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How To Lead Remotely: Determining the Proximal Antecedents of Successful Digital Leadership

Project Description

Was ist Charisma, und wie kann man es messen? Wie führen Manager, wenn sie vor eine Webcam gefesselt sind? Die derzeitige Pandemie hat eine Vielzahl von Fragen für Organisations- und Führungsforscher aufgeworfen. Neuste Arbeiten über den Signalling-Ansatz von Charisma geben aber Anlass zur Hoffnung. In diesem hoch modernen und innovativen Projekt wird daher charismatische Führung im Rahmen des Paradigmas der Signalling-Theorie untersucht, wobei drei Formen audiovisueller computervermittelter Kommunikation zum Einsatz kommen: traditionelle, Bildschirm-basierte Videos, bekannt durch Programme wie Teams oder Skype; progressivere, auf virtueller Realität basierende Videos, vorstellbar als hoch-realistische und immersive 3D-Videos; und in VR dargebotene, simulierte Videos, welche in die aktuelle wirtschaftsinformatische Forschung zur Verwendung von Avataren greift.

Zu diesem Zwecke wird eine grosse Stichprobe an Teilnehmern über Monate hinweg eingehend getestet, und resultierende, quantitative, belastbare Ergebnisse werden durch etablierte inferenzstatistische Verfahren untersucht .Die Fähigkeit aller drei Medientypen Signale für das Charisma der Führungskraft zu übermitteln wird analysiert. Im Fokus steht dabei die Fähigkeit der virtuellen Realität, dies mit größerer Schärfe und Deutlichkeit zu tun als traditionelle Medien. Ob Führungskräfte so für entfernte Follower charismatischer wirken ist Kernfrage des Projektes; darüber hinaus wird eine Vielzahl von fruchtbaren, bisher ungenutzten Forschungsrichtungen vorgeschlagen, ebenso wie die Verwendung neuer Techniken in der Leadership- und charismatic-signalling-Forschung.

Relevance to Liechtenstein

Die Frequenz von Arbeitsverhältnissen mit Pendlerkomponente, und die massive Zunahme von Home-Office während und nach Corona, unterstreichen, dass für Liechtensteinsche Führungskräfte eine digitale Kompetenz in der Führung über remote media ist. Für Liechtenstein besteht für dessen Wirtschaft zudem ein besonders starker Imperativ, mit Blick in die Zukunft expansiv zu agieren. Nur so kann über die kommenden Jahrzehnte das bisherige, hervorragende Wirtschaftswachstum weiter garantiert werden. Die Führung international ausgelagerter Teams und ausgelagerter Mitarbeiter zu optimieren, um die Expansion heimischer Unternehmen zu erleichtern, wird daher zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Scientific, Economic and Societal Impact

Im Kern dieses Forschungsprojektes steht die Frage, welche charismatischen Verhaltensweisen von Führungskräften in welchem Medium optimal wirken. So können praxisnahe Handlungsempfehlungen für Leader in Politik und Wirtschaft entwickelt werden, wie in verschiedenen Medien optimal das Charisma-Kapital umgesetzt werden kann, u.a. konkrete Trainingsschritte für die digitalen Führungskräfte der Zukunft.

Schlüsselwörter

Charismatische Führung Digitale Führung Home Office Internationale Unternehmensführung

Herausforderungen und Möglichkeiten kollektiver Umnutzungen von Ställen im Nichtbaugebiet

Project Description

Stables create identity and shape the cultural landscapes. Due to technical achievements and social changes, many of the peripheral stables are no longer in use. The number of farms decrease and the remaining farms are relocated in central economic buildings that comply with todays' norms. The conversion of old stables into holiday homes rises a paradox and is diametrically opposed to the separation of building and non-building areas. The question arises: How can old stables and barns be maintained as built heritage? This paper aims to illustrate the current situation of old stables in the Canton of Grisons and contributes to the debate on re-using obsolete farm buildings. For this purpose, the topic is investigated through a social science approach and is embedded in a theoretical context. The insights show that old stables can be understood as vacancies in the cultural landscape. They are located in an in between space. In order to preserve the old stables as cultural heritage, no exceptional permits may be granted for conversion into private holiday homes. Within the current discussion there is a lack of precise concepts for the building typologies of obsolete farm buildings.

Projektergebnisse:

Schlüsselwörter

Transformation/ Wandel Stall Kulturlandschaft Nichtbaugebiet

Project Participants

Dr. sc. Anna-Lydia Capaul
- Projektleiterin
Projektleiterin

Hardwood in architecture – finding solutions for an endangered wood industry facing climate changes

Project Description

Rund 41% der Fläche des Fürstentums Liechtenstein sind von Wald bedeckt. (Amt für Statistik,
2020) Damit ist der Wald eines der wichtigsten Landschaftselemente des Landes und dient als
Quelle für den Werkstoff Holz. Mit der zunehmenden Tendenz, nachhaltige Lösungen in der Architektur
zu finden, wird dieser natürliche und heimische Werkstoff zu einem wichtigen Akteur
im Bereich des Bauens. Von dem jährlich in Liechtenstein geernteten Holz werden jedoch rund
90 % direkt als Energieträger genutzt. (Amt für Wald, Natur und Landschaft, 2012) In der
Schweiz sind die Zahlen vergleichbar. Hinzu kommt, dass heute hauptsächlich Nadelhölzer in der
Industrie verwendet werden. Sie machen 70% des Waldes in Liechtenstein aus, wobei die Fichte
mit 51% am häufigsten vorkommt (Amt für Wald, Natur und Landschaft, 2012).
Allerdings könnten sich die Waldstrukturen schon bald drastisch verändern, da die Temperaturen
aufgrund des Klimawandels steigen. Das gefährdet viele Nadelbaumarten. Prognosen für
den liechtensteinischen Wald besagen, dass im Jahr 2070 die Fichte in den tiefen Lagen weitgehend
verschwunden sein wird und nur noch in den höheren Regionen überleben kann. (Frehner
et al., Juli/2021) In diesem Forschungsprojekt sollen daher Lösungen für eine gefährdete Holzwirtschaft
angesichts des Klimawandels und des Rückgangs vieler Nadelbaumarten untersucht
werden. Dabei stellt sich auch die Frage, ob die Verlängerung des Lebenszyklus von Holz vor seiner
Verwendung als Energieträger einen ressourcenschonenderen Umgang mit dem heimischen
Material darstellen könnte. Ein zunehmender Drang, die Nutzung der weniger gefährdeten
Laubholzarten für Bauzwecke zu analysieren, kann daher mit einer kreislauforientierten Verwendung
von Holz verbunden werden.

Relevance to Liechtenstein

Da dieses Forschungsprojekt zum Teil auf Daten über den liechtensteinischen Wald basiert ist und auch viele Interviews mit Einheimischen, die in der Holzindustrie arbeiten, wie z.B. Daniel Örtig,
Leiter Forstamt Liechtenstein, der Holzkreislauf Liechtenstein oder Christoph Frommelt, Inhaber der Zimmerei Frommelt durchgeführt werden, ist der Forschungsprozess sehr eng mit den Gegebenheiten Liechtensteins verbunden. Die klimatischen Veränderungen führen auch in Liechtenstein dazu, dass Laubholzprodukte und -verwendung auch hier ein Zukunftsszenario sein werden. Daher soll dieses Forschungsprojekt die lokalen Architekten, Schreiner, Waldarbeiter und die allgemeine Bevölkerung zum Überdenken der aktuellen Situation anregen. Dies könnte zu einem vermehrten Interesse an den Hintergründen von einheimischem Holz führen, sowie die Schaffung von Infrastruktur für die Verarbeitung von Laubholz vorantreiben, anstatt sich nur auf Nadelbäume zu verlassen.

Scientific, Economic and Societal Impact

Im Jahr 2020 wurden in Liechtenstein 18'784 m3 einheimisches Holz (Stammholz inkl. Äste und Kronenmaterial) abgeholzt. Im Vorjahr waren es 22'790 m3. Es wurde also 2020 weniger Holz geerntet als 2019. Von den 18'784 m3 Holz wurden 13'586 m3 für energetische Zwecke genutzt
genutzt, 4'513 m3 als Stammholz und 685 m3 als Industrieholz. Damit ist der Anteil des Energieholzes (inkl. Ast- und Kronenmaterial) an der gesamten Holznutzung im Jahr 2020 72,3%. Zusätzlich
dem aus dem Wald entnommenen Holz bleiben im Jahr 2020 425 m3 Holz zurück (nicht genutztes
Holz). Im Vorjahr waren es noch 531 m3. (Amt für Statistik, 2020) In der Schweiz
sind die Zahlen vergleichbar.

In der gegenwärtigen Situation der Ressourcenknappheit und der Klimakrise ist es jedoch von entscheidender Bedeutung, lokale und nachhaltige Materialien wie Holz für den Bausektor zu fördern. Ziel dieses Forschungsprojekts ist es daher, das Bewusstsein für die genannten Probleme zu schärfen. Die Auswirkung auf die Praxis ist daher recht direkt, da Architekten, aber auch andere Personen im Bausektor über neue Möglichkeiten informiert werden sollten, indem Laubholz als Baumaterial verwendet wird und nicht ausschließlich auf Nadelbäume gesetzt wird. Darüber hinaus ist das Forschungsfeld Laubholz bis heute wenig erforscht und hat noch viel Potential. So wurden z.B. an der ETH Zürich, wie bereits erwähnt, erste Forschungsprojekte und Produkttests mit Laubholz gestartet. Verglichen mit der Forschungstiefe und den Möglichkeiten des Bauens mit Nadelhölzern sind jedoch viele Interessensgebiete noch nicht entdeckt worden.

Participating Institutions

Project Participants

Employee
Prof. em. Dipl. Arch. ETH Urs Meister
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Livia Audrey Herle MSc Arch
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
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Happiness and Absenteeism in the Workplace

Project Description

Absenteeism is one of the largest internal cost drivers in
organizations as it causes both direct costs - such as lower
productivity - and indirect costs - such as a drop in work morale.
Research on potential predictors of absenteeism is large. Multiple
meta-analyses have revealed that there are both personal (e.g.anxiety, satisfaction, commitment, personality) and climatic (e.g. shift-work,
flextime) factors that may predict individual-level absenteeism.
However, the limited predictive validity of these antecedents suggests
that our understanding of absenteeism remains to be fairly limited.

The main purpose of this study is thus to move beyond the existing
frameworks and to draw on findings from psychological economics
and positive psychology, which suggest that happiness might be an
important and largely unexplored predictor to absenteeism. In this
context we aim to answer the following two research questions:
1. What are the important factors that influence happiness in the
workplace? More particularly we ask how organizational fairness and
trust in colleagues affect happiness in the workplace.
2. How does happiness influence absenteeism?
We will test our hypotheses both qualitatively and quantitatively in a
large Swiss multinational firm.

We will communicate our research results to the scientific community
as well as to practitioners. For the latter we plan to communicate via
three channels. Firstly, we plan to conduct a series of talks on
happiness in the workplace at the Hochschule Liechtenstein. For
these talks we invite our research partners and also communicate our
findings. Secondly, we develop a "happiness in the workplace survey"
which will be made available for firms upon request. Thirdly, we write
a brochure about "drivers of happiness in the workplace" which will be
distributed to firms in Liechtenstein.

Scientific, Economic and Societal Impact

a) This research project allows to integrate our findings in those three fields we have already conducted research in: trust, organizational fairness and self-determination theory. In addition we are able to bridge those findings from our happiness research partners in psychological economics with our findings in the field of positive psychology.

b) In addition to what we have identified to be our main two contributions to the literature (see 2.2.1) we suggest that this research might also contribute to research on health in the workplace. Numerous psychologists support the view that there is a positive association between health and happiness (c.f.Dolan et al., 2008; Norrish & Vella-Brodrick, 2008; Seligman & Csikszentmihalyi, 2000). Investigating the sources of happiness is not only beneficial for workplace improvements, but also for general improvement of physical, psychological and social health of a society.

Project Participants

Employee
Prof. Dr. oec. publ. Antoinette Weibel
- Projektleiterin
Projektleiterin
Employee
Dr. rer. oec. Harmonie Sauer
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Gruppendynamik von Führungskräften in der virtuellen Realität: Die Rolle von Follower-Interaktionen auf die Wirksamkeit charismatischer Führung in virtuellen 2D- und 3D-Meetings

Project Description

Führung spielt eine zentrale Rolle in wirtschaftlichen Organisationen, wobei sich die charismatische Führung (CL) als besonders effektiv erwiesen hat. Ehemals schlecht definiert und von einer Endogenitätsproblematik geplagt hat im letzten Jahrzehnt der "signalling-approach" die Beleuchtung proximaler Bestandteile von CL ermöglicht. Hierzu zählen unter anderem Blickkontakt, Gesichtsausdrücke, Gesten und verschiedene stimmliche Merkmale. Bisherige For-schung hat jedoch vernachlässigt, den Effekt von Follower-Verhalten auf CL-Ausdruck zu un-tersuchen, und die Interaktion zwischen Followern und deren Effekte zu untersuchen. Anschliessend an laufende Forschungsprojekte sucht dieses Forschungsvorhaben daher, diese Fragen zu beantworten. Zusätzlich zur Implementierung von top-modernen Biosignal-Methodologien soll die Translation von CL in virtuelle Umgebungen und unterschiedlich reichhaltige, elektronische Medien zur Gruppenkooperation untersucht werden. Dies soll praxisnahe Empfehlungen für regionale und internationale Unternehmen liefern, welche zur Auslagerung und Dispersion ihrer Arbeitsteams gezwungen sind.

Grenzverläufe zwischen Verwaltungs- und Kriminalstrafrecht am Beispiel des Steuerstrafrechts

Project Description

Steuerstrafrecht ist ein Teilgebiet des Wirtschaftsstrafrechts. Die staatlichen Reaktionsformen auf Steuerkriminalität "pendeln" sowohl im Fürstentum Liechtenstein als auch in den DACH-Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz) zwischen Kriminalstrafrecht und Verwaltungsstrafrecht. Die Strafmöglichkeiten reichen daher von einer geringen Geldbusse bis hin zur Freiheitsstrafe. Das geplante Projekt unternimmt den Versuch, die Grenzverläufe zwischen den beiden Teilgebieten des Strafrechts- Verwaltungs- und Kriminalstrafrecht - auszuloten. Der Fokus liegt dabei auf der liechtensteinischen Rechtsordnung im Steuerstrafrecht.

Relevance to Liechtenstein

Das beantragte Projekt unternimmt eine sorgfältige Aufarbeitung der rechtlichen Grundlagen im Fürstentum Liechtenstein unter Einbeziehung von Judikatur und Schrifttum. Es will einen Beitrag leisten, dynamische Prozesse auf den miteinander verflochtenen Ebenen der Gesetzgebung, Rechtsprechung, Wissenschaft und Gesellschaft sichtbar werden zu lassen und besser verstehbar zu machen. Eine vertiefende und systematische Untersuchung betreffend Verwaltungs- und Kriminalstrafrecht insbesondere unter Einbeziehung des Steuerstrafrechts gibt es derzeit in Liechtenstein nicht. Durch die konstante Einbeziehung der schweizerischen Steuerstrafrechtsordnung sind darüber hinaus sowohl wissenschaftliche als auch wirtschaftlich praktische Synergieeffekte im Verhältnis zu diesem Nachbarland sichergestellt.

Scientific, Economic and Societal Impact

Die Arbeit sieht sich verpflichtet, mit ihren Ergebnissen insbesondere drei Zielen im Fürstentum Liechtenstein und in den DACH-Ländern zu dienen: (1) Zunächst soll sie Erkenntnisse für die Arbeit in der Rechtspraxis liefern. (2) Zudem soll sie die Basis für weiterführende rechtspolitische Diskussionen sein. (3) Schliesslich soll sie eine Anregung für weitere Forschungsarbeiten zur integrativen Stärkung des Forschungsstandorts im Fürstentum Liechtenstein sein.

Schlüsselwörter

Strafrecht Steuerrecht

Grenzüberschreitendes Leben und Arbeiten - Cross-border Life and Work

Project Description

Emerging public policies and advanced information technologies (IT) have created new opportunities for work and life that thrive in global value chains and markets. Life, in general, and work, in particular, are increasingly organized across borders of various kinds, and are subject to rapid change. Still, life and work have been determined by infrastructure and technologies of the 19th and 20th centuries, for instance, in energy. As a consequence, new strategies and measures are required for both physical and virtual spaces in which work and life occur. Moreover, the two are increasingly interwoven-IT for virtual collaboration has created opportunities for remote work, digitization has led to pervasive ubiquity, and boundaries between work and the life outside work have been diminishing. As a result, mobility innovations, renewable resources, efficiency and sufficiency, and responsible use of IT play an increasingly important role.

Relevance to Liechtenstein

Liechtenstein is situated in a region that is characterized by cross-border commuting, cross-border life, and intense cross-border economic activity, primarily involving Switzerland, Austria, and Germany. The project studies (1) the actionable spaces that cross-border work and life create for individuals and organizations, (2) the success factors of border-crossing agglomerations, (3) how competition between different jurisdictions shape philanthropic ventures and the creation of "philanthropy hubs," (4) how wealth is managed across borders, (5) how funds are raised across borders, and (6) how entrepreneurial ventures are established and managed across borders. The unit of analysis is Liechtenstein and the project is thus of high regional relevance.

Schlüsselwörter

Informationstechnologie Klimawandel Familienunternehmen Raumentwicklung Philanthropie Venture Finance Standortwahl Leben und Arbeiten grenzüberschreitend interdisziplinär Wealth Management Resilienz

Project Participants

Prof. Dr. Stefan Seidel
- Projektkoordinator
Projektkoordinator
Employee
Prof. Dr. Martin Angerer
- Projektmitarbeiter
Professor - Innovative and Digital Finance Studienleiter MSc IF - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter
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Employee
Prof. em. DI MAAS Peter Droege
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dr. Barbara Fuchs
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
PD Dr. habil. Stefan Güldenberg
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Prof. Dr. Michael Hanke
- Projektmitarbeiter
Professor - Finance Dekan - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter
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Employee
Prof. Dr. Dr. Sascha Kraus
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Projektmitarbeiter
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter
Employee
Dr. Bernd Schenk
- Projektmitarbeiter
Hochschuldozent - Liechtenstein Business School Studienleiter BSc BWL - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter
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Employee
Univ.-Prof. Dr. Francesco A. Schurr
- Projektmitarbeiter
Gastprofessor - Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht
Projektmitarbeiter
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Employee
Prof. Peter A. Staub
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Projektmitarbeiter
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Projektmitarbeiter
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Employee
Prof. Dr. Martin Wenz
- Projektmitarbeiter
Professor - Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Steuerrecht Akademischer Leiter - Liechtenstein Executive School
Projektmitarbeiter
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Employee
Dr. Tanja Kirn
- Projektmitarbeiterin
Leiterin - Center für Volkswirtschaftslehre Assistenzprofessorin - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiterin
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Employee
Prof. Dr. Dirk Zetzsche LL.M. (Toronto)
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dr.-Ing. Anis Radzi BArch MUrbDes
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Green Information Systems for Belief Formation in Organizational Sustainability Transformations

Project Description

Public and business organizations, a dominant part of our society, have always been a main contributor to the degradation of our natural environment, through their resource consumption, greenhouse emissions, and wastage production (Melville, 2010). Information systems (IS) have become a key resource to assist organizations in their efforts of implementing environmental sustainability (Thibodeau, 2007). Specifically, it has been suggested that information systems can play a meaningful role in altering individual beliefs about the natural environment (Bengtsson & Ågerfalk, 2011; Melville, 2010). These beliefs, in turn, impact on individual behavior, thereby inducing sustainability actions (Melville, 2010). An example for information systems that aim to influence individual beliefs about the natural environment are software cockpits that show environmental indicators such as carbon emissions, energy consumption or paper consumption, and that allow an open and inclusive dialog about the sustainability topic. However, to date, it is unclear how to design information systems that influence beliefs about the natural environment (Melville, 2010).
In order to fill this gap, the intended study seeks to investigate how organizations can design and implement information systems that change beliefs about the natural environment in general, and about sustainability transformations in particular.

Relevance to Liechtenstein

Liechtenstein companies increasingly seek to become environmentally sustainable as they react to normative, regulative, and cultural cognitive pressures exerted by the external environment. The project develops important knowledge about how information systems can be built that support key processes related to sensemaking in such transformations.

Schlüsselwörter

Informationssysteme Nachhaltige Entwicklung, Nachhaltiges Wirtschaften Organisationsentwicklung

Green Bond Standards und deren gesellschaftlichen Auswirkungen

Project Description

Die Beliebtheit nachhaltiger Investments, die beispielsweise mit ESG-Faktoren gemessen werden, hat im letzten Jahrzehnt massiv zugenommen. Um jedoch die wirklichen Auswirkungen nachhaltiger Investments (mehr spezifisch "grüne Bonds" in meiner Forschung) zu messen, sollte ein angemessener und einheitlicher Rahmen sowie eine Analyse dieser spezifischen Art von Anlagen ermittelt werden. Der Schwerpunkt meiner Forschung liegt auf dem Thema "grüne Bonds". Dies umfasst die qualitative Festlegung des bevorzugten Rahmens für die Zertifizierung von grünen Bonds sowie die Erörterung aktueller Standards und eine detaillierte Analyse dieser Standards. Darüber hinaus werden die Bewertung von grünen Bonds und die Unterschiede zu ihren braunen/konventionellen Gegenstücken sowie die Eigenschaften grüner Bonds analysiert.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit Gesellschaft Nachhaltige Anhleihen

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Hendrik Adriaan Idema MSc
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Betreuer
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Betreuer
Employee
Prof. Dr. Dirk Schiereck
- Kobetreuer
Kobetreuer

Globale Mindestbesteuerung und Körperschaftsteuersysteme

Project Description

Gegenstand des Dissertationsprojekts ist das Verhältnis der globalen Mindestbesteuerung mit nationalen Körperschaftsteuersystemen, die sich in ihren Grundstrukturen und -prinzipien weltweit deutlich unterscheiden. Steuern sind ein wichtiger Standortfaktor für die Anziehung und Bindung von Investitionen und damit für wirtschaftliche Prosperität. Im Hinblick auf die globale Mindestbesteuerung stellen bestimmte Besonderheiten eines nationalen Steuersystems eine Herausforderung für die Wettbewerbsposition sowohl von Niedrig- als auch von Hochsteuerländern dar. Die Dissertation besteht aus drei bzw. vier Forschungsprojekten. Das erste Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Effektivität nationaler Körperschaftsteuersysteme in der Abbildung einer substanzbasierten Bemessungsgrundlage im Hinblick auf die globale Mindeststeuer zu analysieren. Das Projekt untersucht die Rolle des Steuersatzgefälles zwischen Hoch- und Niedrigsteuerländern, das sich infolge der Einführung einer globalen Mindeststeuer abbauen wird, im Hinblick auf den Anreiz multinationaler Unternehmen zur Verlagerung von Gewinnen. Das zweite Forschungsprojekt analysiert die Auswirkungen der globalen Mindeststeuer auf Hoch- und Niedrigsteuerländer mit unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen und verschiedenen steuerlichen Anreizen. Das dritte Projekt widmet sich der Untersuchung der Auswirkungen der globalen Mindeststeuer auf neutralitätswahrende Steuersystemkonzeptionen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Auswirkungen auf Eigenkapitalzinsabzugssystemen im Kontext verschiedener ähnlicher Regelungen in Europa und den laufenden Bemühungen der EU, die steuerliche Ungleichbehandlung von Eigen- und Fremdkapital zu reduzieren. Sowohl das zweite als auch das dritte Projekt basieren auf einer modellgestützten Effektivsteuersatzmethodik. Das vierte Projekt befasst sich mit der Umsetzung der globalen Mindestbesteuerung in die liechtensteinische Steuerrechtsordnung und könnte unter Umständen ebenfalls Teil der Dissertation werden.
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