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Evaluating IT Support for Creative Processes

Project Description

Creativity is the origin of innovation. It is thus an indispensable factor in propelling economic growth and societal well-being. Appropriate software tools can boost individual creativity and multiply this potential within a group of creative people. Examples of software tools that support creativity include electronic brainstorming and mind mapping tools (e.g., Mindmeister), open innovation and crowdsourcing platforms (e.g., InnoCentive, OpenIDEO), tools for computer-aided design (e.g., Adobe Photoshop, AutoCAD), and online communities for sharing of multimedia contents (e.g., Flickr, YouTube).

In earlier work we have proposed a design theory for IT systems that support creative work through adequate knowledge provision (Müller-Wienbergen, Müller, Seidel and Becker, 2010). The goal of the research project is to continue our research by empirically testing this design theory. We plan to apply both quantitative and qualitative research methods. In concrete terms, achieving our goal requires three subordinate objectives:

1. Development of a prototype according to the principles of form and function stated in the design theory,

2. Performance of laboratory experiments with the developed prototype in order to empirically test the hypotheses stated in the design theory, and

3. Conduction of field tests with the developed prototype in order to observe the use of the system in a real-world setting and explore potential unintended consequences and side effects.

The main contribution of the research project will be the empirical test of our previously developed design theory. The tested design theory can provide guidance to software developers and sets an agenda for academic research. In addition, the developed prototype constitutes another important contribution of this research. It is planned to distribute the prototype under the free and open source software license.

Relevance to Liechtenstein

The project explores how to support creativity and innovation with modern information and communication technology, so it is immediately relevant for the creative industry in Liechtenstein. The Liechtenstein Landesmuseum is a project partner, and the project results will be shared with other museums in the "D-A-CH-LI" region (Germany, Austria, Switzerland, and Liechtenstein).

Schlüsselwörter

Informationstechnologie

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Oliver Müller
- Projektleiter
Projektleiter
Prof. Dr. Stefan Seidel
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dipl.-Phys. Rainer Barthels
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

European Network for Psychology Learning and Teaching (EUROPLAT)

Project Description

Psychologie ist die Wissenschaft vom menschlichen Verhalten und Erleben sowie aller inneren wie äußeren Verursachungsbedingungen davon. Der Fortschritt dieser akademischen Disziplin hat somit weit reichende Auswirkungen sowohl auf das private, als auch auf das berufsbezogene Leben. Damit Psychologen besser verstehen, wie man Mitarbeiter etwa zum heute immer wichtiger werdenden lebenslangen Lernen in ihren Berufen bewegen kann ¿ ohne sie zugleich mit einer immer grösser werdenden Informationsflut zu belasten, ist eine hohe Qualität ihrer akademischen Ausbildung erforderlich. Im EUROPLAT Netzwerk arbeiten daher 32 Psychologiedepartements auf Universitätsniveau zusammen, um den Jetzt-Stand dieser Ausbildung in den teilnehmenden europäischen Ländern zu erfassen und mögliche Verbesserungen für die Psychologenausbildung zu erarbeiten. Dazu werden innerhalb eines von der University of York, UK geführten Netzwerks Best Practices und Innovationsideen im Bereich Psychologielehre ausgetauscht. Der Beitrag des Instituts für Entrepreneurship an der Universität Liechtenstein liegt vor allem darin, den Beitrag einer gut fundierten Psychologieausbildung auf die Motivation und Produktivität von Wissensarbeitern zu erhellen.
Über den Link www.europlat.org gelangt man auf die EUROPLAT-Homepage.

Relevance to Liechtenstein

Im EUROPLAT Netzwerk arbeiten 32 Psychologiedepartements auf Universitätsniveau zusammen, um den Jetzt-Stand dieser Ausbildung in den teilnehmenden europäischen Ländern zu erfassen und mögliche Verbesserungen für die Psychologenausbildung zu erarbeiten. Dazu werden innerhalb eines von der University of York, UK geführten Netzwerks Best Practices und Innovationsideen im Bereich Psychologielehre ausgetauscht. Der Beitrag des Lehrstuhls für Internationales Management an der Universität Liechtenstein lag vor allem darin, den Beitrag einer gut fundierten Psychologieausbildung auf die Motivation und Produktivität von Wissensarbeitern zu erhellen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement Human Resources Wissens- und Technologietransfer Nachhaltigkeit Wissensarbeiter

Project Participants

Employee
Dr. rer. oec. Ingo Erich Bildstein
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
PD Dr. habil. Stefan Güldenberg
- Projektleiter
Projektleiter

Ethics and Financial Markets

Project Description

Die Frage des ethischen Handelns oder der Einbindung von Ethik in Anlagestrukturen ist für die Akzeptanz der Intermediäre und deren Produkte von erheblicher Bedeutung. Dies kann religiös geprägte oder sozio-kulturell ("Nachhaltigkeit") beeinflusste Produkte betreffen. Aufgrund der ethischen Homogenität Liechtensteins bietet sich besondere Chancen im Bereich catholic finance und Nachhaltigkeit.

Relevance to Liechtenstein

Aufgrund der ethischen Homogenität Liechtensteins bietet sich besondere Chancen im Bereich catholic finance und Nachhaltigkeit.

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Dirk Zetzsche LL.M. (Toronto)
- Professor
Professor
Employee
David Eckner
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

ESG Non-Disclosure: A Risk Factor for Companies' Market Valuation?

Project Description

Ziel der Studie ist es, den Einfluss der Nicht-Offenlegung von ESG-Informationen auf die Bewertung von Unternehmen zu untersuchen. Diese Forschung wird eine wichtige Lücke in unserem Ver-ständnis des Einflusses von branchenspezifischen ESG-Faktoren auf die Marktbewertung und das Risiko schließen. Das wachsende Interesse von Investoren an ESG-Faktoren erfordert eine umfas-sende Bewertung der Zuverlässigkeit und Reichweite von ESG-Ratings im Zusammenhang mit der freiwilligen Offenlegung durch Unternehmen.
Zu diesem Zweck analysiert das Projekt systematisch die Häufigkeit der Offenlegung nichtfinanziel-ler Leistungsindikatoren (KPIs) innerhalb jeder Branche und entwickelt eine klare Metrik für die Nichtoffenlegung. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Landschaft der Offenlegung in den verschiedenen Industriesektoren genau abgebildet wird. Die Studie nutzt etablierte Asset Pricing-Modelle, um ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen von nicht offen gelegten ESG-Kennzahlen auf die Marktbewertung und das Risiko zu liefern.
Es wird untersucht, ob Unternehmen, die in hohem Maße von der Nicht-Offenlegung betroffen sind, einen Nachteil in der Marktbewertung haben und ob die Auswirkungen der Nicht-Offenlegung in Abhängigkeit von Unternehmensgröße und Branche unterschiedlich sind. Um die Unterschiede in den ESG-Berichterstattungsstandards zu berücksichtigen, werden die Unternehmen nach Bran-chen oder Sektoren kategorisiert und statistische Methoden verwendet, um die Beziehungen zwi-schen ESG-Offenlegung, Marktwert und Risiko zu untersuchen.

Relevance to Liechtenstein

Der Mehrwert unseres Projekts für Liechtenstein ist vielfältig. Neben der Verbesserung von Transparenz und Nachhaltigkeit im lokalen Finanzökosystem trägt unsere Forschung auch zur Attraktivität Liechtensteins als erstklassiger Finanzplatz bei. Durch die Fokussierung auf die Auswirkungen von nicht offengelegten ESG-Daten auf die Marktbewertung und die Anpassung unserer Forschung an globale Trends, welche die Nachhaltigkeit im Finanzsektor in den Vordergrund stellen.
Zudem unterstützt unser Projekt die Forschung auf dem Gebiet des Sustainable Finance und positioniert Liechtenstein als innovativen Standort für ESG-bezogene Finanzprodukte und -dienstleistungen. Dies dient nicht nur der Förderung des Wirtschaftswachstums, sondern auch der Stärkung des Rufs Liechtensteins als Standort für zukunftsorientierte Finanzlösungen.
Die Teilnahme an internationalen Konferenzen, die Publikation in renommierten Fachzeitschriften und die weltweite Verbreitung der Ergebnisse tragen dazu bei, Liechtenstein als zukunftsorientierten und verantwortungsbewussten Finanzplatz zu etablieren, die Aufmerksamkeit von Investoren, Regulatoren und Branchenvertretern weltweit auf sich zu ziehen und Liechtenstein als bevorzugte Destination für nachhaltige Finanzinitiativen zu etablieren.

Scientific, Economic and Societal Impact

Die Relevanz unseres Projekts für die Praxis liegt in seinem Potenzial, sowohl für Investoren als auch für Unternehmen und Regulierungsbehörden wichtige Erkenntnisse zu liefern. Wir untersuchen, wie sich die Nicht-Offenlegung von ESG-Informationen (Environmental, Social, Governance) auf Marktbewertungen und Risiken auswirkt. Unsere Forschung hat praktische Implikationen für verschiedene Interessengruppen.
Für Investoren können unsere Ergebnisse als Orientierungshilfe bei Anlageentscheidungen dienen, indem sie die Bedeutung von ESG-Informationen für die Bewertung des wahren Werts und der Risiken eines Unternehmens verdeutlichen. Durch das Verständnis der Auswirkungen der Nichtoffenlegung von Informationen auf die Marktbewertung können sie fundiertere Entscheidungen treffen, die mit ihren Nachhaltigkeitszielen und ihrer Risikotoleranz in Einklang stehen.
Durch ein besseres Verständnis der Bedeutung einer transparenten ESG-Berichterstattung können Unternehmen von unserer Forschung profitieren. Durch das Erkennen der möglichen Auswirkungen einer Nicht-Offenlegung auf die Wahrnehmung und Bewertung durch den Markt können Unternehmen ihre Offenlegungspraktiken verbessern und so die Transparenz und das Vertrauen der Stakeholder stärken.
Regulierungsbehörden können unsere Ergebnisse nutzen, um politische Entscheidungen zu treffen, die auf die Förderung von ESG-Offenlegungsstandards ausgerichtet sind. Regulierungsbehörden können Rahmenbedingungen entwickeln, die mehr Transparenz und Verantwortlichkeit in der Unternehmensberichterstattung fördern, indem sie die Auswirkungen fehlender Offenlegung auf die Markteffizienz und den Anlegerschutz identifizieren.

Erneuerbares Liechtenstein

Project Description

Das Projekt soll die Machbarkeit eines international ausgerichteten Forschungsprojektes in einer Vorstudie prüfen, in dem die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und klimaneutrale Energieversorgung in kleineren Regionen, Staaten und Hoheitsgebieten ermittelt werden sollen. Konkret geht es darum,

1. organisatorische und technologische Wege der erneuerbaren Energieversorgung Liechtensteins durch internationaler Vergleichsstudien zu erarbeiten - und dadurch auch dem internationalen Verstaendnis einer verschaerften und einheitlichen Definition des Begriffes der Klimaneutralitaet zu entsprechen;

2. Konsequenzen fuer die räumliche und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und der Region anhand internationaler Vergleichsfälle und Fallbeispiele aufzuzeigen; und

3. durch vergleichende Policy-Analysen allgemein verstaendliche Handlungsempfehlungen für die Umsetzung dieses Szenarios zu entwickeln.

Relevance to Liechtenstein

Das Projekt soll die Machbarkeit einer nachhaltigen und klimaneutralen Energieversorgung des Fürstentum Liechtensteins, als beispielhafte kleine Region, Staat und Hoheitsgebiet. Das Vorhaben ist ein konkreter Beitrag zum aktiven und passiven Klimaschutz, und der mittel- und langfristigen Energiesicherheit des Landes. Es kann und soll das liechtensteinische Energieeffizienzgesetz weiterführen, das im Konzept Energiebündel Liechtenstein sein Ausdruck als Mandat und Programm findet.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Vorhaben ist ein konkreter Beitrag zum aktiven und passiven Kilmaschutz, und der mittel- und langfristigen Energiesicherheit des Landes. Es kann und soll das liechtensteinische Energieeffizienzgesetz weiterfuehren, das im Konzept Energiebuendel Liechtenstein sein Ausdruck als Mandat und Programm findet.

Die noch milden Kyoto-Ziele verpflichten Liechtenstein auf eine Verminderung von 8% unter 1990er Werten (dokumentierter Ausstoss im Jahr 2005: noch 17.5% über den Werten der 1990er Jahren, mit bestehenden Massnahmen können allenfalls 4% erreicht werden).

Liechtenstein hängt trotz wichtiger Wasserkraftkapazitaeten und sehr grossen erneuerbaren Potenzialen noch stark von Erdgas/Erdöleinfuhr und über das Stromnetz von der Kohle und Atomversorgung ab. Nur bei konsequenter Förderung erneuerbarer Energien besteht die Hoffnung, Klima- und Energiesicherheitsziele in absehbaren Zeiträumen und mit positiven Folgen für die Wirtschaft des Landes zu erreichen.

Schlüsselwörter

Energieeinsparung (Massnahmen zur-) Erneuerbare Energie

Project Participants

Employee
Prof. em. DI MAAS Peter Droege
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Prof. Dr.-Ing. Dieter D. Genske
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Employee
Dipl.-Ing. FH Melina Schaar MSc Arch
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter

Erneuerbare Architektur - Das zirkulare Bauwerk als Materialbank und Wissensspeicher

Project Description

Das Bauwesen ist Hauptverursacher der weltweiten Verschmutzung, des Ressourcenabbaus und Energieverbrauchs aus nicht erneuerbaren Quellen. Die vollständige Rückführbarkeit von Baumaterialien in geschlossene Stoffkreisläufe (durch Wiederverwendung, Wiederverwertung oder Verrotung), die Umstellung vom linearen Verbrauch zum zirkulären Gebrauch von Ressourcen, ist zentral bei der Entwicklung von zukunftsfähigen Lösungen für die Umwelt, Bauwirtschaft und Architektur. Das Projekt - gefördert durch die Stiftung API - setzt deshalb die systematische Analyse und Neugestaltung des Baubestandes als Lagerstätte für materielle und kulturelle Ressourcen ins Zentrum der Untersuchung und architektonischen Gestaltung und fokussiert dabei auf zwei zentrale Aspekte:
1) Die Materialbank - Das Bauwerk als stoffliche Ressource
Durch das Konzept der Entlehnung (statt Entnahme) von Ressourcen für die Dauer der Nutzung und Form wird Rückbau nicht länger zur Ressourcenzerstörung, sondern zur Rückgewinnung von Guthaben in Form von stofflichen und immateriellen Werten. Ausgehend von einem Wertediskurs und den materiellen Bedingungen des Bauens, wird die Formierung einer Architektur nach den konstruktiven und gestalterischen Regeln des zirkularen Bauens und ihre Auswirkungen auf die Bauindustrie und Finanzwirtschaft untersucht.

2) Der Wissensspeicher - Das Bauwerk als immaterielle Ressource
In der Architektur kann Recycling nicht nur auf Atome reduziert werden, denn in Baurestmassen sind gleichsam stoffliche wie immaterielle Werte eingeschrieben. Wiederverwendung im Entwurf bedarf der Arbeit und Konstruktion mit Vergangenem und dessen Bedeutung für heute. Gerade aktuelle Bauprojekte im Bereich des sogenannten Upcyclings zeigen hier ihre Defizite auf: Das fehlende Wissen im Ein- und Zuordnen von Fundstücken, Geschichte(n) und Bedeutung in und für die Architektur.

Das begleitende Doktorat möchte diese Mechanismen auf breiter Ebene verstehen und in ein Hilfsmittel für heutige Architekturschaffende überführen.

EQUAL-IST Gender Equality Plans for Information Sciences and Technology Research Institutions

Project Description

Within the realm of the project, we will develop Gender Equality Plans (GEPs) for the participating IST institutions. Based on an initial review of existing literature and analysis of good practices across Europe, we will investigate the state of the art in terms of gender equality at the seven involved IST institutions located throughout Europe. In this way, we will get a profound understanding of their maturity levels in terms of gender equality and the requirements and means used to tackle gender-related issues. The GEPs will be based on these findings and will be tailored to fit the specific needs and the given environment of the institutions. It will be possible due to the participatory and co-design methodology and the use of a crowdsourcing online collaborative platform. The institutions will implement the GEPs in two stages, with the opportunity to refine the goals in the middle of the project run time. Implementation of GEPs will be assessed by external evaluators who are experienced in accompanying institutions during organisational change processes. The findings will be documented in an open platform and will be made accessible for any interested party, especially for other IST research institutions, as a collection of best practices. In this respect the EQUAL-IST project will not only boost gender equality at the involved RPOs but will seek to influence a bigger number of IST research organisations to address gender bias and contribute to the achievement of ERA objectives by increasing the number of female researchers in the IST fields.

For further information, please visit http://equal-ist.eu/.

Schlüsselwörter

Informationssysteme Chancengleichheit

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Projektleiter
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Projektleiter
icon
Employee
lic. phil. Golnaz Djalili Stehle
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Employee
Dr. Sonia Lippe-Dada MScIS
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Entrepreneurial Self-Leadership Education through Virtual Training

Project Description

In den vergangenen zwei Jahrzehnten stand vor allem Unternehmergeist hinter dem wirtschaftlichen Aufschwung mehrerer europäischer Nationen. Dabei entwickelten verschiedene Individuen innovative Ansätze, um aufkommende Probleme zu lösen. Insbesondere die junge Bevölkerung für das Unternehmertum zu begeistern, wurde zu einem wesentlichen Bestandteil des Wachstumsplans verschiedener Länder. Das Ziel des ERASMUS-Projekts bestand darin, die unternehmerischen Fähigkeiten von Schülern und Studierenden zu inspirieren und zu entwickeln, indem ihnen auf Achtsamkeit basierende Fähigkeiten zur Selbstführung gelehrt wurden. Die Universität Liechtenstein führte dieses Projekt in Zusammenarbeit mit ihren Partnerorganisationen in Albanien, Finnland und Kroatien durch. Die Aufgabe der teilnehmenden Einrichtungen war die Entwicklung, Umsetzung und Evaluation des Ausbildungsprogramms. In der Anfangsphase wurde ein Kurshandbuch erarbeitet, das die Grundlagen und Methoden der theoretischen Konzepte skizzierte, die den Studierenden durch praktische Übungen beigebracht wurden. Mittels des Handbuchs wurde ein Online-Videokurs entwickelt, der die Studierenden durch einen multisensorischen Ansatz ansprach. Alle Partnerorganisationen führten dann eine Beurteilung ihrer Studierenden durch, um deren unternehmerische sowie darauf aufbauende Fähigkeiten zu bestimmen. Dieses innovative Projekt war eines der wenigen, die darauf abzielten, die unternehmerische Denkweise der Schülerinnen und Schüler durch die Integration von Achtsamkeit, sozialen Fähigkeiten und Selbstführung zu fördern. Mit der Zeit konnte beobachtet werden, dass Entrepreneurship zu Fortschritten in einer Vielzahl an Branchen führte. Nicht alle dieser Entwicklungen waren positiv, insbesondere Menschen und die Umwelt wurden teilweise nachteilig beeinflusst. Die Förderung von Entrepreneurship, unterstützt durch achtsame Selbstführung, wird der jüngeren Generation nicht nur zahlreiche Vorteile bringen, sondern auch dazu führen, dass sie dadurch einen positiven Einfluss auf ihr soziales Umfeld nehmen. Die Integration von Achtsamkeit und Selbstführung wird sicherstellen, dass ihre Unternehmen nachhaltig zukunftsfähig sind. Achtsamkeit wird die Art und Weise, wie die Schülerinnen und Schüler ihre Umgebung wahrgenommen haben, verändert und Selbstführung wird sie ermutigt haben, sich den dringlichen gesellschaftlichen Herausforderungen anzunehmen.

Entrepreneurial Opportunity Recognition and Business Ideation from a Cognitive Perspective

Project Description

Die Erkennung von unternehmerischen Gelegenheiten gilt als Antrieb für jegliches unternehmeri-sches Handeln, und bildet demzufolge die Grundlage für erfolgreiches Unternehmertum. Geschäftsgelegenheiten repräsentieren dabei Situationen, in denen neue Zweck-Mittelbeziehungen, z.B. wettbewerbsverändernde Geschäftsmodelle, geschaffen werden können (Eckhardt & Shane, 2003).

Das Forschungsprojekt befasst sich mit der Frage, wie unternehmerische Gelegenheiten erkannt und zu innovativen Geschäftsideen und Geschäftsmodellen entwickelt werden. Insbesondere soll geklärt werden, wie auf einer individuellen und organisationalen Ebene, der Vorgang der Erkennung der Gelegenheit und Entwicklung einer profitablen Geschäftsidee begünstigt werden kann.

Es wird angenommen, dass die Art zu Denken ein ausschlaggebender Aspekt in der Wahrnehmung von unternehmerischen Gelegenheiten und Bildung von Geschäftsideen ist. Der theoretische Ankerpunkt liegt in zwei Teildisziplinen der Entrepreneurshipforschung, "Erkennung von unternehmerischen Gelegenheiten" und "Unternehmerische Kognition". Autoren an der Schnittstelle dieser Disziplinen haben unterschiedliche kognitive Erklärungsansätze, wie z.B. das unternehmerische Wachsamkeitsschema (Gaglio & Katz, 2001) oder die Fähigkeit Muster zu erkennen (Baron, 2006), entwickelt.

Auf den bisher vorliegenden Forschungsergebnissen wird aufgebaut und mittels eines Mixed-Methods Ansatzes untersucht, inwiefern sich die kognitiven Erklärungsversuche für die Beantwor-tung der Fragestellung eignen.

Schlüsselwörter

Geschäftsideenentwicklung Unternehmerische Gelegenheiten Unternehmerisches Denken Geschäftsmodellinnovation Erkennung von unternehmerischen Gelegenheiten

Project Participants

Employee
PD Dr. habil. Christian Marxt
- Betreuer
Betreuer
Employee
Dr. rer. oec. Zorica Zagorac-Uremović MSc
- Doktorandin
Doktorandin
Prof. Dr. David H. Cropley
- Kobetreuer
Kobetreuer

Entrepreneurial Marketing als Erfolgsfaktor von KMU in Liechtenstein/Rheintal

Project Description

Im Rahmen des geplanten Forschungsprojektes soll eine umfassende quantitativ-empirische Untersuchung von KMU aus Liechtenstein sowie im angrenzenden St. Galler sowie Vorarlberger
Rheintal zum Thema „Entrepreneurial Marketing“ durchgeführt werden. Den Kern stellt dabei insbesondere die Untersuchung der drei genannten Ansätze EO, CO und MO und deren möglichen Korrelationen untereinander sowie zum Erfolg der Unternehmen dar.

Dabei wird aus Gründen des höheren zu erwartenden Rücklaufs eine postalische Untersuchung mit vorfrankierten Rückumschlägen gewählt, um eine möglichst hohe Aussagekraft generieren zu können. Aus diesem Grund wird die Stichprobe auch branchenübergreifend bestimmt, wobei dies bei der späteren Auswertung kontrolliert wird. Als Interviewpartner werden gezielt die Gründer, Geschäftsführer oder obere Managementebene („key informants“) identifiziert und persönlich angeschrieben, um auch wirklich jene Personen zu befragen, die sich mit den entsprechenden Themengebieten auf strategischer Ebene beschäftigen und daher am Besten zur Beantwortung qualifiziert sind. Über dies hinaus werden ausgewählte Unternehmen im Rahmen von Workshops unter Mitwirkung des „KMU Zentrum Liechtenstein“ in diese Untersuchung miteinbezogen um schlussendlich die Umsetzbarkeit in der Praxis zu gewährleisten.

Das vorliegende Projekt fällt in den Bereich der sog. „Erfolgsfaktorenforschung“, die zwar zuweilen kontrovers diskutiert wird, dennoch aber innerhalb der Entrepreneurship- wie auch innerhalb der Strategieforschung aufgrund der erwarteten Praxisrelevanz der Ergebnisse eines der am meisten beachteten Forschungsgebiete darstellt. Dies wird sich ebenfalls positiv auf die wissenschaftliche Wahrnehmung sowie Publikationsmöglichkeiten auswirken.

Scientific, Economic and Societal Impact

Diese Forschung wird wertvolle Erkenntnisse für die Wissenschaft sowie die Wirtschaft geben – insbesondere in Bezug auf mögliche Unterschiede in den Orientierungen der Unternehmen im Rheintal welches sich über verschiedene Länder erstreckt, die es zu erarbeiten gilt. Dies unterstreicht nicht zuletzt auch die hohe Praxisrelevanz des vorliegenden Forschungsprojektes für die KMU in Liechtenstein/Rheintal.

Schlüsselwörter

Marketing Entrepreneurship KMU

Project Participants

Employee
Prof. Dr. Dr. Sascha Kraus
- Projektleiter
Projektleiter
Employee
Dr. Thomas Götzen
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
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