dieser Region und des Landes Liechtenstein.
Das Forschungsvorhaben sieht sich im Zeichen der Kernthemen «Verantwortung und Gesellschaft». Durch die Kenntnis der wesentlichen Rechtsgrundlagen können Schlüsse auf eine bestmögliche Organisationsgestaltung
öffentlicher Unternehmen gezogen, der Trend zur Ausgliederung staatlicher Aufgaben besser verstanden und eingeordnet sowie letztlich die unternehmerische Verantwortung des Staats im Sinne einer Corporate Social
Responsibility besser wahrgenommen werden.

Scientific, Economic and Societal Impact

Mit Blick auf das Beteiligungsportefeuille des Landes und verschiedene Eignerstrategien liegt der Schluss nahe, dass öffentliche Unternehmen auch in Zukunft einen nicht geringen Anteil am staatlichen Wirtschaftsleben ausmachen werden. Insofern ist die Notwendigkeit einer erstmaligen umfassenden verfassungs-, verwaltungs-, und europarechtlichen Betrachtung des Kontextes, innerhalb dessen der Staat wirtschaftlich tätig wird, evident.
Gerade im Hinblick darauf, dass es in diesem Bereich an einschlägiger Fachliteratur mangelt, ist es umso wichtiger, eine wissenschaftliche Grundlage zu erstellen und für die Allgemeinheit bereitzustellen.
Eine fundierte und umfassende Aufbereitung der öffentlich-rechtlichen Grundlagen öffentlicher Unternehmen in Liechtenstein bildet eine Grundlage für eine Evaluierung des status quo als auch für mögliche Innovationen betreffend die Ausgestaltung öffentlicher Unternehmen und der weiteren Einbindung Privater zur Erbringung von bspw Versorgungsleistungen.

Schlüsselwörter

Corporate Social Responsibility

Project Participants

Employee
Mag. iur. Magdalena Friedrich BA
- Projektleiterin
Projektleiterin
Employee
Mag.iur. Nicola Pfisterer
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Dr. iur. Judith Ellen Sild
- Projektleiterin
Projektleiterin
Employee
Mag. iur. Vanessa Pfurtscheller
- Projektleiterin
Projektleiterin

Liechtensteinische Gesellschaften im Internationalen Privatrecht

Project Description

Das Forschungsprojekt widmet sich der Frage der zivilrechtlichen Würdigung liechtensteinischer Gesellschaften, insbesondere den Rechtsformen der Stiftung und des Trusts, im Ausland. Für Liechtenstein, ein Land mit mehr ansässigen juristischen Personen als natürlichen Personen, ist diese Frage von weitreichender Bedeutung und nationalem Interesse. In den letzten Jahren rückte insbesondere die liechtensteinische privatnützige Stiftung in der Rechtsprechung der nationalen Gerichte in Europa in den generellen Verdacht der rechtsmissbräuchlichen Vermögensverschiebung, mit der Folge der Aberkennung ihrer Rechts- und Parteifähigkeit. Dabei diente der materiell-rechtliche Einwand des ordre public-Vorbehalts als Notanker, der den Kernbestand der jeweiligen inländischen Rechtsordnung über die Harmonisierung des europäischen Gesellschaftsrecht stellte.
Mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte des Finanzstandortes Liechtenstein ist die Reputation der liechtensteinischen Gesellschaften und die hiermit verbundene rechtspolitische Akzeptanz im Ausland zwingend notwendig. Die Anerkennung jeder einzelnen Rechtsform ist von Bedeutung, da diese sich reflexartig auf andere Rechtsformen auswirkt. Vor diesem Hintergrund ist eine Anerkennung der gemeinnützigen Stiftung ohne eine Anerkennung der privatnützigen Stiftung im Ausland nicht denkbar. Neue liechtensteinische Gesellschaften werden nur dann errichtet werden, wenn sie im Ausland zivilrechtlich anerkannt werden.Das vorliegende Forschungsprojekt will in Zusammenarbeit mit liechtensteinischen Verbänden, Organisationen und Einrichtungen gegen diese aufgezeigten Entwicklungen im Ausland vorgehen und die Reputation liechtensteinischer Gesellschaften und Stiftungen stärken, damit Liechtenstein sich auch künftig erfolgreich als Finanzplatz positionieren kann.

Relevance to Liechtenstein

Das Forschungsprojekt widmet sich der Frage der zivilrechtlichen Würdigung liechtensteinischer Gesellschaften, insbesondere den Rechtsformen der Stiftung und des Trusts, im Ausland. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit liechtensteinischen Verbänden, Organisationen und Einrichtungen gegen die in der Vergangenheit zu Unrecht erfolgte Nichtanerkennung liechtensteinischer Gesellschaften im Ausland vorzugehen und die Reputation liechtensteinischer Rechtsformen zu stärken.

Schlüsselwörter

Gesellschaftsrecht Internationales Privatrecht Rechtsvergleich Stiftungsrecht Vermögensverwaltung

Participating Institutions

Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht / Projektleitung
Liechtensteinische Treuhandkammer / Partner
Regierung des Fürstentums Liechtenstein / Partner
VLGST - Vereinigung liechtensteinischer gemeinnütziger Stiftungen und Trusts e.V. / Partner

Publications

Liechtenstein als Philanthropiestandort - Handlungsbedarf und Entwicklungsmöglichkeiten im Gemeinnützigkeitssektor

Project Description

Die weltweit wachsende Bedeutung philanthropischer Betätigung wirft die Frage auf, ob und wie auch Liechtenstein der Realisierung bzw. Weiterentwicklung gemeinnütziger Projekte Rechnung tragen könnte.
Die Totalrevision des Stiftungsrechts hat die Position der gemeinnützigen Stiftung gestärkt. Die Flexibilität des Stiftungsrechts sowie das umfassende System der Foundation Governance, das sowohl präventive als auch repressive Massnahmen zum Schutz der Stiftung umfasst, seien hier genannt.
Das Projekt untersucht, in welchen Bereichen des Finanzmarktes Handlungsbedarf besteht und welche Massnahmen diesen decken könnten. Es wird untersucht, ob die Einführung eines liechtensteinischen Foundation Governance Code mehr Rechtssicherheit und der Reputation Liechtensteins als Philanthropiestandort weiteren Aufwind verschaffen könnte.

Relevance to Liechtenstein

Das Projekt untersucht, in welchen Bereichen des Finanzmarktes Handlungsbedarf besteht und welche Massnahmen diesen decken könnten.
Mit dem Projekt wird insbesondere analysiert, ob die Einführung eines liechtensteinischen Foundation Governance Codes zu mehr Rechtssicherheit führen würde und inwieweit sich der Philanthropiestandort Liechtenstein durch solche soft law-Regelungen im Wettbewerb der Rechtsordnungen besser positionieren könnte.

Schlüsselwörter

Gesellschaftsrecht Non-Profit-Sector-(NPO, NPI) Trust Stiftung Vermögensverwaltung

Publications

Learning from in-between territories: In search of expanding the practices of architecture

Project Description

Die Vorherrschaft eines generischen Individualismus hat im heutigen globalisierten Umfeld zu sich wiederholenden architektonischen und städtebaulichen Designs geführt, welche stark auf Vergänglichkeit und weniger auf nachhaltige Wirkung basieren. Städte sind daher zunehmen von den von Marc Augé beschriebenen "Nicht-Orten" geprägt.. Trotz Kurzlebigkeit und dem Gefühl von Zerstreuung bleibt dennoch das starke Bedürfnis des Menschen nach Zugehörigkeit und Identifikation bestehen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die folgende Frage: Wie können wir uns in Städten zurechtfinden, die von ständigem Wandel und temporären Verpflichtungen, sowie dem Anstieg serienmäßig produzierter, standardisierter "Nicht-Orte" geprägt ist? Mittels einer empirischen Studie sucht das Forschungsprojekt nach Antworten auf diese Frage. Die Arbeit untersucht alternative Herangehensweisen in Bezug auf die Vorherrschaft des generischen Individualismus zeigt stärker situationsbezogenen Design-Ansätze auf, die auf der Interaktion zwischen Bewohnern und ihrer Umgebung basieren.
Die Studie nutzt qualitative empirische Forschungsmethoden, wie Interviews und ethnographische Forschung, um bereits bestehende Design-Praktiken zu erfassen, denen es gelingt heutige Stadt zu "ent-standardisieren" und somit der Generic City entgegenzuwirken. Ziel der Arbeit ist es, innovativere Design-Ansätze im städtischen Umfeld zu erforschen und räumliche Möglichkeiten gemeinsam handelnder lokaler Gemeinschaften zu prüfen. Die Arbeit erarbeitet ein Portfolio relevanter Praktiken und legt die theoretischen Grundlagen für zukünftige Recherchen im Feld der Architektur- und Designforschung.

Schlüsselwörter

Nicht-Orte Generic City Ortsgefühl heterotopischer Raum Gemeinschaft

Project Participants

Employee
Dr. sc. Dalal Elarji MSc Arch
- Doktorandin
Doktorandin
Employee
Prof. Peter A. Staub
- Betreuer
Betreuer
Prof. Dr. Tatjana Schneider
- Kobetreuerin
Kobetreuerin

Learning Analytics

Project Description

The aim of the project is to prepare a prototype toolset for LA higher education organizations for data driven learning and assessment (e.g. help students to take an active learning path, target at risk- students, assess completion and student success). This will be conducted by collecting, aggregating, analysing, reasoning, and visualizing large scale educational data.
Prjoect partners are: Leibniz University of Hannover, Graz University of Technology, Open University in the Netherlands, and HTW Berlin - University of Applied Sciences.

Schlüsselwörter

Bildung Lernen Big Data Analytics

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Projektleiter
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Projektleiter
icon
Employee
Dr. rer. oec. Roope Jaakonmäki MSc
- Projektkoordinator
Projektkoordinator
Employee
Dr. Bernd Schenk
- Projektmitarbeiter
Hochschuldozent - Liechtenstein Business School Studienleiter BSc BWL - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter
icon
Employee
Sandra Beyer MA
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Guido Forster MSc
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Leadership in jungen Unternehmen

Project Description

Mit dem Wachstum von jungen Unternehmen ist auch die Anstellung neuer Mitarbeiter verbunden. Dadurch rückt die interpersonelle Führung verstärkt in das Tätigkeitsfeld des Geschäftsführers und nimmt an Bedeutung für den Unternehmenserfolg zu. Diesem Themenbereich nimmt sich die vorliegende Arbeit an und hat zum Ziel, die Frage nach dem angewandten Führungsverhalten in jungen Unternehmen und dessen Einfluss auf den Unternehmenserfolg zu beantworten. Als theoretische Grundlage wird das Full-Range-Leadership-Modell beigezogen, das zwischen einem passiv-vermeidenden, transaktionalen und transformationalen Führungsverhalten unterscheidet. Die Stichprobe besteht aus 474 Umfrageteilnehmern, welche sich aus 102 Geschäftsführern und 372 Mitarbeitern zusammensetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die transformationale Führung in jungen Unternehmen häufig, die transaktionale Führung manchmal bis oft und die passiv-vermeidende Führung selten angewendet wird. Im Unterschied zu bestehenden Ergebnissen aus grossen, etablierten Unternehmen, sind die transformationale und transaktionale Führung höher ausgeprägt. Dabei fallen die Fremdeinschätzungen des Führungsverhaltens der Mitarbeiter ähnlich den Selbsteinschätzungen der Geschäftsführer aus und korrelieren stark miteinander. Damit werden bestehende Studienresultate teilweise widerlegt und deuten an, dass die Unterschiede zwischen den Selbst- und Fremdeinschätzungen durch den Kontext beeinflusst werden. Die Ergebnisse der hierarchischen, multiplen Regressionsanalysen zeigen unterschiedliche Ergebnisse. So ist die Einschätzung der laissez-faire Führung durch den Geschäftsführer ein signifikant negativer Prädiktor für den Unternehmenserfolg, während die beiden Skalen des Managements by Exception signifikant positive Prädiktoren sind. Bei den Einschätzungen des Führungsverhaltens durch die Mitarbeiter vermag die transformationale Führung über die transaktionale Führung hinaus einen signifikanten Varianzanteil zu erklären.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship Leadership

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Urs Baldegger
- Betreuer
Betreuer
Employee
Dr. rer. oec. Simon Zäch MBA Entrepreneurship
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. Dr. Andreas Hack
- Kobetreuer
Kobetreuer

Large Scale Big Data Pattern Mining

Project Description

Das Projektziel ist die Weiterentwicklung von neuen intelligenten Analysefunktionen aus dem Gebiet des maschinellen Lernens. Unternehmen arbeiten heute in einem komplexen Umfeld, in dem eine Vielzahl von Faktoren aufeinander einwirken, deren Zusammenhänge sich in gesammelten Daten widerspiegeln. Unternehmensentscheide basieren auf einem tiefen Verständnis solcher Datenmuster im jeweiligen Geschäftsbereich. Ein anschauliches Beispiel stellt die Analyse von Supermarkteinkäufen dar. Die Suche nach Mustern gestaltet sich zumeist als rechenintensiv und komplex und deren Auswertung als kostenintensiv. Nicht zuletzt sollte der Aufwand des Begutachtens von Mustern für den Datenanalysten minimiert werden. Die Forschung hat hierfür eine Reihe von Lösungen bereitgestellt, welche für den kommerziellen Einsatz geeignet scheinen. Das Projekt beabsichtigt, verschiedene dieser Lösungen zu bewerten und in neue Produkte des Unternehmenspartners zu integrieren.

Large Language Models - Autograding & Governance for businesses

Project Description

Dieses Projekt zielt darauf ab, das Potenzial von großen Sprachmodellen (LLMs), insbesondere Chat-GPT, in zwei Bereichen zu untersuchen: Unterstützung bei der Prüfungsbewertung und Governance von LLMs im industriellen Kontext.
Der erste Aspekt konzentriert sich auf die Nutzung von LLMs zur Prüfungsbewertung, und adressiert dabei Bedenken wie Subjektivität und zeitaufwändige manuelle Bewertung. Das Projekt zielt darauf ab, eine Methodik für Pädagogen zu entwickeln, um Noten mit Hilfe von LLMs zu überprüfen, wobei ethi-sche Überlegungen, Voreingenommenheiten und Halluzinationsprobleme von LLMs berücksichtigt werden.

Der zweite Aspekt untersucht die Governance von LLMs in einem Geschäftskontext. Während die Regulierung von KI in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit erregt hat, wurde die Governance von LLMs innerhalb von Organisationen weniger untersucht. Das Projekt analysiert Daten von lokalen Unternehmen und relevante Literatur, um die Governance-Herausforderungen in Bezug auf LLM-Halluzinationen, Risiken für geistiges Eigentum und potenzielle Vorteile zu verstehen. Es zielt darauf ab, ein Framework für eine effektive LLM-Governance zu entwickeln.

Landschaftsstrukturen im Alpenrheintal, ihre Bedeutung und ihr Beitrag zur Qualifizierung der Zwischenstadt

Project Description

Die Arbeit geht davon aus, dass mit bestehenden städtebaulich wirksamen Landschaftsstrukturen eine Siedlungsraumentwicklung in der Zwischenstadt Alpenrheintal auf regionaler und städtebaulicher Ebene qualifiziert werden kann (Bormann et al. 2005).

Hintergrund ist die integrale und sich in den Raumqualitäten ergänzende Betrachtung von Siedlungs- und Landschaftsraum (Corboz 2001, 1983).

Für diesen Anspruch werden kontextbezogene Analysemethoden herangezogen (Schöbel 2003, Kort-Krieger et al. 2006).

Historische und gegenwärtige Strukturen der Tallandschaft Alpenrheintal werden überlagert und mit ihrem gesellschaftlichen und zeitlichen Nutzungs- und Bedeutungswandel in Bezug gesetzt. So können Zusammenhänge abgeleitet und Potenziale erkannt werden.
Den Teilräumen gemeinsam ist das Vorhandensein von Landschaftsstrukturen, die jeweils Träger unterschiedlicher oder mehrfacher Funktionen sind (Prominski 2004).

In einem zweiten Schritt wird die eingangs formulierte These in städtebaulichen Testgebieten des Alpenrheintals für Verdichtung und Erweiterung anhand von zuvor definierten Kriterien auf ihre Tragfähigkeit hin überprüft. So wird nachvollziehbar gemacht, ab wann strategisch, verhandlungstaktisch oder konzeptionell gegengesteuert werden muss, wenn bestimmte Qualitäten und Funktionen erhalten bleiben sollen.

Relevance to Liechtenstein

Durch das Überlagern von historischen und gegenwärtigen Strukturen Liechtensteins und des gesamten Alpenrheintals mit ihrem gesellschaftlichen und zeitlichen Nutzungs- und Bedeutungswandel können Zusammenhänge abgeleitet und Potenziale erkannt werden. In städtebaulichen Testgebieten soll daraufhin festgestellt werden, ab wann strategisch, verhandlungstaktisch oder konzeptionell gegengesteuert werden muss, wenn bestimmte Raum- oder Aufenthaltsqualitäten und Nutzungspotentiale erhalten bleiben sollen.

Scientific, Economic and Societal Impact

Auf regionaler, gemeindegrenzen- und staatsgrenzenüberschreitender Handlungsebene liefern übergeordnete Landschaftsstrukturen Ansatzpunkte und Hinweise für gemeinsame Entwicklungsstrategien der Tallandschaft im Alpenrheintal und Längstälern mit ähnlichen Rahmenbedingungen.

Auf der städtebaulichen Ebene werden Prinzipien zu Raumqualitäten, Aufenthaltsqualitäten und Nutzungspotentialen im Zusammenhang mit den Gebäuden und der Topographie herausgefiltert.

Gebäudestrukturen und der zugehörigen Außenraum werden als Handlungseinheiten auf Gemeinde- und Gemeindeverbandsebene vorschlagen. Hieraus können Strategien für steuerbare Siedlungsraumentwicklungen auf regionaler und Gemeindeebene abgeleitet werden. Es können erwünschte Abfolgen in bestimmten Talabschnitten auf mehreren Masstabsebenen erzeugt werden.

Schlüsselwörter

Landschaftsarchitektur Raumplanung Siedlungsplanung Siedlungsentwicklung

Project Participants

Prof. Dr. Sören Schöbel-Rutschmann
- Betreuer
Betreuer
PD Dr. Mario F. Broggi
- Kobetreuer
Kobetreuer
Employee
Dipl. Ing. Catarina Proidl
- Doktorandin
Doktorandin

Publications

abonnieren