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MINI.STADT LICHTENSTEIG

Project Description

Die Gemeinde Lichtensteig will sich im Rahmen ihrer Strategie "Mini.Stadt 2025" für ihre zukünftige Entwicklung vor allem auf ihre vorhandenen Potenziale besinnen: einmalige Architektur, breites kulturelles Angebot, Unternehmertum sowie mutige und innovative Bürgerinnen und Bürger. Lichtensteig soll in Zukunft als übersichtliches, identitätsstiftendes Städtchen mit urbanem Lebensstil in ländlicher Umgebung positioniert werden. Damit sollen vor allem weltoffene, moderne, aktive und interessierte Menschen mit Anspruch auf günstigen und schönen Wohnraum angesprochen werden, die in Lichtensteig leben und nicht nur dort wohnen wollen.

Bis anhin erfolgte die ortsbauliche Entwicklung vor allem auf der grünen Wiese am Ortsrand. Aktuell ist die Nachfrage allerdings eher gering und durch die Revision des Raumplanungsgesetzes rückt die Entwicklung innerhalb des bestehenden Siedlungsgebiets immer stärker in den Fokus. Dies erfordert in Zukunft eine aktivere Rolle der Gemeinde in der Innenentwicklung. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung stellt sich dabei aber zunächst ganz allgemein die Frage, wie der Ort zukünftig entwickelt werden soll. Wie lässt sich bei geringer Nachfrage an peripherer Lage die räumliche Entwicklung möglichst sinnvoll steuern und wie können dabei möglichst hochwertige räumliche, urbane und nachhaltige Qualitäten geschaffen werden? Im Rahmen dieses Entwurfsstudios sollen anhand von drei ausgewählten Nachbarschaften in der Gemeinde Lichtensteig beispielhaft mögliche Potenziale für Eigentümerinnen und Bürger aufgezeigt werden. Zunächst werden in Gruppen plausible Entwicklungsszenarien für die drei Nachbarschaften durchgespielt, bewertet und ausgewählt. Alleine oder in Zweierteams werden anschliessend konkrete ortsbauliche und architektonische Konzepte und Projekte innerhalb dieser Szenarien weiterentwickelt und entworfen. Es gilt dabei durch stringentes, visionäres Denken und scharfes Beobachten die komplexen Problemstellungen auch unkonventionell zu durchdringen und in der fachübergreifenden Auseinandersetzung zu lösen.
Das Entwurfsstudio wurde von der Gemeinde initiiert und ist als Teilschritt in ihre übergeordnete Entwicklungsstrategie eingebettet. Diese ist als transparenter, partizipativer Prozess konzipiert. Von den Studierenden sollen ortsbauliche und architektonische Entwicklungsstrategien erarbeitet werden um Innenentwicklungspotenziale zu veranschaulichen, Denkanstösse im Hinblick auf wünschenswerte Veränderungsprozesse zu liefern und im besten Fall auch konkrete Impulse für Eigentümerinnen und Eigentümer zu geben.
Die erarbeiteten Projekte werden während und nach dem Semester in einer Broschüre dokumentiert und im kommenden Frühjahr im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung mit Diskussionsrunde vor Ort in Lichtensteig der interessierten Bevölkerung präsentiert.

Keywords

Architecture Urban, village renovation Urban planning Landscape architecture Landscape planning Regional Planning Land use and trasnportation Regional Development Sustainability Green Living Spatial Development, rural |urban | sustainable Urban Design Transformation/ Change Spatial Development Spatial and Cultura Development future future study

Participating Institutions

Institute of Architecture and Planning / Project Lead
Gemeindeverwaltung Lichtensteig / Auftraggeber

Microfinance - Möglichkeiten und Grenzen einer neuen Anlagenklasse

Project Description

Microfinance basiert auf der Idee, Menschen die keine Möglichkeit haben die Dienste lokaler
Bank- und Kreditinstitute in Anspruch zu nehmen, den Zugang zum offiziellen Finanzsektor zu
ermöglichen.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, Microfinance als neue Anlageklasse für die Akteure am
Finanzplatz Liechtenstein nutzbar zu machen.
Im Rahmen des Forschungsprojektes werden drei Schwerpunkte untersucht:
- Analyse der Microfinance-Investments im Kontext einer Einzelanlage sowie im Portfolio
- Analyse des Anlageentscheidungsprozess institutioneller Investoren hinsichtlich Social
Responsible Investments im Allgemeinen und Microfinance-Investments im Speziellen
- Analyse alternativer Microfinance-Finanzierungskonstruktionen
Das Forschungsprojekt soll mit seinem Vorhaben einen Beitrag hinsichtlich der Frage des ökonomischen Nutzens von Microfinance-Investments leisten und somit das Anlageverhalten institutioneller Investoren in Microfinance fördern.
Die unbestritten positiven Wirkungen von Microfinance für Länder mit schlecht entwickelten
Volkswirtschaften machen ein Engagement in Microfinance zu einem wichtigen und effizienten
Beitrag der internationalen Solidarität. Die Unterstützung für Microfinance zeigt Liechtenstein
als Finanzplatz, in welchem auch das Social Investment seinen Platz hat und der nicht vorwiegend für traditionelle Geldanlagen interessant ist. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts leisten auch einen Beitrag zur Imagebildung des Finanzplatzes Liechtenstein.

Scientific, Economic and Societal Impact

Das Forschungsprojekt soll mit seinem Vorhaben einen Beitrag hinsichtlich der Frage des ökonomischen Nutzens von Microfinance-Investments leisten und somit den Kapitalzugang für
Microfinanceinstitutionen zum internationalen Kapitalmarkt fördern.

Keywords

Financial management Public finance Microfinance

Project Participants

Employee
Lic. oec. HSG Oliver C. Oehri
- Principal Investigator
Principal Investigator
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Project Collaborator
Professor Emeritus - Liechtenstein Business School
Project Collaborator
Employee
Jürg Fausch M.Sc.
- Project Collaborator
Project Collaborator

Mentoringprogramm, um Frauen auf Positionen in Verwaltungsräten bzw. Aufsichtsräten vorzubereiten

Project Description

Mit dem Geschlechterrichtwert von 20% hat der Schweizer Nationalrat das Ziel bestärkt, die Anzahl von Frauen im VR zu erhöhen. Reagiert wird auf eine deutliche Differenz zwischen Männern und Frau-en bzgl. ihrer Repräsentation in Boards von Unternehmen (OECD 2016, Catalyst Census 2016, Egon Zehnder 2016, ILO 2015). Die erfolgreiche Besetzung von VR-Mandaten durch Frauen ist schwierig, obwohl es genügend gut qualifizierte Kandidatinnen gibt, z.B. im Female VR-Pool.
Gründe auf individueller Ebene liegen u.a. darin, dass Frauen Anforderungen von offenen Mandaten zu eng auslegen (Mohr 2014, Powell & Butterfield 1994). Frauen bewerben sich weniger häufig für Top Management Funktionen und trauen sich diese seltener zu als gleich qualifizierte Männer. Auch setzen sie einen zu grossen Schwerpunkt auf die inhaltliche Erfüllung, statt auf Management und Organisati-on und verkaufen sich oft unter Wert. Gründe auf organisationaler Ebene sind u.a. in der Unterneh-menskultur zu finden. Frauenbezogene Stereotype, wie die eines geringeren Führungsanspruchs prä-gen die Argumentation (Adams 2016, Eagley & Karau 2002, WEF 2017). Karrieren entwickeln sich in Machtverhältnissen, die stark männlich geprägt sind (Cornils et al. 2014). Frauen haben seltener Zu-gang zu relevanten Netzwerken, die Rioult (2016) als "informelle Verflechtung von männlichen Verwal-tungsräten und GL-Mitgliedern" bezeichnet. Dabei werden genau in diesen Netzwerken wichtige In-formationen ausgetauscht und Entscheidungen getroffen. Zudem gilt die 'gläserne Decke' vorwiegend für frauenspezifische Berufsgruppen wie HR, Kommunikation oder Marketing.

1.2 Projektziele
Das eigene Netzwerk und die Fähigkeit, es zu bespielen, hat bei der Nominierung für ein VR-Mandat eine entscheidende Rolle. Um die Netzwerkkompetenz von Frauen gezielt zu fördern und Kontakte zu Schlüsselpersonen im Besetzungsprozess herzustellen, möchten wir ein Mentoring-Programm konzipie-ren und aufbauen, das Frauen auf ihrem Karriereweg hin zu einer VR-Position unterstützt.
Mentoring beschreibt die Beziehung zwischen zwei Personen: Mentees, die Ziele erreichen
möchten und MentorInnen, die Mentees auf diesem Weg unterstützen.
Die Unterstützung kann bestehen aus:
o regelmäßigen Gesprächen,
o konkreten Anleitungen,
o Vermittlung von Wissen und Kontakten
o aktiver Unterstützung.

Mentoren für dieses Programm werden aus Organisationen und Unternehmen der Bodenseeregion rekrutiert und ebenso Frauen, die sich für ein Mandat bewerben möchten.

MASSIVHOLZ.LI

Project Description

Die Ressourcen des alpinen Holzbestandes werden als
Massivholz für die Bauwirtschaft zu 5% genutzt.
MASSIVHOLZ.LI entwickelt Konstruktionstypologien, die
zur Erhöhung des regionalen Holzverbrauches führen und
diesen neuen regionalen Holzkreislauf auch in weitere
alpine Regionen implementieren lässt.

Project Participants

Employee
Dipl.-Ing. Dr. techn. Carmen Rist-Stadelmann
- Project Manager
Senior Lecturer - Craft and Structure
Project Manager
icon
Employee
Prof. em. Dipl. Arch. ETH Urs Meister
- Project Collaborator
Project Collaborator

Management von Technologie in Forschungsnetzwerken - Ein Vorgehensmodell zur Gestaltung, zur Einführung und zum Betrieb der Informationssystem-Landschaft in Forschungsnetzwerken

Project Description

.....

Project Participants

Management von Sozialkapital in verteilten Forschungskooperationen - Die Rolle von Social Software

Project Description

Die Forschung ist zunehmend durch den Zusammenschluss einzelner Akteure in inter-organisationalen Netzwerken geprägt. Kooperationssystemen wird eine große Bedeutung für das Funktionieren solcher Netzwerke zugestanden. Die Nutzung der eingesetzten Kooperationssysteme bleibt in vielen Netzwerken hinter den Erwartungen zurück. Zum Teil liegt diese geringe Nutzung in einem grundsätzlichen Fehlen kooperativer Forschung in einzelnen Netzwerken begründet. Es scheint auch eine Fehlausrichtung in der technischen Unterstützung von Forschungsnetzwerken zu geben. In den meisten Fällen soll die konkrete Zusammenarbeit an Forschungsprodukten (Veröffentlichungen, Empirischen Studien, etc.) unterstützt werden. Dies ist obwohl lange bekannt ist, dass der kooperativste Teil der kooperativen Forschung in der Anbahnung und Planung der Forschungsarbeit liegt. Das Dissertationsvorhaben zielt darauf ab die Abläufe in Forschungsnetzwerken und die tatsächlichen Bedarfe für technische Unterstützung zu ermitteln. Hierbei decken sich erste Studien bereits mit den Erkenntnissen von Kraut, dass vor allem bei der Anbahnung und Planung von Forschungsvorhaben ein erheblicher Unterstützungsbedarf bisher nicht gedeckt wird. Die erfolgreichen Social Software Anwendungen, im speziellen Sozial Network Sites (SNSs), sind mögliche Artefakte zur Deckung dieses Bedarfs. Erste im Rahmen des Vorhabens durchgeführte Studien zeigen, dass SNSs ein enormes Potential für das Management von Sozialkapital besitzen und daher potentiell eine engere Verknüpfung der Mitglieder von Forschungsnetzwerken unterstützen könnten. Im Rahmen des Dissertationsvorhabens soll in erster Linie eine qualitativ-explorative Untersuchung von Kooperation in der wissenschaftlichen Forschung, im speziellen in Forschungsnetzwerken, durchgeführt werden. Auf Basis der hieraus gewonnenen Erkenntnisse sollen dann Empfehlungen für eine bessere technische Unterstützung von inter-organisationalen Netzwerken in der Forschung abgeleitet werden.

Management von Lehr- und Lernprozessen

Project Description

Das Management von Lernprozessen wird heute zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor – sowohl für Hochschulen als auch für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen. Nicht zuletzt die umfangreichen Investitionen in Forschungs- und Praxisprojekte belegen diese Bedeutung. In den Projekten sind zahlreiche eLearning-Systeme entwickelt worden, zu denen neben Plattformen auch Contentprodukte und Netzwerke zählen. Zu konstatieren ist jedoch, dass diese Projekte in der Praxis nicht zur sichtbaren Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Institutionen beigetragen haben.

An der Hochschule Liechtenstein wird der Ansatz verfolgt, dass für den wirtschaftlichen eLearning-Einsatz Aspekte der Organisationsgestaltung zu berücksichtigen sind. Neu eingebracht in das eLearning werden daher Themen wie Referenzprozesse, Geschäftsmodelle, Kompetenzentwicklung und Budgetierungsprozesse. Auf der Grundlage einer Konzeption zur integrierten Prozessgestaltung im eLearning werden mehrere Fallstudienuntersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, wie eLearning in Institutionen nachhaltig zu verankern ist.

Publications

Low-Tech Gebäude (ABH020)

Project Description

In den vergangenen Jahren wurden die gesetzlichen Anforderungen an die energetische Bauqualität in allen Ländern erhöht. Dies führte bei Neubauten generell zu geringeren Wärmeübertragungen an der Gebäudehülle und bei der Lüftung. Außerdem ermöglichte die Entwicklung neuer Baumaterialien viele neue Bauformen. Jedoch wurden die Komfortansprüche der Nutzer hinsichtlich unterschiedlicher Temperaturanforderungen, sommerlichem Wärmeschutz und Regelbarkeit nicht immer ausreichend umgesetzt. Dieser Mangel wird häufig durch eine komplexe und vielschichtige Gebäudetechnik kompensiert. Viele technische Komponenten sind aufwändig zu steuern, verbrauchen bei der Herstellung vermehrt graue Energie und erhöhen sowohl die Baukosten, als auch den Endenergiebedarf der Gebäude.

Keywords

Building Physics Construction Energy Efficiency Construction Planning) Energy Low-Tech
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