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Wohnen im Alter, St. Luzistrasse, Eschen (NACHBARSCHAFT)

Project Description

„In welchem Style sollen wir bauen?“ Bald zweihundert Jahre nach dem berühmten Buch von Heinrich Hübsch stellen sich uns heute die immer noch die grundlegenden Fragen in der Architektur. Wie sollen
wir Bauen? Wieviel Raum benötigen wir und wieviel Landschaft? Wieviel Nähe brauchen wir und wieviel Distanz? Wieviel Material setzen wir zu unserem Glück ein? Wieviel Zeit verbringen wir zuhause und wieviel Zeit geben wir unseren Bauten? Wir suchen darauf konzeptionelle Antworten und schöpfen daraus eine positive Energie, die uns als Basis der Recherche zum Thema der Suffizienz dienen wird. Unser Studio widmet sich dem Wohnen im Alter auf genossenschaftlicher Basis auf einem zentrumsnahen Grundstück in der ländlichen Gemeinde Eschen. Ein zentrales Thema des Projekts ist der Umbau eines ortstypischen Bauernhauses mit eindrücklicher Tenne, das in die Bebauung integriert bleibt. Daran wird
sich die neue Bebauung messen. Aus dem Dreiklang von Herd, Haus und Hof entwickeln wir Wohnszenarien, die sich mit dem Thema der Nachbarschaft auseinandersetzen. In der Integration setzen
wir uns intensiv mit der Tragkonstruktion der bestehenden und neuen Bauwerke auseinander und beziehen die Architektur immer wieder auf die Themen von Struktur, Konstruktion und Raum.

Keywords

Old building restoration Construction Construction Design and Site Management Liechtensteinian Architecture alpine architecture Liechtenstein Social development processes community

Participating Institutions

Unternehmer Zentrum AG / Auftraggeber

Project Participants

Employee
Prof. em. Dipl. Arch. ETH Urs Meister
- Principal Investigator
Principal Investigator
Employee
Dipl.-Ing. Arch. Hugo Dworzak MArch
- Project Coordinator
Project Coordinator

Wohnbebauung Sevelen

Project Description

Thema: Ein Grundstücksbesitzer in Sevelen will Wohnbauten errichten und anschließend vermieten. Die Verhandlung zwischen Baukörper, Wohnungsgrundriss und Erschließung wird der erste und größere Teil des Themas sein. Das Areal hat 5.500 m2, es wird sich daher um mehrere Bauten handeln. Der Raum dazwischen und sein Grad an Öffentlichkeit oder auch sein Mehrwert für die Bewohner wird das Thema wesentlich mitprägen.

Hintergrund: Wohnbau ist das verantwortungsvollste Thema in der Architektur. Man schafft dabei die Heimat von künftigen Bewohnern mit allem, was emotional an diesem Begriff hängt. Zugleich ist es eines der am besten erforschten Themen. Wir werden Grundriss-Typologien zusammentragen, auf Tauglichkeit überprüfen und uns dadurch ein Vokabular erarbeiten. Gleichzeitig werden wir uns eine Meinung über diesen Ort bilden und überlegen, was die passende Ergänzung für die Situation sein kann.

Ziel des Semesters: Wir kennen die wichtigsten Typologien des Wohnbaues wie Reihenhaus, Geschoßwohnbau, etc. Wir können Grundrisse von Wohnungen vorschlagen, Erschließungen schaffen, Außenräume und die Atmosphäre eines kleinen Quartieres gestalten.

Keywords

Architecture Residential building

Project Participants

Employee
Prof. em. Dipl. Arch. TU Hansjörg Hilti
- Project Coordinator
Project Coordinator
Employee
Prof. em. Dipl. Arch. ETH Urs Meister
- Project Coordinator
Project Coordinator
Employee
Mag. arch. Philip Lutz
- Principal Investigator
Principal Investigator
Employee
MSAAD. N.Y. Xavier Calderón
- Principal Investigator
Principal Investigator

WOHN.RAUM.MODELLE.GAMPRIN

Project Description

"Ich wurde mir bewusst, dass man ein Haus als Typ verstehen muss ... wenn man ein Haus baut, ist der Auftraggeber der erste Bewohner; vielleicht nach 20 Jahren leben andere Leute darin. Wenn ich ein Haus entwerfe, gehe ich heute von Räumen aus, die ich nicht genauer bestimme; sie konnen verschieden genutzt werden, und das was sie sind, entscheidet sich durch das, was die Bewohner daraus machen. Das Leben in den Räumen ist Teil der Architektur."Michael Adler

Das Dorf, die Gemeinschaft, der Wohnblock, die Anlage - Wohnen ist eine Empfindung und keine Funktionserfüllung - erst in offenen, befreiten Räumen kommt das ICH sich näher. Wie kann sich das Wohnen über den Moment individueller Verwirklichung hinaus entwickeln.
Die Gemeinde Gamprin im liechtensteinischen Rheintal sucht auf einer teilweise freien Fläche am Ortseingang Lösungen für Generationen - Wohnen und -Arbeiten.
Als Endprodukt werden Entwürfe und Visionen für Wohnen und Arbeiten für Jung und Alt mit Texten, Skizzen, Plänen und Modellen präsentiert, die ein "Lernen mitten in einer Gesellschaft" nachweisen und so eine Entwicklung fur ein soziales und nachhaltiges Leben belegen. Die Ergebnisse sollen den Ideenhorizont der Auftraggeber und schlussendlich auch von uns selbst für eine zukünftige Gestaltung unserer Umwelt erweitern.

Keywords

Residential building Spatial Development family level factors Liechtenstein

Participating Institutions

Project Participants

Employee
Dipl.-Ing. Erich Strolz
- Principal Investigator
Principal Investigator
Employee
Dipl.-Ing. Arch. Hugo Dworzak MArch
- Project Coordinator
Project Coordinator

Wirtschaftlichkeit und Qualitätssicherung im Prozessmanagement (Kollaborative Referenzmodellierung)

Project Description

Referenzmodelle sind von hohem wirtschaftlichem Interesse. Die Zielsetzung besteht darin, aufwendige Spezifikationen von Informations- (und Organisationssystemen) nicht für jedes Unternehmen neu vorzunehmen, sondern gewisse Vorlagen (sog. Referenzmodelle) zu verwenden, die an unternehmensspezifische Anforderungen angepasst werden können. Allerdings beschränken sich bisherige Arbeiten überwiegend auf Fragen der syntaktischen Gestaltung von Referenzmodellen, während zu beobachten ist, dass die meisten der vorgeschlagenen Modelle aufgrund von semantischen Problemen scheitern.

Am Institut für Wirtschaftsinformatik werden schwerpunktmässig Möglichkeiten der semantischen Verbesserung der Modelle untersucht. Gezeigt wird, wie eine Kollaboration über das Internet zu organisieren ist, um die Modelle im verteilten Verbund mehrer Stakeholder (z. B. Nutzer, Verbände) zu entwickeln. Durch den kontinuierlichen Diskurs mehrerer Akteure kann eine evolutionäre Weiterentwicklung der Modelle erfolgen, die einen höheren Abdeckungsgrad fachlicher Anforderungen an die Modelle verspricht.

Publications

Wertorientiertes Prozessmanagement

Project Description

Das Denken in Prozessen hat sich bewährt, um Arbeitsabläufe über Abteilungsgrenzen hinweg zu gestalten. Konzepte wie Total Quality Management, Continuous Improvement und Total Reengineering sind insbesondere in Industrieunternehmen angewendet worden, um eine Optimierung von Geschäftsprozessen zu erzielen. Die Erschließung von Prozessoptimierungspotenzialen oder gar Prozessinnovationen erfordert jedoch eine neue Methodenkompetenz im Geschäftsprozessmanagement. Bisherige Methoden beschränken sich auf die sachliche Gestaltung von Prozessen, während die wertmäßigen Konsequenzen alternativer Gestaltungsmaßnahmen methodisch nicht erfasst werden. Um eine am Wert der Prozesse ausgerichtete Gestaltung von Prozessen vornehmen zu können, werden Methoden benötigt, die eine ganzheitliche Betrachtung des Wertbeitrags einzelner Prozessgestaltungsalternativen erlauben.

Project Participants

Publications

Wandel der Unternehmensnachfolge im internationalen Vergleich

Project Description

Die Studie zur Unternehmensnachfolge verfolgt das Ziel, das Thema der betrieblichen Nachfolge in seiner Bedeutung und Veränderung über den zeitlichen Verlauf zu erfassen und die Ergebnisse international zu vergleichen. Die Studie findet auf langfristiger Basis statt und wird alle drei Jahre gleichzeitig in Liechtenstein, der Schweiz, Österreich und Deutschland durchgeführt. Diese Regelmässigkeit ermöglicht das frühzeitige Erkennen von aufkommenden Trends. Die Ergebnisse der Studie werden in einem internationalen Bericht veröffentlicht und daraus Implikationen für Forschung, Lehre und den Wissenstransfer abgeleitet.

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Urs Baldegger
- Principal Investigator
Principal Investigator

Währungsrisikomanagement in einem mittelständischen Unternehmen

Project Description

Unternehmerische Währungsrisiken lassen sich in Translations-, Transaktions- und ökonomische Risiken unterscheiden. Transaktionsrisiken entstehen durch vertragliche vereinbarte Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, die in Abhängigkeit des geschätzten Risikoumfangs und der Risikotragfähigkeit des Unternehmens abgesichert werden sollten. Die Absicherung kann über den Einsatz von Finanzinstrumenten oder über unternehmensinterne Massnahmen vorgenommen werden. Ökonomische Risiken werden dadurch verursacht, dass Wechselkursveränderungen Auswirkungen auf die Cash Flows des Unternehmens haben Wettbewerbsposition eines Unternehmens haben. Finanzinstrumente werden hier aufgrund der Unsicherheit der abzusichernden Fremdwährungszahlungen eher nicht eingesetzt, dagegen werden zur Absicherung verstärkt unternehmensstrategische Wege gewählt.

Im Rahmen eines kleineren Forschungsprojektes wurde am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens mit zwei Produktionsstätten ausserhalb des Heimatlandes überprüft, wie Transaktions- und ökonomische Risiken in diesem Unternehmen abgesichert werden und wie die existierende Praxis verbessert werden kann.

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Principal Investigator
Professor Emeritus - Liechtenstein Business School
Principal Investigator

Unternehmerisches Handeln von Jugendlichen

Project Description

Entrepreneurship und die Entwicklung einer unternehmerischen Kultur finden in der liechtensteinischen Diskussion über neue Strategien für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt zunehmend Beachtung. An der Basis soll unternehmerisches Handeln gefördert werden, das langfristig das unternehmerische Potenzial in Liechtenstein und in der Region erhöht. In diese strategische Stossrichtung fügt sich das geplante Forschungsprojekt nahtlos ein.

Das Projekt hat zum Ziel, ein Erklärungsmodell des unternehmerischen Handelns von Jugendlichen zu entwickeln und in Schulen und Lehrbetrieben empirisch zu überprüfen. Die Ergebnisse der Forschung sollen es ermöglichen, gültige und zuverlässige Instrumente zur Diagnose und Förderung des unternehmerischen Handelns von Jugendlichen zu entwickeln. Es ist auch geplant, eine Datenbasis für den internationalen Vergleich des unternehmerischen Handelns von Jugendlichen aufzubauen. Damit ist beabsichtigt, eineLücke in der Forschung über Entrepreneurship schliessen zu helfen, die sich bisher nur am Rande mit dem unternehmerischen Handeln von Jugendlichen beschäftigt hat.

Neben den wissenschaftlichen Zielen verfolgt das Projekt auch handlungsorientierte Absichten. Die wichtigsten Bezugsgruppen sollen frühzeitig in Form von Learning Circles in das Forschungsprojekt eingebunden werden, um die Qualität und Akzeptanz der geplanten Massnahmen zu erhöhen. Entwickelt werden sollen Trainingsmassnahmen und Informationsplattformen, die es ermöglichen, das Spektrum an unternehmerischen Handlungsoptionen zu erweitern und Jugendliche im Lernprozess zu begleiten.

Scientific, Economic and Societal Impact

Die Bedeutung des geplanten Forschungsprojektes liegt vor allem darin, dass die Entwicklung des unternehmerischen Nachwuchses in das Forschungsgebiet über Entrepreneurship integriert wird. Es sind nicht nur die Entwicklungsverläufe von Unternehmungen, sondern auch die Life Cycles von Unternehmern zu analysieren - vom Jugendalter bis zur Unternehmensnachfolge.

Das Projekt vermag auch dem jungen Forschungsgebiet über Youth Entrepreneurship neue Impulse zu verleihen. Es wird ein Erklärungsmodell entwickelt und empirisch überprüft, das Erkenntnisse zum Handeln erfolgreicher Unternehmer mit einbezieht, ohne diese unbesehen auf Jugendliche zu transferieren. Einen hohen Nutzen stiftet die Untersuchung für Lehrer, Lehrlingsverantwortliche und Coaches, die ausgewählte Instrumente in den Lernfirmen anwenden können und bei der Gestaltung der Lernprozesse Erfahrungen aus dem Action Learning einbeziehen können.

Keywords

Entrepreneurship

Project Participants

Employee
Prof. em. Dr. Urs Baldegger
- Principal Investigator
Principal Investigator
Employee
Daniel Müller MBA
- Project Collaborator
Project Collaborator
Employee
Mag. Gabriele Hojas
- Project Collaborator
Project Collaborator

Publications

Umgebungsgestaltung Primarschule Ebenholz

Project Description

Biodiversität und urbane Landschaft
Naturnahe Freiraumgestaltung für die Primarschule Ebenholz

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und einem nachhaltigen Umbau unserer gebauten Umwelt wird die dringliche Notwendigkeit des Schutzes und der Förderung von Biodiversität immer deutlicher. Bio-diversität, also die biologische Vielfalt an Pflanzen und Tieren wie auch die Vielfalt an Lebensräumen, ist für das menschliche Wohlergehen unentbehrlich. Als zukünftige Raumplanerinnen und Architekten ist es unsere Verantwortung, die ökologischen, sinnlichen und psychologischen Qualitäten von Biodiversität im Entwurf zu berücksichtigen und damit zu einer landschaftsorientierten Siedlungsentwicklung nach Innen beizutragen.

Die Primarschule Ebenholz, gleich auf der anderen Strassenseite unserer Universität, ist im den letzten drei Jahren umfassend saniert, umgebaut und erweitert worden. So wie das architektonische Gesamtkon-zept sich dem nachhaltigen Bauen verpflichtet fühlt, sollen auch die Freiflächen nun im Sommer 2022 so gestaltet werden, dass sie gleichermassen biologische Vielfalt wie auch eine Atmosphäre schaffen, wo sich Kinder und Erwachsene wohl fühlen. Im Rahmen einer Kooperation mit der Gemeinde Vaduz gehen wir in diesem Basic Studio Landschaft der Frage nach, wie naturnahe Grünräume im Siedlungsraum geschaffen werden können, die gleichzeitig die biologische Vielfalt von Pflanzen und Tieren erhöhen sowie Kindern ein Heranwachsen mit und in der Natur ermöglichen. Beginnend mit einer übergeordneten, vernetzenden Betrachtung der Freiräume zwischen Primarschule und Universität sollen als Ergebnis konkrete Freiraum-gestaltungen für die Freiflächen der Primarschule vorliegen.

Ganz nach dem Motto "Get your hands dirty" werden wir so viel wie möglich draussen sein, um anhand von Materialstudien, 1:1 Objekten die tages- und jahreszeitlichen Rhythmen, das Werden und Vergehen von biologischen Prozessen unmittelbar zu erleben. Wir werden aber auch mit den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam basteln, skizzieren und malen, um ihre Wünsche und Bedürfnisse herausfinden und in unsere Entwurfsüberlegungen integrieren zu können.

Participating Institutions

Gemeinde Vaduz / Auftraggeber
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