Skip to Main Content

Entrepreneurial Marketing

Project Description

Marktbedürfnisse sind Grundlage für unternehmerische Aktivitäten. Diese wiederum bilden die Ausgangsbasis für die Marketing- wie auch für die Entrepreneurshipforschung, deren Schnittmenge – das Entrepreneurial Marketing – allerdings noch kaum untersucht und noch nicht ausreichend präzisiert wurde. Dies liegt u.a. daran, dass Entrepreneurship im Gegensatz zum Marketing noch eine verhältnismäßig junge Teildisziplin der betriebswirtschaftlichen Forschung darstellt. Das vorliegende Forschungsprojekt hat zum Ziel, eine konsistente Konzeption des Entrepreneurial Marketing voranzutreiben, welche die wechselseitigen Beziehungen und Überschneidungsbereiche beider Disziplinen sowie die inhaltlichen Aspekte des Entrepreneurial Marketing (z.B. Entrepreneurial Branding, Pricing etc.) abbildet.

Schlüsselwörter

Marketing Entrepreneurship KMU

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Dr. Sascha Kraus
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Prof. (FH) Dr. habil. Christine Vallaster
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Entrepreneurial Behavior in Family Firms

Project Description

Familienunternehmen gelten als die Ursprungsform jeglicher Geschäftsaktivität. Sie spielen eine bedeutende Rolle in den wichtigsten Volkswirtschaften weltweit und leisten einen bemerkenswerten Beitrag zu deren Wachstum und Stabilität. Damit sind sie ein unverzichtbares Fundament der Marktwirtschaft, und prägen diese seit Jahrhunderten durch ihre außergewöhnlichen Errungenschaften. Es wird davon ausgegangen, dass mehr als zwei Drittel der Unternehmen weltweit von den Gründern der Unternehmen, deren Familie oder Erben geführt werden oder sich in Familienbesitz befinden. Familienunternehmen stellen 85% aller Unternehmen der OECD-Länder und machen auch in Zentraleuropa oder den USA den Großteil der Unternehmen aus.
Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht, inwieweit Familienunternehmen - auch über verschiedene Generationen hinweg - ihr "unternehmerisches Verhalten" (entrepreneurial behaviour) inkl. der notwendigen ständigen Erneuerung und Innovationsfähigkeit aufrecht erhalten können. Dabei werden verschiedene Aspekte der Besonderheiten von Familienunternehmen im Zusammenhang mit Entrepreneurship untersucht.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship KMU

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Dr. Sascha Kraus
- Projektleiter
Projektleiter

Enterprise Content Analytics

Project Description

Das weltweite Datenvolumen wächst rasant, aktuellen Schätzungen zufolge wird es im Jahr 2015 bereits acht Zettabyte betragen, das ist sechsmal mehr als noch im Jahr 2010 und sogar sechzigmal mehr als im Jahr 2005 (IDC, 2014). Die Daten stammen dabei längst nicht mehr nur aus unternehmensinternen, sondern insbesondere auch aus externen Quellen, vor allem aus dem Internet (IDC, 2014). Zudem liegen Daten heute in unterschiedlichsten Formaten vor, wobei das Wachstum unstrukturierter, textueller Daten besonders hervorzuheben ist. Es wird davon ausgegangen, dass 90% aller digitalen Inhalte in unstrukturierter Form vorliegen und Zweidrittel des weltweiten Datenvolumens von Privatpersonen und nicht etwa von Unternehmen generiert werden (IDC, 2014).

Vor diesem Hintergrund wird zunehmend der Begriff "Big Data Analytics" (BDA) in Wissenschaft und Praxis diskutiert (Buhl et al., 2013). Vereinfacht gesagt, bezieht sich der Begriff "Big Data" auf Datenbestände, die so gross und komplex sind, dass ihre Speicherung und Analyse nicht mittels herkömmlicher Technologien (z.B. relationale Datenbanken und Statistik-Standardsoftware) bewerkstelligt werden kann (Cox & Ellsworth, 1997; Forbes, 2013). Eine umfassende Charakterisierung von "Big Data" kann anhand der vier "Vs" vorgenommen werden: Neben der Menge ("Volume") und der Verschiedenartigkeit ("Variety") zeichnen sich viele Daten auch durch eine hohe Umlaufgeschwindigkeit ("Velocity") (Laney, 2001) und eine häufig geringe Glaubwürdigkeit ("Veracity") aus (IBM, 2012).

Relevance to Liechtenstein

Das Projekt beschäftigt sich mit der Schnittstelle von Enterprise Content Management und (Big) Data Analytics, zwei Themengebieten von hoher regionaler Relevanz. Das Projekt wird in enger Kooperation mit den regionalen Unternehmen Hilti und Ivoclar Vivadent bearbeitet. Die Projektergebnisse werden anderen regionalen Unternehmen in Wissens- und Technologietransferveranstaltungen zur Verfügung gestellt.

Schlüsselwörter

Enterprise Content Management (ECM) Big Data Content Management Dokumentenmanagement Datananalyse

Project Participants

Employee
PD Dr. habil. Christian Marxt
- Koreferent
Koreferent
Employee
Prof. Dr. Johannes Schneider
- Projektleiter
Professor - Artificial Intelligence und Data Science
Projektleiter
icon
Employee
Prof. Dr. Oliver Müller
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dr. Alexander Simons
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Projektmitarbeiter
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Projektmitarbeiter
icon
Employee
Dr. rer. oec. Roope Jaakonmäki MSc
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Ensemble Architektur

Project Description

Als der Flughafen von Basel vom Sternenfeld, Birsfelden verlegt wurde entstand auf dem ehemaligen Areal in den 60er Jahren die ersten Hochhäuser in Basel und dutzende gleiche Wohnblöcke. Die
Baugenossenschaften von Bundesbahn, Post und Zoll bauten auf dem ehemaligen Flughafen für Ihre Beamten. Zu Tausenden kamen sie aus der ganzen Schweiz und nahmen Ihr Dorf gleich mit.
Quartiervereine hatten Ländlerchilbi, es gab einen Skiclub und man spielte Schwyzerörgeli. Das Sternenfeld ist schlecht mit dem ÖV erschlossen und liegt etwas abgelegen zwischen Hafen und weg vom
Dorfzentrum. Dies war OK, früher gab es Leben zwischen den Wohnblöcken ein Zentrum mit Charles Vögele, Begg und einen Kiosk. Alle haben dichtgemacht. Neu gibt es dort einen Hundesalon. Zwischen den Wohnblöcken herrscht Leere. Die Quartiervereine sterben aus. Die Räume dazwischen sind nicht definiert oder zugeordnet. Die Rheinparksiedlung ist eine dieser Hochhaussiedlungen. Drei 16 stöckige Scheiben stehen direkt am
Rheinufer, dazwischen steht eine verlassene Schaukel und ein Grill des Hauswarts. Die Anforderungen vor 40 Jahren waren verschieden. Man wohnte mit einer 4 köpfigen Familie in einer 3 Zimmer Wohnung.
Heute werden diese Wohnungen im Sternenfeld von alten Paaren bewohnt, deren Kinder ausgezogen sind, von nicht Deutsch sprechenden Immigranten Familien bezogen oder sie werden von einzelnen Personen belegt. Birsfelden hatte 1975 14'000 Einwohner. Heute sind es noch 11'000. Es geht darum Strategien zu finden, wie das Ensemble wiederbelebt werden kann in den Häusern und um die Häuser.

Schlüsselwörter

Architektur Städtebau Stadtentwicklungsplanung Siedlungsplanung Siedlungsentwicklung Siedlung und Verkehr Stadtforschung Stadtgeschichte Zukunft Zukunftsstudie

Participating Institutions

Institut für Architektur und Raumentwicklung / Projektleitung
Basellandschaftliche Pensionskasse<br /> c/o Adimmo AG / Auftraggeber

Project Participants

Employee
Dipl.-Arch. FH SIA Nicole Hatz Volpato
- Dozentin
Dozentin
Employee
Dipl.-Arch. Marco Volpato
- Dozent
Dozent

Enhanced Carry Trades - A new Approach in Asset Management and Trading

Project Description

Standard carry trades sell low-yield currencies and buy high-yield currencies. The trading idea is to capture the interest rate differential between currencies. The unique selection criterion of carry trades is the corresponding yield of various currencies.
This cumulative dissertation discusses a new approach of carry trades. The approach of this dissertation expands the selection criterion by foreign exchange (FX) variation. This extension is necessary, as the FX variation is the main source of risk and the FX dynamic can ruin the profitability. Additionally, the dissertation project discusses the diversification effect of carry trades for an institutional investor and the predictability of currency returns.
The aim of this dissertation is to introduce a new carry trade strategy, which is more robust against FX risk, and to show the benefits of this carry trade strategy for an institutional investor.

Schlüsselwörter

Carry trade Diversifikation Fremdwährung

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Betreuer
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Betreuer
Employee
Dr. rer. oec. Jurij-Andrei Reichenecker MSc UZH ETH LL.M.
- Doktorand
Doktorand
Prof. Dr. Martin Wallmeier
- Kobetreuer
Kobetreuer

Publications

Employer Branding als kommunikative Schnittstelle zwischen ArbeitgeberInnen und (potentiellen) ArbeitnehmerInnen

Project Description

Das vorliegende Projekt zielt auf die Vertiefung des theoretischen und empirischen Verständnisses von Employer Branding. Ausgehend von der Kritik an der dominierend funktionalistischen und behavioristischen Ausrichtung der Forschung zu Employer Branding, legen wir ein interpretatives, relationales theoretisches Grundmodell zugrunde, das durch empirische Studien verbreitert, angereichert und verfeinert wird. Dabei orientieren wir uns an einem umfassenden Prozess des Employer Branding und untersuchen sowohl die Entstehung und Implementierung von Arbeitgebermarken in Unternehmen, die Beurteilungskriterien für die Attraktivität von besonders wichtigen Zielgruppen am externen Arbeitsmarkt als auch die Rezeption und Wirkung von Arbeitgebermarken auf diese Arbeitskräfte. Dabei sollen insbesondere auch die spezifischen Ansprüche von Klein- und Mittelunternehmen mit einbezogen werden.

Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten können einen wesentlichen Beitrag zu theoretischen und empirischen Weiterentwicklung des Wissen über Employer Branding leisten. Dieses Wissen kann auch die Grundlage für die strategische Ausrichtung des Employer Branding als Kommunikationsforum zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bilden. Darüber hinaus haben die Ergebnisse aber auch Implikationen für das Personalmanagement von Unternehmen generell, weil die inhaltliche Ausgestaltung von erfolgreichen Arbeitgebermarken mit den tatsächlichen Praktiken der Personalarbeit in Unternehmen jedenfalls weitgehend übereinstimmen muss.

Schlüsselwörter

Arbeitgebermarkenbildung Markenbildung Kommunikation Co-Kreation

Project Participants

Employee
Prof. (FH) Dr. habil. Christine Vallaster
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Empirische Evidenz zur steuerlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung

Project Description

Die Steuerzahlungen multinationaler Unternehmen werden zunehmend im Zusammenhang mit ihrer Corporate Social Responsibility (CSR) diskutiert. Dies betrifft die Medien, die Politik und seit kurzem auch die Wissenschaft. Auslöser hierfür sind zum einen öffentliche Fälle von aggressiver Steuerplanung durch grosse global tätige Unternehmen und zum anderen die wachsende Verschuldung der öffentlichen Haushalte in den OECD-Staaten, wodurch den Staaten Mittel insbesondere zur Finanzierung von Sozial- und Bildungsaufgaben sowie Infrastrukturmassnahmen fehlen. Unternehmen werden daher mit der Forderung nach einem fairen Beitrag zur Finanzierung der staatlichen Aufgaben konfrontiert. Um Unternehmen hierzu zu bewegen, agieren Medien, Nichtregierungsorganisationen und die Politik nach dem Prinzip des naming and shaming, d. h. Unternehmen werden aufgrund eines tatsächlichen oder unterstellten steuerlichen Fehlverhaltens öffentlich angeprangert. Angesichts dieser Entwicklungen ist zu vermuten, dass sich die steigende Relevanz von Steuerzahlungen innerhalb des Nachhaltigkeitsdiskurses verbunden mit wachsenden Reputationsrisiken für Unternehmen auch in ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung widerspiegelt.

Im Rahmen des Projekts soll daher der Entwicklung der steuerlichen
Nachhaltigkeitsberichterstattung nachgegangen werden.

Relevance to Liechtenstein

Das Fürstentum Liechtenstein hat sich zu internationalen Standards im Hinblick auf steuerliche Transparenz bekannt. Analyse der Leitsätze der Global Reporting Initiative, der OECD?Leitsätze für multinationale Unternehmen und des Total Tax Contribution Framework, um die konkret massgeblichen Strategien und Rahmenbedingungen aus liechtensteinischer Sicht zu ermitteln.

Schlüsselwörter

Corporate Social Responsibility Nachhaltigkeitsberichterstattung steuerliche Berichterstattung

Empirische Analysen zu Aufkommens- und Verteilungswirkung der Totalrevision des Liechtensteinischen Steuergesetzes

Project Description

Ziel des Forschungsprojektes ist es, die aktuelle Diskussion über die Aufkommens- und Verteilungswirkung des Steuergesetzes durch quantitative Ergebnisse zu unterstützen. Dies erfolgt einerseits durch die quantitative Analyse repräsentativer fiktiver Unternehmen, anderseits mit Hilfe von Mikrosimulationsmodellen. Während bei der Analyse repräsentativer Unternehmen die steuerliche Behandlung und Belastung international tätiger Unternehmen mit Sitz in Liechtenstein im Vordergrund steht, können durch die Mikrosimulationsmodelle die Verteilungs- und Aufkommenswirkungen der Vermögens- und Erwerbssteuer sowie der Ertragssteuer quantifiziert werden.

Relevance to Liechtenstein

Quantifizierung der Aufkommenswirkungen der Totalrevision des liechtensteinischen Steuergesetzes für die Vermögens- und Erwerbssteuer natürlicher Personen sowie der Ertragssteuer juristischer Personen. Dadurch können insbesondere Steuerbelastungsvergleiche von national und international ausgerichteten Unternehmen und Vermögensstrukturen durchgeführt werden.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Forschungsprojekt ermöglicht die quantitative Bestimmung von Aufkommens- und Verteilungswirkungen des liechtensteinischen Steuerrechts. Die praktische Anwendung der wissenschaftlichen Methoden dient dem Transfer ökonomischen Wissens und der quantitativ fundierten Politikberatung.

Schlüsselwörter

Steuern Unternehmensbesteuerung Mikrosimulation Politikberatung Besteuerung natürlicher Personen

Emotional Leader Signalling in a Digital Age

Project Description

Bereits vor Beginn der COVID-19 Pandemie sorgte die voranschreitende Globalisierung und Digitalisierung in Unternehmen für eine Verlagerung von direkten Gesprächen hin zu einer vermehrt digitalen Kommunikation über E-Mail und Chat-Apps. Die Pandemie hat diesen Prozess weiter beschleunigt und Führungskräfte in eine neue Rolle als digitale Führungskräfte gedrängt. In solchen Krisenzeiten hat sich ein charismatischer Führungsstil als besonders erfolgsversprechend gezeigt, um das Unternehmen möglichst unbeschadet aus der Krise hervorgehen zu lassen, da charismatische Führungskräfte äusserst befähigt sind, Kooperation in Teams zu fördern und die Motivation ihrer Mitarbeitenden zu erhöhen. Dies gelingt ihnen vor allem durch den Transfer ihrer eigenen Emotionen. Allerdings schränken digitale Medien häufig die Möglichkeit ein, Emotionen über Mimik und Stimme zu zeigen und Führungskräften bleibt nichts Anderes übrig, als auf verbale Emotionsäusserungen zurückzugreifen. Diese könnten allerdings im üblicherweise eher sachlichen Ton der E-Mail-Kommunikation als unangebracht erachtet werden. Deshalb ist es das Ziel dieses Projekts herauszufinden, ob Führungskräfte gut darin beraten sind, solche Ausdrücke in ihrer alltäglichen Kommunikation einzubinden, um charismatischer und dadurch motivierender zu wirken. Hierzu wird eine experimentelle Studie durchgeführt, welche den Einfluss positiver und negativer, im Vergleich zu neutraler Affektivität in der schriftlichen Kommunikation von Führungskräften auf die Leistung ihrer Mitarbeitenden erfasst. Zusätzlich wird das Potential von Emojis als mögliches Substitut für das Fehlen nonverbaler Signale exploriert. Die Ergebnisse dieses Experiments haben einen direkten Wert für Führungskräfte aus der Region, da sie Implikationen liefern, wie diese die physische Distanz zu ihren Mitarbeitenden durch emotionale Nähe schliessen können.

Schlagwörter: Digitale Führung, Emotionale Signale, Führungskommunikation, Charisma

Relevance to Liechtenstein

Bereits vor der COVID-19-Pandemie zeichneten sich Unternehmen in der Rheintal-Region und vor allem in Liechtenstein durch eine weitläufige internationale Vernetzung mit Partnern und externen Niederlassungen aus. Wie auch der aktuelle Zuwachs an Home-Office-Regelungen, verlangt diese Vernetzung von Führungskräften ab auch auf Distanz und über eingeschränkte Kommunikationskanäle effizient zu kommunizieren. Schafft es eine Führungskraft auch über digitale Medien ihre Kompetenz, Vertrauenswürdigkeit und Vision zu signalisieren, sowie diese emotional im Empfänger zu verankern, wird es ihnen auch gelingen diese effizienter zu koordinieren und motivieren und somit nachhaltig den Erfolg ihres Unternehmens sicherzustellen. Entsprechend werden Führungskräfte aus der Region direkt von den Befunden dieses Projekts profitieren können. Die Erkenntnisse werden ihnen ermöglichen ihre alltägliche Kommunikation aufzuwerten und die Herausforderungen der Führung auf Distanz zu überwinden. Um den direkten Transfer der Resultate in die wirtschaftliche Praxis sicherzustellen, werden die Befunde in Programme zur Führungsentwicklung der Universität Liechtenstein implementiert werden und so an aktive Führungskräfte weitergegeben.

Das Projekt lehnt sich eng an die Kernstrategien der Universität Liechtenstein an, indem es sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinandersetzt, Führungskräften Hilfestellung gibt, wie sie innovative Kommunikationstechnologien zu ihrem Vorteil einsetzen können, und Wege aufzeigt, wie die Herausforderungen der aktuellen globalen Pandemie in Chancen umgewandelt werden können, die der Gesellschaft einen dauerhaften Nutzen bringen. Zusätzlich können Hürden in der Umsetzung von Innovationen durch effiziente Führungskommunikation leichter bewältigt werden.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Ziel dieses Projekts ist es Führungskräften Handlungsempfehlungen zu geben, wie sie die physische Distanz im Home-Office durch eine Sprache überwinden können, die psychologische Nähe schafft. Aufgrund des experimentellen Designs können kausale Aussagen getroffen werden, wie die Nutzung emotionaler Signale in der Führungskommunikation auf Mitarbeitende wirken und in welchen Kontexten sie besonders angebracht sind. Somit erlaubt das Studiendesign Handlungsempfehlungen zu formulieren, wie Führungskräfte in der Kommunikation per E-Mail oder Chat effizient motivieren und koordinieren, sowie einen positiven Eindruck von sich selbst als Führungskraft vermitteln können. Die Befunde werden es Führungskräften darüber hinaus ermöglichen, abzuschätzen, wie ihre Mitarbeitenden auf bestimmte verbale und quasi-nonverbale emotionale Äußerungen am digitalen Arbeitsplatz reagieren werden, und somit, je nach Kommunikationskontext, ihre affektiven Signale anzupassen, um sicherzustellen, dass sie wie beabsichtigt verarbeitet werden. Die Fähigkeit, über digitale Medien auf eine Weise zu kommunizieren, die die Anerkennung der Führungskraft, die Zuschreibung von Charisma, die Motivation der Follower und die Leistung auf individueller und Teamebene erhöht, ist für alle Führungskräfte von großem Nutzen und insbesondere für digitale Führungskräfte und Unternehmer unverzichtbar.

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Simon Liegl MSc
- Projektleiter
Projektleiter

Eine Plattform zur Verfolgung, Vorhersage und Aufrechterhaltung der Gesundheit von Batterien, die IoT-Geräte antreiben

Project Description

Die Dissertation konzentriert sich auf die Entwicklung einer Plattform zur Überwachung, Vorhersage und Aufrechterhaltung der Gesundheit von Batterien, die Internet of Things (IoT)-Geräte antreiben. Sie betont die Notwendigkeit der langfristigen Wartung von batteriebetriebenen IoT-Geräten und hebt die Verwendung von IoT-Funktionalität zur Übertragung von Batteriegesundheitsdaten in die Cloud hervor. Im Kontext von kleinen, energieeffizienten IoT-Geräten erfolgt die Datensammlung hauptsächlich durch die Verwendung von Zählern für Nutzungs- und Batteriedaten. Das Forschungsprojekt untersucht die Machbarkeit der ausschließlichen Verwendung von Niedrigfrequenznutzungsdaten von IoT-Geräten zur Verfolgung, Vorhersage und Wartung von Batterien. Es wird weiterhin die Integration von kapazitätsbasierten Zustand der Gesundheit (SoH) mit datengetriebenen SoH-Modellen diskutiert. Das ultimative Ziel ist die Gewährleistung stets aktueller Informationen zur Batteriegesundheit.
abonnieren