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Opportunity Recognition und Entrepreneurship Education

Project Description

Für Unternehmer ist es von grosser Wichtigkeit, marktfähige Geschäftsmöglichkeiten erkennen und evaluieren zu können. Erst die Entwicklung von Geschäftsmöglichkeiten erlaubt die Erschliessung neuer Geschäftsfelder. Daher ist die Erkennung von Geschäftsmöglichkeiten ein zentraler Punkt im Unternehmertum. Ein Punkt jedoch, der in der Erforschung der Entrepreneurship Education bisher wenig Beachtung fand. Dies gilt besonders für die Verbindung zwischen Ausbildung von unternehmerischem Verhalten und der Identifikation von Geschäftsmöglichkeiten. Zielsetzung des Forschungsvorhabens ist demnach ein Verständnis zu entwickeln, wie die Erkennung von Geschäftsmöglichkeiten durch Ausbildung im Unternehmertum beeinflusst wird.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship Entrepreneurship Education Opportunity Identification

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Urs Baldegger
- Betreuer
Betreuer
Employee
Dr. rer. oec. Andreas Brülhart MBA Entrepreneurship
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. Dr. Urs Fueglistaller
- Kobetreuer
Kobetreuer

Online Choirs: How to carry out virtual choir rehearsals with the help of digital tools

Project Description

Aufgrund von Massnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie waren Chöre gezwungen, ihre physische Probentätigkeit zu unterbrechen. Ins «Home Office» verbannt, begannen einige Chöre, Online-Proben mithilfe von Videokonferenzsystemen durchzuführen. Die Erfahrungen aus der Pandemie zeigen, dass Online-Proben grundsätzlich funktionieren. Jedoch gibt es einerseits noch immer viele Einschränkungen, die das gemeinsame Singen und das Erlebnis gemeinsamen Singens im virtuellen Raum beeinträchtigen. Auch waren bei weitem nicht alle Chöre in der Lage, Online-Proben durchzuführen.Das geplante Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Chorproben im virtuellen Raum mithilfe digitaler Werkzeuge durchgeführt werden können. Im Rahmen des Projekts werden technologische Lösungen, chorpädagogische Ansätze, sowie Empfehlungen zur Steigerung von Technologieakzeptanz und Förderung sozialer Interaktion erarbeitet. Diese können auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Chöre angepasst werden. Das Forschungsprojekt gliedert sich in drei Arbeitspakete. Zunächst erfolgt eine Erhebung des Ist-Zustands von Online-Chorproben aus technologischer, chorpädagogischer und soziotechnischer Sicht. Darauf aufbauend werden die genannten Konzepte und Empfehlungen erarbeitet. Diese werden in einem dritten Schritt im Rahmen von Online-Chorproben und Online-Konzerten mit einem Laborchor umgesetzt, evaluiert und verfeinert.

Project Participants

Employee
Dr. Janine Hacker
- Projektleiterin
Projektleiterin

Online Choice Architecture

Project Description

Im Rahmen des Forschungsprojekts wird das Nutzerverhalten in Online-Umgebungen analysiert. Ziel ist es, die Auswirkungen verschiedener Design-Mechanismen auf das Entscheidungsverhalten zu untersuchen. "Choice Architecture" - ein angloamerikanisches Konzept zur aktiven Gestaltung der Entscheidungsumwelt - nutzt kleine Design-Modifikationen (engl. "Nudges"), wie zum Beispiel Anreize oder Defaults, um Usern dabei zu helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Um den Einfluss solcher Design-Mechanismen auf das Online-Verhalten zu testen, werden im Projekt Online-Reviews verwendet (wie z.B. auf TripAdvisor). Online-Reviews beeinflussen häufig Kaufentscheidungen, sind aber anfällig für kognitive Verzerrungen (engl. "Cognitive Biases"), die u.a. zu extremen Bewertungen führen können. Zum Beispiel können Reviews anderer Nutzer das eigene Bewertungsverhalten beeinflussen. Ziel dieses Forschungsvorhaben ist es daher, verschiedene Design-Modifikationen im Online-Umfeld zu testen, um verzerrtes Bewertungsverhalten zu reduzieren (z.B. welche Auswirkung hat das Setzen von Defaults auf das Bewertungsverhalten?).

Relevance to Liechtenstein

Im Projekt wird das Nutzerverhalten in Online-Umgebungen analysiert, um die Auswirkungen verschiedener Design-Mechanismen auf das Entscheidungsverhalten (wie z.B. Kaufverhalten) zu untersuchen. Auch zahlreiche Liechtensteinische Unternehmen nutzen Online-Vertriebskanäle, um über die Region hinaus Marktanteile zu erschliessen. Die Projektergebnisse werden regionalen Unternehmen in Informations- und Transferveranstaltungen zur Verfügung gestellt.

Schlüsselwörter

Behavior design Choice architecture Nudges Persuasive design User behavior

On the Role of Socio-Technical Inertia in Organizational Transformations

Project Description

IT-Investitionen können die Leistungsfähigkeit von Organisationen entscheidend beeinflussen. Die Technologie alleine genügt jedoch nicht. Komplementäre Änderungen organisationaler Ressourcen sind erforderlich, um das Potential zu aktivieren. Im produktiven Umfeld sind IT-Infrastrukturen eng an organisationale Einheiten gekoppelt, mit denen sie ein sozio-technisches System bilden. Änderungen an der IT-Infrastruktur, etwa durch die Einführung neuer Technologien oder neuer Applikationen, können sich daher unmittelbar und tiefgreifend auf organisationale Prozesse und Strukturen auswirken. In der internationalen Wirtschaftsinformatikforschung werden derartige Veränderungen unter dem Begriff "IT-enabled Organizational Transformation" studiert.

Durch IT verursachte Veränderungsprozesse sind komplex und eine grosse Herausforderung für Führungskräfte. Studien belegen eine hohe Misserfolgswahrscheinlichkeit. Obwohl bereits seit den 1980er Jahren zum Thema geforscht wird, stellt die Planung und Steuerung von Transformationsprogrammen ein noch immer sehr aktuelles Forschungsgebiet dar.

Das kumulative Dissertationsprojekt soll durch Literatur- und Fallstudien zur weiteren Entwicklung des Forschungsgebiets beitragen.

Relevance to Liechtenstein

Die Auswirkungen von IT auf organisationale Prozesse und Strukturen sind oft weitreichend. Das Thema der Dissertation ist für nahezu sämtliche Organisationen aus Wirtschaft und Verwaltung relevant, und so auch für die regionale Industrie. In der Dissertation sollen entsprechend auch Fallstudien mit Liechtensteinischen Unternehmen durchgeführt werden.

Schlüsselwörter

Informationssysteme Enterprise Systeme Enterprise Transformation Business Transformation Organisationale Transformation

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Alexander Michael Schmid Master of Arts UZH
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Betreuer
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Betreuer
icon
Employee
Prof. Dr. Jan Christof Recker
- Kobetreuer
Kobetreuer

Nonverbal Skills for Transformational Leaders

Project Description

Ein wesentlicher Aspekt erfolgreichen Unternehmertums ist eine effektive Führung. Die effektivste Form der Führung ist die transformationale Führung. Obwohl dieses charismatische Führungsverhalten die Mitarbeitenden motiviert und positiven Einfluss auf organisationale Outcomes hat, ist wenig über das konkrete Verhalten der transformationalen Führung bekannt. Durch die Identifizierung spezifischer Verhaltensweisen kann transformationale Führung erlernt werden. Nonverbale Kommunikation, insbesondere jene, die durch emotionale Ausdrücke vermittelt wird, zeigt entsprechende Auswirkung auf die Interaktionspartner. Das Ausdrücken von energetischen Emotionen, zum Beispiel Enthusiasmus, erhöht die charismatische Wahrnehmung einer Person. Non-verbale Signale beeinflussen die Effektivität der Kommunikation, insbesondere in Führungssituationen. Nonverbale Kommunikationsfähigkeiten zu identifizieren, welche die charismatische Wirkung von Führungskräften erhöhen, würde zu einer Weiterentwicklung von bestehenden Führungskräfteentwicklungsprogrammen führen. Da die transformationale Führung die Unternehmensleistung mittels der Motivation ihrer Mitarbeitenden beeinflusst, ist sie darüber hinaus von herausragender praktischer Bedeutung für unternehmerische Führungskräfte, die mit begrenzten Ressourcen konfrontiert sind.

Schlüsselwörter

Leadership Transformationale Führung Charismatische Führung Nonverbale Kommunikation Führungskräfteentwicklungsprogramme

New Schools of Thought (NeST) - Architectural education in times of homogenisation

Project Description

Das Forschungsprojekt NeST untersucht Tendenzen im Kontext der Europäischen Architekturausbildung. Es definiert eine neue Denkschule als eine Ansammlung von Ideen und Meinungen über neue Methoden zur Wissensgenerierung sowie neuen Formen des Wissenstransfers, die eine Gruppe von Personen, die in Architektur und Raumplanung wirken, über Architekturausbildung teilen. Obwohl ihre wachsende Präsenz seit den 1980er Jahren zu beobachten ist, gibt es eine Wissenslücke betreffend den Faktoren und Tendenzen, die Denkschulen beeinflussen und charakterisieren.

Seit dem späten 20. Jahrhundert erfährt die Architekturausbildung eine Transformation, bei welcher Schlüsselfaktoren wie bspw. neue politische Reformen, die Internationalisierung, soziale und klimatische Transformationsprozesse und die Digitalisierung eine Rolle spielen. Dieser Kontext hat zur Entstehung einiger Trends in der Architekturausbildung geführt, die NeST als (1) eine gemeinsame Notwendigkeit, die Kluft zwischen (a) Akademie und Praxis, (b) öffentlichem Bewusstsein und finanzieller Unterstützung und (c) architektonischer Praxis und pädagogische Ausbildung zu schließen, (2) die Unfähigkeit, eine Sprache für Architektur zu finden, (3) Wissenschaft und Digitalisierung schwächen die Qualität der Architektur als physische und verkörperte Materie, (4) Verwissenschaftlichung und (5) Kommerzialisierung identifizierte. Diese Tendenzen führen dazu, dass Architekturinstitutionen neue Wege suchen, sich durch neu definierte Inhalte, Methoden der Wissensgenerierung und -transfer und Verschiebungen in der Organisationsstruktur von der Ausbildungsmasse zu unterscheiden. Nichtsdestotrotz sind Hochschulen nicht länger die einzigen privilegierten Denkorte. Es entwickeln sich neue Felder der Wissensproduktion und -reflexion, die neue Typen von Denkschulen hervorrufen. Neben der (1) klassischen Hochschulausbildung identifiziert Nest (2) Vorbildung, (3) Forschung und (4) öffentliche Vermittlung als erweiterte Felder der Architekturauausbildung.

Besonders das Umfeld steht in engem Zusammenhang mit dem Ausbildungsmodell und dem Charakter einer Denkschule. Dieses Umfeld umfassen einerseits die physische Umgebung (Architektur, stadträumliche Einbindung), aber auch das sozio-kulturelle Umfeld, in dem die Denkschule agiert, sowie die politisch-ökonomischen Einflüsse, denen sie ausgesetzt ist. Erste Erkenntnisse zeigen einerseits, dass das Umfeld das Ausbildungsmodell der Denkschule beeinflusst und somit ihren Charakter prägt ("das Ausbildungsmodell als Reaktion auf äußere Einflüsse"). Andererseits setzen die Denkschulen ihre Umfelder auch bewusst ein, um ihre Ausbildungsmodell und damit den Charakter ihrer Denkschule auszubilden (Entwerfen oder Ausnutzen einer Umgebung für das Ausbildungsmodell).

NeST identifiziert besonders vier dieser Eigenschaften: (1) Die Denkschulen verkörpern Freiheit und Unabhängigkeit, um Autonomie und Verantwortung zu fördern. (2) Sie denken und handeln unternehmerisch, um ihre (Ausbildungs-)Projekte zu organisieren und ihr Umfeld kreativ einzusetzen. (3) Sie nutzen strategische Partnerschaften, um interdisziplinär und anwendungsorientiert zu lehren und vermitteln. (4) Sie sind Prozess- und nicht Ergebnisorientiert, um kreative Prozesse zu fördern.

Die Erkenntnisse, die NeST im zweijährigen Forschungsverlauf erwarb, sollen einerseits einen Beitrag zum zeitgenössischen akademischen Diskurs in der Architektur liefern und andererseits die Voraussetzungen für die Entstehung von Denkschulen aufzeigen.

Relevance to Liechtenstein

Auf der Ebene der Vorbildung wurde die Architekturausbildung in Liechtenstein im Rahmen von sieben Workshops mit zwei Liechtensteiner Schulen (Primar- und Realschuleebene) unterstützt, um Schüler und Schülerinnen, Lehrerpersonen und Eltern für den gebauten Raum zu sensibilisieren. Im Rahmen der Hochschulausbildung flossen die Forschungsergebnisse in die Weiterentwicklung des Instituts für Architektur und Raumentwicklung ein.

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Koreferent
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Koreferent
icon
Employee
Ekaterina Nagibina MSc Arch
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Prof. Peter A. Staub
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Dr. sc. Celina Martinez-Cañavate
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Dr. sc. Vera Kaps
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Publications

New payment services in the European Union -opportunities and risks

Project Description

Die Zahlungsdiensterichtlinie (zu englisch Payment Services Directive - PSD II) umfasst eine Vielzahl von Entwicklungen im Bereich innovativer Zahlungsmittel und -dienste, insbesondere im Bereich von mobil- oder internetbasierten Zahlungsmethoden. Darüber hinaus wurden durch die PSD II konsumentenschutzrechtliche Vorgaben verschärft.
Der Unionsgesetzgeber erweiterte den Anwendungsbereich der Richtlinie auf Anbieter, die bis dato ausserhalb der PSD II operieren konnten (bspw Online-Handelsplattformen). Zum Zweck des Konsumentenschutzes wurden unter anderem auch Zahlungsauslösedienste in den Anwendungsbereich aufgenommen. Anbieter solcher Dienste müssen mit Inkrafttreten der PSD 2 wie sämtliche anderen Zahlungsdienstleister über eine entsprechende Bewilligung der nationalen Aufsichtsbehörden verfügen, um am Binnenmarkt teilnehmen zu können.
Festzustellen ist, dass sich die wirtschaftliche und technische Entwicklung im Bereich der Zahlungsdienstleistungen vom traditionellen Bankendienstleistungsektor entfernt.
Der EU-Gesetzgeber hat sowohl den persönlichen Anwendungsbereich erweitert, als auch eine Vielzahl neuer Verhaltenspflichten eingeführt. Diese weisen sowohl zivilrechtliche (konsumentenschutzrechtliche), aufsichtsrechtliche als auch - aufgrund des Inkrafttretens der Datenschutzgrundverordnung - datenschutzrechtliche Anknüpfungspunkte auf. Hinsichtlich seiner nationalen Umsetzung in Liechtenstein ist auf das erwartete Zahlungsdienstegesetz und die darin vorgesehenen Regelungen bzw die in einer Revision gegebenenfalls vorgesehenen Änderungen abzustellen. Jedenfalls bedingt die projektgegenständliche Untersuchung der PSD II (und ihrer Umsetzung) einer zwingenden (interdisziplinären) Berücksichtigung der erwähnten Rechtsbereiche, um zu einem besseren Verständnis der für Zahlungsdienste infrage kommenden Geschäftsmodelle beitragen zu können.

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Nicolas Raschauer
- Projektleiter
Projektleiter

New Partners for Innovation - Non-governmental Organizations (NGOs): A theoretical framework for mutually benefiting NGO-business partnerships in open innovation

Project Description

Die Arbeit möchte unter Verwendung eines Mixed-Method Ansatzes, sowohl quantitativ, als auch qualitativ aufzeigen, ob und wie die Zusammenarbeit von Unternehmen mit (I)NGOs zu unternehmensseitigen Innovationen führen kann und gleichzeitig eine beidseitig profitable Situation entsteht. Hierzu werden (I)NGOs systematisiert, der Prozess der Zusammenarbeit analysiert, ein theoretisches Erklärungsmodell identifiziert bzw. adaptiert und eine erfolgreiche Zusammenarbeit modelliert.

Schlüsselwörter

Innovationsforschung Innovationsmanagement und -controlling Modellentwicklung

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Claudia Brunner
- Doktorandin
Doktorandin
Employee
PD Dr. habil. Christian Marxt
- Betreuer
Betreuer
Prof. Dr. Pius Baschera
- Kobetreuer
Kobetreuer

New is always better – On the sustainability of innovative firms

Project Description

The aspired project is meant to contribute to the research in the field of innovation and sustainability. Our intention hereby is to establish a direct impact of the innovation capability of a firm on its sustainability performance. Therefore, we will first collect and evaluate current literature regarding this topic before gathering data for our analysis. We will quantify a firm’s innovation capability by using a text-mining method to analyze the language and the usage of innovation-related words in a large body of financial analyst reports. The resulting measure will then, with a certain time-lag which is due to the deferred effects of innovation, be compared to the respective firm’s sustainability performance in the form of their Environmental, Social, and Governance (ESG) rating. Additionally, we want to examine whether there are different effects on the E-, S-, or G-pillar and if these effects are the same in different industries. We expect the innovation capability of a firm to have a significant positive effect on its sustainability performance, but we also expect this to vary regarding different pillars and industries. All our results are meant to be published in internationally renowned journals.

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Fabian Stein
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Jennifer Nadine Schein MSc
- Projektleiterin
Projektleiterin
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