Die anreizeffiziente Gestaltung von Executive Stock Options
Project Description
In den 1990er Jahren begann in Europa der verstärkte Einsatz von Aktienoptionsprogrammen als Teil der Vergütung für das Top-Management. Mit dem Einsatz einer solchen variablen Vergütungskomponente sollen dem Top-Management Anreize geboten werden, im Rahmen der Unternehmensführung stärker die Interessen der Aktionäre zu berücksichtigen. Da jedoch andererseits das Top-Management als risikoavers einzustufen ist, wird mit jeder zusätzlich auf die Manager übertragenen variablen Vergütungseinheit die durch das Top-Management im Ausgleich geforderte Risikoprämie zunehmen. Im Rahmen einer anreizeffizienten Struktur der Vergütung des Top-Managements muss deshalb sehr genau untersucht werden, welche Art von Risiken und welche Risikohöhe auf das Top-Management übertragen werden sollte.
Im Rahmen des Projektes wurde der Frage nachgegangen, wie eine anreizeffiziente Struktur solcher Optionsprogramme auszugestalten wäre. Es zeigte sich, dass nur solche Optionsprogramme als anreizeffizient bezeichnet werden können, bei denen der Basispreis der Option bei Begebung der Option nicht fix ist, sondern sich variabel orientiert an der relativen Leistung des Unternehmens im Vergleich zu einer Referenzgruppe.
Im Rahmen des Projektes wurde der Frage nachgegangen, wie eine anreizeffiziente Struktur solcher Optionsprogramme auszugestalten wäre. Es zeigte sich, dass nur solche Optionsprogramme als anreizeffizient bezeichnet werden können, bei denen der Basispreis der Option bei Begebung der Option nicht fix ist, sondern sich variabel orientiert an der relativen Leistung des Unternehmens im Vergleich zu einer Referenzgruppe.
Participating Institutions
Project Participants
Publications
Der europäische Einfluss auf die steuerliche Behandlung und Belastung international tätiger Unternehmen mit Sitz in Liechtenstein
Project Description
Ziel der Untersuchung ist es, die steuerliche Behandlung und Belastung von international tätigen Unternehmen, die ihren Sitz im Fürstentum Liechtenstein haben, zu ermitteln und im Verhältnis zu anderen Staaten, mit denen Liechtenstein im Wettbewerb steht, zu analysieren. Dadurch soll die aktuelle steuerstrategische Position Liechtensteins im internationalen sowie speziell im europäi-schen Steuerwettbewerb konkretisiert werden (Ausgangssituation). Ferner sollen einzelwirtschaftli-che Handlungsmöglichkeiten (Internationale Steuerplanung), gesamtwirtschaftliche Handlungs-notwendigkeiten des Gesetzgebers (uni- und/oder bilaterale Steuerreformmassnahmen), aber auch die durch das Europarecht dazu bestehenden Handlungsalternativen (Sicherstellung der Grundfreiheiten) aufgezeigt und konkretisiert werden.
Relevance to Liechtenstein
Durch die Analyse des europäischen Einflusses auf die steuerliche Behandlung und Belastung international tätiger Unternehmen mit Sitz in Liechtenstein konnten umfassende Erkenntnisse über den früheren Status Quo der liechtensteinischen Besteuerung dieser Unternehmen gewonnen werden, die unmittelbar in die Totalrevision des liechtensteinischen Steuergesetzes eingeflossen sind.
Scientific, Economic and Societal Impact
Die Änderung der steuerlichen Rahmenbedingungen in Europa für international tätige Unterneh-men mit Sitz in Liechtenstein hat einen grundlegenden Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Standortes Liechtenstein. Folglich ist es von besonderem Interesse, die steuerstrategische Position Liechtensteins im internationalen sowie speziell im europäischen Wettbewerb zu konkretisieren, einzelwirtschaftliche Handlungsmöglichkeiten und gesamtwirt-schaftliche Handlungsnotwendigkeiten zu identifizieren, aber auch um europarechtlich fundierte Handlungsalternativen aufzuzeigen, die für die steuerliche Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts-standortes und Finanzplatzes Liechtenstein von grundlegendem Interesse sind.
Participating Institutions
Forschungsförderungsfonds der Universität Liechtenstein
/ Sponsor
Chair for Tax Management and the Laws of Liechtenstein and International Taxation
/ Project Lead
Hilti Foundation
/ Sponsor
Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer
/ Sponsor
Liechtensteinischer Bankenverband
/ Sponsor
Publications
Demokratie in der akademischen Lehre
Project Description
Der Entwurf akademischer Curricula wird unter den Rahmenbedingungen von Bologna durch unterschiedliche Kriterien (learning outcomes, Modularisierung, europäische Richtlinien u.a.m.) bestimmt. Die Teilhabe von Studierenden an Entscheidungsprozessen der Curriculumgestaltung ist oft auf eine beratende Stimme im Proporz der Gremien reduziert. Die Möglichkeit der selbstverantwortlichen Gestaltung des Studiums ist besonders dann gering, wenn sich die zu erwerbenden Kompetenzen von einem idealiserten Berufsbild ableiten. Konsekutives Lernen und entwicklungspsychologische Ansätze treiben dabei das Design des Studiums, mit den learning outcomes von Anfang an vorgegeben wird, wie gebildet Studierende zum Schluss ihres Studiums zu sein haben. Dies reduziert auch das Potential der Teilhabe der Lehre an einer freien Forschung, deren Vorgaben und Ergebnisse mit denjenigen der Lehre oft schwer zu vermitteln sind. Vielmehr ergeben sich an Universitäten Stundenpläne analog zur Primär- und Sekundarstufe mit reduzierten Wahlmöglichkeiten. Das insofern nicht einmal im engeren Sinne wissenschaftliches Fachwissen dominiert, Handlungsorientierung, Problemlösungsfähigkeiten, die Entwicklung sozialer Kompetenzen, die Fähigkeit sich in neue Themenfelder einarbeiten zu können, neues Wissen selbst zu organisieren aber sind basale Voraussetzung in der Entwicklung von Selbstorganisation und Selbstverantwortung im Sinne einer demokratischen Grundhaftung.
Mittels einer Erzähl- und Schreibwerkstatt wird mit Studierenden die Frage "Wie demokratisch ist mein Studium?" erörtert.
Anschliessen könnte die Frage "Was würde mein Studium demokratischer machen?".
Mittels einer Erzähl- und Schreibwerkstatt wird mit Studierenden die Frage "Wie demokratisch ist mein Studium?" erörtert.
Anschliessen könnte die Frage "Was würde mein Studium demokratischer machen?".
Participating Institutions
Das steuerrechtliche Verhältnis zwischen der Europäischen Union und Drittstaaten in Bezug auf Liechtenstein und die Schweiz
Project Description
Analyse des steuerlichen Verhältnisses zwischen der EU und Drittstaaten in Bezug auf Liechtenstein und die Schweiz; Aufzeigen einzelwirtschaftlicher Handlungsmöglichkeiten zur Senkung der individuellen Steuerbelastung; Aufzeigen gesamtwirtschaftlicher Handlungsmöglichkeiten und zu beachtender Handlungsnotwendigkeiten nationaler Steuergesetzgeber zur Sicherstellung der Grundfreiheiten und des Verbots staatlicher Beihilfen
Relevance to Liechtenstein
Die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit der Europäischen Union sind für Liechtenstein und die Schweiz von zentraler Bedeutung und werden durch zahlreiche steuerliche Faktoren und Gegebenheiten beeinflusst. Die steuerliche Analyse der Grundfreiheiten, der EU-Zinsbesteuerung, des Beihilfenverbots und weiterer wichtiger bilateraler Vereinbarungen ist für den Wirtschaftsstandort und Finanzplatz sowie die betreffenden Akteure von grundlegender Bedeutung.
Participating Institutions
Publications
Coaster in Liechtenstein
Project Description
Was ist ein Coaster?
Eine Gondelbahn auf Schienen. Ein horizontaler Fahrstuhl. Ein Auto ohne Fahrer. Ein utopisches Verkehrsmittel, das soeben serienreif geworden ist.
Die Firma Coaster mit Sitz in Nüziders, Vorarlberg, hat ein Fahrzeug entwickelt, das in überfüllten Skigebieten ebenso wie in verstopften Stadtzentren seine Stärken zeigen will.
Die Eisenbahn und das Auto haben die Gestalt unserer Städte verändert, sie erscheinen uns aber heute ganz alltäglich. Diese kleine Kabinenbahn braucht ebenso ihre Gleiskörper, Träger, Stützen, Tunnels, ihre Stationen. Alles Bauwerke, die sich mit den Funktionen unserer Stadträume nicht nur reibungslos verzahnen sollen,
sondern diese durch ihren Erlebnisgehalt aufwerten können. Und was bedeutet all das für unser sogenanntes Stadt-Bild?
Wir diskutieren eine Streckenführung des Coaster durch Vaduz. Wo liegt die richtige Streckenführung? Wie ist die Vernetzung mit anderen Verkehrsmitteln herzustellen?
Was bewirkt die Führung eines schienengebundenen Verkehrsmittels in einer Stadt? Wir untersuchen beispielhaft neuralgische Punkte in Vaduz und lassen den Coaster hindurchgleiten.
Oliver Fritz wird in seinem Kurs die Gestaltung der Stationen genauer unter die Lupe nehmen, Details diskutieren und bis zum Massstab 1:1 entwickeln.
Eine Gondelbahn auf Schienen. Ein horizontaler Fahrstuhl. Ein Auto ohne Fahrer. Ein utopisches Verkehrsmittel, das soeben serienreif geworden ist.
Die Firma Coaster mit Sitz in Nüziders, Vorarlberg, hat ein Fahrzeug entwickelt, das in überfüllten Skigebieten ebenso wie in verstopften Stadtzentren seine Stärken zeigen will.
Die Eisenbahn und das Auto haben die Gestalt unserer Städte verändert, sie erscheinen uns aber heute ganz alltäglich. Diese kleine Kabinenbahn braucht ebenso ihre Gleiskörper, Träger, Stützen, Tunnels, ihre Stationen. Alles Bauwerke, die sich mit den Funktionen unserer Stadträume nicht nur reibungslos verzahnen sollen,
sondern diese durch ihren Erlebnisgehalt aufwerten können. Und was bedeutet all das für unser sogenanntes Stadt-Bild?
Wir diskutieren eine Streckenführung des Coaster durch Vaduz. Wo liegt die richtige Streckenführung? Wie ist die Vernetzung mit anderen Verkehrsmitteln herzustellen?
Was bewirkt die Führung eines schienengebundenen Verkehrsmittels in einer Stadt? Wir untersuchen beispielhaft neuralgische Punkte in Vaduz und lassen den Coaster hindurchgleiten.
Oliver Fritz wird in seinem Kurs die Gestaltung der Stationen genauer unter die Lupe nehmen, Details diskutieren und bis zum Massstab 1:1 entwickeln.
Project Participants
Building Cultures in the Cross-Border "Rheintal": Investigating Practices and Breaking New Ground with the Rheintal RegioLab
Project Description
What does Baukultur (building cultures) mean in urban Alpine contexts, whose valleys are often characterized by sprawl, landscape degradation, and traffic congestion?
Places like the Rheintal are highly urbanized and territorially fragmented, spanning municipal and national borders between Switzerland, Liechtenstein and Austria. One of the greatest challenges currently facing urban design and spatial research in this
region is how to develop outcomes and measures to set the region on a path to a more sustainable future. This project therefore asks: How can cross-border regions like the Rheintal develop high-quality and sustainable spaces, shaping the collective imagination of the region’s Baukultur?
To approach this question, this project proposes founding the Rheintal RegioLab to connect public administrations with civil society and academia, primarily in the form of a partnership between the University of Liechtenstein and the Principality of Liechtenstein’s Amt für Hochbau und Raumplanung (Department of Public Works and
Spatial Planning) and Amt für Kultur (Department of Culture).
Places like the Rheintal are highly urbanized and territorially fragmented, spanning municipal and national borders between Switzerland, Liechtenstein and Austria. One of the greatest challenges currently facing urban design and spatial research in this
region is how to develop outcomes and measures to set the region on a path to a more sustainable future. This project therefore asks: How can cross-border regions like the Rheintal develop high-quality and sustainable spaces, shaping the collective imagination of the region’s Baukultur?
To approach this question, this project proposes founding the Rheintal RegioLab to connect public administrations with civil society and academia, primarily in the form of a partnership between the University of Liechtenstein and the Principality of Liechtenstein’s Amt für Hochbau und Raumplanung (Department of Public Works and
Spatial Planning) and Amt für Kultur (Department of Culture).
Bauen im Park
Project Description
Thema
Seit den Anfängen in hellenistischer und römischen Kultur und den zur Vollendung geführten Gartenanlagen in der italienischen Renaissance sowie deren Weiterentwicklungen und Neuinterpretationen in Frankreich und England ist die klassische Villa typologisch mit dem umgebenden Park und Garten eng verbunden und erweitert sich oft mit ergänzenden parkspezifischen Bauten zur Gesamtanlage.
Ergänzungen an solchen, auch einfacheren, Gesamtanlagen erfordern Lösungsstrategien die mit den landschaftlichen Aspekten und deren Einwirkung auf Lage und Gestalt der Bauten umzugehen vermögen.
Aufgabe
Oberhalb von Schaan liegt das herrschaftliche, ehemalige private Anwesen Stein Egerta mit Villa und grossem Park.
Durch die heutige öffentliche Nutzung für die Erwachsenenbildung werden funktionale Anpassungen nötig, die auch zu einer baulichen Erweiterung führen können.
Seit den Anfängen in hellenistischer und römischen Kultur und den zur Vollendung geführten Gartenanlagen in der italienischen Renaissance sowie deren Weiterentwicklungen und Neuinterpretationen in Frankreich und England ist die klassische Villa typologisch mit dem umgebenden Park und Garten eng verbunden und erweitert sich oft mit ergänzenden parkspezifischen Bauten zur Gesamtanlage.
Ergänzungen an solchen, auch einfacheren, Gesamtanlagen erfordern Lösungsstrategien die mit den landschaftlichen Aspekten und deren Einwirkung auf Lage und Gestalt der Bauten umzugehen vermögen.
Aufgabe
Oberhalb von Schaan liegt das herrschaftliche, ehemalige private Anwesen Stein Egerta mit Villa und grossem Park.
Durch die heutige öffentliche Nutzung für die Erwachsenenbildung werden funktionale Anpassungen nötig, die auch zu einer baulichen Erweiterung führen können.
Participating Institutions
Project Participants
Bauen am Kulturweg
Project Description
Ein römisches Kastell aus dem 4.JH, das durch die Lage an der alten Römerstrasse von Mailand nach Augsburg zur Grenzsicherung gegen die von Norden vordringenden Alemannen errichtet wurde, eine Kirche, deren Vorgängerbauten bis ins 5. JH zurückreichen und erhaltenswerte historische Gebäudeensembles prägen die Nachbarschaft unserer Bauparzelle. Weiters grenzen im Norden das alte Schulhaus (heute das Rathaus) und im Westen die stark frequentierte Hauptstrasse unseren Bauplatz ein. Mit diesen Voraussetzungen entwickeln wir unsere Ideen für die Gestaltung des Grundstückes. Die Ergebnisse unserer Überlegungen werden im Rahmen dieses WTT-Projektes den Ideenhorizont der Bauherrn für ihre zukünftige Grundstücksgestaltung erweitern.